Pura Mobile RO 4040
mobile Osmoseanlage bis 300 l/h

Art.Nr.: PM-RO-300

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EUR 3.790,00
Preis netto: EUR 3.184,87

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Datenblätter

Produktbeschreibung

Die Pura Mobile RO 4040 ist eine fahrbare Umkehrosmoseanlage zur Erzeugung von bis zu 300 Litern mineralarmem Reinwasser pro Stunde. Sie wurde für professionelle Reinigungsarbeiten an Fenstern, Glasfassaden, Wintergärten sowie Photovoltaik- und Solaranlagen entwickelt.

Ein 5-µm-Sedimentfilter und ein Aktivkohlefilter schützen die 4040-Umkehrosmosemembran vor Partikeln und freiem Chlor. Die elektrische Druckerhöhungspumpe erzeugt den erforderlichen Betriebsdruck. Über die integrierte Schlauchtrommel mit 25 m Reinwasserschlauch kann das aufbereitete Wasser direkt zur Reinigungsstelle geführt werden.

Technische Daten

Merkmal Wert
Modell Pura Mobile RO 4040
Anlagenart mobile Umkehrosmoseanlage
Maximale Permeatleistung bis 300 l/h beziehungsweise 5 l/min
Umkehrosmosemembran 1 × 4040 BW
Salzrückhaltung bis ca. 98 % TDS
Vorfilterung 5-µm-Sedimentfilter und Aktivkohlefilter
Elektrischer Anschluss 230 V / 50 Hz
Leistungsaufnahme 550 W
Anschlusskabel 10 m, flammwidrig, mit Schuko-Stecker
Mindestzulaufdruck 1,4 bar
Erforderliche Zulaufmenge mindestens 15 l/min
Betriebsdruck ca. 10–13 bar, abhängig vom Zulaufdruck
Konzentratablauf ca. 3 l/min
Reinwasserschlauch 25 m auf integrierter Schlauchtrommel
Betriebskontrolle Manometer, analoger Mengenzähler und digitales TDS-Handmessgerät
Betriebsposition stehend oder liegend
Schalldruckpegel 63 dB(A)
Schallleistungspegel 72 dB(A)
Trockengewicht ca. 60 kg
Abmessungen B × T × H ca. 60 × 58 × 128 cm
Einsatzbereich professionelle technische Reinigung
Trinkwassernutzung nicht vorgesehen

Die maximale Permeatleistung wird unter geeigneten Betriebsbedingungen erreicht. Wassertemperatur, Salzgehalt, Zulaufdruck, Zustand der Vorfilter sowie Länge und Querschnitt der Zulaufleitung beeinflussen die tatsächlich verfügbare Reinwassermenge. Besonders kaltes Zulaufwasser kann die Permeatleistung deutlich reduzieren.

Mobile Reinwassererzeugung direkt am Einsatzort

Das Zulaufwasser durchläuft zunächst den 5-µm-Sedimentfilter. Dieser hält Partikel und Trübstoffe zurück. Anschließend reduziert der Aktivkohlefilter freies Chlor, das die Umkehrosmosemembran schädigen könnte.

Die elektrische Druckerhöhungspumpe führt das vorbehandelte Wasser mit dem erforderlichen Druck zur 4040-Membran. Dort entstehen zwei Wasserströme:

  • mineralarmes Permeat für die Reinigung

  • Konzentrat zur Abführung der zurückgehaltenen Salze

Eine interne Konzentrat-Rückführung reduziert die abzuführende Wassermenge. Der verbleibende Konzentratstrom muss während des Betriebs ungehindert ablaufen können.

Auf unserer Homepage erklären wir ausführlich die Funktionsweise der Umkehrosmose.

Geeignet für professionelle Reinigungsarbeiten

Die Pura Mobile RO kann über die beiden großen Transporträder zum jeweiligen Einsatzort bewegt werden. Der Betrieb ist abhängig von den Platzverhältnissen stehend oder liegend möglich.

Typische Einsatzbereiche:

  • Fenster- und Glasreinigung

  • Glasfassaden und Wintergärten

  • Photovoltaik- und Solaranlagen

  • Fahrzeuge und Maschinen

  • wasserbeständige Gebäudeflächen

  • technische Spül- und Reinigungsarbeiten

  • Versorgung wasserführender Teleskopstangen und Bürstensysteme

Durch die Reduzierung der gelösten Salze hinterlässt das Wasser beim Trocknen wesentlich weniger Kalk- und Salzrückstände als unbehandeltes Leitungswasser. Das tatsächliche Reinigungsergebnis hängt zusätzlich von der erreichten Reinwasserqualität, der Oberfläche, der Verschmutzung und dem eingesetzten Reinigungsverfahren ab.

Ausstattung der Pura Mobile RO

Die mobile Osmoseanlage verfügt über:

  • fahrbares Transportgestell

  • zwei große Transporträder

  • 4040-Druckrohr mit BW-Umkehrosmosemembran

  • elektrische Druckerhöhungspumpe

  • Motorschutzschalter

  • 5-µm-Sedimentfilter

  • Aktivkohlefilter

  • Manometer zur Druckkontrolle

  • analogen Mengenzähler

  • manuelle Membranspülung

  • Sicherheitsventil gegen Überdruck

  • interne Konzentrat-Rückführung

  • getrennte Anschlüsse für Reinwasser und Konzentrat

  • integrierte Schlauchtrommel mit 25 m Reinwasserschlauch

  • digitales TDS-Handmessgerät

  • 10 m langes, flammwidriges Anschlusskabel mit Schuko-Stecker

Die Vorfiltergehäuse und die Umkehrosmosemembran sind für Kontroll-, Wartungs- und Austauscharbeiten gut zugänglich.

Lieferumfang

  • Pura Mobile RO 4040

  • eine 4040-BW-Umkehrosmosemembran

  • eine 5-µm-Sedimentfilterkartusche

  • eine Aktivkohlefilterkartusche

  • integrierte Schlauchtrommel mit 25 m Reinwasserschlauch

  • 2 m Konzentratablaufschlauch

  • digitales TDS-Handmessgerät mit Aufbewahrungstasche

  • Filterschlüssel

  • zwei Transporträder zur Montage

  • 10-m-Anschlusskabel mit Schuko-Stecker

  • deutsche Bedienungsanleitung

Die RO-Membran und die Filterkartuschen werden für den Transport geschützt und separat verpackt. Sie müssen vor der ersten Inbetriebnahme entsprechend der deutschen Bedienungsanleitung eingesetzt werden. Die beiden Transporträder werden ebenfalls vor der ersten Verwendung montiert.

Optionale Teleskopstange

Eine wasserführende Teleskopstange mit Bürstensystem ist nicht im Lieferumfang der Pura Mobile RO enthalten. Sie wird als separates Zubehörprodukt angeboten und kann passend zur benötigten Arbeitshöhe ausgewählt werden.

Bei der Auswahl sind neben der Länge der Teleskopstange auch Körpergröße, Arbeitsposition, Schlauchführung und örtliche Gegebenheiten zu berücksichtigen.

Unterschied zwischen Pura Mobile RO und RO-DI

Die Pura Mobile RO besitzt keine nachgeschaltete Mischbettkartusche. Sie eignet sich für Anwendungen, bei denen die durch die Umkehrosmose erreichte Wasserqualität für das gewünschte Reinigungsergebnis ausreicht.

Bei der Pura Mobile RO-DI wird das Permeat zusätzlich über eine DI-Kartusche mit Mischbettharz geführt. Diese Nachbehandlung entfernt einen großen Teil der nach der Umkehrosmose noch verbliebenen Ionen und ermöglicht dadurch einen nochmals niedrigeren Restsalzgehalt.

Welche Ausführung benötigt wird, hängt von der Leitfähigkeit des Zulaufwassers, der geforderten Reinwasserqualität und der Empfindlichkeit der zu reinigenden Oberfläche ab.

Alternative für kleine Wassermengen

Bei kleinen oder nur gelegentlich benötigten Reinwassermengen kann eine GFK-Mischbettpatrone zur Vollentsalzung die einfachere Alternative sein.

Eine Mischbettpatrone arbeitet mit dem vorhandenen Leitungsdruck, benötigt keinen elektrischen Anschluss und erzeugt keinen Konzentratstrom. Ihre Kapazität hängt jedoch unmittelbar von der Leitfähigkeit des Zulaufwassers und der benötigten Wassermenge ab.

Bei regelmäßigem oder höherem Reinwasserbedarf ist eine Umkehrosmoseanlage normalerweise wirtschaftlicher, da der überwiegende Teil der Salzfracht über die Membran entfernt wird und kein Mischbettharz im direkten Leitungswasserbetrieb verbraucht wird.

Lösungen für größere oder vorübergehende Wassermengen

Die Pura Mobile RO ist für die mobile Reinwassererzeugung bis 300 l/h ausgelegt. Für höhere Leistungen, eine automatische Betriebsweise oder die Einbindung in einen festen Wasseraufbereitungsprozess stehen unsere Umkehrosmoseanlagen für Industrie und Gewerbe zur Verfügung.

Wird eine leistungsstärkere Anlage nur vorübergehend benötigt, beispielsweise bei Wartung, Anlagenausfall, Umbau, Produktionsspitzen oder zur Überbrückung bis zur Inbetriebnahme einer fest installierten Anlage, können unsere mobilen Wasseraufbereitungsanlagen und Leihanlagen eingesetzt werden.

Anforderungen an das Zulaufwasser

Die Anlage ist bevorzugt mit geeignetem Leitungswasser zu betreiben. Brunnenwasser, Regenwasser und andere schwankende Wasserqualitäten sollten vor dem Einsatz geprüft und gegebenenfalls zusätzlich vorbehandelt werden.

Problematisch sind insbesondere:

  • Eisen und Mangan

  • Trübstoffe und Schwebstoffe

  • organische Belastungen

  • hohe Wasserhärte und damit verbundene Ausfällungsrisiken

  • Öl- oder Fettbestandteile

  • mikrobiologische Belastungen

  • stark schwankende Wasserwerte

  • ungeeignete Desinfektions- oder Oxidationsmittel

Diese Belastungen können die Vorfilter, die Pumpe und die Umkehrosmosemembran beeinträchtigen oder deren Standzeit verkürzen.

Die Anlage besitzt keinen integrierten Rückflussverhinderer. Der Anschluss an die Wasserversorgung muss deshalb entsprechend den örtlichen Anforderungen und mit einer geeigneten Absicherung gegen Rückfließen erfolgen.

Höhere Ausbeute mit enthärtetem Zulaufwasser

Bei hartem Zulaufwasser begrenzen Calcium und Magnesium die mögliche Ausbeute der Umkehrosmoseanlage. Steigt die Salzkonzentration auf der Konzentratseite zu stark an, können Härtebildner auf der Membran ausfallen und Ablagerungen verursachen.

Ist bereits Weichwasser vorhanden oder wird der Pura Mobile RO eine geeignete Enthärtungsanlage vorgeschaltet, sinkt das Risiko solcher Härteausfällungen deutlich. Dadurch kann die Anlage – abhängig von Rohwasserqualität, Temperatur und Betriebsbedingungen – auf eine deutlich höhere Wasserausbeute und eine entsprechend geringere Konzentratmenge eingestellt werden.

Die höhere Ausbeute entsteht nicht allein durch das enthärtete Wasser. Konzentratstrom und interne Konzentrat-Rückführung müssen passend eingestellt werden. Gleichzeitig muss eine ausreichende Überströmung der Membran erhalten bleiben. Eine Anpassung sollte deshalb anhand der Wasserwerte und unter Kontrolle von Betriebsdruck, Permeatleistung und TDS-Wert erfolgen.

Erste Inbetriebnahme

Vor der ersten Inbetriebnahme werden die Transporträder montiert sowie die Umkehrosmosemembran und beide Filterkartuschen eingesetzt.

Anschließend werden folgende Verbindungen hergestellt:

  • Zulaufleitung zur Wasserversorgung

  • Konzentratablaufschlauch zu einem geeigneten Ablauf

  • Reinwasserschlauch zur Teleskopstange oder zur vorgesehenen Entnahmestelle

  • elektrischer Anschluss an eine geeignete 230-V-Steckdose

Nach dem Öffnen des Wasserzulaufs wird die Spülarmatur geöffnet, damit die Anlage vollständig entlüftet werden kann. Erst danach wird die Druckerhöhungspumpe eingeschaltet und die Spülarmatur geschlossen.

Vor der Verwendung des Reinwassers sollten die Anlage und die neue Membran ausreichend gespült werden. Anschließend werden der Betriebsdruck und der TDS-Wert kontrolliert.

Hinweise für den Betrieb

Für einen zuverlässigen Betrieb sind folgende Punkte zu beachten:

  • Anlage auf einem festen und stabilen Untergrund aufstellen

  • erforderliche Zulaufmenge von mindestens 15 l/min sicherstellen

  • ausreichend dimensionierte Zulaufleitung verwenden

  • Konzentratablauf niemals verschließen

  • Betriebsdruck am Manometer kontrollieren

  • TDS-Wert von Zulauf- und Reinwasser vergleichen

  • elektrische Bauteile vor Wasser und Feuchtigkeit schützen

  • Anlage nicht bei Regen, Schnee oder Frost betreiben

  • Anlage nicht mit einem direkten Wasserstrahl reinigen

  • Gerät während des Betriebs nicht unbeaufsichtigt lassen

Das erzeugte Wasser ist ausschließlich für technische Reinigungsanwendungen vorgesehen und darf nicht als Trinkwasser verwendet werden.

TDS-Kontrolle der Wasserqualität

Das mitgelieferte TDS-Handmessgerät ermöglicht einen schnellen Vergleich zwischen Zulauf- und Reinwasser. Die Umkehrosmose kann unter geeigneten Betriebsbedingungen bis zu ca. 98 % der gelösten Salze zurückhalten.

Steigt der TDS-Wert im Reinwasser deutlich an, sollten zunächst Betriebsdruck, Zulaufbedingungen und Vorfilter kontrolliert werden. Bleibt der Wert auch nach dem Filterwechsel erhöht, muss die Umkehrosmosemembran überprüft werden.

Der TDS-Wert ist ein praktischer Betriebs- und Vergleichswert. Er ersetzt keine vollständige chemische oder mikrobiologische Wasseranalyse.

Spülung und regelmäßige Wartung

Nach dem letzten täglichen Einsatz wird die Umkehrosmosemembran etwa eine Minute über die manuelle Spülarmatur gespült. Dadurch wird konzentriertes Wasser aus dem Membrangehäuse entfernt und die Membran entlastet.

Die Vorfilter sollten regelmäßig anhand von Wassermenge, Verschmutzung und Druckverlust kontrolliert werden. Als Richtwert ist ein Austausch nach etwa 22.800 Litern Zulaufwasser vorgesehen. Abhängig von Partikelbelastung, Chlorgehalt und Wasserqualität kann ein früherer Wechsel erforderlich sein.

Eine Kontrolle der Umkehrosmosemembran ist sinnvoll, wenn:

  • die Permeatleistung dauerhaft abnimmt

  • der TDS-Wert im Reinwasser deutlich ansteigt

  • der erforderliche Betriebsdruck nicht mehr erreicht wird

  • sich die Anlagenleistung trotz neuer Vorfilter nicht verbessert

Beim Austausch müssen Baugröße, Membrantyp, Leistung, Salzrückhaltung und zulässiger Druckbereich zur Anlage passen. Die geeignete Ersatzmembrane finden Sie hier Wave Cyber Ospura BW 4040.

Lagerung und Frostschutz

Nach der ersten Benetzung dürfen die Umkehrosmosemembran und die Filter nicht austrocknen. Die vollständige Anlage muss vor Frost geschützt werden.

Bei längeren Betriebspausen ist die Anlage entsprechend der deutschen Bedienungsanleitung zu entleeren beziehungsweise zu konservieren. Stehendes Wasser kann mikrobiologisches Wachstum in den Filtergehäusen und im Membrandruckrohr begünstigen.

Die Pura Mobile RO sollte trocken, frostfrei und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden.

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