Umkehrosmoseanlage 1 m³/h
mit Antiscalantdosierung
Art.Nr.: UOPVC01000VE
EUR 17.742,90
Preis netto: EUR 14.910,00
inkl. 19 % USt
Zahlungsweisen
mit Antiscalantdosierung 5
Datenblätter
Produktbeschreibung
Umkehrosmoseanlage 1 m³/h mit Antiscalant-Dosierung
Die Umkehrosmoseanlage erzeugt bei 15 °C Rohwassertemperatur bis zu 1.000 Liter salzarmes Permeat pro Stunde. Sie kombiniert eine industrielle Umkehrosmoseanlage mit einer integrierten, mengengesteuerten Antiscalant-Dosierung und eignet sich für die kontinuierliche VE-Wasser-Erzeugung in Gewerbe und Industrie.
Die Antiscalant-Dosierung stabilisiert ausfällungsgefährdete Salze im Konzentratstrom und reduziert dadurch das Risiko mineralischer Ablagerungen auf der Umkehrosmosemembrane. Eine vorgeschaltete Enthärtungsanlage ist bei geeigneter Rohwasserzusammensetzung nicht erforderlich.
Bei acht Stunden Anlagenbetrieb können rechnerisch bis zu 8.000 Liter Permeat erzeugt werden. Im kontinuierlichen 24-Stunden-Betrieb sind bis zu 24.000 Liter pro Tag möglich. Ein IBC mit 1.000 Litern Nennvolumen lässt sich innerhalb von ungefähr einer Betriebsstunde befüllen.
Vorteile der 1-m³/h-Ausführung
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1.000 l/h Permeatleistung bei 15 °C
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kompakte industrielle VE-Wasser-Erzeugung
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integrierte, mengengesteuerte Antiscalant-Dosierung
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keine regelmäßige Regeneration einer Enthärtungsanlage
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kein Regeneriersalz erforderlich
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Ausbeute von 75 bis 80 %
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bis zu 97 % Entsalzungsrate
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Permeatleitfähigkeit unter 15 µS/cm bei geeignetem Stadtwasser
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8040-Niederdruckmembrane mit GFK-Druckrohr
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kontinuierliche Leitfähigkeitsüberwachung
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automatischer Betrieb über potenzialfreien Kontakt
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vormontierte und verkabelte Rahmenanlage
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Kompaktsteuerung mit deutscher Klartextanzeige
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höhenverstellbare Standfüße
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individuelle Anpassung an die verfügbare Aufstellfläche möglich
Technische Daten
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Permeatleistung bei 15 °C | 1.000 l/h |
| Rohwasserzufluss bei 75 % Ausbeute | ca. 1.330 l/h |
| Konzentratmenge bei 75 % Ausbeute | ca. 330 l/h |
| Rohwasserzufluss bei 80 % Ausbeute | ca. 1.250 l/h |
| Konzentratmenge bei 80 % Ausbeute | ca. 250 l/h |
| Ausbeute | 75–80 % |
| Entsalzungsrate | bis zu 97 % |
| erreichbare Leitfähigkeit | unter 15 µS/cm |
| maximaler Salzgehalt im Zulauf | 1.000 mg/l |
| Arbeitsdruck | ca. 12 bar |
| maximaler Anlagendruck | 15 bar |
| Leistungsaufnahme Hochdruckpumpe | 3 kW |
| Spannungsversorgung | 400 V |
| Membranbestückung | 1 × 8040 |
| Verrohrung | PVC-U, Hochdruckbereich Edelstahl |
| Montagerahmen | Aluminium-Nutenprofil |
| Gewicht | ca. 255 kg |
| Artikelnummer | UOPVC01000VE |
Die tatsächliche Permeatleistung und Wasserqualität hängen von der Rohwasserzusammensetzung, Temperatur, Leitfähigkeit, Membranauswahl, dem Betriebsdruck und der eingestellten Ausbeute ab.
Die Leistungsangabe bezieht sich auf eine Rohwassertemperatur von 15 °C. Bei niedrigeren Temperaturen sinkt die Permeatleistung erfahrungsgemäß um ungefähr 3 % je Grad Celsius. Bei 10 °C stehen daher unter vergleichbaren Bedingungen nur noch etwa 850 l/h zur Verfügung.
Integrierte Antiscalant-Dosierung
Die Dosieranlage gibt das Antiscalant mengenproportional zum Rohwasserstrom vor dem Feinfilter in den Zulauf der Umkehrosmoseanlage. Der Wasserzähler erzeugt die erforderlichen Impulse für die Dosierpumpe. Dadurch wird die Dosiermenge auch bei wechselnden Betriebszeiten gleichmäßig an die tatsächlich durchfließende Rohwassermenge angepasst.
Zur Dosierstation gehören:
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35-Liter-Dosierbehälter aus PE mit Literskala
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Grundfos-Dosierpumpe für kleine Dosiermengen
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Wasserzähler mit 10 Litern je Impuls
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Sauglanze mit Niveauschalter
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Leermeldung an die Anlagensteuerung
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Dosierstelle mit Rückschlagventil
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erforderliche Verschlauchung und Verkabelung
Der Niveauschalter meldet einen leeren Dosierbehälter an die Steuerung. Zum Schutz der Membrane wird die Umkehrosmoseanlage bei fehlendem Antiscalant gestoppt.
Für die Anlage eignet sich beispielsweise das gebrauchsfertig vorverdünnte Antiscalant VITEC 3000 im 20-Liter-Kanister. Bei der 1:5 vorverdünnten Ausführung liegt die Dosierung üblicherweise bei etwa 15 bis 20 g je m³ Rohwasser.
Das geeignete Antiscalant und die genaue Dosiermenge müssen anhand der Rohwasseranalyse, der geplanten Ausbeute und des Aufkonzentrierungsfaktors festgelegt werden.
Schutz vor Scaling
Bei der Umkehrosmose wird ein Teil des Rohwassers als Permeat abgetrennt. Die zurückgehaltenen Salze reichern sich im Konzentrat an. Werden dabei die Löslichkeitsgrenzen mineralischer Verbindungen überschritten, können sich Ablagerungen auf der Membran bilden. Dieser Vorgang wird als Scaling bezeichnet.
Antiscalant stabilisiert die ausfällungsgefährdeten Salze und kann dadurch:
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mineralische Ablagerungen reduzieren
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den Anstieg des Differenzdrucks begrenzen
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die Permeatleistung stabilisieren
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Reinigungsintervalle verlängern
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die Standzeit der Membrane unterstützen
Antiscalant entfernt die Härtebildner nicht aus dem Rohwasser. Es beeinflusst deren Kristallbildung und hält sie innerhalb der Auslegungsgrenzen im Konzentratstrom stabil.
Ausstattung der Umkehrosmoseanlage
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KSB-Movitec-Hochdruckpumpe
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Manometer zur Überwachung des Pumpendrucks
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8040-Niederdruckmembrane
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GFK-Membrandruckrohr
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Schwebekörper-Durchflussanzeiger für Permeat
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Grenzkontakt am Permeat-Durchflussanzeiger
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Durchflussanzeiger für Konzentrat
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Durchflussanzeiger für die Konzentratrückführung
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Magnetventile für Rohwasserzulauf und Vorspülung
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Handmembranventile, Kugelhähne und Rückschlagventile
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Probenahmehahn im Permeatausgang
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Feinfilter mit 5 µm Filterfeinheit
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Leitfähigkeitsmessung von 0 bis 200 µS/cm
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Kompaktsteuerung mit deutscher Klartextanzeige
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Lastschrank mit Hauptschalter
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Trockenlaufschutz für die Hochdruckpumpe
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interne PVC-U-Verrohrung
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Edelstahlverrohrung im Hochdruckbereich
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Aluminiumrahmen mit höhenverstellbaren Stellfüßen
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vollständige interne Verkabelung und Kabelkanäle
Für die Membranstufe werden Membranelemente der Baugröße 8040 eingesetzt. Als passende Baugrößenrichtung steht beispielsweise die DuPont FilmTec XLE-440 Niederdruckmembrane zur Verfügung. Die konkrete Membranauswahl erfolgt anhand der Rohwasserqualität, des Betriebsdrucks und der geforderten Permeatqualität.
Automatischer Anlagenbetrieb
Die Umkehrosmoseanlage wird über einen potenzialfreien Kontakt angefordert. Das Signal kann beispielsweise von einem Füllstandsschalter im Reinwassertank oder von einer übergeordneten Steuerung bereitgestellt werden.
Der automatische Betriebsablauf:
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Anforderung der Anlage über potenzialfreien Kontakt
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Öffnen des Rohwasserventils
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einstellbare Vorspülung der Membranstufe
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Start der Hochdruckpumpe
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Beginn der Permeaterzeugung
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zunächst Ableitung des Permeats zum Kanal
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kontinuierliche Messung der Permeatleitfähigkeit
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Umschaltung zum Reinwassertank nach Unterschreiten des Grenzwertes
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permanente Qualitätsüberwachung während der Produktion
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automatischer Stopp nach Wegfall des Anforderungssignals
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programmierbare Modulspülung während längerer Stillstandszeiten
Die Qualitätsumschaltung verhindert, dass Permeat mit zu hoher Leitfähigkeit in den Reinwassertank oder den nachfolgenden Prozess gelangt.
Konzentratrückführung und Ausbeute
Ein Teil des Konzentrats wird vor die Hochdruckpumpe zurückgeführt. Die Konzentratrückführung erhöht die Überströmung der Membranoberfläche und unterstützt den Abtransport zurückgehaltener Stoffe.
Die Anlage kann abhängig von der Rohwasseranalyse mit einer Ausbeute von 75 bis 80 % betrieben werden. Bei 75 % Ausbeute werden für 1.000 l/h Permeat ungefähr 1.330 l/h Rohwasser benötigt. Dabei entstehen etwa 330 l/h Konzentrat.
Bei 80 % Ausbeute sinkt der Rohwasserbedarf rechnerisch auf ungefähr 1.250 l/h und die Konzentratmenge auf etwa 250 l/h. Ob diese Einstellung dauerhaft möglich ist, hängt von der Rohwasserzusammensetzung, der Antiscalant-Auslegung und dem zulässigen Aufkonzentrierungsfaktor ab.
Eine möglichst hohe Ausbeute reduziert den Rohwasserbedarf und die Abwassermenge. Sie darf jedoch nicht zulasten der Membranstandzeit und Betriebssicherheit eingestellt werden.
Aufstellung und Inbetriebnahme
Die Umkehrosmoseanlage und die Antiscalant-Dosierung werden gemeinsam auf einem kompakten Aluminiumrahmen aufgebaut. Die Komponenten sind vollständig verrohrt, verkabelt und programmiert. Bauseits werden die Anschlüsse für Rohwasser, Konzentrat beziehungsweise Kanal, Permeat und Spannungsversorgung hergestellt.
Im Normalfall wird die Anlage vollständig aufgebaut und mit eingebauter Membrane getestet. Liegt zwischen Auslieferung und Inbetriebnahme ein längerer Zeitraum, wird die Membrane zum Schutz vor unnötiger Lagerung in der Anlage erst kurz vor der Inbetriebnahme eingesetzt. In diesem Fall erfolgt vor der Auslieferung ein trockener Funktionstest der Steuerung, Ventile, Pumpenansteuerung und Sicherheitseinrichtungen.
Für die Aufstellung werden benötigt:
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frostfreier und ausreichend belüfteter Technikraum
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ebene, tragfähige Aufstellfläche
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geeigneter Rohwasseranschluss
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ausreichend dimensionierter Kanalanschluss
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400-V-Spannungsversorgung
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Reinwassertank oder direkter Prozessanschluss
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ausreichend Platz für Bedienung und Wartung
Reinwassertank und Druckerhöhung
Bei schwankendem Wasserverbrauch wird das Permeat üblicherweise in einem Reinwassertank zwischengespeichert. Dadurch kann die Umkehrosmoseanlage über längere Zeiträume gleichmäßig produzieren, während der Tank kurzfristige Verbrauchsspitzen abdeckt.
Für die automatische Befüllung eines vorhandenen IBC kann die IBC-Befüllarmatur mit Niveauschalter eingesetzt werden. Der Schwimmerschalter fordert die Umkehrosmoseanlage abhängig vom Füllstand an und stoppt sie beim Erreichen des eingestellten Niveaus.
Wenn zusätzlich ein geregelter Versorgungsdruck benötigt wird, steht ein 1.000-Liter-Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung zur Verfügung. Tankvolumen und Pumpenleistung müssen an den maximalen Verbrauch, die gewünschte Versorgungssicherheit und den erforderlichen Betriebsdruck angepasst werden.
Antiscalant oder Doppelenthärtung?
Die Antiscalant-Dosierung ist eine kompakte Vorbehandlung, wenn die Rohwasseranalyse und die geplante Ausbeute den sicheren Betrieb zulassen. Sie benötigt keinen Salzlösebehälter und verursacht kein zusätzliches Regenerationsabwasser.
Die alternative VE-Anlage 1.000 l/h mit Doppelenthärtung entfernt die Härtebildner vor der Umkehrosmose durch Ionenaustausch. Sie ist insbesondere dann interessant, wenn eine chemikalienarme Membranspeisung, eine sehr konstante Resthärte oder eine zusätzliche Betriebssicherheit durch zwei wechselweise arbeitende Enthärtungssäulen gewünscht wird.
| Vorbehandlung | Antiscalant-Dosierung | Doppelenthärtung |
|---|---|---|
| Wirkprinzip | Stabilisierung ausfällungsgefährdeter Salze | Entfernung der Härtebildner |
| Verbrauchsmittel | Antiscalant | Regeneriersalz |
| Regenerationsabwasser | keines | erforderlich |
| Platzbedarf | gering | höher |
| Eignungsprüfung | Rohwasseranalyse und Scaling-Berechnung | Rohwasserhärte und Anlagenkapazität |
| Typischer Vorteil | kompakte und wirtschaftliche Vorbehandlung | vollständige Härteentfernung vor der UO |
Welche Ausführung technisch und wirtschaftlich sinnvoller ist, hängt von Wasserhärte, Salzgehalt, Silikat, Sulfat, pH-Wert, Ausbeute, täglicher Betriebszeit und den örtlichen Abwasserbedingungen ab.
Verfügbare Leistungsgrößen
| Permeatleistung | Rohwasser bei 75 % | Hochdruckpumpe | 8040-Membranen |
|---|---|---|---|
| 1 m³/h – aktuelle Ausführung | ca. 1,33 m³/h | 3 kW | 1 |
| 2 m³/h | ca. 2,66 m³/h | 4 kW | 2 |
| 3 m³/h | ca. 4,00 m³/h | 4 kW | 3 |
| 4 m³/h | ca. 5,40 m³/h | 5,5 kW | 4 |
| 5 m³/h | ca. 6,66 m³/h | 5,5 kW | 5 |
Die passende Leistungsgröße richtet sich nicht ausschließlich nach dem maximalen Stundenverbrauch. Häufig kann eine kleinere Anlage in Verbindung mit einem ausreichend dimensionierten Reinwassertank Verbrauchsspitzen wirtschaftlicher abdecken.
Voraussetzungen für die Auslegung
Für die technische Prüfung werden benötigt:
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aktuelle Rohwasseranalyse
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Rohwasserleitfähigkeit
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Gesamthärte
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pH-Wert
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Eisen- und Mangangehalt
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Silikat- und Sulfatgehalt
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gewünschte Permeatqualität
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benötigte Wassermenge pro Stunde und Tag
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tägliche Betriebszeit
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Rohwassertemperatur
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verfügbarer Zulaufdruck
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vorhandener Kanalanschluss
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geplantes Speichervolumen
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erforderlicher Versorgungsdruck
Auf Grundlage dieser Angaben werden Membranauswahl, Ausbeute, Antiscalant, Dosiermenge, Tankvolumen und Druckerhöhung auf den Anwendungsfall abgestimmt.
Weitere Informationen zum Verfahren, zur Vorbehandlung und zum industriellen Anlagenbau finden Sie auf unserer Homepage unter Umkehrosmoseanlagen.
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Angaben zum Hersteller
WHGFachbetrieb