Phoenix Druckrohr
Größe 4040
1.000 psi
Art.Nr.: DM-PH-4040-1E
EUR 934,75
Preis netto: EUR 785,50
inkl. 19 % USt
Zahlungsweisen
Größe 4040
1.000 psi 5
Produktbeschreibung
Phoenix Druckrohr 4040 1.000 psi für 1 Membranelement
Das Phoenix Druckrohr 4040 mit 1.000 psi ist ein Hochdruck-Membrangehäuse für ein Membranelement der Baugröße 4040. Es wird in Umkehrosmoseanlagen und technischen Membrananlagen eingesetzt, wenn ein Druckrohr mit hoher Druckbeständigkeit benötigt wird.
Das Druckrohr nimmt ein 4040-Membranelement auf und bildet den drucktragenden Teil der Membranstufe. Es muss zur eingesetzten Membran, zum Betriebsdruck, zur Anschlussausführung und zur Anlagenhydraulik passen.
Phoenix Hochdruck-Druckrohr 4040 mit End-Port-Anschluss
Funktion und Einsatzbereich
In einer Membrananlage wird das Speisewasser unter Druck in das Druckrohr geführt. Das Membranelement trennt den Wasserstrom in Permeat und Konzentrat. Das Druckrohr sorgt dabei für die mechanische Aufnahme der Membran und muss den Betriebsdruck sicher aufnehmen.
Die Baugröße 4040 wird häufig bei gewerblichen Anlagen, Technikumsanlagen, Pilotanlagen und kompakten technischen Wasseraufbereitungssystemen eingesetzt. Die 1.000-psi-Ausführung ist für höhere Druckanforderungen vorgesehen als Standard-Druckrohre mit niedrigerer Druckstufe.
Typische Anwendungen sind Hochdruck-Umkehrosmoseanlagen, salzhaltige Rohwässer, Seewasseranwendungen, Versuchsanlagen und Ersatzteilbedarf bei bestehenden Membrananlagen.
Passend für 4040-Membranelemente
Das Druckrohr ist für ein Membranelement der Baugröße 4040 vorgesehen. Passende Membranelemente müssen nach Membrantyp, Betriebsdruck, Rohwasserqualität und gewünschter Wasserqualität ausgewählt werden.
Für Hochdruck- und Seewasseranwendungen kommt je nach Auslegung zum Beispiel die Oltremare SEA2-4040 in Betracht, sofern Membrantyp, Betriebsdruck, Rohwasserqualität und Anlagenziel zusammenpassen.
Nicht jedes 4040-Membranelement ist für jede Anwendung geeignet. Niederdruckmembranen, Brackwassermembranen, Seewassermembranen und Nanofiltrationsmembranen unterscheiden sich in Betriebsdruck, Rückhalterate, Permeatleistung und Einsatzbereich.
End-Port-Ausführung
Das Phoenix Druckrohr 4040 ist als End-Port-Ausführung aufgebaut. Die Anschlüsse befinden sich an der Stirnseite des Druckrohrs. Bei Ersatzteilbestellungen muss deshalb geprüft werden, ob das vorhandene Druckrohr ebenfalls als End-Port-Gehäuse aufgebaut ist.
Abweichende Anschlusspositionen, andere Endplatten oder unterschiedliche Rohrhalterungen können dazu führen, dass Anpassungen an der vorhandenen Anlage erforderlich werden.
Einsatz in Umkehrosmose- und Nanofiltrationsanlagen
Umkehrosmose
Bei Umkehrosmoseanlagen arbeiten Druckrohr, Membranelement, Druckerhöhung, Vorfiltration, Konzentratführung und Steuerung zusammen. Das Druckrohr muss den erforderlichen Betriebsdruck aufnehmen und das Membranelement korrekt positionieren.
Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen zum Aufbau industrieller Umkehrosmoseanlagen mit Druckerhöhung, Membranstufe, Verrohrung, Steuerung und Prozessüberwachung.
Nanofiltration
Druckrohre werden auch in Nanofiltrationsanlagen eingesetzt. Ob eine 1.000-psi-Ausführung für eine Nanofiltrationsanwendung erforderlich ist, hängt von Membrantyp, Rohwasser, Betriebsdruck und Anlagenziel ab.
Auf unserer Homepage finden Sie weitere technische Informationen zur Nanofiltration und zur selektiven Trennung gelöster Stoffe über Membranen.
Anlagenbau und Austausch von Druckrohren
Neben der Lieferung einzelner Druckrohre und Membrangehäuse können wir auch komplette Membrananlagen planen und bauen. Dazu gehören Umkehrosmoseanlagen, Nanofiltrationsanlagen und technische Wasseraufbereitungsanlagen für Prozesswasser, VE-Wasser oder andere industrielle Anwendungen.
Auch der Austausch bestehender Druckrohre ist möglich. Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn ein vorhandenes Druckrohr beschädigt ist, Undichtigkeiten auftreten, Endplatten oder Dichtflächen nicht mehr zuverlässig arbeiten oder eine Anlage auf eine andere Membrangröße beziehungsweise Druckrohrausführung umgebaut werden soll.
Bei Bedarf prüfen wir auch die passenden Membranelemente, damit Druckrohr, Membranbaugröße, Druckstufe, Membrantyp und Anlagenleistung zusammenpassen.
Für den Austausch prüfen wir vorhandene Druckrohrgröße, Hersteller, Anschlussausführung, Betriebsdruck, Membrantyp und Einbausituation. So lässt sich klären, ob ein passendes Ersatzdruckrohr direkt eingesetzt werden kann oder ob Anpassungen an Verrohrung, Halterung, Endplatten, Anschlüssen oder Anlagenaufbau erforderlich sind.
Technische Daten
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Produkt | Phoenix Druckrohr |
| Artikelnummer | DM-PH-4040-1E |
| Baugröße | 4040 |
| Anzahl Membranelemente | 1 Element |
| Druckstufe | 1.000 psi |
| Länge Druckrohr | 1.295 mm |
| Durchmesser Druckrohr Mitte | 124 mm |
| Anschlussausführung | End-Port |
| Maximale Betriebstemperatur | 45 °C |
| Material Gehäuse | Composite-Kunststoff |
| Farbe | blau, Polyurethan-Hochglanzlack |
| Lieferumfang | Druckrohr inkl. 2 Endplatten und Verpackung |
| Gewicht | ca. 15 kg |
Lieferumfang
Zum Lieferumfang gehören:
- 1 Phoenix Druckrohr Größe 4040 mit 1.000 psi Druckstufe
- 2 Endplatten
- Verpackung für Transport und Lagerung
Vor dem Einbau sollten Druckrohr, Endplatten, Dichtflächen und Anschlüsse auf Vollständigkeit und Beschädigungen geprüft werden.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten
Entscheidend ist, dass Membrangröße, Druckstufe und Anlagenaufbau zusammenpassen. Dieses Druckrohr ist für ein 4040-Membranelement und eine Druckstufe von 1.000 psi vorgesehen.
Bei Ersatzteilbestellungen sollte das vorhandene Druckrohr anhand von Typenschild, Hersteller, Baugröße, Druckstufe, Anschlussposition und Abmessungen verglichen werden. Besonders wichtig ist die Abgrenzung zu Druckrohren mit niedrigerer Druckstufe, da diese für Hochdruckanwendungen nicht automatisch geeignet sind.
Außerdem muss geprüft werden, ob die eingesetzte Membran für den vorgesehenen Betriebsdruck und die Rohwasserqualität geeignet ist. Mechanisch passende 4040-Membranen können sich verfahrenstechnisch deutlich unterscheiden.
Vorbehandlung und Betrieb
Bei Membrananlagen entscheidet die Vorbehandlung wesentlich über Standzeit und Betriebssicherheit. Je nach Rohwasserqualität können Vorfilter, Enthärtung, Antiscalant, Aktivkohle, pH-Anpassung oder andere Vorbehandlungsstufen erforderlich sein.
Eine Antiscalant Dosierung kann in geeigneten Anwendungen helfen, mineralische Ablagerungen auf der Membranoberfläche zu reduzieren. Bei verschmutzten oder leistungsschwachen Membranen können passende Umkehrosmose Membranreiniger geprüft werden.
Technische Auslegung
Die Auswahl eines Druckrohrs sollte nicht isoliert erfolgen. Für eine funktionsfähige Membrananlage müssen Druckrohr, Membranelement, Vorbehandlung, Betriebsdruck, Durchfluss, Ausbeute und Konzentratführung zusammenpassen.
Bei neuen Anlagen oder größeren Umbauten ist eine technische Auslegung sinnvoll. Auf unserer Homepage finden Sie unter Berechnung von Umkehrosmoseanlagen weitere Hinweise zu Rohwasserqualität, Ausbeute, Leitfähigkeit, Membranauswahl und Betriebsbedingungen.
Grenzen und Hinweise
Das Druckrohr bestimmt nicht allein die Wasserqualität oder Anlagenleistung. Diese hängen von Membranelement, Rohwasserqualität, Vorbehandlung, Betriebsdruck, Temperatur, Ausbeute und Anlagenhydraulik ab.
Der zulässige Betriebsdruck darf nicht überschritten werden. Druckstöße, falsche Montage, ungeeignete Dichtungen, beschädigte Endplatten oder nicht passende Membranelemente können zu Undichtigkeiten oder Schäden führen.
Bei Hochdruckanwendungen sollte die Auslegung besonders sorgfältig geprüft werden. Druckrohr, Membranelement, Pumpe, Armaturen, Rohrleitungen, Drucksensorik und Sicherheitseinrichtungen müssen zusammenpassen.
Angaben für Rückfragen
Für die technische Prüfung oder Ersatzteilauswahl sind folgende Angaben hilfreich:
- vorhandene Membrangröße, hier 4040
- vorhandener Druckrohrtyp und Hersteller
- Foto des Druckrohrs und der Endplatten
- Foto des Typenschilds, falls vorhanden
- Anzahl der Membranelemente pro Druckrohr
- Druckstufe des vorhandenen Druckrohrs
- Anschlussausführung und Rohrleitungsanschlüsse
- Betriebsdruck der Anlage
- eingesetztes Membranelement
- Anwendung: Umkehrosmose, Hochdruck-Umkehrosmose, Seewasser-Umkehrosmose, Nanofiltration oder Sonderanwendung
- Rohwasserqualität und gewünschte Permeatqualität
- vorhandene Vorbehandlung
- gewünschte Verwendung als Ersatzteil, Austausch, Umbau oder Neuanlage
- ob nur ein Ersatzdruckrohr benötigt wird oder der Austausch durch uns erfolgen soll
- ob eine neue Membrananlage geplant ist
- vorhandener Platzbedarf und Einbausituation vor Ort
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