Carbonathärte
Messbesteck
0,5 °dH / 0,25 mmol/l

Art.Nr.: PMW-MBS

« Zurück zur Kategorie

EUR 53,04
Preis netto: EUR 44,57

inkl. 19 % USt

  • Lieferzeit ca. 1-2 Wochen
  • Gewicht 0,3 kg


Zahlungsweisen

PayPal Vorkasse Kreditkarten Lastschrift Sofortüberweisung

Bewertung: 0.0 von 5

Produktbeschreibung

Carbonathärte Messbesteck 0,5 °dH / 0,25 mmol/l

Das Carbonathärte Messbesteck dient zur Bestimmung der Carbonathärte sowie der Säurekapazität von Wasserproben. Es eignet sich für die Kontrolle von p-Wert und m-Wert bzw. Ks 8,2 und Ks 4,3 in der Wasseraufbereitung, in technischen Wassersystemen und bei industriellen Anwendungen.

Das Messbesteck arbeitet über Titration mit anschließender colorimetrischer Auswertung. Dadurch können Carbonathärte, Pufferung und Säurekapazität direkt vor Ort kontrolliert werden.

Carbonathärte und Säurekapazität prüfen

Die Carbonathärte beschreibt einen wichtigen Teil der Wasserhärte und steht in engem Zusammenhang mit pH-Wert, Kohlensäure, Alkalität und Pufferverhalten. In der Wasseraufbereitung ist dieser Wert relevant, wenn die Stabilität des Wassers, Entsäuerung, Dosierung oder pH-Anhebung bewertet werden sollen.

Typische Anwendungen:

  • Bestimmung der Carbonathärte
  • Kontrolle von m-Wert / Ks 4,3
  • Kontrolle von p-Wert / Ks 8,2
  • Betriebskontrolle bei Entsäuerungsanlagen
  • Prüfung von pH-Stabilisierung
  • Kontrolle von Prozesswasser
  • Prüfung von Kesselwasser und Speisewasser
  • Kontrolle technischer Wasserkreisläufe
  • Service, Wartung und Inbetriebnahme
  • Vor-Ort-Kontrolle ohne digitales Messgerät

Das Messbesteck ist besonders geeignet, wenn nicht nur die Gesamthärte, sondern das Pufferverhalten des Wassers bewertet werden soll.

Relevanz bei Entsäuerung und pH-Stabilisierung

Bei Entsäuerungsanlagen und pH-Wert-Anhebung ist die Carbonathärte ein wichtiger Kontrollwert. Sie beeinflusst, wie stabil der pH-Wert bleibt und wie das Wasser auf Säure- oder Laugeeintrag reagiert.

In der Praxis wird die Carbonathärte häufig zusammen mit pH-Wert und CO₂ betrachtet. Nur ein einzelner Wert reicht oft nicht aus, um die Wasserchemie sauber zu beurteilen.

Passende Bereiche im Shop:

Gerade bei Brunnenwasser oder Prozesswasser sollte die Carbonathärte nicht isoliert bewertet werden. Entscheidend sind Rohwasseranalyse, pH-Wert, CO₂, Gesamthärte und die geplante Aufbereitung.

p-Wert und m-Wert

Das Messbesteck ist zur Bestimmung von p-Wert und m-Wert geeignet. Diese Werte beschreiben die Säurekapazität bis zu definierten pH-Endpunkten.

Der m-Wert bzw. Ks 4,3 ist ein wichtiger Kennwert für die Alkalität und Pufferkapazität des Wassers. Der p-Wert bzw. Ks 8,2 ist vor allem bei alkalischeren Wässern und bestimmten technischen Anwendungen relevant.

Typische Fragestellungen:

  • Wie stark ist das Wasser gepuffert?
  • Wie stabil ist der pH-Wert?
  • Wie ist das Wasser im Säure-Basen-System einzuordnen?
  • Ist eine Entsäuerung oder pH-Anhebung plausibel?
  • Passt die Konditionierung zu den Betriebswerten?
  • Liegt eine relevante Carbonathärte vor?

Messbereich 0,5 °dH / 0,25 mmol/l

Das Carbonathärte Messbesteck arbeitet mit einer Abstufung von 0,5 °dH bzw. 0,25 mmol/l. Damit eignet es sich für praxisgerechte Kontrollen in der Wasseraufbereitung und in technischen Anlagen.

Der Messbereich ist passend für:

  • Carbonathärte-Kontrolle
  • Säurekapazitätsmessung
  • Wasseraufbereitung vor Ort
  • Prozesswasser-Kontrolle
  • Kesselwasser- und Speisewasser-Kontrolle
  • Schwimmbad- und Aquakultur-Anwendungen
  • Serviceeinsätze und Wartung

Die Messzeit liegt bei ca. 2 Minuten pro Messung. Das Messbesteck ist für ca. 100 Messungen ausgelegt.

Titration mit colorimetrischer Auswertung

Das Messbesteck nutzt eine Titration mit Farbumschlag. Die Wasserprobe wird titriert, bis der jeweilige Endpunkt erreicht ist. Über die verbrauchte Titrationslösung wird der Messwert bestimmt.

Grundsätzlicher Ablauf:

  • Messröhrchen mit der vorgesehenen Probenmenge füllen
  • Indikator nach Anleitung zugeben
  • Titrationslösung mit der Dosierpipette zugeben
  • Probe während der Zugabe mischen
  • Farbumschlag beobachten
  • Verbrauch der Titrationslösung auswerten
  • Carbonathärte bzw. Säurekapazität bestimmen

Die genaue Durchführung richtet sich nach der beiliegenden Bedienungsanleitung. Entscheidend sind sauberes Arbeiten, richtige Probenmenge, korrekte Dosierung und das sichere Erkennen des Farbumschlags.

Einsatz in Kesselwasser, Speisewasser und Prozesswasser

In technischen Wassersystemen ist die Carbonathärte ein wichtiger Betriebswert. Sie beeinflusst Kalkbildung, pH-Stabilität, Korrosionsverhalten und Konditionierung.

Das Messbesteck kann zur Kontrolle eingesetzt werden bei:

  • Kesselwasser
  • Speisewasser
  • Prozesswasser
  • Kühlwasserkreisläufen
  • technischen Kreisläufen
  • Wasser nach Enthärtung
  • Wasser nach Umkehrosmose
  • Konditionierungsprozessen

Passende Bereiche:

Die Bewertung der Carbonathärte sollte immer zur Anwendung passen. Bei Kesselwasser gelten andere Betriebsziele als bei Brunnenwasser, Prozesswasser oder Reinstwasser-Vorbehandlung.

Abgrenzung zu Gesamthärte

Carbonathärte und Gesamthärte sind nicht gleichzusetzen. Die Gesamthärte beschreibt im Wesentlichen die Summe der Calcium- und Magnesiumhärte. Die Carbonathärte steht stärker mit Hydrogencarbonat, Alkalität und Pufferverhalten des Wassers in Verbindung.

Das Gesamthärte Messbesteck GH 100 oder das Gesamthärte Messbesteck GH-1 ist passend, wenn die allgemeine Wasserhärte bestimmt werden soll.

Das Carbonathärte Messbesteck ist passend, wenn Carbonathärte, p-Wert, m-Wert oder Säurekapazität kontrolliert werden sollen.

Kurz gesagt:

  • Gesamthärte: Calcium- und Magnesiumhärte
  • Carbonathärte / m-Wert: Pufferung, Alkalität, Säurekapazität
  • CO₂-Messung: freie Kohlensäure bzw. gelöstes Kohlendioxid

Zusammenhang mit CO₂ und pH-Wert

Carbonathärte, pH-Wert und gelöstes CO₂ hängen chemisch zusammen. In der Praxis werden diese Werte häufig gemeinsam betrachtet, wenn die Wasserstabilität, freie Kohlensäure oder Entsäuerung bewertet werden soll.

Das CO₂ Messbesteck misst gezielt gelöstes Kohlendioxid bzw. freie Kohlensäure. pH-Indikatorstreifen oder pH-Messgeräte zeigen die saure, neutrale oder alkalische Reaktion des Wassers. Das Carbonathärte Messbesteck ergänzt diese Werte durch die Bestimmung von Pufferung und Säurekapazität.

Technische Daten

Merkmal Wert
Produkt Carbonathärte Messbesteck
Artikelnummer PMW-MBS
Messparameter Carbonathärte, p-Wert, m-Wert, Säurekapazität
Auflösung 0,5 °dH / 0,25 mmol/l
Messverfahren Titration mit colorimetrischer Auswertung
Messzeit ca. 2 Minuten
Titrationslösung 50 ml
Ausreichend für ca. 100 Messungen
Verpackung Scharnierdeckelkasten
Lieferumfang Messröhrchen, Dosierpipette, Verbindungsstopfen, Indikator, Titrationslösung, Bedienungsanleitung
Lieferzeit ca. 1–2 Wochen
Gewicht ca. 0,3 kg
Versand zzgl. Versandkosten

Lieferumfang

Das Carbonathärte Messbesteck enthält:

  • Messröhrchen
  • kalibrierte Dosierpipette
  • Verbindungsstopfen
  • Indikator für p- und m-Wert
  • 50 ml Titrationslösung
  • Scharnierdeckelkasten
  • Bedienungsanleitung

Der Scharnierdeckelkasten schützt Reagenzien und Zubehör bei Lagerung, Transport und Serviceeinsätzen.

Hinweise zur Anwendung

Für brauchbare Messergebnisse sollte die Messung sauber und nach Anleitung durchgeführt werden. Carbonathärte, p-Wert und m-Wert hängen stark von Probenahme, pH-Wert und Wasserchemie ab.

Hinweise:

  • Messröhrchen sauber halten
  • Probe möglichst frisch messen
  • richtige Probenmenge verwenden
  • Indikator nach Anleitung zugeben
  • Titrationslösung korrekt dosieren
  • Farbumschlag sorgfältig beobachten
  • Messzeit und Anleitung einhalten
  • Reagenzien nach Gebrauch schließen
  • Reagenzien kühl, trocken und lichtgeschützt lagern
  • abgelaufene Reagenzien nicht ungeprüft verwenden
  • stark gefärbte oder trübe Proben kritisch bewerten

Bei CO₂-haltigem Wasser sollte die Probe nicht unnötig lange offen stehen, da sich das Messergebnis durch CO₂-Aufnahme oder CO₂-Ausgasung verändern kann.

Grenzen des Messbestecks

Das Carbonathärte Messbesteck ist für schnelle und praxisgerechte Vor-Ort-Messungen ausgelegt. Es ersetzt keine kontinuierliche Online-Messung und keine automatische Anlagenregelung.

Grenzen:

  • keine automatische Messung
  • keine kontinuierliche Überwachung
  • Ergebnis abhängig von Probenahme und Farbumschlag
  • Farbauswertung kann subjektiv sein
  • stark gefärbte oder trübe Proben können die Auswertung erschweren
  • nicht zur Messung von Gesamthärte, Eisen, Mangan oder Sulfit geeignet
  • Reagenzien müssen sachgerecht gelagert werden

Wenn ein Grenzwert sicher dokumentiert oder dauerhaft überwacht werden muss, sollte ein geeignetes Messverfahren oder eine Online-Messung geprüft werden.

Angaben für Rückfragen

Für Rückfragen zur passenden Messung sind folgende Angaben hilfreich:

  • zu messendes Wasser
  • Anwendung: Entsäuerung, Kesselwasser, Prozesswasser, Brunnenwasser oder Schwimmbad
  • erwartete Carbonathärte
  • gewünschter Zielwert
  • pH-Wert
  • CO₂-Wert
  • Gesamthärte
  • Messstelle vor oder nach Aufbereitung
  • vorhandene Aufbereitungsanlage
  • Häufigkeit der Messung
  • ob p-Wert, m-Wert oder Carbonathärte kontrolliert werden soll

So lässt sich prüfen, ob das Carbonathärte Messbesteck ausreicht oder ob ergänzende Messwerte sinnvoll sind.

WHG<br />Fachbetrieb WHG
Fachbetrieb