Umkehrosmose Membranelement SWC5 LD 4040

Art.Nr.: EMUOSWC5LD-4040

« Zurück zur Kategorie

EUR 500,40
Preis netto: EUR 420,50

inkl. 19 % USt

  • Lieferzeit ca. 1-2 Wochen
  • Gewicht 16 kg


Zahlungsweisen

PayPal Vorkasse Kreditkarten Lastschrift Sofortüberweisung

Bewertung: 0.0 von 5

Datenblätter

Produktbeschreibung

SWC5-LD 4040 Seewasser-Membrane für 4040-Druckrohre

Das SWC5-LD 4040 ist ein 4"-Umkehrosmose-Membranelement von Nitto Hydranautics für Seewasserentsalzung und Anwendungen mit hohem Salzgehalt. Es wird eingesetzt, wenn eine Seewasser-RO-Membrane für 4040-Druckrohre benötigt wird.

Die Membrane ist nicht mit einer Brackwasser-Niederdruckmembrane wie der ESPA2-LD 4040 zu verwechseln. Sie ist für Rohwässer mit höherer Salzfracht ausgelegt und eignet sich für kleinere Seewasseranlagen, technische Versuchsanlagen, kompakte Industrieanlagen oder Ersatzbedarf in bestehenden 4040-Druckrohren.

Einsatzbereich der SWC5-LD 4040

Umkehrosmose Membrane einbauen SWC5-LD 4040

Seewasserentsalzung in 4"-Baugröße

Die SWC5-LD 4040 ist für Seewasser- und Hochsalzanwendungen vorgesehen, bei denen eine 4"-Membrane in 4040-Baugröße eingesetzt wird. Typische Anwendungen sind Meerwasserentsalzung, salzhaltige Prozesswässer, industrielle Anwendungen mit hohem TDS und kompakte Umkehrosmoseanlagen mit 4040-Druckrohren.

Die Eignung muss anhand der konkreten Wasseranalyse und Anlagenbedingungen geprüft werden. Entscheidend sind Salzgehalt, Zulauftemperatur, Betriebsdruck, gewünschte Permeatqualität, Permeatleistung, Recovery, Vorbehandlung und vorhandene Druckrohre.

4"-Membrane für kleinere Anlagen

Die SWC5-LD 4040 ist die kleinere 4"-Ausführung der SWC5-LD-Baureihe. Sie passt in geeignete 4040-Druckrohre und wird dort eingesetzt, wo keine 8"-Membrane vorgesehen ist oder wo kleinere Anlagenleistungen benötigt werden.

Gegenüber der SWC5-LD 8040 bietet die 4040-Ausführung eine kleinere aktive Membranfläche und ist für entsprechend kleinere Anlagen oder einzelne Druckrohre ausgelegt. Ein Austausch zwischen 4040 und 8040 ist nicht möglich, da Druckrohr und Baugröße unterschiedlich sind.

Abgrenzung zu anderen Membranelementen

Unterschied zur SWC5-LD 8040

Die SWC5-LD 4040 ist die 4"-Ausführung für 4040-Druckrohre. Die SWC5-LD 8040 ist die größere 8"-Ausführung für 8040-Druckrohre und größere Anlagenleistungen.

Beide Membranen gehören zur SWC5-LD-Seewasser-Baureihe, unterscheiden sich aber deutlich in Baugröße und Einsatz in der Anlage. Wenn ein vorhandenes Druckrohr genutzt wird, ist die Baugröße zwingend zu prüfen.

Unterschied zur ESPA2-LD 4040

Die ESPA2-LD 4040 ist eine Niederdruck-Brackwassermembrane. Die SWC5-LD 4040 ist dagegen eine Seewasser-Umkehrosmosemembrane für höhere Salzfrachten.

Auch wenn beide Membranen die Baugröße 4040 haben, sind sie nicht beliebig austauschbar. Betriebsdruck, Salzgehalt, Permeatqualität, Ausbeute und Anlagenkonzept müssen zum Membrantyp passen.

Unterschied zu anderen 4040-Membranen

In der Kategorie werden verschiedene 4040-Membranelemente angeboten, darunter Niederdruck-Brackwassermembranen, Ultra-Low-Pressure-Membranen, Seewassermembranen und Spezialmembranen unterschiedlicher Hersteller.

Die Baugröße 4040 beschreibt nur die Abmessung des Membranelements. Sie sagt nicht aus, ob die Membrane für Seewasser, Brackwasser, Niederdruckbetrieb, hohe Salzrückhaltung oder selektive Teilentsalzung geeignet ist. Die SWC5-LD 4040 sollte deshalb gezielt als Seewassermembrane ausgewählt werden.

Unterschied zu Nanofiltrationsmembranen

Die SWC5-LD 4040 ist keine Nanofiltrationsmembrane. Nanofiltration wird für selektive Teilentsalzung eingesetzt und hat andere Rückhalteeigenschaften als eine Umkehrosmosemembrane.

Wenn nur bestimmte Ionen reduziert oder Wasser teilentsalzt werden soll, muss eine passende Nanofiltrationsmembrane geprüft werden. Für Seewasserentsalzung und hohe Salzfrachten ist eine geeignete Seewasser-RO-Membrane erforderlich.

LD-Ausführung und Foulingverhalten

Low-Differential-Technologie

Die SWC-Baureihe ist für Anwendungen der Entsalzungsindustrie ausgelegt und verbindet optimierten Durchfluss, geringen Verschmutzungsgrad und niedrigen Energieverbrauch. Die LD-Ausführung ist damit auf anspruchsvollere Entsalzungsanwendungen mit möglichst stabilem Betrieb ausgerichtet.

Trotzdem ersetzt die LD-Ausführung keine Vorbehandlung. Besonders bei Seewasser, Oberflächenwasser oder industriellem Abwasser müssen Trübung, SDI, Biofouling, organische Belastung, Eisen, Mangan, Öl, Schwebstoffe und Scalingrisiken technisch bewertet werden.

Feed Spacer

Der Feed Spacer beträgt 0,864 mm. Der Abstandshalter beeinflusst Strömungsverteilung, Druckverlust, Reinigbarkeit und Foulingverhalten im Spiralwickelelement.

Ein geeigneter Feed Spacer kann den Betrieb unterstützen. Wenn die Speisewasserqualität nicht passt, kann aber auch eine LD-Membrane durch Fouling, Scaling oder Biofouling schnell an Leistung verlieren.

Technische Daten der SWC5-LD 4040

Merkmal Wert
Produkt Umkehrosmose Membranelement SWC5-LD 4040
Hersteller / Baureihe Nitto Hydranautics SWC5-LD
Artikelnummer EMUOSWC5LD-4040
Membrantyp Seewasser-Umkehrosmosemembrane
Baugröße 4040 / 4"-Spiralwickelelement
Membranpolymer Verbundpolyamid
Aktiver Membranbereich 80 ft²
Feed Spacer 0,864 mm
Gewicht 16 kg
Lieferzeit ca. 1–2 Wochen
Lieferumfang Membranelement mit Dichtung, Verbindungselement und O-Ringen
Verpackung versiegelter Polyethylen-Beutel mit < 1,0 % Natriummetabisulfit-Lösung, stoßfest im Karton
Kategorie Membranelemente für Umkehrosmoseanlagen
Empfohlenes Zubehör Antiscalant VITEC 3000
Datenblatt SWC5-LD-4040.pdf
Zertifikat Zertifikat-Hydranautics-Membrane.pdf

Vorwasserqualität und Membranschutz

Vorbehandlung bei Seewasser und hohem Salzgehalt

Bei Seewasser-Umkehrosmose ist die Vorbehandlung besonders wichtig. Seewasser, Oberflächenwasser oder salzhaltige Prozesswässer können Trübstoffe, organische Belastung, Biofouling, Kolloide, Schwebstoffe und Scalingrisiken enthalten.

Je nach Rohwasser können Vorfiltration, Ultrafiltration, Antiscalant-Dosierung, pH-Korrektur, Desinfektion mit anschließender Entchlorung oder weitere Aufbereitungsstufen erforderlich sein. Die konkrete Auslegung hängt von Wasseranalyse, Entnahmequelle, Temperatur, Jahreszeit und Anlagenbetrieb ab.

Chlor und Oxidationsmittel

Die SWC5-LD 4040 besteht aus Verbundpolyamid. Polyamidmembranen sind empfindlich gegenüber freiem Chlor und anderen Oxidationsmitteln.

Wenn in der Vorbehandlung Chlorung oder Oxidation eingesetzt wird, muss vor der Membrane eine sichere Entchlorung bzw. Absicherung erfolgen. Andernfalls kann die Membrane dauerhaft geschädigt werden.

Antiscalant und Scaling-Schutz

Antiscalant VITEC 3000 kann in Umkehrosmoseanlagen eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen zu reduzieren. Das ist besonders bei salzhaltigem Rohwasser, hoher Ausbeute oder kritischer Wasserzusammensetzung relevant.

Ob Antiscalant ausreicht, hängt von Wasseranalyse, Salzgehalt, Recovery, pH-Wert, Temperatur und Betriebsweise ab. Bei Seewasser- oder Hoch-TDS-Anwendungen sollte die Dosierung nicht pauschal gewählt werden, sondern anhand der Anlagenplanung und Wasserchemie erfolgen.

Einbau, Austausch und Betrieb

Einbau in 4040-Druckrohre

Vor dem Einbau muss geprüft werden, ob das vorhandene Druckrohr für ein 4040-Membranelement geeignet ist. Außerdem müssen Dichtungen, Verbindungselement, O-Ringe, Permeatadapter, Fließrichtung und Druckrohrzustand kontrolliert werden.

Das Membranelement wird mit Dichtung, Verbindungselement und O-Ringen geliefert. Beim Austausch sollten Dichtflächen, Endadapter und Druckrohr vor dem Einbau gereinigt und geprüft werden.

Inbetriebnahme nach dem Membranwechsel

Nach dem Einbau sollte die Anlage gespült und kontrolliert in Betrieb genommen werden. Dabei sind Betriebsdruck, Konzentratfluss, Permeatleistung, Permeatleitfähigkeit, Recovery und Differenzdruck zu prüfen.

Bei Seewasser- und Hochsalzanwendungen ist ein stabiler Betrieb nur möglich, wenn Vorbehandlung, Druckstufe, Pumpenleistung und Membranauslegung zusammenpassen. Abweichungen sollten frühzeitig bewertet werden, damit die neue Membrane nicht durch falsche Betriebsbedingungen belastet wird.

Betriebskontrolle

Im laufenden Betrieb sollten Permeatleistung, Permeatleitfähigkeit, Differenzdruck, Betriebsdruck, Temperatur und Ausbeute regelmäßig dokumentiert werden. Veränderungen dieser Werte können auf Fouling, Scaling, Biofouling, chemische Schädigung oder hydraulische Probleme hinweisen.

Eine sinkende Permeatleistung oder steigende Permeatleitfähigkeit bedeutet nicht automatisch, dass nur die Membrane verbraucht ist. Häufig liegen die Ursachen in Vorbehandlung, Betriebsweise oder Rohwasserqualität.

Reinigung und Lebensdauer

Reinigung der Seewassermembrane

Bei steigender Druckdifferenz, sinkender Permeatleistung oder verschlechterter Permeatqualität kann eine chemische Reinigung erforderlich sein. Reinigungsverfahren und Chemikalien müssen zur Membrane, zum Foulingtyp und zur Anlagenkonstruktion passen.

Vor einer Reinigung sollte möglichst geklärt werden, ob mineralisches Scaling, organisches Fouling, Biofouling, Partikelbelastung oder chemische Schädigung vorliegt. Nur dann kann die passende Reinigungsstrategie gewählt werden.

Ursache vor dem Austausch prüfen

Wenn eine vorhandene Membrane ersetzt wird, sollte der Grund für den Austausch geprüft werden. Wird die Ursache für Fouling, Scaling oder chemische Schädigung nicht beseitigt, kann auch ein neues SWC5-LD 4040 Membranelement schnell wieder Leistungsprobleme zeigen.

Für eine technische Bewertung sind Betriebsdaten, Rohwasseranalyse und Verlauf von Permeatleistung, Leitfähigkeit und Differenzdruck besonders wichtig.

Grenzen und nicht geeignete Anwendungen

Keine Brackwasser-Niederdruckmembrane

Die SWC5-LD 4040 ist für Seewasser- und Hochsalzanwendungen vorgesehen. Wenn eine energieeffiziente Brackwasser-Niederdruckmembrane gesucht wird, sind andere Membrantypen wie ESPA2-LD 4040 oder vergleichbare Brackwassermembranen zu prüfen.

Eine Seewassermembrane sollte nicht pauschal als bessere Brackwassermembrane betrachtet werden. Anlagenbetrieb, Druckniveau, Permeatleistung und Energieverbrauch müssen zur Membrane passen.

Keine Nanofiltration

Die SWC5-LD 4040 ist nicht für selektive Teilentsalzung ausgelegt. Wenn gezielt Härte, Sulfat, organische Moleküle oder bestimmte Ionen reduziert werden sollen, kann eine Nanofiltrationsmembrane technisch passender sein.

Die Auswahl sollte anhand der gewünschten Wasserqualität und der Rohwasseranalyse erfolgen.

Keine Lösung ohne Vorbehandlung

Die SWC5-LD 4040 sollte nicht mit ungeeignetem Rohwasser betrieben werden. Besonders bei offenem Seewasser, Brunnenwasser, Oberflächenwasser oder industriellem Abwasser ist eine passende Vorbehandlung erforderlich.

Ohne Vorbehandlung können Partikel, Biofouling, Scaling oder chemische Belastungen die Membrane schnell schädigen oder die Standzeit deutlich verkürzen.

Passende Ergänzungen

Zubehör und Druckrohre

Für Betrieb und Austausch können passende Druckrohre und Membrangehäuse, Zubehör und Ersatzteile für Umkehrosmoseanlagen, Vorfilter, Dichtungen, Endadapter und Antiscalant-Dosiertechnik erforderlich sein.

Ob zusätzlich ein neues Druckrohr, neue Dichtungen oder weitere Ersatzteile benötigt werden, hängt von der bestehenden Anlage ab.

Prüfung im Anlagenkontext

Die Membrane sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Umkehrosmoseanlage betrachtet werden. Dazu gehören Hochdruckpumpe, Druckrohre, Vorbehandlung, Antiscalant-Dosierung, Spülung, Reinigung, Mess- und Regeltechnik sowie Entsorgung des Konzentrats.

Besonders bei Seewasseranlagen ist die Membrane nur ein Teil der technischen Auslegung. Druckniveau, Recovery, Vorbehandlung und Permeatqualität müssen zusammen geplant werden.

Angaben für eine technische Prüfung

Für die Prüfung, ob die SWC5-LD 4040 zur Anlage passt, sind folgende Angaben hilfreich:

  • vorhandener Membrantyp
  • vorhandenes Druckrohr und Druckstufe
  • Anzahl der Membranelemente
  • Rohwasseranalyse
  • Salzgehalt bzw. Leitfähigkeit im Zulauf
  • gewünschte Permeatleistung
  • gewünschte Permeatqualität
  • Betriebsdruck
  • Zulauftemperatur
  • Recovery bzw. Ausbeute
  • vorhandene Vorbehandlung
  • vorhandene Antiscalant-Dosierung
  • Differenzdruck über Druckrohr oder Element
  • aktuelle Permeatleistung und Permeatleitfähigkeit
  • Konzentratanfall und Entsorgungssituation
  • Grund für den Membrantausch
  • Fotos von Typenschild, Druckrohr und vorhandener Membrane

Ohne diese Angaben lässt sich nicht sicher beurteilen, ob die Membrane als Ersatz oder für eine neue Auslegung geeignet ist.
 

Häufige Fragen zur SWC5-LD 4040

FAQ SWC5 LD 4040

Ist die SWC5-LD 4040 eine Seewassermembrane?

Ja. Die SWC5-LD 4040 ist eine Seewasser-Umkehrosmosemembrane für 4040-Druckrohre. Sie ist für Seewasserentsalzung und Anwendungen mit hohem Salzgehalt vorgesehen.

Was ist der Unterschied zur SWC5-LD 8040?

Die SWC5-LD 4040 ist die kleinere 4"-Ausführung für 4040-Druckrohre. Die SWC5-LD 8040 ist die größere 8"-Ausführung für 8040-Druckrohre und größere Anlagenleistungen.

Was ist der Unterschied zur ESPA2-LD 4040?

Die ESPA2-LD 4040 ist eine Niederdruck-Brackwassermembrane. Die SWC5-LD 4040 ist dagegen eine Seewassermembrane für höhere Salzfrachten und andere Betriebsbedingungen.

Passt die SWC5-LD 4040 in jedes 4040-Druckrohr?

Die Baugröße ist für 4040-Druckrohre vorgesehen. Trotzdem müssen Druckrohrtyp, Druckstufe, Dichtungen, Fließrichtung, Verbindungselemente und Anlagenhydraulik geprüft werden.

Ist die Membrane für Brackwasser sinnvoll?

Nicht pauschal. Für Brackwasser sind häufig Brackwasser- oder Niederdruckmembranen wie die ESPA2-LD 4040 besser geeignet. Eine Seewassermembrane sollte nur eingesetzt werden, wenn Salzgehalt, Druckniveau und gewünschte Wasserqualität dazu passen.

Welche Vorbehandlung ist erforderlich?

Das hängt vom Rohwasser ab. Bei Seewasser und hohem TDS sind in der Regel Filtration, Scaling-Schutz, Kontrolle von Biofouling und sichere Entfernung von Oxidationsmitteln wichtig.

Wird die Membrane mit Dichtungen geliefert?

Das Membranelement wird mit Dichtung, Verbindungselement und O-Ringen geliefert.

Wann sollte die Membrane gereinigt oder ersetzt werden?

Hinweise sind sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder steigende Permeatleitfähigkeit. Vor dem Austausch sollte die Ursache geprüft werden, damit die neue Membrane nicht erneut belastet wird.

WHG<br />Fachbetrieb WHG
Fachbetrieb