Umkehrosmose Membranelement Oltremare SEA2-4040

Art.Nr.: OL-SEA2-4040

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Preis netto: EUR 449,50

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Datenblätter

Produktbeschreibung

Oltremare SEA2-4040 Seewassermembrane für 4040-Druckrohre

Das Oltremare SEA2-4040 ist ein Umkehrosmose-Membranelement für geeignete 4040-Druckrohre. Die Membrane ist als Hochdruckmembrane für Seewasser, Salzwasser und Speisewässer mit hoher Salzfracht ausgelegt.

Die SEA2-4040 ist keine Niederdruckmembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Sie wird eingesetzt, wenn eine 4"-Seewassermembrane mit hoher Salzrückhaltung und passender Druckfestigkeit für kompakte Umkehrosmoseanlagen benötigt wird.

Einsatzbereich der Oltremare SEA2-4040

Umkehrosmose Membrane einbauen

Seewasser-RO in 4040-Baugröße

Die Oltremare SEA2-4040 eignet sich für Seewasserentsalzung, Salzwasseraufbereitung, hochsalzhaltiges Speisewasser und kompakte gewerbliche oder technische Umkehrosmoseanlagen mit 4040-Druckrohren.

Die Baugröße 4040 wird eingesetzt, wenn eine höhere Leistung als bei kleineren 2540- oder 4021-Membranen benötigt wird, aber keine 8040-Druckrohre vorhanden sind. Für größere Anlagenleistungen sind 8040-Seewassermembranen wie die SWC5-LD 8040 oder die SW30 HRLE 440i zu prüfen.

Hochdruckmembrane für hohe Salzfrachten

Die SEA2-4040 ist als Hochdruckmembrane mit hoher Ausbeute beschrieben. Sie eignet sich für Anwendungen, bei denen ein höherer Salzgehalt behandelt werden muss und eine Brackwasser- oder Niederdruckmembrane technisch nicht ausreicht.

Bei Seewasser-RO müssen Hochdruckpumpe, Druckrohr, Rohrleitungen, Armaturen, Werkstoffe und Sicherheitstechnik zur Druckstufe und Wasserchemie passen. Die Membrane sollte deshalb immer im Zusammenhang mit der gesamten Anlage geprüft werden.

Abgrenzung zu anderen Membranelementen

Unterschied zur Oltremare SEA2-4021

Die Oltremare SEA2-4021 ist die kleinere Seewassermembrane für 4021-Druckrohre. Die SEA2-4040 ist für 4040-Druckrohre vorgesehen.

Beide Membranen gehören zum Seewasserbereich, sind aber nicht austauschbar. Druckrohrgröße, Einbaumaße, Dichtungen, Anlagenhydraulik und gewünschte Permeatleistung müssen zur jeweiligen Baugröße passen.

Unterschied zur DuPont FilmTec SW30-4040

Die DuPont FilmTec SW30-4040 ist ebenfalls eine 4"-Seewassermembrane, jedoch von DuPont FilmTec. Die Oltremare SEA2-4040 ist die Oltremare-Ausführung in dieser Baugrößenklasse.

Bei der Auswahl müssen Permeatleistung, Salzrückhaltung, Betriebsdruck, Druckrohr, Dichtungen, vorhandene Anlage und Zielqualität verglichen werden. Die gleiche 4040-Baugröße bedeutet nicht automatisch identisches Betriebsverhalten.

Unterschied zur SWC5-LD 4040

Die SWC5-LD 4040 ist eine 4"-Seewassermembrane von Nitto Hydranautics. Die SEA2-4040 ist eine 4"-Seewassermembrane von Oltremare.

Beide Membranen sind für Seewasser- und Hochsalzanwendungen vorgesehen. Ein Austausch sollte aber nicht allein nach Baugröße erfolgen. Entscheidend sind Betriebsdruck, Salzrückhaltung, Permeatleistung, Druckrohr, Dichtungen und Anlagenhydraulik.

Unterschied zur LOW1-4021

Die Oltremare LOW1-4021 ist eine Niederdruckmembrane für Stadtwasser, leichtes Brackwasser und technische Wasseraufbereitung. Die SEA2-4040 ist dagegen eine Seewasser-Hochdruckmembrane.

Eine Niederdruckmembrane ist für niedrigere Salzfrachten und niedrigeren Energiebedarf ausgelegt. Eine Seewassermembrane wird benötigt, wenn hohe Salzfrachten oder Seewasser behandelt werden sollen.

Unterschied zur Nanofiltration

Die SEA2-4040 ist eine Umkehrosmosemembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Nanofiltration wird zur selektiven Teilentsalzung eingesetzt und hat andere Rückhalteeigenschaften als eine Seewasser-RO-Membrane.

Wenn gezielt Härte, Sulfat oder bestimmte organische Bestandteile reduziert werden sollen, kann eine Nanofiltrationsmembrane technisch sinnvoller sein. Für Seewasserentsalzung und starke Entsalzung ist eine geeignete Umkehrosmosemembrane erforderlich.

SEA2-Technologie und Betriebsverhalten

Hochabweisendes RO-Element

Die SEA2-4040 ist als hochabweisendes RO-Element mit großer Oberfläche beschrieben. Die Mindest-Salzrückhaltung liegt bei 99–99,3 %. Dadurch eignet sich die Membrane für Anwendungen, bei denen hohe Salzrückhaltung in einer kompakten 4040-Seewasseranlage benötigt wird.

Die tatsächliche Permeatqualität hängt von Salzgehalt, Betriebsdruck, Temperatur, Recovery, pH-Wert, Vorbehandlung und Membranzustand ab. Bei konkreten Grenzwerten sollte die erreichbare Permeatqualität anhand der vollständigen Rohwasseranalyse geprüft werden.

Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran

Die SEA2-4040 ist ein Spiralwickelelement mit Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran. Dieses Membranmaterial wird in Umkehrosmoseanlagen eingesetzt, um gelöste Salze und andere Wasserinhaltsstoffe deutlich zu reduzieren.

Polyamidmembranen sind empfindlich gegenüber freiem Chlor und anderen Oxidationsmitteln. Die Vorbehandlung muss deshalb sicherstellen, dass oxidierende Stoffe vor der Membrane entfernt werden.

Technische Daten der Oltremare SEA2-4040

Merkmal Wert
Produkt Oltremare SEA2-4040
Hersteller / Baureihe Oltremare SEA2
Artikelnummer OL-SEA2-4040
Membrantyp Seewasser-Umkehrosmosemembrane / Hochdruckmembrane
Baugröße 4040 / 4"-Spiralwickelelement
Membranaufbau Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran
Membranfläche 7,9 m²
Volumenstrom Feed 12 gpm
Mindest-Salzrückhaltung 99–99,3 %
Maximale Betriebstemperatur 25 °C / 77 °F
Maximaler Betriebsdruck 69 bar / 1.000 psig
Maximaler Elementdruckverlust 1,0 bar / 15 psig
Maximaler Druckverlust je Druckrohr 3,4 bar / 50 psi
pH-Bereich Dauerbetrieb pH 3–10
pH-Bereich Kurzzeitreinigung pH 1–13 für 30 Minuten
Maximaler SDI im Zulauf 5
Freie Chlortoleranz < 0,1 ppm
Mindestverhältnis Konzentrat zu Permeatfluss 5:1 je Element
Gewicht 8 kg
Lieferzeit ca. 2–4 Wochen
Lieferumfang Membranelement mit Dichtung, Verbindungselement und O-Ringen
Verpackung vakuumversiegelter Polyethylen-Beutel mit < 1,0 % Natriummetabisulfit und 10 % Propylenglykol, stoßfester Karton
Dokument Datenblatt-Oltremare-SEA2-4040.pdf

Vorwasserqualität und Membranschutz

Vorbehandlung für Seewasser-RO-Anlagen

Die SEA2-4040 benötigt geeignet vorbehandeltes Speisewasser. Seewasser und salzhaltige Wässer können Trübung, SDI, Schwebstoffe, organische Belastung, Biofouling, Eisen, Mangan, Öl, Härteausfällungen und Kolloide enthalten.

Je nach Rohwasser können Vorfilter, Ultrafiltration, Aktivkohle, Antiscalant-Dosierung, pH-Korrektur, Entchlorung oder weitere Vorbehandlungsstufen erforderlich sein. Die Auslegung hängt von Wasseranalyse, Recovery, Temperatur, Betriebsdruck und gewünschter Permeatqualität ab.

Chlor und Oxidationsmittel

Die freie Chlortoleranz beträgt < 0,1 ppm. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können Polyamidmembranen dauerhaft schädigen.

Wenn in der Vorbehandlung Chlorung, Oxidation oder Desinfektionschemikalien eingesetzt werden, muss vor der Membrane eine sichere Entchlorung erfolgen. Eine chemisch geschädigte Membrane kann Rückhaltung und Permeatqualität dauerhaft verschlechtern.

Antiscalant und Scaling-Schutz

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.

Ob eine Antiscalant-Dosierung ausreicht, hängt von Wasseranalyse, Salzfracht, Härte, pH-Wert, Temperatur und Recovery ab. Bei Seewasser- und Hoch-TDS-Anwendungen sollte die Dosierung nicht pauschal gewählt werden, sondern zur Anlagenplanung passen.

Einbau, Austausch und Betrieb

Einbau in 4040-Druckrohre

Die SEA2-4040 ist für geeignete 4040-Druckrohre vorgesehen. Vor dem Einbau müssen Druckrohr, Druckstufe, Endadapter, Dichtungen, Permeatanschluss, Fließrichtung und Druckrohrzustand geprüft werden.

Bei Seewasseranwendungen ist zusätzlich zu prüfen, ob Druckrohr, Hochdruckpumpe, Rohrleitungen, Armaturen und Messstellen zur Druckstufe und Wasserchemie passen.

Inbetriebnahme nach dem Membranwechsel

Beim Anfahren der Anlage sollten plötzliche Druck- und Querstromschwankungen vermieden werden. Der Speisedruck sollte über 30 bis 60 Sekunden kontrolliert erhöht werden. Die Querströmungsgeschwindigkeit sollte anschließend über 15 bis 20 Sekunden auf den eingestellten Betriebspunkt gebracht werden.

Das Permeat aus der ersten Betriebsstunde sollte verworfen werden. Danach sollten Betriebsdruck, Permeatleistung, Konzentratfluss, Permeatleitfähigkeit, Recovery und Differenzdruck kontrolliert werden.

Betriebskontrolle

Im laufenden Betrieb sollten Permeatleistung, Permeatleitfähigkeit, Salzrückhaltung, Zulaufdruck, Konzentratdruck, Differenzdruck, Temperatur und Recovery regelmäßig überwacht werden.

Sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder zunehmende Permeatleitfähigkeit können auf Fouling, Scaling, Biofouling, chemische Schädigung oder mechanische Probleme hinweisen. Die Ursache sollte geprüft werden, bevor nur die Membrane ersetzt wird.

Reinigung, Stillstand und Lagerung

Reinigung bei Leistungsabfall

Die Kurzzeitreinigung ist im pH-Bereich 1 bis 13 für 30 Minuten möglich. Reinigungsverfahren und Chemikalien müssen zur Membrane, zum Foulingtyp und zur Anlagenkonstruktion passen.

Je nach Ursache können mineralisches Scaling, organisches Fouling, Biofouling oder Partikelbelastung vorliegen. Eine pauschale Reinigung ohne Ursachenbewertung kann unzureichend wirken oder die Membrane zusätzlich belasten.

Membrane nach Benetzung feucht halten

Nach der ersten Benetzung muss das Membranelement feucht gehalten werden. Bei längeren Anlagenstillständen ist eine geeignete Konservierung erforderlich, um biologisches Wachstum zu vermeiden.

Bei Stillstand oder Lagerung müssen Wasserqualität, Konservierungsmittel, Temperatur und Anlagenhygiene berücksichtigt werden. Ungeeignete Chemikalien oder Schmiermittel können Membrane und Dichtungen schädigen.

Grenzen und nicht geeignete Anwendungen

Keine Niederdruckmembrane

Die SEA2-4040 ist nicht als Niederdruckmembrane für Stadtwasser oder leichtes Brackwasser vorgesehen. Für niedrigere Salzfrachten und energieeffizienten Betrieb sind Niederdruckmembranen wie die LOW1-4021 oder XLE-4021 technisch passender, sofern die Baugröße zur Anlage passt.

Eine Seewassermembrane sollte nicht pauschal als bessere Brackwassermembrane eingesetzt werden. Druckniveau, Energiebedarf und Anlagenkonzept müssen zur Anwendung passen.

Keine 8040-Seewassermembrane

Die SEA2-4040 ist für 4040-Druckrohre vorgesehen. Wenn höhere Anlagenleistungen oder 8"-Druckrohre erforderlich sind, müssen passende 8040-Seewassermembranen geprüft werden.

Eine 4040-Membrane kann nicht in ein 8040-Druckrohr eingebaut werden. Baugröße, Druckrohr, Dichtungen und Anlagenhydraulik müssen übereinstimmen.

Keine Nanofiltration

Die SEA2-4040 ist keine Nanofiltrationsmembrane. Wenn eine selektive Teilentsalzung oder gezielte Härtereduzierung gefordert ist, sollte eine Nanofiltrationsmembrane geprüft werden.

Die Auswahl zwischen Umkehrosmose und Nanofiltration richtet sich nach gewünschter Wasserqualität, Rohwasseranalyse und Rückhalteanforderung.

Passende Ergänzungen

Zubehör und Druckrohre

Für Betrieb und Austausch können passende Druckrohre und Membrangehäuse, Vorfilter, Dichtungen, Endadapter und eine geeignete Antiscalant-Dosierung erforderlich sein.

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.

Wartung und Anlagenprüfung

Bei Seewasser-RO-Anlagen, Leistungsabfall, steigender Leitfähigkeit oder erhöhtem Differenzdruck kann eine Wartung der Umkehrosmoseanlage sinnvoll sein. Dabei können Druckrohre, Dichtungen, Betriebsdaten, Vorbehandlung und Membranzustand geprüft werden.

Die Membrane sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Umkehrosmoseanlage betrachtet werden. Dazu gehören Vorbehandlung, Druckrohre, Hochdruckpumpe, Antiscalant-Dosierung, Spülung, Reinigung, Mess- und Regeltechnik sowie Entsorgung des Konzentrats.

Angaben für eine technische Prüfung

Für die Prüfung, ob die SEA2-4040 zur Anlage passt, sind folgende Angaben hilfreich:

  • vorhandener Membrantyp

  • vorhandenes Druckrohr und Druckstufe

  • Anzahl der Membranelemente

  • Rohwasseranalyse

  • Leitfähigkeit bzw. Salzgehalt im Zulauf

  • gewünschte Permeatleistung

  • gewünschte Permeatqualität

  • Trübung und SDI

  • Betriebsdruck

  • Zulauftemperatur

  • Recovery bzw. Ausbeute

  • vorhandene Vorbehandlung

  • vorhandene Antiscalant-Dosierung

  • Differenzdruck über Druckrohr oder Element

  • aktuelle Permeatleistung und Permeatleitfähigkeit

  • bisherige Reinigungsintervalle

  • Grund für den Membrantausch

  • Fotos von Typenschild, Druckrohr und vorhandener Membrane

Ohne diese Angaben lässt sich nicht sicher beurteilen, ob die Membrane als Ersatz oder für eine neue Auslegung geeignet ist.
 

Häufige Fragen zur Oltremare SEA2-4040

FAQ Oltremare SEA2-4040

Wofür wird die SEA2-4040 eingesetzt?

Die SEA2-4040 wird in Seewasser- und Salzwasser-Umkehrosmoseanlagen mit 4040-Druckrohren eingesetzt. Typische Anwendungen sind kompakte Seewasser-RO-Anlagen, Salzwasseraufbereitung und technische Hochdruck-RO-Anwendungen.

Ist die SEA2-4040 eine Seewassermembrane?

Ja. Die SEA2-4040 ist eine Hochdruckmembrane für Seewasser und hohe Salzfrachten.

Was ist der Unterschied zur SEA2-4021?

Die Oltremare SEA2-4021 ist die kleinere Ausführung für 4021-Druckrohre. Die SEA2-4040 ist größer und für 4040-Druckrohre vorgesehen.

Was ist der Unterschied zur SW30-4040?

Die DuPont FilmTec SW30-4040 ist ebenfalls eine 4"-Seewassermembrane, jedoch von DuPont FilmTec. Die SEA2-4040 ist die Oltremare-Ausführung. Die Auswahl sollte anhand von Anlagenleistung, Rohwasserqualität und Betriebsdaten erfolgen.

Was ist der Unterschied zur LOW1-4021?

Die LOW1-4021 ist eine Niederdruckmembrane für niedrigere Salzfrachten. Die SEA2-4040 ist eine Hochdruckmembrane für Seewasser und salzhaltige Wässer.

Ist die SEA2-4040 für Brackwasser sinnvoll?

Nicht pauschal. Für Brackwasser oder Stadtwasser sind häufig Niederdruck- oder Brackwassermembranen technisch und energetisch passender. Eine Seewassermembrane sollte nur eingesetzt werden, wenn Salzgehalt, Druckniveau und Zielqualität dazu passen.

Ist die SEA2-4040 eine Nanofiltrationsmembrane?

Nein. Die SEA2-4040 ist eine Umkehrosmosemembrane. Für selektive Teilentsalzung ist eine Nanofiltrationsmembrane zu prüfen.

Welche Salzrückhaltung erreicht die SEA2-4040?

Die Mindest-Salzrückhaltung liegt bei 99–99,3 %. Im Anlagenbetrieb kann der Wert je nach Wasserqualität, Druck, Temperatur und Betriebsweise abweichen.

Welcher Betriebsdruck ist zu beachten?

Der maximale Betriebsdruck beträgt 69 bar. Der tatsächliche Betriebsdruck hängt von Salzgehalt, Temperatur, gewünschter Permeatleistung, Recovery und Anlagenhydraulik ab.

Warum beträgt die maximale Betriebstemperatur nur 25 °C?

Für diese Membrane wird eine maximale Betriebstemperatur von 25 °C genannt. Bei höheren Wassertemperaturen muss geprüft werden, ob die Membrane und die gesamte Anlage dafür geeignet sind.

Warum darf kein freies Chlor im Zulauf sein?

Die Membrane besteht aus Polyamid-Dünnschicht-Verbundmaterial. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können das Membranmaterial dauerhaft schädigen und die Rückhaltung verschlechtern.

Wann sollte die Membrane gereinigt oder ersetzt werden?

Hinweise sind sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder steigende Permeatleitfähigkeit. Vor dem Austausch sollte geprüft werden, ob Fouling, Scaling, Biofouling oder chemische Schädigung die Ursache ist.

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