Mobile Umkehrosmoseanlage
Leistung 4.000 l/h

Art.Nr.: UOPVC04000LA

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EUR 261,80
Preis netto: EUR 220,00

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Bewertung: 5.0 von 5

Produktbeschreibung

Mobile Umkehrosmoseanlage 4.000 l/h zur Miete

Die mobile Umkehrosmoseanlage mit 4.000 l/h Permeatleistung ist für temporäre Einsätze mit mittlerem bis höherem Wasserbedarf ausgelegt. Sie wird eingesetzt, wenn eine kurzfristige Versorgung mit salzarmem Wasser benötigt wird und eine stationäre Anlage nicht verfügbar, noch nicht installiert oder vorübergehend außer Betrieb ist.

Die Anlage ist auf einem Transportrahmen aufgebaut und mit Kompaktsteuerung sowie Antiscalant-Dosiersystem ausgestattet. Dadurch eignet sie sich für zeitlich begrenzte Einsätze in Produktion, Technik, Wartung, Umbau, Testbetrieb oder Notfallversorgung, sofern Rohwasseranalyse, Anschlüsse und gewünschte Permeatqualität zur Anlage passen.

Wann die 4.000-l/h-Anlage sinnvoll ist

Die 4.000-l/h-Mietanlage ist die passende Zwischengröße, wenn kleinere Leihanlagen die benötigte Wassermenge nicht sicher abdecken und eine 8.000-l/h-Anlage noch nicht erforderlich ist. Sie bietet mehr Reserve für Verbrauchsspitzen, kürzere Befüllzeiten und stabilere Versorgung bei kontinuierlichem Bedarf.

Typische Einsatzfälle:

  • temporäre Prozesswasserversorgung mit erhöhtem Bedarf
  • Ersatzversorgung bei Ausfall einer Bestandsanlage
  • Überbrückung während Wartung oder Umbau
  • Versuchsbetrieb vor einer stationären Umkehrosmoseanlage
  • kurzfristige Befüllung technischer Systeme
  • Versorgung größerer Verbraucher mit salzarmem Wasser
  • Vorstufe vor Mischbett- oder Vollentsalzungstechnik
  • Produktionsspitzen mit begrenzter Einsatzdauer
  • technische Spül- und Reinigungsprozesse
  • Notfalllösung zur Reduzierung von Stillstandszeiten

Die Auswahl sollte nicht nur nach Nennleistung erfolgen. Entscheidend sind Tagesbedarf, Verbrauchsspitzen, Rohwasseranalyse, gewünschte Permeatqualität, Aufstellort, Abwasserführung und vorhandene Infrastruktur.

Leistungsabgrenzung zu 2.000 und 8.000 l/h

Für kleinere temporäre Bedarfe kann die mobile Umkehrosmoseanlage mit 2.000 l/h ausreichend sein. Sie ist sinnvoll, wenn der Wasserbedarf überschaubar ist oder ein vorhandener Vorratsbehälter Verbrauchsspitzen puffern kann.

Die mobile Umkehrosmoseanlage mit 4.000 l/h ist geeignet, wenn mehr Leistung benötigt wird, aber die Infrastruktur noch keine deutlich größere Anlage erfordert. Sie benötigt ca. 5,3 m³/h Rohwasserzufluss bei 75 % Ausbeute und entsprechend geeignete Anschlüsse.

Für große industrielle Anwendungen oder hohe kontinuierliche Mengen ist die mobile Umkehrosmoseanlage mit 8.000 l/h zu prüfen. Dort steigen Rohwasserbedarf, Abwassermenge, Platzbedarf und Anforderungen an die Einbindung entsprechend.

Alternative zur Miete: stationäre Kaufanlage

Die Mietanlage ist für zeitlich begrenzte Einsätze vorgesehen. Wenn dauerhaft eine eigene Wasseraufbereitung benötigt wird, sollte eine stationäre Anlage geprüft werden. Für eine vergleichbare kleinere Leistungsklasse ist zum Beispiel die Umkehrosmoseanlage mit 2.000 l/h und Antiscalantdosierung relevant.

Bei dauerhaftem Bedarf ist eine Kaufanlage häufig wirtschaftlicher und besser auf den Prozess anpassbar. Bei befristetem Bedarf, Testbetrieb, Wartung, Umbau oder Notfällen bleibt die Mietanlage dagegen flexibler.

Technische Daten

Merkmal Wert
Produkt Mobile Umkehrosmoseanlage
Artikelnummer UOPVC04000LA
Anlagenart Leihanlage / Mietanlage
Permeatleistung 4.000 l/h
Rohwasserzufluss ca. 5,3 m³/h bei 75 % Ausbeute
Entsalzungsrate ca. 97 %
Ausbeute 75–80 %
Max. Salzgehalt im Rohwasser 1.000 mg/l
Arbeitsdruck 12 bar
Ausstattung Kompaktsteuerung, Antiscalant-Dosiersystem, Transportrahmen
Betrieb manuell oder über potenzialfreien Kontakt
Preisbasis Tagespreis, zzgl. Installation und Verbrauchsmaterial
Lieferzeit auf Anfrage

Einbindung vor Ort

Vor dem Einsatz muss geprüft werden, ob die Anlage am vorgesehenen Standort sinnvoll betrieben werden kann. Bei 4.000 l/h Permeatleistung müssen Rohwasser, Konzentrat, Permeat und Stromversorgung entsprechend bereitgestellt bzw. abgeführt werden.

Wichtige Punkte:

  • ausreichender Rohwasseranschluss
  • geeigneter Abwasseranschluss für Konzentrat und Spülwasser
  • Stromversorgung
  • frostfreier Aufstellort
  • zugängliche Aufstellfläche
  • Schutz vor Gegendruck auf der Permeatseite
  • Möglichkeit zur Leitfähigkeitskontrolle
  • Einbindung in vorhandenen Vorratsbehälter oder Verbraucher
  • Steuerung über potenzialfreien Kontakt oder manueller Betrieb
  • Transport-, Montage- und Servicezugang

Ein Rückstau auf der Permeatseite muss vermieden werden, da dies Membranen und Anlagenbetrieb beeinträchtigen kann. Wenn Verbraucher nicht konstant Wasser abnehmen, ist ein Vorratsbehälter mit geeigneter Füllstandssteuerung zu prüfen.

Antiscalant-Dosierung und Verbrauchsmaterial

Die Anlage ist mit einem Antiscalant-Dosiersystem ausgestattet. Antiscalant wird eingesetzt, um mineralische Ablagerungen auf den Membranen zu reduzieren und längere Betriebszeiten zu ermöglichen.

Das Antiscalant wird nach Verbrauch abgerechnet. Zusätzlich können je nach Einsatz Vorfilter, Reinigungsmittel, Verbrauchsmaterialien oder weitere Komponenten erforderlich werden. Die tatsächlichen Betriebskosten hängen von Rohwasseranalyse, Laufzeit, Betriebsstunden und Anlagenbelastung ab.

Antiscalant ersetzt keine ungeeignete Vorbehandlung. Wenn das Rohwasser nicht membrantauglich ist, müssen zusätzliche Schritte vor der Umkehrosmose geprüft werden.

Rohwasserqualität und Vorbehandlung

Die Anlage darf nur mit geeignetem Rohwasser betrieben werden. Die Produktseite nennt Trinkwasser als Einspeisung; bei anderen Rohwässern ist eine vorherige Abstimmung erforderlich.

Für die technische Prüfung wird eine Rohwasseranalyse benötigt. Besonders bei Brunnenwasser, Prozesswasser oder unbekannter Herkunft muss vorab bewertet werden, ob direkte Umkehrosmose möglich ist oder ob Vorbehandlung erforderlich wird.

Ungeeignete Rohwasserbedingungen können Membranen schädigen, die Permeatleistung reduzieren oder zu häufigen Störungen führen. Bei kritischer Wasserqualität sind Vorfilter, Enthärtung, Aktivkohle, Antiscalant-Anpassung oder weitere Vorbehandlungsstufen zu prüfen.

Betrieb mit Vorratsbehälter

Bei vielen temporären Anwendungen ist ein Vorratsbehälter sinnvoll. Die Umkehrosmoseanlage produziert kontinuierlich Permeat, während der Verbraucher je nach Prozess schwankende Mengen entnimmt.

Ein Vorratsbehälter kann helfen, Verbrauchsspitzen auszugleichen und die Anlage gleichmäßiger zu betreiben. Je nach Verbraucher kann zusätzlich eine Druckerhöhungsanlage erforderlich sein.

Zu prüfen sind:

  • benötigtes Vorratsvolumen
  • Füllstandssteuerung
  • hygienische Anforderungen
  • Druckerhöhung nach dem Behälter
  • Rückflussvermeidung
  • Überlauf und Entleerung
  • Leitfähigkeitsüberwachung
  • Betriebsweise bei Stillstand

Bei sensiblen Anwendungen sollte die Permeatqualität im Behälter zusätzlich überwacht werden.

Abgrenzung zu Mischbett- und VE-Wasser-Lösungen

Eine Umkehrosmoseanlage reduziert die Leitfähigkeit deutlich, erzeugt aber nicht automatisch vollentsalztes Wasser mit sehr niedriger Restleitfähigkeit. Wenn sehr niedrige Leitfähigkeiten erforderlich sind, kann eine nachgeschaltete Mischbettstufe notwendig sein.

Für kleinere oder einmalige Mengen kann fertig geliefertes demineralisiertes Wasser im IBC wirtschaftlicher sein. Für höhere Mengen oder längere Einsatzzeiten ist die mobile Umkehrosmoseanlage oft sinnvoller, besonders wenn sie eine Mischbettstufe entlastet.

Bei Anforderungen an Reinstwasser, Kesselspeisewasser oder empfindliche Spülprozesse sollte die Zielqualität vorab technisch definiert werden.

Abgrenzung zu Enthärtungsanlagen

Eine Enthärtungsanlage reduziert hauptsächlich Calcium und Magnesium. Die Leitfähigkeit bleibt dabei weitgehend erhalten. Eine Umkehrosmoseanlage reduziert dagegen die Gesamtsalzbelastung und damit die Leitfähigkeit.

Wenn nur Kalkschutz benötigt wird, kann eine Enthärtung ausreichen. Wenn salzarmes Wasser benötigt wird, ist eine Umkehrosmose oder eine Kombination aus Enthärtung, Umkehrosmose und Polisherstufe zu prüfen.

Die 4.000-l/h-Mietanlage ist deshalb keine reine Enthärtungsersatzanlage, sondern eine temporäre Entsalzungsstufe.

Installation und Service

Transport, Installation, Inbetriebnahme und Einweisung können durch unser Fachpersonal erfolgen. Der Aufwand hängt von Einsatzort, Anschlüssen, Aufstellung, Vorbehandlung, Behältertechnik und gewünschtem Betriebszustand ab.

Für eine reibungsarme Inbetriebnahme sollten vorab Fotos, Anschlussdaten und die Rohwasseranalyse bereitgestellt werden. Außerdem sollte geklärt werden, ob die Anlage im Dauerbetrieb, chargenweise oder über einen Vorratsbehälter betrieben werden soll.

Grenzen der 4.000-l/h-Mietanlage

Die Anlage ist nicht für jedes Rohwasser und jede Zielqualität geeignet. Bei ungeeigneter Rohwasserqualität, fehlendem Abwasseranschluss, unzureichendem Rohwasserzufluss oder Frostgefahr kann die Anlage nicht ohne weitere Maßnahmen betrieben werden.

Nicht geeignet oder nur nach zusätzlicher Prüfung geeignet ist der Einsatz bei:

  • nicht geprüfter Rohwasserqualität
  • fehlender Rohwasseranalyse
  • fehlendem oder zu kleinem Abwasseranschluss
  • unzureichendem Rohwasserzufluss
  • ungeeignetem Aufstellort
  • Frostgefahr
  • Gegendruck auf der Permeatseite
  • Anforderungen an sehr niedrige Leitfähigkeit ohne nachgeschaltete Polisherstufe
  • Anwendungen mit schwankender Spitzenentnahme ohne Vorratsbehälter

Bei kritischen Anwendungen sollte die Wasserqualität während des Betriebs kontrolliert und dokumentiert werden.

Angaben für die Anfrage

Für die technische Prüfung und Verfügbarkeit der 4.000-l/h-Leihanlage sind folgende Angaben hilfreich:

  • Einsatzort
  • gewünschter Mietzeitraum
  • Anwendung oder Prozess
  • benötigte Permeatleistung
  • Tagesbedarf
  • Verbrauchsspitzen
  • gewünschte Permeatleitfähigkeit
  • Rohwasseranalyse
  • vorhandener Rohwasseranschluss
  • vorhandener Stromanschluss
  • vorhandener Abwasseranschluss
  • vorhandener Vorratsbehälter
  • gewünschte Steuerung oder Füllstandsanforderung
  • Platzverhältnisse am Aufstellort
  • Dringlichkeit oder Notfallsituation
  • Anforderungen an Dokumentation oder Wasserqualitätskontrolle

Je vollständiger diese Angaben vorliegen, desto sicherer lässt sich beurteilen, ob die 4.000-l/h-Mietanlage passend ist oder ob eine kleinere Anlage, eine 8.000-l/h-Anlage, zusätzliche Vorbehandlung, Tanklösung oder nachgeschaltete Mischbetttechnik erforderlich wird.

 

1/1 Bewertungen

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Geschrieben von Gast am 30.04.2024

Sehr zufrieden

Wir haben wegen einem Notfall die Anlage innerhalb 1 Tages erhalten und waren sehr zufrieden mit der Leistung und Qualität der Umkehrosmoseanlage.
Vielen Dank nochmal an das Schaller Team.


www.wasseraufbereitung-shop24.de:

Vielen Dank für das Feedback.

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Angaben zum Hersteller

SCHALLER Wassertechnische Industrieanlagen GmbH
Petersbergstr. 4
74909 Meckesheim

Telefon: 0 62 26 / 92 36 - 10
Fax: 0 62 26 / 92 36 - 36

Internet:

EAN: UOPVC04000LA

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