Umkehrosmose Membranelement Wave Cyber Ospura BW 4040

Art.Nr.: UOBW4040-WC

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Datenblätter

Produktbeschreibung

Wave Cyber Ospura BW 4040 Umkehrosmosemembrane für 4040-Druckrohre

Das Wave Cyber Ospura BW 4040 ist ein 4"-Umkehrosmose-Membranelement für gewerbliche und industrielle Wasseraufbereitungsanlagen. Die Membrane ist für genormte 4040-Druckrohre vorgesehen und wird eingesetzt, wenn eine Brackwasser-RO-Membrane bzw. Niederdruckmembrane mit hoher Salzrückhaltung benötigt wird.

Die Ospura BW 4040 ist keine Seewassermembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Sie eignet sich für Stadtwasser, Brackwasser und technische Umkehrosmoseanwendungen mit geeigneter Vorbehandlung. Entscheidend sind Rohwasserqualität, Betriebsdruck, Zielqualität, Recovery und vorhandenes Druckrohr.

Einsatzbereich der Wave Cyber Ospura BW 4040

Umkehrosmose Membrane einbauen

4"-Membrane für Industrie und Gewerbe

Die Wave Cyber Ospura BW 4040 eignet sich für kommerzielle Umkehrosmoseanlagen, technische Wasseraufbereitung, Stadtwasseraufbereitung, Brackwasseranwendungen, Permeaterzeugung vor Mischbettpatronen oder EDI-Stufen sowie Prozesswasseranwendungen mit definierter Permeatqualität.

Die Baugröße 4040 wird eingesetzt, wenn eine kompakte gewerbliche oder industrielle Anlage mehr Leistung benötigt als kleinere 2540- oder 4021-Elemente, aber keine 8040-Druckrohre vorhanden sind. Die Membrane passt in genormte Druckrohre mit 4" Innendurchmesser.

Hohe Rückhaltung bei 4040-Baugröße

Mit 2.400 gpd bzw. 9,1 m³/Tag Permeatleistung und 99,5 % Mindest-Salzrückhaltung ist die Ospura BW 4040 für Anwendungen ausgelegt, bei denen eine gute Entsalzungsleistung in 4040-Baugröße benötigt wird.

Der tatsächliche Betriebspunkt hängt von Rohwasserleitfähigkeit, Temperatur, Betriebsdruck, Recovery, Vorbehandlung und Membranzustand ab. Die Membrane sollte deshalb nicht nur nach Baugröße oder Permeatleistung ausgewählt werden.

Abgrenzung zu anderen Membranelementen

Unterschied zur DuPont FilmTec BW30 PRO-4040

Die DuPont FilmTec BW30 PRO-4040 ist ebenfalls eine 4040-Brackwasser-RO-Membrane mit hoher Rückhaltung. Die Wave Cyber Ospura BW 4040 ist die entsprechende Wave-Cyber-Ausführung in dieser Baugrößenklasse.

Bei der Auswahl müssen Permeatleistung, Salzrückhaltung, Betriebsdruck, Vorbehandlung, vorhandenes Druckrohr und Anlagenhydraulik verglichen werden. Die gleiche 4040-Baugröße bedeutet nicht automatisch identisches Betriebsverhalten.

Unterschied zur ESPA2-LD 4040

Die ESPA2-LD 4040 ist eine 4"-Niederdruckmembrane von Nitto Hydranautics. Die Wave Cyber Ospura BW 4040 ist eine 4040-Membrane von Wave Cyber mit 99,5 % Mindest-Salzrückhaltung.

Ein Austausch sollte nicht allein nach Druckrohrgröße erfolgen. Entscheidend sind Rückhaltung, Permeatleistung, Betriebsdruck, Speisewasserqualität, Dichtungen und die Auslegung der bestehenden Umkehrosmoseanlage.

Unterschied zur LC LE PRO-4040

Die LC LE PRO-4040 ist eine Low-Energy-Membrane von DuPont FilmTec. Die Wave Cyber Ospura BW 4040 ist ebenfalls im Niederdruckbereich einzuordnen, unterscheidet sich aber in Hersteller, Baureihe und Betriebsdaten.

Wenn niedriger Energiebedarf und passende Permeatqualität im Vordergrund stehen, können beide Membranrichtungen geprüft werden. Welche Membrane besser passt, hängt von Rohwasserqualität, Druckniveau, gewünschter Rückhaltung und vorhandener Anlage ab.

Unterschied zur XLE PRO-4040

Die XLE PRO-4040 ist eine 4"-Niederdruckmembrane von DuPont FilmTec. Die Wave Cyber Ospura BW 4040 ist eine 4040-RO-Membrane mit 2.400 gpd und 99,5 % Mindest-Salzrückhaltung.

Wenn Energieeffizienz und niedriger Betriebsdruck entscheidend sind, kann eine XLE-Membrane interessant sein. Wenn eine höhere Rückhaltung im 4040-Format benötigt wird, ist die Ospura BW 4040 eine passende Richtung.

Unterschied zur SW30-4040

Die DuPont FilmTec SW30-4040 ist eine Seewasser-Umkehrosmosemembrane für hohe Salzfrachten und höhere Druckbereiche. Die Wave Cyber Ospura BW 4040 ist keine Seewassermembrane.

Bei Seewasser oder sehr hoher Leitfähigkeit muss eine geeignete Seewassermembrane eingesetzt werden. Eine 4040-Baugröße allein sagt nicht aus, ob eine Membrane für Stadtwasser, Brackwasser, Seewasser oder Nanofiltration geeignet ist.

Unterschied zur Nanofiltration

Die Wave Cyber Ospura BW 4040 ist eine Umkehrosmosemembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Nanofiltration wird zur selektiven Teilentsalzung eingesetzt und hat andere Rückhalteeigenschaften als eine RO-Membrane.

Wenn gezielt Härte, Sulfat oder bestimmte organische Bestandteile reduziert werden sollen, kann eine Nanofiltrationsmembrane technisch sinnvoller sein. Wenn stärkere Entsalzung und klassische RO-Permeatqualität benötigt werden, ist eine geeignete Umkehrosmosemembrane zu prüfen.

Ospura-Technologie und Betriebsverhalten

Spiralwickelelement mit 28 mil Feed Spacer

Die Ospura BW 4040 ist ein Spiralwickelelement mit Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran und 28 mil Feed Spacer. Diese Bauweise ist typisch für 4040-Umkehrosmoseelemente in gewerblichen und industriellen Anlagen.

Der Feed Spacer beeinflusst Strömungsverhalten, Druckverlust und Foulingneigung. Trotzdem ersetzt ein passender Feed Spacer keine Vorbehandlung. Trübung, SDI, organische Belastung, Biofouling, Eisen, Mangan und Scaling müssen vor dem Membranelement beherrscht werden.

Rückhaltung und Permeatleistung

Die angegebene Permeatleistung beträgt 2.400 gpd bzw. 9,1 m³/Tag. Die Mindest-Salzrückhaltung beträgt 99,5 %. Diese Werte dienen als Orientierung für die technische Einordnung.

Im realen Anlagenbetrieb hängen Permeatleistung und Rückhaltung von Druck, Temperatur, Rohwasserqualität, Recovery, Membranzustand und Anlagenhydraulik ab. Bei konkreten Zielwerten sollte die erreichbare Permeatqualität anhand der vollständigen Wasseranalyse geprüft werden.

Technische Daten der Wave Cyber Ospura BW 4040

Merkmal Wert
Produkt Wave Cyber Ospura BW 4040
Hersteller / Baureihe Wave Cyber Ospura BW
Artikelnummer UOBW4040-WC
Membrantyp Brackwasser-Umkehrosmosemembrane / Niederdruckbereich
Baugröße 4040 / 4"-Spiralwickelelement
Membranaufbau Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran
Feed Spacer 28 mil
Permeatleistung 2.400 gpd / 9,1 m³/Tag
Mindest-Salzrückhaltung 99,5 %
Maximale Betriebstemperatur 45 °C / 113 °F
Maximaler Betriebsdruck 41 bar / 600 psig
Maximaler Elementdruckverlust 1,0 bar / 15 psig
pH-Bereich Dauerbetrieb pH 3–11
pH-Bereich Kurzzeitreinigung pH 1,5–12
Maximaler SDI im Zulauf 5
Freie Chlortoleranz < 0,1 ppm
Länge 1.016 mm
Druckrohr-Kompatibilität genormtes 4"-Druckrohr
Gewicht 16 kg
Lieferzeit ca. 1–2 Wochen
Dokument Datenblatt-Ospura-4040-Membrane.pdf

Vorwasserqualität und Membranschutz

Vorbehandlung für Brackwasser-RO-Anlagen

Die Wave Cyber Ospura BW 4040 benötigt geeignet vorbehandeltes Speisewasser. Trübung, SDI, Schwebstoffe, organische Belastung, Biofouling, Eisen, Mangan, Öl, Härteausfällungen und Kolloide können die Membrane belasten.

Je nach Rohwasser können Vorfilter, Ultrafiltration, Aktivkohle, Antiscalant-Dosierung, pH-Korrektur, Enthärtung, Enteisenung oder Entmanganung erforderlich sein. Die Auslegung hängt von Wasseranalyse, Recovery, Temperatur, Betriebsdruck und gewünschter Permeatqualität ab.

Chlor und Oxidationsmittel

Die freie Chlortoleranz beträgt < 0,1 ppm. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können Polyamidmembranen dauerhaft schädigen.

Wenn in der Vorbehandlung Chlorung, Oxidation oder Desinfektionschemikalien eingesetzt werden, muss vor der Membrane eine sichere Entchlorung erfolgen. Eine chemisch geschädigte Membrane kann Rückhaltung und Permeatqualität dauerhaft verschlechtern.

Antiscalant und Scaling-Schutz

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.

Ob eine Antiscalant-Dosierung ausreicht, hängt von Wasseranalyse, Salzfracht, Härte, pH-Wert, Temperatur und Recovery ab. Bei kritischer Wasserzusammensetzung sollte die Dosierung nicht pauschal gewählt werden, sondern zur Anlagenplanung passen.

Einbau, Austausch und Betrieb

Einbau in 4040-Druckrohre

Die Wave Cyber Ospura BW 4040 passt in genormte Druckrohre mit 4" Innendurchmesser. Vor dem Einbau müssen Druckrohr, Druckstufe, Endadapter, Dichtungen, Permeatanschluss, Fließrichtung und Druckrohrzustand geprüft werden.

Als passende Baugrößenklasse können das Codeline Druckrohr Größe 4040 Typ 40E30 300 psi oder das Phoenix Druckrohr Größe 4040 1.000 psi geprüft werden. Druckstufe, Anschluss, Anlagenaufbau und Einsatzbedingungen müssen trotzdem zur jeweiligen Anlage passen.

Inbetriebnahme nach dem Membranwechsel

Beim Anfahren der Anlage sollten plötzliche Druck- und Querstromschwankungen vermieden werden. Der Speisedruck sollte über 30 bis 60 Sekunden kontrolliert erhöht werden. Die Querströmungsgeschwindigkeit sollte anschließend über 15 bis 20 Sekunden auf den eingestellten Betriebspunkt gebracht werden.

Das Permeat aus der ersten Betriebsstunde sollte verworfen werden. Danach sollten Betriebsdruck, Permeatleistung, Konzentratfluss, Permeatleitfähigkeit, Recovery und Differenzdruck kontrolliert werden.

Betriebskontrolle

Im laufenden Betrieb sollten Permeatleistung, Permeatleitfähigkeit, Salzrückhaltung, Zulaufdruck, Konzentratdruck, Differenzdruck, Temperatur und Recovery regelmäßig überwacht werden.

Sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder zunehmende Permeatleitfähigkeit können auf Fouling, Scaling, Biofouling, chemische Schädigung oder mechanische Probleme hinweisen. Die Ursache sollte geprüft werden, bevor nur die Membrane ersetzt wird.

Reinigung, Stillstand und Lagerung

Reinigung bei Leistungsabfall

Die Kurzzeitreinigung ist im pH-Bereich 1,5 bis 12 möglich. Reinigungsverfahren und Chemikalien müssen zur Membrane, zum Foulingtyp und zur Anlagenkonstruktion passen.

Je nach Ursache können mineralisches Scaling, organisches Fouling, Biofouling oder Partikelbelastung vorliegen. Eine pauschale Reinigung ohne Ursachenbewertung kann unzureichend wirken oder die Membrane zusätzlich belasten.

Membrane nach Benetzung feucht halten

Nach der ersten Benetzung muss das Membranelement feucht gehalten werden. Bei längeren Anlagenstillständen ist eine geeignete Konservierung erforderlich, um biologisches Wachstum zu vermeiden.

Bei Stillstand oder Lagerung müssen Wasserqualität, Konservierungsmittel, Temperatur und Anlagenhygiene berücksichtigt werden. Ungeeignete Chemikalien oder Schmiermittel können Membrane und Dichtungen schädigen.

Grenzen und nicht geeignete Anwendungen

Keine Seewassermembrane

Die Wave Cyber Ospura BW 4040 ist nicht als Seewassermembrane vorgesehen. Für Seewasser oder hohe Salzfrachten ist eine Seewasser-Membrane wie die DuPont FilmTec SW30-4040, SWC5-LD 4040 oder eine andere passende Seewasser-Membrane zu prüfen.

Eine Brackwasser- oder Niederdruckmembrane sollte nicht für Hoch-TDS- oder Seewasseranwendungen eingesetzt werden, wenn Druckniveau, Salzfracht und Zielqualität dafür nicht passen.

Keine Nanofiltration

Die Wave Cyber Ospura BW 4040 ist keine Nanofiltrationsmembrane. Wenn eine selektive Teilentsalzung oder gezielte Härtereduzierung gefordert ist, sollte eine Nanofiltrationsmembrane geprüft werden.

Die Auswahl zwischen Umkehrosmose und Nanofiltration richtet sich nach gewünschter Wasserqualität, Rohwasseranalyse und Rückhalteanforderung.

Keine einfache Austauschentscheidung nach Baugröße

Die 4040-Baugröße allein reicht nicht für eine sichere Austauschentscheidung aus. Auch wenn ein Element mechanisch in ein Druckrohr passt, können Rückhaltung, Leistung, Differenzdruck, Betriebsdruck und Anlagenverhalten abweichen.

Vor einem Membranwechsel sollten vorhandener Membrantyp, Druckrohr, Rohwasserqualität und Betriebsdaten geprüft werden.

Passende Ergänzungen

Zubehör und Druckrohre

Für Betrieb und Austausch können passende Druckrohre und Membrangehäuse, Vorfilter, Dichtungen, Endadapter und eine geeignete Antiscalant-Dosierung erforderlich sein.

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.

Wartung und Anlagenprüfung

Bei Umkehrosmoseanlagen, Leistungsabfall, steigender Leitfähigkeit oder erhöhtem Differenzdruck kann eine Wartung der Umkehrosmoseanlage sinnvoll sein. Dabei können Druckrohre, Dichtungen, Betriebsdaten, Vorbehandlung und Membranzustand geprüft werden.

Die Membrane sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Umkehrosmoseanlage betrachtet werden. Dazu gehören Vorbehandlung, Druckrohre, Druckerhöhung, Antiscalant-Dosierung, Spülung, Reinigung, Mess- und Regeltechnik sowie Entsorgung des Konzentrats.

Angaben für eine technische Prüfung

Für die Prüfung, ob die Ospura BW 4040 zur Anlage passt, sind folgende Angaben hilfreich:

  • vorhandener Membrantyp

  • vorhandenes Druckrohr und Druckstufe

  • Anzahl der Membranelemente

  • Rohwasseranalyse

  • Leitfähigkeit bzw. Salzgehalt im Zulauf

  • gewünschte Permeatleistung

  • gewünschte Permeatqualität

  • Trübung und SDI

  • Betriebsdruck

  • Zulauftemperatur

  • Recovery bzw. Ausbeute

  • vorhandene Vorbehandlung

  • vorhandene Enthärtungsanlage oder Antiscalant-Dosierung

  • Differenzdruck über Druckrohr oder Element

  • aktuelle Permeatleistung und Permeatleitfähigkeit

  • bisherige Reinigungsintervalle

  • Grund für den Membrantausch

  • Fotos von Typenschild, Druckrohr und vorhandener Membrane

Ohne diese Angaben lässt sich nicht sicher beurteilen, ob die Membrane als Ersatz oder für eine neue Auslegung geeignet ist.
 

Häufige Fragen zur Wave Cyber Ospura BW 4040

FAQ Wave Cyber Ospura BW 4040

Wofür wird die Ospura BW 4040 eingesetzt?

Die Ospura BW 4040 wird in gewerblichen und industriellen Umkehrosmoseanlagen mit 4040-Druckrohren eingesetzt. Typische Anwendungen sind Stadtwasser, Brackwasser, technische Permeaterzeugung und Vorbehandlung für VE-Wasser.

Ist die Ospura BW 4040 eine Niederdruckmembrane?

Ja. Die Membrane wird dem Niederdruckbereich zugeordnet und ist für kommerzielle 4040-Umkehrosmoseanlagen vorgesehen.

Ist die Ospura BW 4040 eine Seewassermembrane?

Nein. Für Seewasser oder sehr hohe Salzfrachten müssen geeignete Seewassermembranen geprüft werden.

Was ist der Unterschied zur DuPont FilmTec BW30 PRO-4040?

Die BW30 PRO-4040 ist eine DuPont-FilmTec-Membrane in 4040-Baugröße. Die Ospura BW 4040 ist die Wave-Cyber-Ausführung mit 2.400 gpd und 99,5 % Mindest-Salzrückhaltung.

Was ist der Unterschied zur ESPA2-LD 4040?

Die ESPA2-LD 4040 ist eine Niederdruckmembrane von Nitto Hydranautics. Die Ospura BW 4040 ist eine Wave-Cyber-Membrane. Die Auswahl sollte anhand von Rückhaltung, Leistung, Betriebsdruck und vorhandener Anlage erfolgen.

Welche Leistung hat die Ospura BW 4040?

Die Permeatleistung beträgt 2.400 gpd bzw. 9,1 m³/Tag. Der tatsächliche Wert hängt von Druck, Temperatur, Rohwasserqualität, Recovery, Verschmutzungszustand und Anlagenhydraulik ab.

Welche Salzrückhaltung erreicht die Ospura BW 4040?

Die Mindest-Salzrückhaltung beträgt 99,5 %. Im Anlagenbetrieb kann der Wert je nach Wasserqualität, Druck, Temperatur und Betriebsweise abweichen.

In welches Druckrohr passt die Membrane?

Die Ospura BW 4040 passt in ein genormtes Druckrohr mit 4" Innendurchmesser. Druckstufe, Anschluss, Dichtungen und Anlagenkonzept müssen trotzdem geprüft werden.

Warum darf kein freies Chlor im Zulauf sein?

Die Membrane besteht aus Polyamid-Dünnschicht-Verbundmaterial. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können das Membranmaterial dauerhaft schädigen und die Rückhaltung verschlechtern.

Wann sollte die Membrane gereinigt oder ersetzt werden?

Hinweise sind sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder steigende Permeatleitfähigkeit. Vor dem Austausch sollte geprüft werden, ob Fouling, Scaling, Biofouling oder chemische Schädigung die Ursache ist.

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