Calciumchlorid Lösung 34%
Art.Nr.: CACL2-20
EUR 117,81 - EUR 122,33
Preis netto: EUR 102,80
inkl. 19 % USt
Mengenrabatt
| Anzahl | Einzelpreis | pro Liter |
|---|---|---|
| 1-4 | EUR 122,33 | EUR 6,12 |
| >= 5 -4 % | EUR 117,81 | EUR 5,89 |
Zahlungsweisen
Datenblätter
Calciumchlorid-Sicherheitsdatenblatt.pdf (0.12 MB)
Produktbeschreibung
Calciumchlorid-Lösung 34 % – 20 Liter zur gezielten Calciumdosierung
Gebrauchsfertige Calciumchlorid-Lösung mit 34 % CaCl₂ zur kontrollierten Erhöhung des Calciumgehalts in technisch ausgelegten Wasseraufbereitungsanlagen. Die mengenproportionale Dosierung kann eingesetzt werden, um die Wasserzusammensetzung nach Enthärtungs-, Ionenaustausch- oder anderen Aufbereitungsverfahren gezielt zu stabilisieren.
Das 20-Liter-Gebinde enthält rund 26,6 kg Lösung. Ein Liter liefert ungefähr 165 g Calcium und ermöglicht dadurch eine kompakte Bevorratung bei vergleichsweise geringer Dosiermenge.
Vorteile und Einsatzbereiche
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Calciumchlorid-Lösung mit 34 % CaCl₂
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Rund 165 g Calcium je Liter
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Flüssige Lieferform für eine kontrollierte Dosierung
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Keine betriebliche Auflösung von Calciumchlorid-Pulver erforderlich
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Zur gezielten Einstellung des Calciumgehalts
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Für mengenproportionale Dosieranlagen geeignet
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Einsetzbar nach Enthärtungs- und Ionenaustauschverfahren
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Kann zur Verringerung einer erhöhten Calcitlösekapazität beitragen
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Handliches 20-Liter-Gebinde
Calcitlösekapazität durch Calciumdosierung beeinflussen
Die Calcitlösekapazität beschreibt, wie viel Calciumcarbonat ein Wasser unter den jeweiligen Bedingungen noch lösen kann. Eine erhöhte Calcitlösekapazität kann auf ein korrosiv wirkendes beziehungsweise nicht ausreichend kalkabscheidendes Wasser hinweisen.
Durch die kontrollierte Zugabe von Calciumchlorid wird der Calciumgehalt erhöht. Dadurch kann das Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht beeinflusst und die Calcitlösekapazität abgesenkt werden.
Dieses Verfahren kann insbesondere sinnvoll sein, wenn die erhöhte Calcitlösekapazität nicht allein durch einen niedrigen pH-Wert verursacht wird. Das kann beispielsweise nach einer Enthärtung oder Nitratentfernung auftreten.
Liegt gleichzeitig ein deutlich zu niedriger pH-Wert vor, kann eine mineralische Entsäuerungsanlage zur pH-Wert-Anhebung das passendere Verfahren sein. Die Verfahrensauswahl muss anhand einer vollständigen Wasseranalyse erfolgen.
Erforderliche Angaben für die Dosierberechnung
Die Dosiermenge darf nicht pauschal festgelegt werden. Für eine fachgerechte Berechnung werden mindestens folgende Angaben benötigt:
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Calciumgehalt vor der Dosierung
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pH-Wert
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Säurekapazität KS4,3
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Gesamthärte und Karbonathärte
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Leitfähigkeit
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Berechnete oder analysierte Calcitlösekapazität
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Gewünschter Calciumgehalt nach der Dosierung
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Minimaler und maximaler Wasserdurchfluss
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Tagesmenge und Betriebszeiten
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Vorhandene Aufbereitungsstufen
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Vorgesehene Dosierstelle
Nach der Inbetriebnahme müssen Dosierleistung und Wasserwerte kontrolliert werden. Veränderungen der Rohwasserqualität oder der vorgeschalteten Aufbereitungsanlage können eine Anpassung erforderlich machen.
Vorgaben bei einer Trinkwasseranwendung
Für die Aufbereitung von Trinkwasser dürfen nur Stoffe verwendet werden, welche die Anforderungen der aktuellen Liste nach § 20 TrinkwV erfüllen.
Für Calciumchlorid nennt die Liste unter anderem:
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Zulässiger Zweck: Einstellung des Calciumgehalts
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Reinheitsanforderung: DIN 19626 Tabelle 4
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Maximal zulässige Zugabe: 200 mg/l CaCl₂
Die maximal zulässige Zugabe ist kein allgemeiner Dosierwert. Die tatsächlich erforderliche Menge muss anhand der Wasseranalyse berechnet werden und kann erheblich darunter liegen.
Vor dem Einsatz im Trinkwasserbereich muss geprüft werden, ob die gelieferte Produktcharge die geforderte Reinheit nach DIN 19626 nachweislich erfüllt. Eine Einstufung als E509 beziehungsweise Lebensmittelqualität ersetzt diesen Nachweis nicht.
Passende Dosiertechnik
Für eine gleichmäßige Zugabe empfiehlt sich eine mengenproportionale Dosierung. Dabei erfasst ein Wasserzähler den aktuellen Verbrauch und steuert die Dosierpumpe über Impulse an. Die Calciumchloridmenge wird so an den tatsächlichen Wasserdurchfluss angepasst.
Unter Dosiertechnik für die Wasseraufbereitung finden Sie Dosierpumpen und mengengesteuerte Systeme für unterschiedliche Rohrleitungsgrößen.
Bei der Auswahl sind insbesondere Dosiermenge, Betriebsdruck, Durchfluss, Ansteuerung sowie die chemische Beständigkeit von Pumpenkopf, Dichtungen, Schläuchen und Impfventil zu prüfen.
Technische Daten
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Produkt | Wässrige Calciumchlorid-Lösung |
| Chemische Formel | CaCl₂ |
| Konzentration | 34 % |
| Qualität | E509 Lebensmittelqualität gemäß Produktangabe |
| Gebinde | Kanister mit Schraubverschluss |
| Inhalt | 20 Liter |
| Gewicht der Lösung | Ca. 26,6 kg |
| Calciumgehalt | Ca. 165 g je Liter |
| Dichte | Ca. 1,33 kg/l |
| Aggregatzustand | Flüssig |
| Farbe | Farblos bis hellgelb |
| Geruch | Geruchlos |
| Wasserlöslichkeit | Vollständig mischbar |
| Artikelnummer | CACL2-20 |
| CAS-Nummer | 10043-52-4 |
| EG-Nummer | 233-140-8 |
| UFI | 8XWM-EF7T-0AMG-KHK7 |
| Lagerklasse | LGK 12 |
| Wassergefährdungsklasse | WGK 1 |
| Transport | Kein Gefahrgut gemäß ADR/RID, IMDG und IATA |
| Haltbarkeit | Ca. 6 bis 8 Monate bei sachgerechter Lagerung |
Handhabung und Lagerung
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Ausschließlich im dicht verschlossenen Originalgebinde aufbewahren
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Kühl und vor starker Erwärmung geschützt lagern
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Aerosolbildung vermeiden
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Für ausreichende Belüftung sorgen
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Kontakt mit Haut und Augen vermeiden
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Schutzbrille und geeignete Chemikalienschutzhandschuhe tragen
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Verschüttete Lösung verursacht erhöhte Rutschgefahr
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Geeignete Auffangmöglichkeit am Lager- und Dosierplatz vorsehen
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Nicht unkontrolliert in Kanalisation oder Gewässer gelangen lassen
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Werkstoffverträglichkeit der gesamten Dosieranlage prüfen
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Kontakt mit starken Säuren, Zink und unverträglichen Materialien vermeiden
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Leere und verunreinigte Gebinde nach den örtlichen Vorschriften entsorgen
Das Sicherheitsdatenblatt weist auf eine mögliche korrosive Wirkung gegenüber Metallen einschließlich bestimmter Edelstähle hin. Die Werkstoffbeständigkeit von Behältern, Pumpen, Rohrleitungen, Ventilen und Dichtungen muss deshalb vor dem Einsatz geprüft werden.
Gefahrenkennzeichnung
Signalwort: Achtung
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H319: Verursacht schwere Augenreizung.
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P262: Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen.
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P264: Nach Gebrauch Haut und Augen gründlich waschen.
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P280: Schutzhandschuhe, Schutzkleidung und Augenschutz tragen.
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P305+P351+P338: Bei Kontakt mit den Augen einige Minuten behutsam mit Wasser spülen. Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
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P337+P313: Bei anhaltender Augenreizung ärztlichen Rat einholen.
Bei Hautkontakt mit reichlich Wasser abwaschen. Bei Verschlucken den Mund ausspülen, Wasser nachtrinken und kein Erbrechen herbeiführen. Bei anhaltenden Beschwerden einen Arzt kontaktieren.
Vor der Verwendung das vollständige Sicherheitsdatenblatt lesen.
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