5.000 Liter
PP-H Hygienischer Tank
für Reinstwasser

Art.Nr.: T-PP-H5000

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Produktbeschreibung

Hygienischer PP-H-Reinstwassertank mit 5.000 Litern

Der hygienisch ausgeführte PP-H-Rundbehälter dient zur Bevorratung von VE-Wasser, Reinstwasser und geeignetem Prozesswasser. Mit einem Nenninhalt von 5.000 Litern ist er die größte Standardausführung dieser Tankserie und bietet ein hohes Puffervolumen für Wasseraufbereitungsanlagen mit größerer Produktionsleistung, stark schwankender Entnahme oder kurzzeitig hohem Wasserbedarf.

Mit einem Außendurchmesser von ca. 1.900 mm und einer Zylinderhöhe von ca. 2.000 mm wird das große Speichervolumen bei einer vergleichsweise moderaten Behälterhöhe erreicht. Bei der Planung sind deshalb insbesondere die erforderliche Grundfläche, der Transportweg und die verfügbare Türbreite zu berücksichtigen.

Das zentrale hygienische Merkmal ist der eingeschweißte Schrägboden mit Gefälle zum tiefliegenden Entnahmestutzen. Er unterstützt eine weitgehende Restentleerung und reduziert die Wassermenge, die nach Entleerungs-, Spül-, Reinigungs- oder Desinfektionsvorgängen im Behälter verbleibt.

Die totraumarme Innenausführung und die innen bündig ausgeführten Stutzen reduzieren Bereiche, in denen Wasser stehen bleiben oder sich Ablagerungen bilden können. Dies ist insbesondere bei VE- und Reinstwasser wichtig, da stagnierendes Restwasser und schwer zugängliche Bereiche die Wasserqualität und Reinigbarkeit beeinträchtigen können.

Vorteile des 5.000-Liter-PP-H-Tanks

  • hygienische Tankausführung für VE- und Reinstwasser

  • 5.000 Liter Nenninhalt für große Speicher- und Pufferanforderungen

  • größte Standardausführung der PP-H-Tankserie

  • eingeschweißter Schrägboden mit ca. 2 % Gefälle

  • weitgehende Restentleerung bei Spülung, Reinigung und Desinfektion

  • geringere Restwassermenge gegenüber Behältern mit ebenem Boden

  • totraumarme Innenausführung

  • innen glatte und bündig ausgeführte Stutzen

  • ca. 1.900 mm Außendurchmesser

  • ca. 2.000 mm Zylinderhöhe

  • ca. 2.170 mm Gesamthöhe

  • großes Speichervolumen bei moderater Behälterhöhe

  • zusätzlicher äußerer Flachboden für die Aufstellung

  • flach aufgeschweißtes und verstärktes Behälterdach

  • Mannloch im Tankdach für Sichtkontrolle und Reinigungsarbeiten

  • Anschlüsse für Befüllung, Entnahme, Belüftung, Rücklauf und Sensorik

  • Ausführung in Anlehnung an DVS 2205

  • projektbezogene Material- und FDA-Nachweise verfügbar

Hygienischer Vorteil des Schrägbodens

Bei einem Tank mit ebenem Boden kann nach dem Abpumpen oder Ablassen eine größere Restwassermenge zurückbleiben. Dieses Wasser kann sich mit Ablagerungen, Verunreinigungen oder Resten von Reinigungs- und Desinfektionslösungen vermischen.

Der eingeschweißte Schrägboden besitzt ein Gefälle von ca. 2 % in Richtung des unteren Entnahmestutzens. Das Wasser wird dadurch beim Entleeren gezielt zum tiefsten Bereich des Tanks geführt.

Dies unterstützt:

  • eine weitgehende Entleerung des Behälters

  • kontrollierte Spülvorgänge

  • das Entfernen von Reinigungs- und Desinfektionslösungen

  • einen möglichst vollständigen Wasseraustausch

  • eine geringere Vermischung von altem und neu erzeugtem Wasser

  • die Reduzierung länger stehender Restwassermengen

  • eine hygienisch günstigere Betriebsführung

  • die Sichtkontrolle und Reinigung der Innenflächen

Gerade bei einem Tankvolumen von 5.000 Litern ist die kontrollierte Entleerung wichtig. Ohne ausreichendes Gefälle können größere Restwassermengen im Behälter verbleiben und den vollständigen Wasseraustausch sowie die Reinigung erschweren.

Der Schrägboden verbessert die Voraussetzungen für Reinigung und Hygiene. Er ersetzt jedoch keine regelmäßige Kontrolle, geeignete Desinfektionsverfahren oder eine auf die Anwendung abgestimmte Betriebsweise.

Totraumarme Innenausführung

Bei hygienisch sensiblen Tanks sollen Bereiche vermieden werden, in denen Wasser dauerhaft stehen bleibt oder die bei Reinigungsmaßnahmen nur unzureichend erreicht werden.

Die Innenausführung des PP-H-Tanks ist deshalb auf möglichst geringe Toträume ausgelegt:

  • Schweißnähte im Behälterinneren ohne ausgeprägte Kerben

  • innen glatte Anschlussstutzen

  • keine störenden Schweißwülste an den Stutzen

  • bündiger Abschluss mit der Behälterinnenwand

  • bündiger Abschluss mit der Dachinnenseite

  • gezielte Wasserführung zum unteren Entnahmepunkt

  • zugängliche Innenflächen für Kontrolle und Reinigung

Damit eignet sich der Tank insbesondere für Anwendungen, bei denen Reinigbarkeit, kontrollierter Wasseraustausch und Restentleerung wichtiger sind als bei einem einfachen Vorratsbehälter.

Typische Einsatzbereiche

Der 5.000-Liter-Tank kann als Vorlage-, Puffer- oder Reinwasserspeicher eingesetzt werden, beispielsweise:

  • nach Umkehrosmoseanlagen

  • nach Vollentsalzungsanlagen

  • nach Elektrodeionisationsanlagen

  • nach Mischbett- oder Polishing-Stufen

  • für VE-Wasser und Reinstwasser in industriellen Prozessen

  • für geeignete Prozess- und Spülwasseranwendungen

  • zur Pufferung unterschiedlicher Produktions- und Entnahmeleistungen

  • bei kurzzeitig hohen Entnahmespitzen

  • bei diskontinuierlichem Wasserverbrauch

  • zur Überbrückung begrenzter Stillstandszeiten der Aufbereitungsanlage

  • für sensible Trinkwasserbevorratung nach technischer Prüfung

  • für pharmazeutische, kosmetische und lebensmittelnahe Anwendungen nach technischer Prüfung

  • für Anlagen mit regelmäßigen Spül- oder Desinfektionsvorgängen

Passende Systeme zur kontinuierlichen Erzeugung niedriger Leitfähigkeiten finden Sie unter Reinstwasseraufbereitung mit EDI.

Größenvergleich der hygienischen PP-H-Reinstwassertanks

Die hygienischen PP-H-Reinstwassertanks sind in fünf Standardgrößen erhältlich. Werkstoff, hygienische Grundkonstruktion und grundlegende Ausstattung sind innerhalb der Serie vergleichbar. Die Ausführungen unterscheiden sich hauptsächlich durch Speichervolumen und Behälterabmessungen.

Tankgröße Nenninhalt Außendurchmesser Zylinderhöhe
PP-H-Reinstwassertank 1.000 Liter 1.000 l ca. 950 mm ca. 1.750 mm
PP-H-Reinstwassertank 2.000 Liter 2.000 l ca. 1.300 mm ca. 1.800 mm
PP-H-Reinstwassertank 3.000 Liter 3.000 l ca. 1.500 mm ca. 2.000 mm
PP-H-Reinstwassertank 4.000 Liter 4.000 l ca. 1.750 mm ca. 1.950 mm
PP-H-Reinstwassertank 5.000 Liter 5.000 l ca. 1.900 mm ca. 2.000 mm

Tankgröße und tatsächlich nutzbares Volumen

Die Tankgröße sollte nicht nur nach dem maximal benötigten Wasservolumen ausgewählt werden. Das Nennvolumen entspricht nicht automatisch dem tatsächlich verfügbaren Nutzvolumen.

Bei einer nachgeschalteten Druckerhöhung muss die Pumpe über eine Niveauschaltung gegen Trockenlauf geschützt werden. Die Pumpe wird deshalb abgeschaltet, bevor der Tank vollständig entleert ist.

Das Wasservolumen unterhalb des Trockenlauf- beziehungsweise Abschaltniveaus steht im normalen Betrieb nicht als Nutzvolumen zur Verfügung. Dieses Restvolumen muss bei der Dimensionierung vom Nenninhalt abgezogen werden.

Soll ein tatsächlich nutzbares Wasservolumen von 5.000 Litern zur Verfügung stehen, ist ein Tank mit 5.000 Litern Nenninhalt in der Regel nicht ausreichend. In diesem Fall ist ein größerer, projektspezifisch ausgelegter Behälter erforderlich oder das Trockenlaufniveau muss so geplant werden, dass nach Abzug des nicht nutzbaren Restvolumens noch die gewünschte Wassermenge verfügbar bleibt.

Das tatsächlich nutzbare Volumen wird unter anderem beeinflusst durch:

  • Höhe des Trockenlaufniveaus

  • Position des Entnahmestutzens

  • Geometrie des Schrägbodens

  • erforderliche Mindestüberdeckung der Entnahme

  • Ausführung der Saugleitung

  • verwendeten Niveausensor

  • Schalthysterese der Niveausteuerung

  • notwendige Sicherheitsreserve der Pumpe

Auswahl der passenden Tankgröße

Bei der Tankauswahl sind insbesondere folgende Punkte zu berücksichtigen:

  • Leistung der vorgeschalteten Wasseraufbereitung

  • durchschnittliche Entnahmemenge

  • maximale Entnahmespitzen

  • gewünschtes tatsächlich nutzbares Wasservolumen

  • Nenninhalt des Tanks

  • Trockenlaufniveau der nachgeschalteten Pumpe

  • nicht nutzbares Volumen unterhalb des Abschaltniveaus

  • zulässige Verweilzeit des Wassers

  • gewünschte Häufigkeit des Wasseraustauschs

  • erforderliche Pufferzeit bei Stillstand der Aufbereitungsanlage

  • verfügbare Raumhöhe

  • erforderliche Tür- und Transportbreite

  • Platzbedarf für Rohrleitungen und Armaturen

  • Zugang zum Mannloch für Kontrolle und Reinigung

  • verfügbare Grundfläche

  • Tragfähigkeit des Aufstellbereichs

Maximales Standard-Puffervolumen

Der 5.000-Liter-Tank ist für Anwendungen geeignet, bei denen die kleineren Standardvarianten nicht genügend Speichervolumen bieten. Das hohe Puffervolumen kann größere Entnahmespitzen abdecken und die Produktionsleistung der vorgeschalteten Wasseraufbereitung vom kurzzeitigen Spitzenverbrauch entkoppeln.

Dadurch muss die Wasseraufbereitungsanlage nicht grundsätzlich nach dem höchsten momentanen Verbrauch dimensioniert werden. Entscheidend ist, dass die Anlage den durchschnittlichen Bedarf einschließlich der notwendigen Wiederbefüllung des Tanks abdecken kann.

Das große Tankvolumen darf jedoch nicht isoliert betrachtet werden. Bei geringem oder unregelmäßigem Verbrauch können lange Verweilzeiten entstehen. Für hygienisch sensible Anwendungen muss deshalb geprüft werden, ob der Tankinhalt ausreichend häufig ausgetauscht wird.

Bei der Dimensionierung sollten Produktionsleistung und Verbrauch aufeinander abgestimmt werden:

  • Ein zu kleiner Tank kann zu häufigem Starten und Stoppen der Aufbereitungsanlage führen.

  • Ein zu großer Tank kann unnötig lange Verweilzeiten verursachen.

  • Ein zu hoch eingestelltes Trockenlaufniveau reduziert das nutzbare Volumen.

  • Ein ungünstiger Füllstandsbetrieb kann dazu führen, dass nur ein Teil des Tankinhalts regelmäßig ausgetauscht wird.

  • Stark schwankende Entnahmen benötigen eine ausreichende Pufferreserve.

  • Die Wiederbefüllzeit nach einer hohen Entnahme muss berücksichtigt werden.

  • Der Tank sollte innerhalb eines angemessenen Zeitraums regelmäßig durchströmt werden.

Technische Daten

Parameter Ausführung
Artikelnummer T-PP-H5000
Nenninhalt 5.000 l
Auslegungsmedium VE-Wasser und Reinstwasser
Auslegungsdichte 1,0 kg/dm³
Innendurchmesser ca. 1.850 mm
Außendurchmesser ca. 1.900 mm
Zylinderhöhe ca. 2.000 mm
Gesamthöhe ca. 2.170 mm
Betriebsdruck +5 bis −3 mbar
Betriebstemperatur 20 °C, kurzzeitig bis 30 °C
Aufstellbereich im Gebäude
Bauform stehender Rundbehälter
Tankboden eingeschweißter Schrägboden mit ca. 2 % Gefälle
Unterboden zusätzlich untergeschweißter Flachboden
Tankdach flach aufgeschweißt und verstärkt
Werkstoff PP-H-Plattenmaterial, grau
Statische Ausführung in Anlehnung an DVS 2205

Werkstoff PP-H

Der Tank wird aus homogen verschweißtem, grauem PP-H-Plattenmaterial gefertigt. PP-H besitzt eine gute Beständigkeit gegenüber vielen wässrigen Medien und wird häufig für Reinwasser-, Prozesswasser- und hygienisch anspruchsvolle Behälteranwendungen eingesetzt.

Für entsprechende Projekte können Materialnachweise und FDA-Materialzertifikate bereitgestellt werden. Die konkrete Eignung muss auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden. Zu berücksichtigen sind insbesondere:

  • Medium und Wasserqualität

  • Betriebstemperatur

  • eingesetzte Reinigungs- und Desinfektionsmittel

  • geforderte Materialnachweise

  • Hygieneanforderungen

  • Betriebsbedingungen

  • Umgebungsbedingungen

PP-H ist licht- und UV-empfindlich. Der Tank ist daher für die geschützte Aufstellung im Gebäude vorgesehen und muss vor direkter Sonneneinstrahlung sowie künstlicher UV-Bestrahlung geschützt werden.

Ausrüstung und Anschlüsse

Ausstattung oder Anschluss Ausführung
Mannloch im Behälterdach mit Spannring
Typenschild Träger mit graviertem Typenschild
Prozessanschlüsse im Zylinder 2 × Innengewindestutzen 3/4 Zoll
Anschluss im Dach Innengewindestutzen 1 1/2 Zoll
Befüllung d 63 / DN 50 mit Verschraubung und Einlaufkrümmer
Entnahme d 75 / DN 65 mit Losflansch im unteren Zylinderbereich
Be- und Entlüftung d 63 / DN 50 mit Verschraubung und EPDM-Dichtung
Rücklauf d 20 / DN 15 mit Verschraubung und Einlaufbogen im Dach

Der Einlaufkrümmer führt das zulaufende Wasser kontrolliert an der Tankwand entlang. Dadurch werden unnötige Verwirbelungen und ein verstärkter Kontakt des Wassers mit der Tankluft reduziert.

Der Entnahmestutzen befindet sich im unteren Zylinderbereich. In Verbindung mit dem Schrägboden unterstützt diese Anordnung die weitgehende Entleerung des Tanks.

Füllstandsmessung und Trockenlaufschutz

Für den sicheren Betrieb mit einer nachgeschalteten Pumpe sind geeignete Füllstandssignale erforderlich. Abhängig von der Anlagensteuerung können folgende Schaltpunkte vorgesehen werden:

  • maximaler Füllstand zur Beendigung der Tankbefüllung

  • Startniveau der vorgeschalteten Wasseraufbereitung

  • Stoppniveau der vorgeschalteten Wasseraufbereitung

  • Mindestniveau für die Freigabe der Druckerhöhungspumpe

  • Trockenlaufniveau zur Abschaltung der Pumpe

  • optionaler Überfüllalarm

  • optionaler Mindestfüllstandsalarm

Die Lage des Trockenlaufniveaus bestimmt das tatsächlich verfügbare Nutzvolumen. Das unterhalb dieses Schaltpunkts verbleibende Wasser darf bei der Auslegung nicht als regulär nutzbare Speichermenge angesetzt werden.

Bei einem Tank mit 5.000 Litern können bereits geringe Änderungen der Schalthöhe ein relevantes Wasservolumen betreffen. Die Position der Niveausensoren sollte deshalb gemeinsam mit der Pumpen- und Anlagenplanung festgelegt werden.

Kein Druckbehälter

Der PP-H-Tank ist für geringe Über- und Unterdrücke im mbar-Bereich ausgelegt. Er ist kein Druckbehälter und darf nicht als geschlossener Druckspeicher betrieben werden.

Bei Pumpenbetrieb, schneller Befüllung, hoher Entnahmeleistung, Rücklaufbetrieb oder gefilterter Belüftung muss sichergestellt werden, dass die Be- und Entlüftung ausreichend dimensioniert ist. Unzulässiger Überdruck oder Unterdruck kann den Tank beschädigen.

Belüftung bei VE- und Reinstwasser

Beim Befüllen und Entnehmen muss Umgebungsluft in den Tank hinein- oder aus ihm herausströmen. Diese Luft kann Kohlendioxid, Partikel und Mikroorganismen eintragen.

Bei VE- und Reinstwasser kann insbesondere die Aufnahme von CO₂ die Leitfähigkeit erhöhen und den pH-Wert beeinflussen. Ungefilterte Umgebungsluft kann außerdem die hygienische Wasserqualität beeinträchtigen.

Abhängig von der geforderten Wasserqualität stehen unterschiedliche Lösungen zur Verfügung:

Die erforderliche Größe der Be- und Entlüftung richtet sich nicht nach dem Tankvolumen allein. Maßgeblich sind die höchste Befüllleistung, die maximale Entnahmeleistung und der daraus entstehende Luftvolumenstrom.

Gerade bei einem 5.000-Liter-Tank können hohe Entnahmemengen auftreten. Die Belüftung und alle eingesetzten Filter müssen daher auf den maximalen Luftvolumenstrom ausgelegt werden. Ein zu klein dimensionierter Filter kann einen unzulässigen Unter- oder Überdruck im Tank verursachen.

Reinigung und Desinfektion

Reinigung und Desinfektion müssen zum Medium, zum Werkstoff PP-H und zur jeweiligen Anwendung passen. Dabei sind insbesondere folgende Punkte festzulegen:

  • geeignetes Reinigungs- oder Desinfektionsmittel

  • zulässige Konzentration

  • Einwirkzeit

  • Temperatur

  • notwendige Umwälzung

  • Spülwassermenge

  • Entsorgung der Reinigungslösung

  • Kontrolle der Tankinnenflächen

  • vollständige Entfernung von Reinigungsmittelresten

  • Freigabe zur Wiederinbetriebnahme

Der Schrägboden unterstützt die Entleerung der Reinigungs- und Spüllösung. Nach Abschluss der Maßnahme muss geprüft werden, ob der Tank ausreichend gespült wurde und wieder für den vorgesehenen Betrieb freigegeben werden kann.

Bei einem Speichervolumen von 5.000 Litern sollten Reinigungsablauf, Spülwassermenge und Entsorgung bereits bei der Anlagenplanung berücksichtigt werden.

Dokumentation

Für den Behälter werden folgende Unterlagen bereitgestellt:

  • Herstelleranleitung und Verladeanweisung für Rundbehälter

  • freigegebene Behälterzeichnung

  • Werksbescheinigung 2.1 für den Behälter

  • Dichtheitsprotokoll

  • Fachbetriebszulassung

  • Zertifikat nach DIN EN ISO 14001:2015

  • Zertifikat nach DIN EN ISO 9001:2015

Die Dokumentation wird nach Fertigstellung elektronisch beziehungsweise auf einem Datenträger zur Verfügung gestellt.

Planung und Aufstellung

Vor der Bestellung sollten folgende Punkte geprüft werden:

  • notwendiges Nennvolumen

  • gewünschtes tatsächlich nutzbares Volumen

  • nicht nutzbares Volumen unterhalb des Trockenlaufniveaus

  • Leistung der vorgeschalteten Wasseraufbereitung

  • maximale und durchschnittliche Entnahmemenge

  • zulässige Verweilzeit des Wassers

  • gewünschte Ziel-Leitfähigkeit

  • Hygiene- und Dokumentationsanforderungen

  • maximale Befüll- und Entnahmeleistung

  • benötigte Belüftungsfilter oder CO₂-Absorber

  • Anschlusspositionen und Rohrleitungsführung

  • Niveaumessung und Trockenlaufschutz

  • Druckerhöhung hinter dem Tank

  • Reinigungs- und Desinfektionskonzept

  • Raumhöhe, Türbreite und Transportweg

  • erforderliche Aufstellfläche

  • Tragfähigkeit der Aufstellfläche

  • Zugang zum Mannloch für Wartung und Reinigung

  • Zugang für spätere Demontage oder Austausch

Abweichende Medien, Temperaturen, Dichten, Anschlusspositionen oder Aufstellbedingungen erfordern eine projektspezifische Prüfung und gegebenenfalls eine angepasste statische Auslegung.

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