1.000 l IBC Rechtecktank
mit geregelter Druckerhöhung

Art.Nr.: RT-1000-PS1

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Produktbeschreibung

1.000-Liter-IBC-Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung

Der 1.000-Liter-IBC-Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung ist eine kompakte Komplettlösung zur Speicherung und anschließenden Druckversorgung von Wasser. Die Einheit verbindet einen platzsparenden IBC-Vorratsbehälter mit einer bedarfsgeregelten Druckerhöhung sowie einer vorbereiteten Verrohrung und Armaturen aus PVC-U.

Das System eignet sich besonders als Permeatspeicher hinter einer Umkehrosmoseanlage oder Nanofiltrationsanlage. Die vorgeschaltete Wasseraufbereitung füllt den drucklosen Tank, während die Druckerhöhungsanlage die nachgeschalteten Verbraucher mit dem erforderlichen Versorgungsdruck beliefert.

Vorteile der Komplettanlage

  • 1.000 Liter Speichervolumen

  • kompakte rechteckige IBC-Bauform

  • integrierte geregelte Druckerhöhung

  • vorbereitete Verrohrung aus PVC-U

  • passende Absperr- und Anschlussarmaturen

  • Speicherung und Druckversorgung in einer Einheit

  • geeignet für Reinwasser, Permeat und Prozesswasser

  • Ausgleich kurzfristiger Verbrauchsspitzen

  • hydraulische Trennung zwischen Wasserproduktion und Verbrauch

  • einfacher Anschluss an nachgeschaltete Verbraucher

  • gut für Technikräume und kompakte Anlagenkonzepte geeignet

Funktionsprinzip

Die vorgeschaltete Wasseraufbereitungsanlage produziert Wasser in den drucklos betriebenen IBC-Tank. Die Druckerhöhungsanlage entnimmt das gespeicherte Wasser und stellt es den nachgeschalteten Verbrauchern mit einem geregelten Versorgungsdruck zur Verfügung.

Dadurch werden Wassererzeugung und Wasserverbrauch voneinander entkoppelt:

  • die Wasseraufbereitungsanlage kann über längere Zeit gleichmäßig produzieren

  • kurzzeitige Verbrauchsspitzen werden aus dem Tank versorgt

  • der Verbraucher ist nicht unmittelbar von der momentanen Anlagenleistung abhängig

  • eine separate Druckversorgung kann hinter dem Tank aufgebaut werden

  • häufige Start- und Stoppvorgänge der Wasseraufbereitung können reduziert werden

  • eine definierte Wassermenge steht als Betriebsreserve zur Verfügung

Die Anlage bereitet das gespeicherte Wasser nicht selbst auf. Wasserqualität und erforderliche Vorbehandlung müssen durch die vorgeschaltete Wasseraufbereitungsanlage sichergestellt werden.

Lieferumfang

  • IBC-Rechtecktank mit 1.000 Litern Speichervolumen

  • geregelte Druckerhöhungsanlage

  • vorbereitete Verrohrung aus PVC-U

  • Armaturen aus PVC-U

  • vormontierte Verbindung zwischen Tank und Druckerhöhung

Elektrische Anschlüsse, kundenseitige Rohrleitungen sowie die Einbindung in eine vorgeschaltete Wasseraufbereitung müssen passend zum jeweiligen Anlagenkonzept ausgeführt werden.

Technische Daten

Merkmal Ausführung
Produkttyp Vorratstank mit geregelter Druckerhöhung
Tankausführung IBC-Rechtecktank
Tankvolumen 1.000 Liter
Betriebsweise des Tanks Drucklos
Wasserentnahme Über Druckerhöhungsanlage
Druckversorgung Bedarfsgeregelt
Verrohrung PVC-U
Armaturen PVC-U
Typische Medien Permeat, Reinwasser, VE-Wasser und geeignetes Prozesswasser
Typische Anwendung Speicherung und Druckversorgung
Aufstellbereich Technische und gewerbliche Anlagenbereiche

Die Eignung des IBC-Innenbehälters, der Dichtungen, Verrohrung und Armaturen muss für das gespeicherte Medium und die vorgesehene Wasserqualität geprüft werden.

Verwendung hinter Umkehrosmoseanlagen

Die Komplettanlage kann unmittelbar mit industriellen Umkehrosmoseanlagen kombiniert werden. Die Umkehrosmoseanlage produziert das Permeat in den IBC-Tank. Die integrierte Druckerhöhung versorgt anschließend Produktionsanlagen, Spülstationen, Reinigungsanlagen oder andere technische Verbraucher.

Der Pufferspeicher ist besonders sinnvoll, wenn:

  • die Entnahmeleistung zeitweise höher als die Permeatleistung ist

  • Wasser chargenweise benötigt wird

  • mehrere Verbraucher gleichzeitig versorgt werden

  • ein bestimmter Versorgungsdruck erforderlich ist

  • die Umkehrosmoseanlage längere Laufzeiten erhalten soll

  • eine betriebliche Wassermenge bevorratet werden muss

Bei der Auslegung müssen Permeatleistung, Verbrauch, Spitzenentnahme und Nachfüllzeit gemeinsam betrachtet werden.

Kombination mit Nanofiltrationsanlagen

Auch hinter Nanofiltrationsanlagen kann der 1.000-Liter-Tank als Reinwasser- und Pufferspeicher eingesetzt werden.

Die Nanofiltrationsanlage füllt den Tank entsprechend der Füllstandssteuerung. Die Druckerhöhung entnimmt das aufbereitete Wasser unabhängig vom momentanen Produktionsbetrieb der Membrananlage.

Diese hydraulische Trennung ermöglicht:

  • gleichmäßigere Laufzeiten der Nanofiltrationsanlage

  • Versorgung wechselnder Verbraucher

  • Ausgleich kurzfristiger Entnahmespitzen

  • Bereitstellung eines geregelten Versorgungsdrucks

  • zeitliche Trennung zwischen Wasserproduktion und Nutzung

Dimensionierung des Tankvolumens

Ein Tankvolumen von 1.000 Litern ist für kompakte Anlagen und mittlere Vorratsmengen geeignet. Entscheidend ist jedoch nicht nur das Nennvolumen, sondern das tatsächlich nutzbare Schaltvolumen.

Für die Auslegung werden benötigt:

  • Leistung der vorgeschalteten Wasseraufbereitung

  • durchschnittlicher Wasserverbrauch

  • maximale Entnahmeleistung

  • Dauer der Verbrauchsspitzen

  • tägliche Betriebszeit

  • gewünschte Mindestreserve

  • verfügbare Nachfüllzeit

  • unterer und oberer Schaltpunkt

  • Leistung der Druckerhöhungsanlage

  • zulässige Wasserstandzeit

Das nutzbare Tankvolumen liegt zwischen dem Mindestfüllstand und dem oberen Abschaltpunkt. Sicherheitsabstand, Restvolumen und Trockenlaufschutz reduzieren die tatsächlich verfügbare Wassermenge.

Geregelte Druckversorgung

Die Druckerhöhung sorgt dafür, dass das Wasser nicht nur im freien Gefälle aus dem IBC entnommen wird. Sie stellt stattdessen einen geregelten Versorgungsdruck für die nachgeschaltete Anlage bereit.

Dies ist relevant bei:

  • Produktionsmaschinen

  • Reinigungs- und Spülanlagen

  • Prozesswasserleitungen

  • Düsen und Waschsystemen

  • Kessel- und Kühlwassernachspeisungen

  • weiteren Aufbereitungsstufen

  • mehreren parallel betriebenen Verbrauchern

Der einstellbare Betriebsdruck muss zur angeschlossenen Rohrleitung und zu den Verbrauchern passen. Ein höherer Druck ist nicht automatisch vorteilhaft. Zu hoher Druck kann Armaturen, Schläuche, Filtergehäuse oder nachgeschaltete Anlagenkomponenten belasten.

Auswahl der erforderlichen Pumpenleistung

Für die technische Auslegung der Druckerhöhung sind zwei Werte zu unterscheiden:

  • erforderlicher Förderstrom

  • erforderlicher Versorgungsdruck

Der Förderstrom ergibt sich aus der Summe der gleichzeitig betriebenen Verbraucher. Der erforderliche Pumpendruck setzt sich unter anderem zusammen aus:

  • gewünschtem Druck am Verbraucher

  • geodätischem Höhenunterschied

  • Druckverlusten der Rohrleitung

  • Druckverlusten von Armaturen und Filtern

  • erforderlicher Sicherheitsreserve

Die Pumpe darf nicht ausschließlich anhand des Tankvolumens ausgewählt werden. Ein 1.000-Liter-Tank kann sowohl kleine als auch kurzzeitig hohe Entnahmen versorgen, sofern Pumpenleistung, Leitungsnetz und Nachfüllleistung passend ausgelegt sind.

Tankbefüllung und Niveausteuerung

Die Befüllung des IBC-Tanks muss automatisch oder betrieblich sicher begrenzt werden. Dafür werden mindestens ein oberer Abschaltpunkt und ein unterer Einschalt- oder Freigabepunkt benötigt.

Typische Steuerungsfunktionen sind:

  • Start der vorgeschalteten Wasseraufbereitung bei Mindestfüllstand

  • Stopp der Wasseraufbereitung bei maximalem Betriebsfüllstand

  • Trockenlaufschutz der Druckerhöhung

  • Mindestfüllstandsmeldung

  • Hochalarm

  • Freigabe nachgeschalteter Verbraucher

  • Verriegelung bei Wassermangel

Die konkrete Ausführung der Niveausteuerung und ihre Einbindung in die Druckerhöhung müssen vor der Inbetriebnahme geprüft werden.

Trockenlaufschutz

Die Druckerhöhung darf nicht ohne ausreichenden Wasserstand betrieben werden. Sinkt der Tankinhalt unter den erforderlichen Mindestfüllstand, muss die Pumpe abgeschaltet oder gesperrt werden.

Ein geeigneter Trockenlaufschutz verhindert:

  • Ansaugen von Luft

  • Unterbrechung des Förderstroms

  • unkontrollierte Druckschwankungen

  • Schäden an der Pumpe

  • Lufteintrag in nachgeschaltete Verbraucher

  • häufiges Ein- und Ausschalten bei Wassermangel

Die Abschaltung sollte so früh erfolgen, dass die Tankentnahme noch ausreichend mit Wasser überdeckt ist.

Be- und Entlüftung des IBC-Tanks

Der Vorratsbehälter wird drucklos betrieben. Beim Befüllen muss die verdrängte Luft aus dem Tank entweichen können. Bei der Wasserentnahme muss die entsprechende Luftmenge wieder nachströmen.

Eine verschlossene oder zu klein dimensionierte Be- und Entlüftung kann zu:

  • Unterdruck im Tank

  • Verformung des Innenbehälters

  • unzureichender Pumpenversorgung

  • schwankendem Förderstrom

  • Überdruck während der Befüllung

  • Beschädigung des Behälters führen

Die Belüftung muss mindestens auf den höheren Volumenstrom aus Befüllung oder Entnahme ausgelegt werden.

Passende Filter und weitere Komponenten finden Sie beim Zubehör für Wassertanks.

Wasserqualität bei Permeat und VE-Wasser

Umkehrosmose-Permeat und VE-Wasser können Kohlendioxid aus der Umgebungsluft aufnehmen. Das gelöste Kohlendioxid kann die gemessene Leitfähigkeit des gespeicherten Wassers erhöhen.

Bei niedrigen Leitfähigkeitsgrenzwerten müssen deshalb zusätzlich berücksichtigt werden:

  • Ausführung der Tankbelüftung

  • Luftaustausch beim Befüllen und Entnehmen

  • Wasserstandzeit

  • Tanktemperatur

  • Häufigkeit des Wasserwechsels

  • Rücklaufleitungen

  • Werkstoffe des IBC-Tanks

  • Werkstoffe der Verrohrung und Dichtungen

Abhängig von der geforderten Wasserqualität kann ein Partikelfilter, Sterilfilter oder CO₂-Absorber für die Tankbelüftung erforderlich sein.

Hygiene und Wasserwechsel

Der Tank sollte so dimensioniert und betrieben werden, dass ein regelmäßiger Wasserwechsel erfolgt. Ein zu großer Vorrat kann bei geringem Verbrauch zu langen Standzeiten führen.

Für hygienisch anspruchsvolle Anwendungen sind insbesondere wichtig:

  • regelmäßiger Wasserwechsel

  • geschützte Tankbelüftung

  • saubere Befüllleitung

  • Vermeidung unnötiger Toträume

  • geeignete Werkstoffe

  • kontrollierte Rückläufe

  • Reinigungs- und Spülmöglichkeit

  • regelmäßige Sicht- und Funktionskontrolle

Die Eignung für Trinkwasser, Lebensmittelproduktion oder andere hygienisch besonders sensible Bereiche muss projektspezifisch geprüft werden.

Einbindung in das Rohrleitungsnetz

Die kundenseitige Rohrleitung muss zur Förderleistung und zum eingestellten Betriebsdruck passen.

Bei der Installation sind zu berücksichtigen:

  • ausreichend dimensionierter Rohrquerschnitt

  • zulässige Strömungsgeschwindigkeit

  • Druckverluste der Leitung

  • Absperrmöglichkeit am Anlagenausgang

  • spannungsfreie Rohrleitungsführung

  • geeignete Rohrhalterungen

  • Rückschlagarmaturen

  • Entleerungsmöglichkeit

  • Frostschutz

  • Zugänglichkeit für Wartung

Das Gewicht der kundenseitigen Rohrleitung darf nicht unkontrolliert auf die vormontierte Anlagenverrohrung übertragen werden.

Aufstellung der Komplettanlage

Der gefüllte IBC enthält etwa eine Tonne Wasser. Zusätzlich müssen das Eigengewicht des Behälters, die Pumpe, Verrohrung und Armaturen berücksichtigt werden.

Der Aufstellort muss deshalb:

  • eben und tragfähig sein

  • den Behälter vollflächig unterstützen

  • frei von scharfen Kanten und Punktlasten sein

  • ausreichend Platz für Wartung bieten

  • gegen Frost geschützt sein

  • einen geeigneten elektrischen Anschluss besitzen

  • einen sicheren Ablauf bei Leckage ermöglichen

  • ausreichenden Platz für Rohrleitungen bieten

Vor der Bestellung müssen Türbreiten, Transportweg, Raumhöhe und die spätere Zugänglichkeit geprüft werden.

Abgrenzung zu einem einzelnen IBC-Tank

Ein einzelner IBC stellt lediglich Speichervolumen zur Verfügung. Die Entnahme erfolgt ohne zusätzliche Pumpe nur über das natürliche Gefälle und den vorhandenen statischen Wasserdruck.

Die Komplettanlage ergänzt den Tank um:

  • geregelte Druckversorgung

  • vorbereitete PVC-U-Verrohrung

  • passende Armaturen

  • Anschlussmöglichkeit an technische Verbraucher

  • kompakte Zusammenfassung der Komponenten

  • geringeren Montageaufwand gegenüber einer vollständigen Einzelverrohrung

Damit eignet sie sich für Anwendungen, bei denen das Wasser nicht nur gespeichert, sondern mit einem definierten Betriebsdruck weitergeleitet werden soll.

Weitere Speichergrößen mit Druckerhöhung

Ausführung Tankvolumen Behälterausführung
IBC-Rechtecktank mit Druckerhöhung 1.000 Liter IBC-Vorratsbehälter
Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung 2.500 Liter PE-HD-Rechtecktank
Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung 4.000 Liter PE-HD-Rechtecktank

Die Auswahl richtet sich nach Wasserverbrauch, erforderlicher Reserve, Nachfüllleistung, verfügbarer Stellfläche und zulässiger Wasserstandzeit.

Prozessüberwachung und Messtechnik

Abhängig von der Anwendung können zusätzliche Mess- und Überwachungsfunktionen sinnvoll sein:

  • kontinuierliche Füllstandsmessung

  • Leitfähigkeitsmessung

  • Durchflussmessung

  • Drucküberwachung

  • Temperaturmessung

  • Leckageüberwachung

  • Datenaufzeichnung

  • Störmeldung

  • Einbindung in eine SPS oder Gebäudeleittechnik

Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen zur Messtechnik für Wasseraufbereitungsanlagen.

Angaben für die technische Prüfung

Für die Prüfung der passenden Ausführung werden folgende Angaben benötigt:

  • Art der vorgeschalteten Wasseraufbereitung

  • gewünschte Wasserqualität

  • Leistung der Wasseraufbereitungsanlage

  • durchschnittlicher Wasserverbrauch

  • maximale Entnahmeleistung

  • gewünschter Versorgungsdruck

  • Länge und Dimension der Rohrleitung

  • Höhenunterschied zum Verbraucher

  • Anzahl gleichzeitig betriebener Verbraucher

  • gewünschte Betriebsreserve

  • Anforderungen an Niveausteuerung und Trockenlaufschutz

  • Anforderungen an Tankbelüftung und Hygiene

  • verfügbarer Aufstellraum

  • elektrische Versorgung

  • gewünschte Anbindung an eine übergeordnete Steuerung

Standardanlage oder individuelle Tankstation

Die 1.000-Liter-Ausführung eignet sich für kompakte und standardisierte Anwendungen. Werden größere Speichervolumen, mehrere Pumpen, Redundanz, abweichende Druckbereiche, hygienische Sonderausführungen oder individuelle Abmessungen benötigt, ist eine projektspezifische Tankstation sinnvoll.

Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen zu unserem individuellen Tank- und Behälterbau einschließlich Tankausrüstung, Pumpentechnik, Niveaumessung und Steuerungseinbindung.

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