Sulfit
Messbesteck
0,5 - 20 mg/l
Testset
Art.Nr.: SO3-MB
EUR 60,51
Preis netto: EUR 50,85
inkl. 19 % USt
Zahlungsweisen
Messbesteck
0,5 - 20 mg/l 5
Produktbeschreibung
Sulfit Messbesteck 0,5–20 mg/l
Das Sulfit Messbesteck dient zur Bestimmung von Sulfit im Wasser. Der Messbereich von 0,5 bis 20 mg/l SO₃²⁻ eignet sich für technische Wasseraufbereitung, Kesselwasser, Speisewasser, Konditionierung und Betriebskontrollen in Wasserkreisläufen.
Das Messbesteck arbeitet colorimetrisch. Der Sulfitgehalt wird über eine Farbreaktion sichtbar gemacht und anschließend mit der Farbskala verglichen. Dadurch kann der Sulfitwert direkt vor Ort geprüft werden, ohne dass ein digitales Messgerät erforderlich ist.
Sulfitmessung in der technischen Wasseraufbereitung
Sulfit wird in technischen Wassersystemen häufig als Sauerstoffbindemittel eingesetzt. Es reagiert mit gelöstem Sauerstoff und kann dadurch helfen, Korrosionsrisiken in Kesselwasser-, Speisewasser- und Kreislaufsystemen zu reduzieren.
Mit dem Sulfit Messbesteck lässt sich prüfen, ob Sulfit im gewünschten Bereich vorhanden ist. Das ist wichtig, weil sowohl zu niedrige als auch zu hohe Werte problematisch sein können.
Typische Anwendungen:
- Kontrolle von Sulfit in Kesselwasser
- Prüfung von Speisewasser
- Überwachung von Sauerstoffbindemitteln
- Betriebskontrolle bei Konditionierung
- Kontrolle technischer Wasserkreisläufe
- Prüfung nach Dosierung
- Service und Wartung
- Inbetriebnahme von Dosieranlagen
- schnelle Vor-Ort-Kontrolle ohne Messgerät
- Kontrolle von Restgehalten im Messbereich 0,5–20 mg/l
Messbereich 0,5–20 mg/l SO₃²⁻
Der Messbereich von 0,5 bis 20 mg/l ist für niedrige bis mittlere Sulfitkonzentrationen ausgelegt. Damit eignet sich das Messbesteck für typische Betriebskontrollen, bei denen Sulfit als Restwert überwacht werden soll.
Der Messbereich ist passend für:
- Kesselwasser-Kontrollen
- Speisewasser-Kontrollen
- Kontrolle von Sauerstoffbindemitteln
- Prüfung nach Dosierung
- Überwachung technischer Kreisläufe
- Vergleichsmessungen bei Service und Wartung
Wenn höhere Sulfitwerte erwartet werden, sollte geprüft werden, ob die Probe verdünnt werden kann oder ob ein anderes Messverfahren benötigt wird.
Kontrolle von Sauerstoffbindemitteln
In Kessel- und Speisewassersystemen kann gelöster Sauerstoff Korrosion begünstigen. Sulfit wird eingesetzt, um Sauerstoff chemisch zu binden. Die Sulfitmessung zeigt, ob noch ein messbarer Restgehalt vorhanden ist.
Mit dem Messbesteck kann geprüft werden:
- ob Sauerstoffbindemittel ausreichend dosiert wird
- ob ein Sulfitüberschuss vorhanden ist
- ob der Restgehalt im gewünschten Bereich liegt
- ob nach Änderungen an der Dosierung eine Kontrolle erforderlich ist
- ob die Konditionierung plausibel arbeitet
Die Zielwerte hängen vom jeweiligen Anlagenkonzept, der Betriebsweise und den eingesetzten Konditionierungschemikalien ab. Das Messbesteck ist daher ein Kontrollmittel für den Betrieb, ersetzt aber keine Auslegung der Kesselwasser- oder Speisewasserkonditionierung.
Einsatz bei Dosierung und Konditionierung
Bei Dosieranlagen ist die Sulfitmessung ein wichtiger Kontrollwert. Sie zeigt, ob die Dosierung im Betrieb messbar ankommt und ob der eingestellte Dosierbereich plausibel ist.
Passende Bereiche im Shop:
Bei der Bewertung sollten Dosiermenge, Wasserqualität, Temperatur, Sauerstoffeintrag, Anlagenvolumen, Betriebsweise und chemisches Konditionierungskonzept zusammen betrachtet werden.
Colorimetrische Messung mit Farbvergleich
Das Sulfit Messbesteck nutzt eine colorimetrische Bestimmung. Die Reagenzien reagieren mit Sulfit in der Wasserprobe. Nach der Reaktionszeit wird die entstandene Farbe mit der Farbskala verglichen.
Grundsätzlicher Ablauf:
- Messröhrchen bis zur 10-ml-Markierung mit der Wasserprobe füllen
- 5 Tropfen Sulfit Reagenz A zugeben und mischen
- 2 Tropfen Sulfit Reagenz B zugeben und mischen
- 3 Minuten Reaktionszeit abwarten
- Messröhrchen öffnen
- Messröhrchen auf das Farbfeld stellen
- passende Farbe bzw. Messwert ermitteln
Die genaue Durchführung sollte nach der beiliegenden Bedienungsanleitung erfolgen. Entscheidend sind saubere Probenahme, richtige Probenmenge, korrekte Tropfenzahl und Einhaltung der Reaktionszeit.
Ausreichend für ca. 150 Messungen
Das Messbesteck ist für ca. 150 Messungen ausgelegt. Dadurch eignet es sich nicht nur für einzelne Prüfungen, sondern auch für wiederkehrende Betriebskontrollen im Service oder Anlagenbetrieb.
Praktisch ist das besonders bei:
- regelmäßiger Kontrolle von Kesselwasser
- wiederkehrender Prüfung nach Dosierung
- Wartung technischer Wassersysteme
- Inbetriebnahme und Nachkontrolle
- Vergleichsmessungen über mehrere Messstellen
- Kontrolle von Sollwertänderungen
Die tatsächliche Anzahl der Messungen hängt von sachgerechter Anwendung und Verbrauch der Reagenzien ab.
Sulfit bei Kesselwasser und Speisewasser
Bei Kesselwasser und Speisewasser ist die chemische Konditionierung ein wichtiger Bestandteil des Anlagenbetriebs. Sulfit kann als Sauerstoffbinder eingesetzt werden, um gelösten Sauerstoff zu reduzieren und damit Korrosion zu begrenzen.
Das Sulfit Messbesteck hilft, den Restgehalt zu kontrollieren. Ein nicht nachweisbarer Sulfitwert kann auf unzureichende Dosierung, erhöhten Sauerstoffeintrag oder veränderte Betriebsbedingungen hinweisen. Ein zu hoher Wert kann ebenfalls unerwünscht sein, abhängig von Anlagenvorgaben und Konditionierungskonzept.
Die Bewertung sollte immer anhand der jeweiligen Betriebsanweisung, Wasserchemie und technischen Vorgaben erfolgen.
Abgrenzung zu Härte-, Eisen- und Manganmessung
Das Sulfit Messbesteck misst gezielt Sulfit bzw. SO₃²⁻. Es ist nicht für Härte, Eisen oder Mangan ausgelegt.
Andere Messbestecke prüfen andere Betriebswerte:
- Gesamthärte Messbesteck für Calcium- und Magnesiumhärte
- Resthärte Messbesteck für niedrige Härtewerte nach Enthärtung
- Eisen Messbesteck für Eisen
- Mangan Messbesteck für Mangan
Für Kesselwasser, Speisewasser oder technische Kreisläufe können mehrere Werte parallel relevant sein. Das Sulfit Messbesteck deckt dabei gezielt den Sulfitwert ab.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Produkt | Sulfit Messbesteck |
| Artikelnummer | SO3-MB |
| Messparameter | Sulfit / SO₃²⁻ |
| Messbereich | 0,5–20 mg/l |
| Messverfahren | colorimetrische Bestimmung |
| Anzahl Reagenzien | 3 |
| Probenmenge | 10 ml |
| Reaktionszeit | ca. 3 Minuten |
| Auswertung | Farbvergleich über Farbskala |
| Verpackung | Scharnierdeckelkasten |
| Ausreichend für | ca. 150 Messungen |
| Lieferumfang | Indikatorlösungen, Messbecher, Scharnierbox, Bedienungsanleitung |
| Lieferzeit | ca. 1–2 Wochen |
| Gewicht | ca. 0,3 kg |
| Versand | zzgl. Versandkosten |
Lieferumfang
Das Sulfit Messbesteck besteht aus:
- Indikatorlösungen
- Messbecher mit Verschlusskappe
- Messskala in ml
- Scharnierbox mit Farbskala
- Bedienungsanleitung
Die Scharnierbox schützt Reagenzien und Messzubehör bei Lagerung, Transport und Serviceeinsätzen.
Hinweise zur Anwendung
Für brauchbare Messergebnisse sollte die Messung sauber und nach Anleitung durchgeführt werden. Sulfit kann sich je nach Probe, Sauerstoffeintrag, Temperatur und Standzeit verändern. Die Messung sollte deshalb möglichst frisch nach der Probenahme erfolgen.
Hinweise:
- Messbecher sauber halten
- Probe möglichst frisch messen
- Messröhrchen bis zur 10-ml-Markierung füllen
- Reagenzien nach Anleitung dosieren
- Reaktionszeit von 3 Minuten einhalten
- Farbskala bei guter Beleuchtung ablesen
- Reagenzien nach Gebrauch schließen
- Reagenzien kühl, trocken und lichtgeschützt lagern
- abgelaufene Reagenzien nicht ungeprüft verwenden
- stark gefärbte oder trübe Proben kritisch bewerten
Bei technischen Wassersystemen sollte die Messstelle so gewählt werden, dass sie zur Fragestellung passt, zum Beispiel vor oder nach Dosierung, im Speisewasser oder im Kesselwasser.
Grenzen des Messbestecks
Das Sulfit Messbesteck ist für schnelle und praxisgerechte Sulfitmessungen im Bereich 0,5–20 mg/l ausgelegt. Es ersetzt keine kontinuierliche Online-Messung und keine automatische Dosierregelung.
Grenzen:
- keine automatische Messung
- keine kontinuierliche Überwachung
- Ergebnis abhängig von Probenahme und Farbauswertung
- Messbereich begrenzt auf 0,5–20 mg/l
- stark gefärbte oder trübe Proben können die Auswertung erschweren
- nicht zur Messung anderer Konditionierungsparameter geeignet
- Reagenzien müssen sachgerecht gelagert werden
Wenn ein Grenzwert sicher dokumentiert oder eine Dosierung automatisch geregelt werden muss, sollte ein geeignetes Messverfahren oder eine Online-Messung geprüft werden.
Angaben für Rückfragen
Für Rückfragen zur passenden Sulfitmessung sind folgende Angaben hilfreich:
- zu messendes Wasser
- erwarteter Sulfitwert
- Anwendung: Kesselwasser, Speisewasser, Konditionierung oder technischer Kreislauf
- Messstelle: vor oder nach Dosierung
- eingesetztes Konditionierungsmittel
- gewünschter Zielwert
- Häufigkeit der Messung
- ob weitere Kesselwasser- oder Speisewasserwerte geprüft werden sollen
- ob eine Betriebskontrolle oder dokumentierte Prüfung benötigt wird
So lässt sich prüfen, ob das Sulfit Messbesteck 0,5–20 mg/l ausreicht oder ob ein anderes Messverfahren sinnvoller ist.
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