3.000 Liter
PP-H Hygienischer Tank
für Reinstwasser
Art.Nr.: T-PP-H3000
EUR 7.544,59
Preis netto: EUR 6.339,99
inkl. 19 % USt
Zahlungsweisen
PP-H Hygienischer Tank
für Reinstwasser 5
Produktbeschreibung
Hygienischer PP-H-Reinstwassertank mit 3.000 Litern
Der hygienisch ausgeführte PP-H-Rundbehälter dient zur Bevorratung von VE-Wasser, Reinstwasser und geeignetem Prozesswasser. Mit einem Nenninhalt von 3.000 Litern bietet diese Ausführung ein größeres Puffervolumen für Wasseraufbereitungsanlagen mit mittlerer bis höherer Produktionsleistung oder stark schwankender Wasserentnahme.
Der Tank verbindet ein nutzbares Speichervolumen von 3 m³ mit einer noch vergleichsweise kompakten Bauform. Der Außendurchmesser beträgt ca. 1.500 mm, die Zylinderhöhe ca. 2.000 mm. Damit eignet sich der Behälter für Anwendungen, bei denen 2.000 Liter nicht ausreichen, ein Tank mit 4.000 oder 5.000 Litern jedoch unnötig groß wäre.
Das zentrale hygienische Merkmal ist der integrierte Schrägboden mit Gefälle zum tiefliegenden Entnahmestutzen. Er unterstützt eine weitgehende Restentleerung und reduziert die Wassermenge, die nach Entleerungs-, Spül-, Reinigungs- oder Desinfektionsvorgängen im Behälter verbleibt.
Die totraumarme Innenausführung und innen bündig ausgeführte Stutzen reduzieren Bereiche, in denen Wasser stehen bleiben oder sich Ablagerungen bilden können. Dies ist insbesondere bei VE- und Reinstwasser wichtig, da stagnierendes Restwasser und schwer zugängliche Bereiche die Wasserqualität und Reinigbarkeit beeinträchtigen können.
Vorteile des 3.000-Liter-PP-H-Tanks
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hygienische Tankausführung für VE- und Reinstwasser
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3.000 Liter Nenninhalt für mittlere bis größere Speicheranforderungen
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eingeschweißter Schrägboden mit ca. 2 % Gefälle
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weitgehende Restentleerung bei Spülung, Reinigung und Desinfektion
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geringere Restwassermenge gegenüber Behältern mit ebenem Boden
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totraumarme Innenausführung
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innen bündig ausgeführte Stutzen ohne störende Schweißwülste
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ca. 1.500 mm Außendurchmesser
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ca. 2.000 mm Zylinderhöhe
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verstärktes Behälterdach
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zusätzlicher äußerer Flachboden für die Aufstellung
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Mannloch im Tankdach für Sichtkontrolle und Reinigungsarbeiten
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Anschlüsse für Befüllung, Entnahme, Belüftung, Rücklauf und Sensorik
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Ausführung in Anlehnung an DVS 2205
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projektbezogene Material- und FDA-Nachweise verfügbar
Hygienischer Vorteil des Schrägbodens
Bei einem Tank mit ebenem Boden kann nach dem Abpumpen oder Ablassen eine größere Restwassermenge zurückbleiben. Dieses Wasser kann sich mit Ablagerungen, Verunreinigungen oder Resten von Reinigungs- und Desinfektionslösungen vermischen.
Der eingeschweißte Schrägboden besitzt ein Gefälle von ca. 2 % in Richtung des unteren Entnahmestutzens. Das Wasser wird dadurch beim Entleeren gezielt zum tiefsten Bereich des Tanks geführt.
Dies unterstützt:
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eine weitgehende Entleerung des Behälters
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kontrollierte Spülvorgänge
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das Entfernen von Reinigungs- und Desinfektionslösungen
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einen möglichst vollständigen Wasseraustausch
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eine geringere Vermischung von altem und neu erzeugtem Wasser
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die Reduzierung länger stehender Restwassermengen
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eine hygienisch günstigere Betriebsführung
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die visuelle Kontrolle und Reinigung der Innenflächen
Der Schrägboden verbessert die Voraussetzungen für Reinigung und Hygiene. Er ersetzt jedoch keine regelmäßige Kontrolle, geeignete Desinfektionsverfahren oder eine auf die Anwendung abgestimmte Betriebsweise.
Totraumarme Innenausführung
Bei hygienisch sensiblen Tanks sollen Bereiche vermieden werden, in denen Wasser dauerhaft stehen bleibt oder die bei Reinigungsmaßnahmen nur unzureichend erreicht werden.
Die Innenausführung des PP-H-Tanks ist deshalb auf möglichst geringe Toträume ausgelegt:
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Schweißnähte im Behälterinneren ohne ausgeprägte Kerben
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innen glatte Stutzen
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keine störenden Schweißwülste an den Anschlussstutzen
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bündiger Abschluss mit der Behälterinnenwand
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bündiger Abschluss mit der Dachinnenseite
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gezielte Wasserführung zum unteren Entnahmepunkt
Damit eignet sich der Tank insbesondere für Anwendungen, bei denen Reinigbarkeit, kontrollierter Wasseraustausch und Restentleerung wichtiger sind als bei einem einfachen Vorratsbehälter.
Typische Einsatzbereiche
Der 3.000-Liter-Tank kann als Vorlage-, Puffer- oder Reinwasserspeicher eingesetzt werden, beispielsweise:
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nach Umkehrosmoseanlagen
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nach Vollentsalzungsanlagen
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nach Elektrodeionisationsanlagen
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nach Mischbett- oder Polishing-Stufen
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für VE-Wasser und Reinstwasser in industriellen Prozessen
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für geeignete Prozess- und Spülwasseranwendungen
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zur Pufferung unterschiedlicher Produktions- und Entnahmeleistungen
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bei kurzzeitig hohen Entnahmespitzen
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für sensible Trinkwasserbevorratung nach technischer Prüfung
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für pharmazeutische, kosmetische und lebensmittelnahe Anwendungen nach technischer Prüfung
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für Anlagen mit regelmäßigen Spül- oder Desinfektionsvorgängen
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für Anwendungen mit regelmäßigem Wasserwechsel
Passende Systeme zur kontinuierlichen Erzeugung niedriger Leitfähigkeiten finden Sie unter Reinstwasseraufbereitung mit EDI.
Größenvergleich der hygienischen PP-H-Reinstwassertanks
Die hygienischen PP-H-Reinstwassertanks sind in fünf Standardgrößen erhältlich. Werkstoff, hygienische Grundkonstruktion und grundlegende Ausstattung sind innerhalb der Serie vergleichbar. Die Ausführungen unterscheiden sich hauptsächlich durch Speichervolumen und Behälterabmessungen.
| Tankgröße | Nenninhalt | Außendurchmesser | Zylinderhöhe |
|---|---|---|---|
| PP-H-Reinstwassertank 1.000 Liter | 1.000 l | ca. 950 mm | ca. 1.750 mm |
| PP-H-Reinstwassertank 2.000 Liter | 2.000 l | ca. 1.300 mm | ca. 1.800 mm |
| PP-H-Reinstwassertank 3.000 Liter | 3.000 l | ca. 1.500 mm | ca. 2.000 mm |
| PP-H-Reinstwassertank 4.000 Liter | 4.000 l | ca. 1.750 mm | ca. 1.950 mm |
| PP-H-Reinstwassertank 5.000 Liter | 5.000 l | ca. 1.900 mm | ca. 2.000 mm |
Tankgröße und tatsächlich nutzbares Volumen
Die Tankgröße sollte nicht nur nach dem maximal benötigten Wasservolumen ausgewählt werden. Das Nennvolumen entspricht nicht automatisch dem tatsächlich verfügbaren Nutzvolumen.
Bei einer nachgeschalteten Druckerhöhung muss die Pumpe über eine Niveauschaltung gegen Trockenlauf geschützt werden. Die Pumpe wird deshalb abgeschaltet, bevor der Tank vollständig entleert ist.
Das Wasservolumen unterhalb des Trockenlauf- beziehungsweise Abschaltniveaus steht im normalen Betrieb nicht als Nutzvolumen zur Verfügung. Dieses Restvolumen muss bei der Dimensionierung vom Nenninhalt abgezogen werden.
Soll ein tatsächlich nutzbares Wasservolumen von 3.000 Litern zur Verfügung stehen, ist ein Tank mit 3.000 Litern Nenninhalt in der Regel nicht ausreichend. Der Behälter muss entsprechend größer gewählt oder das Trockenlaufniveau so geplant werden, dass nach Abzug des nicht nutzbaren Restvolumens noch die gewünschte Wassermenge verfügbar bleibt.
Das tatsächlich nutzbare Volumen wird unter anderem beeinflusst durch:
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Höhe des Trockenlaufniveaus
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Position des Entnahmestutzens
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Geometrie des Schrägbodens
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erforderliche Mindestüberdeckung der Entnahme
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Ausführung der Saugleitung
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verwendeten Niveausensor
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Schalthysterese der Niveausteuerung
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notwendige Sicherheitsreserve der Pumpe
Auswahl der passenden Tankgröße
Bei der Tankauswahl sind insbesondere folgende Punkte zu berücksichtigen:
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Leistung der vorgeschalteten Wasseraufbereitung
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durchschnittliche Entnahmemenge
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maximale Entnahmespitzen
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gewünschtes tatsächlich nutzbares Wasservolumen
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Nenninhalt des Tanks
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Trockenlaufniveau der nachgeschalteten Pumpe
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nicht nutzbares Volumen unterhalb des Abschaltniveaus
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zulässige Verweilzeit des Wassers
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gewünschte Häufigkeit des Wasseraustauschs
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erforderliche Pufferzeit bei Stillstand der Aufbereitungsanlage
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verfügbare Raumhöhe
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erforderliche Tür- und Transportbreite
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Platzbedarf für Rohrleitungen und Armaturen
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Zugang zum Mannloch für Kontrolle und Reinigung
Größeres Puffervolumen für schwankende Entnahmen
Der 3.000-Liter-Tank ist für Anwendungen geeignet, bei denen die Wasseraufbereitungsanlage kontinuierlich produziert, der Verbrauch jedoch ungleichmäßig erfolgt.
Das größere Speichervolumen kann kurzfristige Entnahmespitzen abdecken, ohne dass die vorgeschaltete Aufbereitungsanlage für den maximalen Momentanverbrauch dimensioniert werden muss. Gleichzeitig ist zu beachten, dass ein größeres Tankvolumen längere Verweilzeiten verursachen kann.
Bei der Dimensionierung sollten Produktionsleistung und Verbrauch aufeinander abgestimmt werden:
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Ein zu kleiner Tank kann zu häufigem Starten und Stoppen der Aufbereitungsanlage führen.
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Ein zu großer Tank kann unnötig lange Verweilzeiten verursachen.
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Ein zu hoch eingestelltes Trockenlaufniveau reduziert das nutzbare Volumen.
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Ein ungünstiger Füllstandsbetrieb kann dazu führen, dass nur ein Teil des Tankinhalts regelmäßig ausgetauscht wird.
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Stark schwankende Entnahmen benötigen eine ausreichende Pufferreserve.
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Der Tank sollte innerhalb eines angemessenen Zeitraums regelmäßig durchströmt werden.
Für hygienisch sensible Anwendungen sollte das gespeicherte Wasser bedarfsgerecht und möglichst regelmäßig ausgetauscht werden.
Technische Daten
| Parameter | Ausführung |
|---|---|
| Artikelnummer | T-PP-H3000 |
| Nenninhalt | 3.000 l |
| Auslegungsmedium | VE-Wasser und Reinstwasser |
| Auslegungsdichte | 1,0 kg/dm³ |
| Innendurchmesser | ca. 1.450 mm |
| Außendurchmesser | ca. 1.500 mm |
| Zylinderhöhe | ca. 2.000 mm |
| Gesamthöhe | ca. 2.170 mm |
| Betriebsdruck | +5 bis −3 mbar |
| Betriebstemperatur | 20 °C, kurzzeitig bis 30 °C |
| Aufstellbereich | im Gebäude |
| Bauform | stehender Rundbehälter |
| Tankboden | eingeschweißter Schrägboden mit ca. 2 % Gefälle |
| Unterboden | zusätzlich untergeschweißter Flachboden |
| Tankdach | flach aufgeschweißt und verstärkt |
| Werkstoff | PP-H-Plattenmaterial, grau |
| Statische Ausführung | in Anlehnung an DVS 2205 |
Werkstoff PP-H
Der Tank wird aus homogen verschweißtem, grauem PP-H-Plattenmaterial gefertigt. PP-H besitzt eine gute Beständigkeit gegenüber vielen wässrigen Medien und wird häufig für Reinwasser-, Prozesswasser- und hygienisch anspruchsvollere Behälteranwendungen eingesetzt.
Für entsprechende Projekte können Materialnachweise und FDA-Materialzertifikate bereitgestellt werden. Die konkrete Eignung muss auf die jeweilige Anwendung abgestimmt werden. Zu berücksichtigen sind insbesondere:
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Medium und Wasserqualität
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Betriebstemperatur
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eingesetzte Reinigungs- und Desinfektionsmittel
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geforderte Materialnachweise
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Hygieneanforderungen
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Betriebsbedingungen
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Umgebungsbedingungen
PP-H ist licht- und UV-empfindlich. Der Tank ist daher für die geschützte Aufstellung im Gebäude vorgesehen und muss vor direkter Sonneneinstrahlung sowie künstlicher UV-Bestrahlung geschützt werden.
Ausrüstung und Anschlüsse
| Ausstattung oder Anschluss | Ausführung |
|---|---|
| Mannloch | im Behälterdach mit Spannring |
| Typenschild | Träger mit graviertem Typenschild |
| Prozessanschlüsse im Zylinder | 2 × Innengewindestutzen 3/4 Zoll |
| Anschluss im Dach | Innengewindestutzen 1 1/2 Zoll |
| Befüllung | d 63 / DN 50 mit Verschraubung und Einlaufkrümmer |
| Entnahme | d 75 / DN 65 mit Losflansch im unteren Zylinderbereich |
| Be- und Entlüftung | d 63 / DN 50 mit Verschraubung und EPDM-Dichtung |
| Rücklauf | d 20 / DN 15 mit Verschraubung und Einlaufbogen im Dach |
Der Einlaufkrümmer führt das zulaufende Wasser kontrolliert an der Tankwand entlang. Dadurch werden unnötige Verwirbelungen und ein verstärkter Kontakt des Wassers mit der Tankluft reduziert.
Der Entnahmestutzen befindet sich im unteren Zylinderbereich. In Verbindung mit dem Schrägboden unterstützt diese Anordnung die weitgehende Entleerung des Tanks.
Füllstandsmessung und Trockenlaufschutz
Für den sicheren Betrieb mit einer nachgeschalteten Pumpe sind geeignete Füllstandssignale erforderlich. Abhängig von der Anlagensteuerung können folgende Schaltpunkte vorgesehen werden:
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maximaler Füllstand zur Beendigung der Tankbefüllung
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Startniveau der vorgeschalteten Wasseraufbereitung
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Stoppniveau der vorgeschalteten Wasseraufbereitung
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Mindestniveau für die Freigabe der Druckerhöhungspumpe
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Trockenlaufniveau zur Abschaltung der Pumpe
-
optionaler Überfüllalarm
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optionaler Mindestfüllstandsalarm
Die Lage des Trockenlaufniveaus bestimmt das tatsächlich verfügbare Nutzvolumen. Das unterhalb dieses Schaltpunkts verbleibende Wasser darf bei der Auslegung nicht als regulär nutzbare Speichermenge angesetzt werden.
Kein Druckbehälter
Der PP-H-Tank ist für geringe Über- und Unterdrücke im mbar-Bereich ausgelegt. Er ist kein Druckbehälter und darf nicht als geschlossener Druckspeicher betrieben werden.
Bei Pumpenbetrieb, schneller Befüllung, hoher Entnahmeleistung, Rücklaufbetrieb oder gefilterter Belüftung muss sichergestellt werden, dass die Be- und Entlüftung ausreichend dimensioniert ist. Unzulässiger Überdruck oder Unterdruck kann den Tank beschädigen.
Belüftung bei VE- und Reinstwasser
Beim Befüllen und Entnehmen muss Umgebungsluft in den Tank hinein- oder aus ihm herausströmen. Diese Luft kann Kohlendioxid, Partikel und Mikroorganismen eintragen.
Bei VE- und Reinstwasser kann insbesondere die Aufnahme von CO₂ die Leitfähigkeit erhöhen und den pH-Wert beeinflussen. Ungefilterte Umgebungsluft kann außerdem die hygienische Wasserqualität beeinträchtigen.
Abhängig von der geforderten Wasserqualität stehen unterschiedliche Lösungen zur Verfügung:
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Ein CO₂-Absorber für maximal 5 m³/h Luftvolumen reduziert den Eintrag von Kohlendioxid aus der Umgebungsluft.
-
Ein 0,2-µm-Sterilfilter für maximal 5 m³/h Luftvolumen reduziert den Eintrag von Mikroorganismen und Schwebstoffteilchen.
-
Ein 5-µm-Partikelfilter für maximal 5 m³/h Luftvolumen reduziert den Eintrag von Schwebstoffen über die Belüftung.
Die erforderliche Größe der Be- und Entlüftung richtet sich nicht allein nach dem Tankvolumen. Maßgeblich sind die maximale Befüll- und Entnahmeleistung sowie der daraus entstehende Luftvolumenstrom.
Reinigung und Desinfektion
Reinigung und Desinfektion müssen zum Medium, zum Werkstoff PP-H und zur jeweiligen Anwendung passen. Dabei sind insbesondere folgende Punkte festzulegen:
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geeignetes Reinigungs- oder Desinfektionsmittel
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zulässige Konzentration
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Einwirkzeit
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Temperatur
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notwendige Umwälzung
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Spülwassermenge
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Entsorgung der Reinigungslösung
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Kontrolle der Tankinnenflächen
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vollständige Entfernung von Reinigungsmittelresten
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Freigabe zur Wiederinbetriebnahme
Der Schrägboden unterstützt die Entleerung der Reinigungs- und Spüllösung. Nach Abschluss der Maßnahme muss geprüft werden, ob der Tank ausreichend gespült wurde und wieder für den vorgesehenen Betrieb freigegeben werden kann.
Dokumentation
Für den Behälter werden folgende Unterlagen bereitgestellt:
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Herstelleranleitung und Verladeanweisung für Rundbehälter
-
freigegebene Behälterzeichnung
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Werksbescheinigung 2.1 für den Behälter
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Dichtheitsprotokoll
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Fachbetriebszulassung
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Zertifikat nach DIN EN ISO 14001:2015
-
Zertifikat nach DIN EN ISO 9001:2015
Die Dokumentation wird nach Fertigstellung digital zur Verfügung gestellt.
Planung und Aufstellung
Vor der Bestellung sollten folgende Punkte geprüft werden:
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notwendiges Nennvolumen
-
gewünschtes tatsächlich nutzbares Volumen
-
nicht nutzbares Volumen unterhalb des Trockenlaufniveaus
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Leistung der vorgeschalteten Wasseraufbereitung
-
maximale und durchschnittliche Entnahmemenge
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zulässige Verweilzeit des Wassers
-
gewünschte Ziel-Leitfähigkeit
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Hygiene- und Dokumentationsanforderungen
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maximale Befüll- und Entnahmeleistung
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benötigte Belüftungsfilter oder CO₂-Absorber
-
Anschlusspositionen und Rohrleitungsführung
-
Niveaumessung und Trockenlaufschutz
-
Druckerhöhung hinter dem Tank
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Reinigungs- und Desinfektionskonzept
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Raumhöhe, Türbreite und Transportweg
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tragfähige und ebene Aufstellfläche
-
Zugang zum Mannloch für Wartung und Reinigung
Abweichende Medien, Temperaturen, Dichten, Anschlusspositionen oder Aufstellbedingungen erfordern eine projektspezifische Prüfung und gegebenenfalls eine angepasste statische Auslegung.
Bewertungen
WHGFachbetrieb