Partikelfilter für Kühlkreislauf mit Umwälzpumpe 7.500 l/h
Art.Nr.: KWF7500-ZM
EUR 10.626,70
Preis netto: EUR 8.930,00
inkl. 19 % USt
Zahlungsweisen
Produktbeschreibung
Kühlwasser-Partikelfilter 7.500 l/h mit Umwälzpumpe
Der Kühlwasser-Partikelfilter reinigt Kühl- und Prozesswasser kontinuierlich im Nebenstrom. Die integrierte Grundfos-Umwälzpumpe entnimmt Wasser aus dem Kühlwassersammelbehälter, fördert es durch den GFK-Druckfilter und führt das filtrierte Wasser wieder in den Kreislauf zurück.
Mit bis zu 7.500 l/h Umwälzleistung eignet sich diese Ausführung für größere offene und halboffene Kühlkreisläufe. Die mehrschichtige Tiefenfilterfüllung hält Schwebstoffe, Schlamm, Sand, Korrosionsprodukte und andere ungelöste Verunreinigungen im niedrigen Mikrometerbereich zurück.
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bis zu 7.500 l/h Umwälzleistung im Nebenstrom
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integrierte Grundfos-Umwälzpumpe CM 10-3
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automatische zeit- und mengenabhängige Rückspülung
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manuelle Rückspülung jederzeit möglich
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ca. 300 Liter mehrschichtige Tiefenfilterfüllung
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Clack-WS1.25-Zentralsteuerventil mit No-Bypass-Ventil
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großzügig dimensionierte DN-40-Anschlüsse
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Steuerschrank mit Betriebs- und Störmeldungen
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komplett verrohrt, verkabelt und auf Montagerahmen aufgebaut
Technische Daten
Leistungsdaten
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Artikelnummer | KWF7500-ZM |
| Umwälzleistung | maximal 7.500 l/h |
| Mindestdurchfluss | ca. 1.000 l/h |
| Maximale Filterfließgeschwindigkeit | 30 m/h |
| Zulässiger Zulaufdruck | 2,5–7 bar |
| Maximale Betriebstemperatur | 35 °C |
| Maximale Umgebungstemperatur | 45 °C |
| Rückspülstrom | ca. 7.500 l/h |
| Spülwasserbedarf je Rückspülung | ca. 1.250 Liter |
| Auslösung der Rückspülung | zeitgesteuert, mengengesteuert oder manuell |
Ausstattung
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Druckbehälter | GFK-Drucktank |
| Filterfüllung | ca. 300 Liter |
| Zentralsteuerventil | Clack WS1.25 AI |
| No-Bypass-Ventil | Clack WS1.25 |
| Umwälzpumpe | Grundfos CM 10-3 |
| Anlagenverrohrung | PVC-U PN 16 |
| Aufbau | Montagerahmen mit höhenverstellbaren Stellfüßen |
| Überwachung | Manometer, Probenahmestellen und Steuerschrank |
Anschlüsse und Abmessungen
| Merkmal | Ausführung |
|---|---|
| Kühlwassereingang | DN 40 |
| Kühlwasserausgang | DN 40 |
| Stadtwasseranschluss | DN 40 |
| Abwasseranschluss | mindestens DN 40 |
| Breite | ca. 800 mm |
| Tiefe | ca. 800 mm |
| Gesamthöhe | ca. 2.350 mm |
| Gewicht | ca. 240 kg |
Die erforderliche Spannungsversorgung und elektrische Absicherung der Gesamtanlage sind vor der Bestellung anhand der eingesetzten Pumpenausführung und der örtlichen Anschlussbedingungen festzulegen.
Nebenstromfiltration für größere Kühlkreisläufe
Bei offenen Kühltürmen und Verdunstungskühlanlagen gelangen kontinuierlich Partikel aus der Umgebungsluft in das Kühlwasser. Zusätzlich können Sand, Rost, Eisenoxide, Schlamm und abgelöste Ablagerungen aus Rohrleitungen oder angeschlossenen Prozessen eingetragen werden.
Die Filteranlage wird direkt mit dem Kühlwassersammelbehälter verbunden und arbeitet unabhängig vom Hauptvolumenstrom. Die integrierte Pumpe sorgt für die Umwälzung durch das Filterbett. Dadurch kann auch ein Kühlsystem mit deutlich höherem Hauptumlauf kontinuierlich im Nebenstrom gereinigt werden.
Für die Auslegung sind insbesondere folgende Angaben erforderlich:
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Gesamtvolumen des Kühlwassersystems
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gewünschte Umwälz- beziehungsweise Reinigungszeit
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Art und Menge der eingetragenen Feststoffe
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Betriebsweise des Kühlturms oder Kühlkreislaufs
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verfügbare Anschluss- und Rückspülbedingungen
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Kühlwassertemperatur und eingesetzte Konditionierungsmittel
Tiefenfiltration im niedrigen Mikrometerbereich
Die mehrschichtige Filterfüllung hält Partikel nicht nur an der Oberfläche, sondern innerhalb des Filterbettes zurück. Dadurch können auch feine Schwebstoffe im niedrigen Mikrometerbereich reduziert werden.
Das eingesetzte Filter AG Plus besitzt eine raue, mikroporöse Oberfläche und eignet sich zur Tiefenfiltration von Feststoffen bis etwa 3–5 µm. Die tatsächlich erreichbare Filtrationswirkung hängt von Partikelart, Partikelverteilung, Filtergeschwindigkeit, Betriebszustand und Wasserbeschaffenheit ab.
Die Anlage kann insbesondere folgende Belastungen reduzieren:
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Staub und Schwebstoffe aus der Umgebungsluft
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Sand und mineralische Feststoffe
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Schlamm und abgelöste Ablagerungen
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Rost und Korrosionsprodukte
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bereits ausgefällte Eisenverbindungen
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Feststoffe nach einer geeigneten Fällungs- oder Oxidationsstufe
Automatische Rückspülung
Mit zunehmender Beladung steigt der Widerstand im Filterbett. Bei der Rückspülung wird das Filtermaterial aufgelockert und die eingelagerten Feststoffe werden über den Abwasseranschluss ausgetragen.
Die Rückspülung kann zeitabhängig, nach einer eingestellten Wassermenge oder manuell ausgelöst werden. Als Spülwasser kann – abhängig vom Anlagenkonzept – Kühlwasser oder Stadtwasser verwendet werden.
Bauseitig müssen dauerhaft bereitstehen:
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ca. 7.500 l/h Rückspülstrom
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ca. 1.250 Liter Spülwasser je Rückspülung
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ausreichend dimensionierte Spülwasser- und Abwasserleitungen
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geeignete Einleitmöglichkeit für das belastete Rückspülwasser
Das No-Bypass-Ventil sperrt den Filterausgang während der Rückspülung. Dadurch gelangt kein ungefiltertes Wasser über das Zentralsteuerventil zurück in den Kühlwassersammelbehälter.
Rückspülwasser und Absalzung aufeinander abstimmen
Bei offenen Kühlkreisläufen verdunstet Wasser, während die darin gelösten Salze im System verbleiben. Die daraus entstehende Eindickung muss entsprechend der zulässigen Kühlwasserqualität durch eine geregelte Absalzung begrenzt werden.
Ein Partikelfilter entfernt ungelöste Feststoffe, jedoch keine gelösten Salze. Die mechanische Filtration ersetzt deshalb nicht grundsätzlich die leitfähigkeitsabhängige Absalzung.
Wird der Filter mit Kühlwasser rückgespült und das Rückspülwasser verworfen, kann diese Wassermenge bei geeigneter Auslegung auf die erforderliche Absalzmenge angerechnet werden. Die Abstimmung erfolgt anhand von Leitfähigkeit, Eindickungszahl, Zusatzwasserqualität und Betriebsweise.
Steuerung und Betriebsmeldungen
Die Betriebszustände werden am Steuerschrank angezeigt. Zusätzlich können die Meldungen über potenzialfreie Kontakte an eine übergeordnete Steuerung übergeben werden.
Verfügbare Betriebs- und Störmeldungen:
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Filter in Betrieb
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Filter in Rückspülung
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Filter ausgeschaltet
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Stopp über externen Trockenlaufschutz
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Störung der Absicherung des Zentralsteuerventils
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Störung beziehungsweise Auslösung des Motorschutzes der Umwälzpumpe
Damit lässt sich die Filteranlage in die betriebliche Überwachung des Kühlsystems einbinden.
Grenzen der mechanischen Kühlwasserfiltration
Die Anlage entfernt ungelöste Partikel aus dem Kühlwasser. Gelöste Salze, Kalkbildner, Korrosionsursachen und mikrobiologische Belastungen werden dadurch nicht automatisch beherrscht.
Je nach Kühlsystem können ergänzende Maßnahmen erforderlich sein:
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leitfähigkeitsabhängige Absalzung
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Härtestabilisierung
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Korrosionsschutz
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Biozidbehandlung
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pH-Wert-Regelung
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regelmäßige Wasseranalysen und Betriebskontrollen
Auf unserer Homepage finden Sie ergänzende Informationen zur chemischen Behandlung von Kühltürmen und Kühlkreisläufen.
Größenvergleich der Kühlwasser-Partikelfilter
| Ausführung | Umwälzpumpe | Filterfüllung | Anschlüsse |
|---|---|---|---|
| Kühlwasser-Partikelfilter 5.000 l/h | Grundfos CM 5-6 | ca. 200 Liter | DN 32 |
| 7.500 l/h – aktuelle Ausführung | Grundfos CM 10-3 | ca. 300 Liter | DN 40 |
Die passende Baugröße richtet sich nicht allein nach der Hauptumlaufmenge des Kühlsystems. Entscheidend sind außerdem das gesamte Systemvolumen, die gewünschte Umwälzzeit, die Partikelfracht und die erforderliche Rückspülleistung.
Lieferumfang und Aufstellung
Die Anlage umfasst:
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GFK-Drucktank mit Sauglanze und unterer Düse
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vorprogrammiertes Clack-WS1.25-Zentralsteuerventil
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Clack-WS1.25-No-Bypass-Ventil
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mehrschichtige Filterfüllung
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Grundfos-Umwälzpumpe CM 10-3
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Montagerahmen mit höhenverstellbaren Stellfüßen
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Manometer und Probenahmestellen
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Armaturen und PVC-U-Verrohrung PN 16
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Steuerschrank und Verkabelung
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Montage- und Bedienungsanleitung
Die Anlagenkomponenten werden montiert und geprüft geliefert. Der Druckbehälter wird nach dem Aufstellen mit dem mitgelieferten Filtermaterial befüllt.
Für Anwendungen ohne integrierte Umwälzpumpe und ohne kompletten Rahmenaufbau steht alternativ der Schnellfilter 7.000 l/h zur Verfügung.
Wartung
Die erforderlichen Wartungsintervalle richten sich nach Betriebsstunden, Feststoffbelastung, Rückspülhäufigkeit und Kühlwasserbeschaffenheit. Manometer und Probenahmestellen ermöglichen die Kontrolle des Betriebszustands und der Filtrationswirkung.
Für Servicearbeiten am Clack-Zentralsteuerventil ist das Wartungsset Clack WS1.25/WS1.5 passend. Pumpe, Ventilfunktion, Rückspülstrom und Filterbett sollten im Rahmen der regelmäßigen Anlagenwartung kontrolliert werden.
Bewertungen
Angaben zum Hersteller
WHGFachbetrieb