Mobile Umkehrosmoseanlage
Leistung 8.000 l/h

Art.Nr.: UOPVC08000LA

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EUR 487,90
Preis netto: EUR 410,00

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Produktbeschreibung

Mobile Umkehrosmoseanlage 8.000 l/h zur Miete

Die mobile Umkehrosmoseanlage mit 8.000 l/h Permeatleistung ist für temporäre Einsätze mit hohem Wasserbedarf ausgelegt. Sie wird eingesetzt, wenn kurzfristig große Mengen salzarmes Wasser benötigt werden und eine stationäre Anlage nicht verfügbar, noch nicht installiert oder vorübergehend außer Betrieb ist.

Durch die hohe Permeatleistung eignet sich die Mietanlage besonders für industrielle Anwendungen, größere Prozesswassermengen, Notfallversorgung, Wartungsüberbrückung, Inbetriebnahmen oder Produktionsspitzen. Vor dem Einsatz müssen Rohwasseranalyse, Anschlüsse, Abwasserführung, Stromversorgung, Aufstellort und gewünschte Permeatqualität geprüft werden.

Wann die 8.000-l/h-Anlage sinnvoll ist

Die 8.000-l/h-Mietanlage ist die größte sichtbare mobile Umkehrosmoseanlage in dieser Leistungsklasse. Sie ist sinnvoll, wenn kleinere Mietanlagen die benötigte Menge nicht sicher abdecken oder wenn innerhalb kurzer Zeit große Wassermengen erzeugt werden müssen.

Typische Einsatzfälle:

  • temporäre Prozesswasserversorgung mit hohem Bedarf
  • Notversorgung bei Ausfall einer großen Bestandsanlage
  • Überbrückung während Wartung oder Umbau
  • Produktionsspitzen mit hoher Entnahmemenge
  • Inbetriebnahme größerer technischer Systeme
  • Befüllung oder Spülung größerer Anlagen
  • Versuchsbetrieb mit industriellem Wasserbedarf
  • Vorstufe vor größeren Mischbett- oder Vollentsalzungsstufen
  • Reduzierung von Stillstandszeiten bei Anlagenstörung
  • zeitlich begrenzter Ersatz für stationäre Umkehrosmoseanlagen

Die Auslegung sollte nicht nur nach der Nennleistung erfolgen. Entscheidend sind tatsächlicher Tagesbedarf, Verbrauchsspitzen, Rohwasseranalyse, gewünschte Permeatqualität und die vorhandene Infrastruktur vor Ort.

Leistungsabgrenzung zu kleineren Mietanlagen

Für kleinere temporäre Bedarfe kann die mobile Umkehrosmoseanlage mit 2.000 l/h ausreichend sein. Sie ist sinnvoll, wenn der Wasserbedarf überschaubar ist oder Verbrauchsspitzen über einen Vorratsbehälter gepuffert werden können.

Die mobile Umkehrosmoseanlage mit 4.000 l/h ist die mittlere Mietvariante. Sie ist geeignet, wenn mehr Reserve benötigt wird, aber Rohwasserzufluss, Abwasseranschluss oder Platzverhältnisse noch keine 8.000-l/h-Anlage erforderlich machen.

Die 8.000-l/h-Anlage ist zu prüfen, wenn kontinuierlich hohe Mengen benötigt werden oder wenn kurze Befüll- und Spülzeiten entscheidend sind. Dabei steigen Rohwasserbedarf, Konzentratmenge, Anschlussanforderungen und Platzbedarf entsprechend.

Alternative zur Miete: stationäre Kaufanlage

Die Mietanlage ist für zeitlich begrenzte Einsätze vorgesehen. Wenn dauerhaft eine eigene Wasseraufbereitung benötigt wird, sollte eine stationäre Umkehrosmoseanlage geprüft werden.

Für eine kleinere stationäre Leistungsklasse ist zum Beispiel die Umkehrosmoseanlage mit 2.000 l/h und Antiscalantdosierung relevant. Für große Dauerverbräuche kann eine stationäre Anlage individuell auf Rohwasserqualität, Betriebszeiten, Permeatqualität, Vorbehandlung und Automatisierung ausgelegt werden.

Bei zeitlich begrenzten Einsätzen bleibt die Mietanlage flexibler. Bei dauerhaftem Betrieb ist eine Kaufanlage meist wirtschaftlicher und besser an den Prozess anpassbar.

Technische Daten

Merkmal Wert
Produkt Mobile Umkehrosmoseanlage
Artikelnummer UOPVC08000LA
Anlagenart Leihanlage / Mietanlage
Permeatleistung 8.000 l/h
Rohwasserzufluss ca. 10,7 m³/h bei 75 % Ausbeute
Entsalzungsrate ca. 97 %
Ausbeute 75–80 %
Max. Salzgehalt im Rohwasser 1.000 mg/l
Arbeitsdruck 12 bar
Ausstattung Kompaktsteuerung, Antiscalant-Dosiersystem, Transportrahmen
Betrieb manuell oder über potenzialfreien Kontakt
Preisbasis Tagespreis, zzgl. Installation und Verbrauchsmaterial
Lieferzeit auf Anfrage

Anforderungen an die Infrastruktur

Bei 8.000 l/h Permeatleistung muss die Infrastruktur vor Ort ausreichend dimensioniert sein. Die Anlage benötigt bei 75 % Ausbeute ca. 10,7 m³/h Rohwasserzufluss. Zusätzlich muss die Konzentratmenge zuverlässig abgeführt werden.

Vor dem Einsatz sind insbesondere zu prüfen:

  • ausreichender Rohwasseranschluss
  • geeigneter Abwasseranschluss für Konzentrat und Spülwasser
  • passende Stromversorgung
  • frostfreier Aufstellort
  • ausreichend Stellfläche und Zugang für Transport
  • Permeatableitung zum Verbraucher oder Vorratsbehälter
  • Vermeidung von Gegendruck auf der Permeatseite
  • Steuerungsmöglichkeit über potenzialfreien Kontakt oder manueller Betrieb
  • Bedien- und Wartungszugang während der Mietdauer

Wenn die Infrastruktur nicht ausreichend ausgelegt ist, kann die Anlage ihre Nennleistung nicht sicher bereitstellen. Besonders Rohwasserzufluss und Abwasserführung müssen vorab realistisch geprüft werden.

Einbindung mit Vorratsbehälter und Druckerhöhung

Bei hohen Leistungen und schwankender Entnahme ist ein Vorratsbehälter häufig sinnvoll. Die Umkehrosmoseanlage kann dann kontinuierlich Permeat erzeugen, während der Verbraucher ungleichmäßige Mengen abnimmt.

Ein Vorratsbehälter kann Verbrauchsspitzen ausgleichen und die Anlage gleichmäßiger betreiben. Je nach Verbraucher kann nach dem Behälter zusätzlich eine Druckerhöhungsanlage erforderlich sein.

Zu prüfen sind:

  • benötigtes Vorratsvolumen
  • Füllstandssteuerung
  • Druckerhöhung nach dem Behälter
  • Rückflussvermeidung
  • Überlauf und Entleerung
  • hygienische Anforderungen
  • Leitfähigkeitsüberwachung
  • Betriebsweise bei Stillstand

Bei sensiblen Anwendungen sollte die Permeatqualität im Behälter überwacht werden.

Antiscalant-Dosierung und Betriebsmittel

Die mobile Umkehrosmoseanlage ist mit einem Antiscalant-Dosiersystem ausgestattet. Antiscalant wird eingesetzt, um mineralische Ablagerungen auf den Membranen zu reduzieren.

Die Anlage arbeitet laut Produktseite mit VITEC 3000. Das Produkt wird beigestellt und nach Verbrauch abgerechnet. Zusätzlich können je nach Einsatz Vorfilter, Reinigungsmittel, Schläuche, Armaturen oder weitere Betriebsmittel erforderlich werden.

Antiscalant ersetzt keine ungeeignete Rohwasserqualität. Wenn das Rohwasser nicht membrantauglich ist, müssen zusätzliche Vorbehandlungsstufen geprüft werden.

Rohwasserqualität und Vorbehandlung

Die Produktseite nennt Trinkwasser als Einspeisung. Bei anderen Rohwässern ist eine vorherige Abstimmung erforderlich. Für die technische Prüfung wird eine Rohwasseranalyse benötigt.

Bei Brunnenwasser, Prozesswasser oder unbekannter Herkunft muss vorab geklärt werden, ob die Umkehrosmose direkt betrieben werden kann oder ob eine Vorbehandlung notwendig ist. Ungeeignete Rohwasserqualität kann Membranen beschädigen, die Leistung reduzieren oder zu häufigen Störungen führen.

Je nach Rohwasser können Vorfilter, Enthärtung, Aktivkohle, Antiscalant-Anpassung oder weitere Vorbehandlungsstufen erforderlich sein. Die Zielqualität nach der Umkehrosmose sollte vor dem Einsatz festgelegt werden.

Abgrenzung zu Mischbett- und Vollentsalzungstechnik

Eine Umkehrosmoseanlage reduziert die Leitfähigkeit deutlich, erzeugt aber nicht automatisch VE-Wasser oder Reinstwasser mit sehr niedriger Restleitfähigkeit. Wenn sehr niedrige Leitfähigkeiten benötigt werden, kann eine nachgeschaltete Mischbettstufe erforderlich sein.

Bei hohen Wassermengen ist eine Umkehrosmose als Vorstufe vor Mischbetttechnik häufig sinnvoll, weil sie die Salzfracht reduziert und dadurch das Harz deutlich entlastet.

Für kleinere Mengen kann fertig geliefertes demineralisiertes Wasser im IBC einfacher sein. Bei hohen temporären Mengen ist eine mobile Umkehrosmoseanlage meist wirtschaftlicher und logistischer sinnvoller.

Abgrenzung zu Enthärtungsanlagen

Eine Enthärtungsanlage reduziert Calcium und Magnesium, senkt aber die Leitfähigkeit nicht wesentlich. Die mobile Umkehrosmoseanlage reduziert dagegen die Gesamtsalzbelastung und damit die Leitfähigkeit.

Wenn nur Kalkschutz benötigt wird, kann eine Enthärtung ausreichend sein. Wenn salzarmes Wasser benötigt wird, ist eine Umkehrosmose oder eine Kombination aus Enthärtung, Umkehrosmose und Polisherstufe zu prüfen.

Die 8.000-l/h-Mietanlage ist daher keine reine Enthärtungsersatzanlage, sondern eine temporäre Entsalzungsstufe für größere Wassermengen.

Installation und Service

Transport, Installation, Inbetriebnahme und Einweisung können durch Fachpersonal erfolgen. Der Aufwand hängt von Einsatzort, Anschlüssen, Aufstellung, Vorbehandlung, Behältertechnik und gewünschtem Betriebszustand ab.

Für eine planbare Inbetriebnahme sollten vorab Fotos, Anschlussdaten, Aufstellbedingungen und die Rohwasseranalyse bereitgestellt werden. Bei größeren Anlagen ist außerdem zu klären, wie Transport, Entladung, Leitungsführung und Abwasserableitung organisiert werden.

Grenzen der 8.000-l/h-Mietanlage

Die 8.000-l/h-Mietanlage ist leistungsstark, aber nicht für jede Einbausituation geeignet. Besonders bei großen temporären Anlagen entscheidet die vorhandene Infrastruktur darüber, ob die Nennleistung im Betrieb erreicht werden kann.

Nicht geeignet oder nur nach zusätzlicher Prüfung geeignet ist der Einsatz bei:

  • fehlender Rohwasseranalyse
  • unzureichendem Rohwasserzufluss
  • fehlendem oder zu kleinem Abwasseranschluss
  • ungeeignetem Aufstellort
  • Frostgefahr
  • Gegendruck auf der Permeatseite
  • nicht geprüfter Rohwasserqualität
  • Anforderungen an sehr niedrige Leitfähigkeit ohne nachgeschaltete Polisherstufe
  • stark schwankender Entnahme ohne Vorratsbehälter

Bei kritischen Anwendungen sollte die Wasserqualität während des Betriebs kontrolliert und dokumentiert werden.

Angaben für die Anfrage

Für die technische Prüfung und Verfügbarkeit der 8.000-l/h-Leihanlage sind folgende Angaben hilfreich:

  • Einsatzort
  • gewünschter Mietzeitraum
  • Anwendung oder Prozess
  • benötigte Permeatleistung
  • Tagesbedarf
  • Verbrauchsspitzen
  • gewünschte Permeatleitfähigkeit
  • Rohwasseranalyse
  • vorhandener Rohwasseranschluss
  • vorhandener Stromanschluss
  • vorhandener Abwasseranschluss
  • vorhandener Vorratsbehälter
  • gewünschte Steuerung oder Füllstandsanforderung
  • Platzverhältnisse am Aufstellort
  • Dringlichkeit oder Notfallsituation
  • Anforderungen an Dokumentation oder Wasserqualitätskontrolle

Je vollständiger diese Angaben vorliegen, desto sicherer lässt sich beurteilen, ob die 8.000-l/h-Mietanlage passend ist oder ob eine kleinere Mietanlage, zusätzliche Vorbehandlung, Tanklösung oder nachgeschaltete Mischbetttechnik erforderlich wird.

 

Angaben zum Hersteller

SCHALLER Wassertechnische Industrieanlagen GmbH
Petersbergstr. 4
74909 Meckesheim

Telefon: 0 62 26 / 92 36 - 10
Fax: 0 62 26 / 92 36 - 36

Internet:

EAN: UOPVC08000LA

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