Pura Mobile R-DI 4040
mobile Osmoseanlage bis 300 l/h

Art.Nr.: PM-RO-DI-300

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EUR 4.290,00
Preis netto: EUR 3.605,04

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Datenblätter

Produktbeschreibung

Die Pura Mobile RO-DI 4040 ist eine fahrbare Umkehrosmoseanlage mit nachgeschalteter Mischbettstufe. Sie erzeugt bis zu 300 Liter besonders salzarmes Reinwasser pro Stunde und wurde für professionelle Reinigungsarbeiten an Fenstern, Glasfassaden, Wintergärten sowie Photovoltaik- und Solaranlagen entwickelt.

Nach der Umkehrosmose wird das Permeat zusätzlich durch eine DI-Kartusche mit Mischbettharz geführt. Diese entfernt die nach der Membran verbliebenen gelösten Ionen. Bei unverbrauchter DI-Kartusche und geeigneten Betriebsbedingungen kann dadurch ein TDS-Wert bis 0 ppm erreicht werden.

Technische Daten

Merkmal Wert
Modell Pura Mobile RO-DI 4040
Anlagenart mobile Umkehrosmoseanlage mit nachgeschalteter DI-Stufe
Maximale Reinwasserleistung bis 300 l/h beziehungsweise 5 l/min
Umkehrosmosemembran 1 × 4040 BW
Salzrückhaltung der Umkehrosmose bis ca. 98 % TDS
Erreichbare Reinwasserqualität bis 0 ppm TDS bei unverbrauchter DI-Kartusche
Vorfilterung 5-µm-Sedimentfilter und Aktivkohlefilter
Nachbehandlung 9¾"-DI-Kartusche mit Mischbettharz
Anzahl Filtergehäuse 3
Elektrischer Anschluss 230 V / 50 Hz
Leistungsaufnahme 550 W
Anschlusskabel 10 m, flammwidrig, mit Schuko-Stecker
Mindestzulaufdruck 1,4 bar
Erforderliche Zulaufmenge mindestens 15 l/min
Betriebsdruck ca. 10–13 bar, abhängig vom Zulaufdruck
Konzentratablauf ca. 3 l/min
Reinwasserschlauch 25 m auf integrierter Schlauchtrommel
Betriebskontrolle Manometer, analoger Mengenzähler und digitales TDS-Handmessgerät
Betriebsposition stehend oder liegend
Schalldruckpegel 63 dB(A)
Schallleistungspegel 72 dB(A)
Trockengewicht ca. 60 kg
Abmessungen B × T × H ca. 60 × 58 × 128 cm
Einsatzbereich professionelle technische Reinigung
Trinkwassernutzung nicht vorgesehen

Die maximale Reinwasserleistung wird unter geeigneten Betriebsbedingungen erreicht. Wassertemperatur, Salzgehalt, Zulaufdruck, Zustand der Vorfilter und der Membran sowie Länge und Querschnitt der Zulaufleitung beeinflussen die tatsächlich verfügbare Wassermenge. Besonders kaltes Zulaufwasser kann die Leistung deutlich reduzieren.

Dreistufige Wasseraufbereitung für bis zu 0 ppm TDS

Das Zulaufwasser durchläuft drei aufeinander abgestimmte Aufbereitungsbereiche:

  1. Der 5-µm-Sedimentfilter hält Partikel und Trübstoffe zurück.

  2. Der Aktivkohlefilter reduziert freies Chlor und schützt dadurch die Umkehrosmosemembran.

  3. Die DI-Kartusche entfernt die nach der Umkehrosmose verbliebenen Ionen.

Die elektrische Druckerhöhungspumpe führt das vorbehandelte Wasser mit dem erforderlichen Betriebsdruck zur 4040-Membran. Dort entstehen mineralarmes Permeat und ein Konzentratstrom, über den die zurückgehaltenen Salze abgeführt werden.

Das Permeat wird anschließend durch die Mischbettharz-Kartusche geleitet. Diese Feinentsalzung reduziert den Restsalzgehalt weiter und ermöglicht ein besonders rückstandsarmes Reinigungsergebnis.

Auf unserer Homepage erklären wir ausführlich die Funktionsweise der Umkehrosmose.

Vorteile der zusätzlichen DI-Stufe

Eine Umkehrosmosemembran hält einen sehr großen Teil der gelösten Salze zurück. Ein geringer Restanteil kann die Membran jedoch passieren. Wie hoch dieser Anteil ist, hängt unter anderem von Rohwasserleitfähigkeit, Temperatur, Betriebsdruck, Ausbeute und Membranzustand ab.

Die DI-Kartusche übernimmt die abschließende Feinentsalzung:

  • Entfernung der nach der Umkehrosmose verbliebenen Ionen

  • Reinwasserqualität bis 0 ppm TDS bei unverbrauchtem Mischbettharz

  • geringeres Risiko sichtbarer Kalk- und Salzrückstände

  • besonders geeignet für empfindliche Glas- und Hochglanzflächen

  • bessere Ausnutzung des Mischbettharzes gegenüber einer direkten Vollentsalzung von Leitungswasser

  • kompakte Kombination aus Umkehrosmose und Ionenaustausch in einer mobilen Anlage

Da die Umkehrosmose bereits bis zu ca. 98 % der Salzfracht entfernt, muss die DI-Kartusche nur die verbleibenden Ionen aufnehmen. Dadurch wird das Mischbettharz wesentlich weniger belastet als bei einer direkten Vollentsalzung des Leitungswassers.

Geeignet für anspruchsvolle Reinigungsarbeiten

Die Pura Mobile RO-DI kann über die beiden großen Transporträder zum Einsatzort bewegt werden. Der Betrieb ist abhängig von den Platzverhältnissen stehend oder liegend möglich.

Typische Einsatzbereiche:

  • Fenster- und Glasreinigung

  • großflächige Glasfassaden

  • Wintergärten und Glasdächer

  • Photovoltaik- und Solaranlagen

  • Fahrzeuge und Maschinen

  • Hochglanz- und Metalloberflächen

  • wasserbeständige Gebäudeflächen

  • technische Spül- und Reinigungsarbeiten

  • Versorgung wasserführender Teleskopstangen und Bürstensysteme

Durch die zusätzliche DI-Stufe eignet sich die RO-DI-Ausführung besonders für Oberflächen, auf denen auch geringe Restsalzmengen nach dem Trocknen sichtbar werden könnten. Das tatsächliche Reinigungsergebnis hängt außerdem von der Oberfläche, der Verschmutzung und dem eingesetzten Reinigungsverfahren ab.

Ausstattung der Pura Mobile RO-DI

Die mobile Reinwasseranlage verfügt über:

  • fahrbares Transportgestell

  • zwei große Transporträder

  • 4040-Druckrohr mit BW-Umkehrosmosemembran

  • elektrische Druckerhöhungspumpe

  • Motorschutzschalter

  • 5-µm-Sedimentfilter

  • Aktivkohlefilter

  • zusätzliches 9¾"-Filtergehäuse mit DI-Mischbettharz-Kartusche

  • Manometer zur Druckkontrolle

  • analogen Mengenzähler

  • manuelle Membranspülung

  • Sicherheitsventil gegen Überdruck

  • interne Konzentrat-Rückführung

  • getrennte Anschlüsse für Reinwasser und Konzentrat

  • integrierte Schlauchtrommel mit 25 m Reinwasserschlauch

  • digitales TDS-Handmessgerät

  • 10 m langes, flammwidriges Anschlusskabel mit Schuko-Stecker

Die beiden Vorfiltergehäuse, das nachgeschaltete DI-Gehäuse und das Membrandruckrohr sind für Kontroll-, Wartungs- und Austauscharbeiten gut zugänglich.

Lieferumfang

  • Pura Mobile RO-DI 4040

  • eine 4040-BW-Umkehrosmosemembran

  • eine 5-µm-Sedimentfilterkartusche

  • eine Aktivkohlefilterkartusche

  • eine 9¾"-DI-Kartusche mit Mischbettharz

  • integrierte Schlauchtrommel mit 25 m Reinwasserschlauch

  • 2 m Konzentratablaufschlauch

  • digitales TDS-Handmessgerät mit Aufbewahrungstasche

  • Filterschlüssel

  • zwei Transporträder zur Montage

  • 10-m-Anschlusskabel mit Schuko-Stecker

  • deutsche Bedienungsanleitung

Die RO-Membran und die Filterkartuschen werden für den Transport geschützt und separat verpackt. Sie müssen vor der ersten Inbetriebnahme entsprechend der deutschen Bedienungsanleitung eingesetzt werden. Die beiden Transporträder werden ebenfalls vor der ersten Verwendung montiert.

Optionale Teleskopstange

Eine wasserführende Teleskopstange mit Bürstensystem ist nicht im Lieferumfang der Pura Mobile RO-DI enthalten. Sie wird als separates Zubehörprodukt angeboten und kann passend zur benötigten Arbeitshöhe ausgewählt werden.

Bei der Auswahl sind neben der Länge der Teleskopstange auch Körpergröße, Arbeitsposition, Schlauchführung und örtliche Gegebenheiten zu berücksichtigen.

Unterschied zwischen Pura Mobile RO-DI und RO

Die Pura Mobile RO-DI besitzt zusätzlich zur Umkehrosmose eine nachgeschaltete Kartusche mit Mischbettharz. Sie ist für Anwendungen vorgesehen, bei denen ein besonders niedriger Restsalzgehalt und ein TDS-Wert bis 0 ppm benötigt werden.

Die Pura Mobile RO arbeitet ohne DI-Kartusche. Sie eignet sich für Anwendungen, bei denen die durch die Umkehrosmose erreichte Wasserqualität bereits für das gewünschte Reinigungsergebnis ausreicht.

Merkmal Pura Mobile RO Pura Mobile RO-DI
Vorfiltergehäuse 2 2
Nachgeschaltete DI-Stufe nein ja
Filtergehäuse insgesamt 2 3
Wasserqualität mineralarmes RO-Permeat bis 0 ppm TDS
Verbrauchsmaterial Vorfilter und Membran Vorfilter, Membran und DI-Kartusche
Empfohlener Einsatz normale professionelle Reinwasserreinigung besonders empfindliche und rückstandskritische Oberflächen

Die richtige Ausführung hängt von der Leitfähigkeit des Zulaufwassers, der geforderten Reinwasserqualität und der Empfindlichkeit der zu reinigenden Oberfläche ab.

Standzeit der DI-Kartusche

Die Standzeit der Mischbettharz-Kartusche kann nicht pauschal in Litern angegeben werden. Sie hängt vor allem von folgenden Faktoren ab:

  • TDS-Wert beziehungsweise Leitfähigkeit des RO-Permeats

  • Qualität und Salzrückhaltung der Umkehrosmosemembran

  • eingestellter Wasserausbeute

  • Rohwasserleitfähigkeit und Wassertemperatur

  • benötigter Reinwassermenge

  • gewünschtem Grenzwert am Reinwasserausgang

Je niedriger der Restsalzgehalt nach der Umkehrosmose ist, desto länger kann die DI-Kartusche verwendet werden. Steigt der TDS-Wert am Reinwasserausgang an, ist die Aufnahmekapazität des Mischbettharzes erschöpft und die Kartusche muss ausgetauscht werden.

Alternative für kleine Wassermengen

Bei kleinen oder nur gelegentlich benötigten Reinwassermengen kann eine GFK-Mischbettpatrone zur Vollentsalzung die einfachere Alternative sein.

Eine Mischbettpatrone arbeitet mit dem vorhandenen Leitungsdruck, benötigt keinen elektrischen Anschluss und erzeugt keinen Konzentratstrom. Ihre Kapazität hängt jedoch unmittelbar von der Leitfähigkeit des Zulaufwassers und der benötigten Wassermenge ab.

Bei regelmäßigem oder höherem Reinwasserbedarf ist die Pura Mobile RO-DI normalerweise wirtschaftlicher, da die Umkehrosmose den überwiegenden Teil der Salzfracht entfernt und das Mischbettharz nur noch zur abschließenden Feinentsalzung eingesetzt wird.

Lösungen für größere oder vorübergehende Wassermengen

Die Pura Mobile RO-DI ist für die mobile Reinwassererzeugung bis 300 l/h ausgelegt. Für höhere Leistungen, automatische Betriebsweisen oder die Einbindung in einen festen Wasseraufbereitungsprozess stehen unsere Umkehrosmoseanlagen für Industrie und Gewerbe zur Verfügung.

Wird eine leistungsstärkere Anlage nur vorübergehend benötigt, beispielsweise bei Wartung, Anlagenausfall, Umbau, Produktionsspitzen oder zur Überbrückung bis zur Inbetriebnahme einer fest installierten Anlage, können unsere mobilen Wasseraufbereitungsanlagen und Leihanlagen eingesetzt werden.

Anforderungen an das Zulaufwasser

Die Anlage ist bevorzugt mit geeignetem Leitungswasser zu betreiben. Brunnenwasser, Regenwasser und andere schwankende Wasserqualitäten sollten vor dem Einsatz geprüft und gegebenenfalls zusätzlich vorbehandelt werden.

Problematisch sind insbesondere:

  • Eisen und Mangan

  • Trübstoffe und Schwebstoffe

  • organische Belastungen

  • hohe Wasserhärte und damit verbundene Ausfällungsrisiken

  • Öl- oder Fettbestandteile

  • mikrobiologische Belastungen

  • stark schwankende Wasserwerte

  • ungeeignete Desinfektions- oder Oxidationsmittel

Diese Belastungen können die Vorfilter, die Pumpe, die Umkehrosmosemembran und die DI-Kartusche beeinträchtigen oder deren Standzeit verkürzen.

Die Anlage besitzt keinen integrierten Rückflussverhinderer. Der Anschluss an die Wasserversorgung muss deshalb entsprechend den örtlichen Anforderungen und mit einer geeigneten Absicherung gegen Rückfließen erfolgen.

Höhere Ausbeute mit enthärtetem Zulaufwasser

Bei hartem Zulaufwasser begrenzen Calcium und Magnesium die mögliche Ausbeute der Umkehrosmoseanlage. Steigt die Salzkonzentration auf der Konzentratseite zu stark an, können Härtebildner auf der Membran ausfallen und Ablagerungen verursachen.

Ist bereits Weichwasser vorhanden oder wird der Pura Mobile RO-DI eine geeignete Enthärtungsanlage vorgeschaltet, sinkt das Risiko solcher Härteausfällungen deutlich. Abhängig von Rohwasserqualität und Betriebsbedingungen kann die Umkehrosmose dadurch auf eine höhere Wasserausbeute und eine geringere Konzentratmenge eingestellt werden.

Die höhere Ausbeute stellt sich nicht allein durch das enthärtete Wasser ein. Konzentratstrom und interne Konzentrat-Rückführung müssen passend eingestellt werden. Gleichzeitig muss eine ausreichende Membranüberströmung erhalten bleiben.

Eine höhere Ausbeute kann außerdem den Restsalzgehalt des Permeats beeinflussen und damit den Verbrauch der nachgeschalteten DI-Kartusche verändern. Die Einstellung sollte deshalb anhand der Wasserwerte und unter Kontrolle von Betriebsdruck, Permeatleistung und TDS-Wert erfolgen.

Erste Inbetriebnahme

Vor der ersten Inbetriebnahme werden die Transporträder montiert sowie die Umkehrosmosemembran, die beiden Vorfilterkartuschen und die DI-Kartusche eingesetzt.

Anschließend werden folgende Verbindungen hergestellt:

  • Zulaufleitung zur Wasserversorgung

  • Konzentratablaufschlauch zu einem geeigneten Ablauf

  • Reinwasserschlauch zur Teleskopstange oder zur vorgesehenen Entnahmestelle

  • elektrischer Anschluss an eine geeignete 230-V-Steckdose

Nach dem Öffnen des Wasserzulaufs wird die Spülarmatur geöffnet, damit die Anlage vollständig entlüftet werden kann. Erst danach wird die Druckerhöhungspumpe eingeschaltet und die Spülarmatur geschlossen.

Vor der Verwendung des Reinwassers sollten die Anlage, die neue Membran und die DI-Kartusche ausreichend gespült werden. Anschließend werden Betriebsdruck, Reinwassermenge und TDS-Wert kontrolliert.

Hinweise für den Betrieb

Für einen zuverlässigen Betrieb sind folgende Punkte zu beachten:

  • Anlage auf einem festen und stabilen Untergrund aufstellen

  • erforderliche Zulaufmenge von mindestens 15 l/min sicherstellen

  • ausreichend dimensionierte Zulaufleitung verwenden

  • Konzentratablauf niemals verschließen

  • Betriebsdruck am Manometer kontrollieren

  • TDS-Wert regelmäßig am Reinwasserausgang messen

  • DI-Kartusche bei ansteigendem TDS-Wert austauschen

  • elektrische Bauteile vor Wasser und Feuchtigkeit schützen

  • Anlage nicht bei Regen, Schnee oder Frost betreiben

  • Anlage nicht mit einem direkten Wasserstrahl reinigen

  • Gerät während des Betriebs nicht unbeaufsichtigt lassen

Das erzeugte Wasser ist ausschließlich für technische Reinigungsanwendungen vorgesehen und darf nicht als Trinkwasser verwendet werden.

TDS-Kontrolle der Reinwasserqualität

Das mitgelieferte TDS-Handmessgerät ermöglicht die Kontrolle des Salzgehalts im Zulauf- und Reinwasser. Bei unverbrauchtem Mischbettharz kann die RO-DI-Ausführung einen Messwert bis 0 ppm TDS erreichen.

Steigt der TDS-Wert am Reinwasserausgang an, kommen insbesondere folgende Ursachen infrage:

  • erschöpfte DI-Kartusche

  • nachlassende Salzrückhaltung der Umkehrosmosemembran

  • verschmutzte Vorfilter

  • zu niedriger Betriebsdruck

  • veränderte Zulaufbedingungen

  • ungeeignete Einstellung von Konzentratstrom oder Rückführung

Ein TDS-Wert von 0 ppm ist ein praktischer Betriebswert des Handmessgeräts. Er stellt keinen analytischen Nachweis für eine bestimmte Leitfähigkeit oder Reinstwasserqualität dar.

Spülung und regelmäßige Wartung

Nach dem letzten täglichen Einsatz wird die Umkehrosmosemembran etwa eine Minute über die manuelle Spülarmatur gespült. Dadurch wird konzentriertes Wasser aus dem Membrangehäuse entfernt und die Membran entlastet.

Die beiden Vorfilter sollten regelmäßig anhand von Wassermenge, Verschmutzung und Druckverlust kontrolliert werden. Als Richtwert ist ein Austausch nach etwa 22.800 Litern Zulaufwasser vorgesehen. Abhängig von Partikelbelastung, Chlorgehalt und Wasserqualität kann ein früherer Wechsel erforderlich sein.

Die DI-Kartusche wird nicht nach einem festen Wasserzählerstand, sondern abhängig von der gemessenen Reinwasserqualität gewechselt. Sobald der festgelegte TDS-Grenzwert überschritten wird, muss die Kartusche ersetzt werden.

Eine Kontrolle der Umkehrosmosemembran ist sinnvoll, wenn:

  • die Reinwasserleistung dauerhaft abnimmt

  • der TDS-Wert vorzeitig oder ungewöhnlich schnell ansteigt

  • die DI-Kartusche deutlich schneller erschöpft ist

  • der erforderliche Betriebsdruck nicht mehr erreicht wird

  • sich die Anlagenleistung trotz neuer Vorfilter nicht verbessert

Beim Membranaustausch müssen Baugröße, Membrantyp, Leistung, Salzrückhaltung und zulässiger Druckbereich zur Anlage passen. Die geeignete Ersatzmembrane finden Sie hier Wave Cyber Ospura BW 4040.

Lagerung und Frostschutz

Nach der ersten Benetzung dürfen die Umkehrosmosemembran, die Filterkartuschen und das Mischbettharz nicht austrocknen. Die vollständige Anlage muss vor Frost geschützt werden.

Bei längeren Betriebspausen ist die Anlage entsprechend der deutschen Bedienungsanleitung zu entleeren beziehungsweise zu konservieren. Stehendes Wasser kann mikrobiologisches Wachstum in den Filtergehäusen und im Membrandruckrohr begünstigen.

Die Pura Mobile RO-DI sollte trocken, frostfrei und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt gelagert werden.

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