PP-Filterbeutel
BP-420-05

Länge 470 mm, Filterfeinheit 5 µm

Art.Nr.: BP-420-05

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Produktbeschreibung

PP-Filterbeutel BP-420-05 – 5 µm, 102 × 457 mm

Der PP-Filterbeutel BP-420-05 ist für die Feinfiltration von Wasser und chemisch geeigneten Prozessflüssigkeiten vorgesehen. Das Tiefenfiltermaterial aus Polypropylen-Nadelfilz hält Partikel bis zur angegebenen Filterfeinheit von 5 µm zurück und bietet eine hohe Schmutzaufnahmekapazität.

Mit einer Beutelgröße von 102 × 457 mm ist der Filterbeutel speziell für passende PBH-Filtergehäuse ausgelegt. Der angeschweißte Dichtbund sorgt für eine definierte Abdichtung am Gehäuse. Die verschweißten Stoßstellen verhindern, dass Partikel durch Nähte oder Nadellöcher auf die Filtratseite gelangen.

Die 5-µm-Ausführung eignet sich insbesondere als Feinfilter vor Membrananlagen, Pumpen, Düsen, Wärmetauschern und weiteren empfindlichen Anlagenkomponenten.

Typische Einsatzbereiche

  • Feinfiltration von Prozess- und Betriebswasser

  • Vorfiltration vor Umkehrosmoseanlagen

  • Schutz von Pumpen, Ventilen und Düsen

  • Filtration von Kühl- und Spülwasser

  • Rückhaltung feiner Sedimente und Schwebstoffe

  • Filtration chemisch geeigneter Prozessflüssigkeiten

  • Feinfilterstufe nach einer gröberen Vorfiltration

Technische Daten

Parameter Ausführung
Artikelnummer BP-420-05
Produkttyp PP-Filterbeutel
Filterfeinheit 5 µm
Beutelgröße 102 × 457 mm
Beutellänge 457 mm
Filtermaterial Polypropylen-Nadelfilz
Filterprinzip Tiefenfiltration
Abdichtung angeschweißter Dichtbund
Stoßstellen verschweißt
Maximaler Differenzdruck 3 bar
Maximale Betriebstemperatur 38 °C
Passendes Gehäuse PBH-Filtergehäuse

Der zulässige Betriebsdruck des vollständigen Filtersystems wird durch das eingesetzte Filtergehäuse, dessen Dichtungen und die angeschlossenen Rohrleitungen begrenzt. Der maximale Differenzdruck des Filterbeutels darf nicht mit dem maximalen Systemdruck gleichgesetzt werden.

Feinfiltration mit 5 µm

Die Filterfeinheit von 5 µm eignet sich zur Rückhaltung feiner Feststoffpartikel. Sie wird eingesetzt, wenn eine Grobfiltration mit 50 oder 100 µm keine ausreichende Wasserqualität erreicht.

Typische zurückgehaltene Verunreinigungen sind:

  • feine Sedimente

  • Rost- und Korrosionspartikel

  • Sand- und Mineralpartikel

  • Abrieb aus Rohrleitungen und Anlagen

  • Schwebstoffe aus Prozesskreisläufen

  • Partikel aus vorgelagerten Aufbereitungsstufen

Die tatsächliche Abscheideleistung hängt von Partikelform, Partikelverteilung, Medium, Volumenstrom und Betriebsbedingungen ab.

Tiefenfiltermaterial aus PP-Nadelfilz

Beim Nadelfilz werden Partikel nicht ausschließlich an der Oberfläche zurückgehalten. Ein Teil der Verunreinigungen dringt in die Tiefe des Filtermaterials ein und wird dort gebunden.

Diese Tiefenfilterwirkung bietet:

  • hohe Schmutzaufnahmekapazität

  • Nutzung des gesamten Filtermaterials

  • langsameren Anstieg des Differenzdrucks

  • gute Eignung bei wechselnder Partikelbelastung

  • längere Standzeit gegenüber einer reinen Oberflächenfiltration

Die erreichbare Standzeit hängt maßgeblich von der Schmutzfracht im Zulauf ab.

Verschweißte Ausführung mit Dichtbund

Der Filterbeutel besitzt einen angeschweißten Dichtbund. Sämtliche Stoßstellen sind verschweißt. Dadurch werden Öffnungen durch Nähte und Nadellöcher vermieden.

Die Konstruktion unterstützt:

  • definierte Abdichtung im passenden Gehäuse

  • sichere Trennung zwischen Roh- und Filtratseite

  • reduzierte Gefahr einer Partikelabwanderung

  • reproduzierbaren Einbau

  • einfachen Filterwechsel

Der Filterbeutel muss vollständig und faltenfrei in den Stützkorb des vorgesehenen Gehäuses eingesetzt werden.

Werkstoff Polypropylen

Filtermaterial und Dichtbund bestehen aus Polypropylen. Die verarbeiteten Werkstoffe sind frei von benetzungsstörenden Substanzen wie Silikon.

Polypropylen besitzt eine gute Beständigkeit gegenüber zahlreichen wässrigen Medien. Die konkrete Eignung muss dennoch für den jeweiligen Anwendungsfall geprüft werden.

Zu berücksichtigen sind:

  • Zusammensetzung des Mediums

  • Konzentration vorhandener Chemikalien

  • pH-Wert

  • Betriebstemperatur

  • Einwirkdauer

  • Reinigungs- und Desinfektionsmittel

  • mögliche Wechselwirkungen mit dem Prozess

Differenzdruck und Filterwechsel

Mit zunehmender Beladung steigt der Druckverlust über den Filterbeutel. Der maximal zulässige Differenzdruck beträgt 3 bar.

Der Filterbeutel sollte in der Praxis bereits vor Erreichen dieses Grenzwerts gewechselt werden. Der betriebliche Wechselpunkt richtet sich nach dem Anlagenkonzept und dem benötigten Volumenstrom.

Mögliche Wechselkriterien:

  • festgelegter Differenzdruck

  • deutlicher Rückgang des Volumenstroms

  • festgelegtes Wartungsintervall

  • Abschluss eines Produktionszyklus

  • Abweichung der Filtratqualität

  • sichtbare Beschädigung des Filterbeutels

Für eine zustandsabhängige Wartung empfiehlt sich eine Druckmessung vor und nach dem Filtergehäuse.

Einbau und Wechsel

Vor dem Öffnen des Filtergehäuses muss die Anlage vollständig abgeschaltet, abgesperrt und drucklos sein.

Beim Filterwechsel ist auf folgende Punkte zu achten:

  • Filtergehäuse vollständig entleeren

  • alten Filterbeutel kontrolliert entnehmen

  • Stützkorb und Gehäuseinnenraum reinigen

  • Dichtflächen kontrollieren

  • passenden BP-420-Filterbeutel einsetzen

  • Filterbeutel vollständig im Stützkorb entfalten

  • Dichtbund korrekt positionieren

  • Gehäuse ordnungsgemäß schließen

  • Anlage langsam befüllen und entlüften

  • Dichtheit und Anfangsdifferenzdruck prüfen

Abgrenzung zur 100-µm-Ausführung

Der BP-420-05 ist für die Feinfiltration mit 5 µm vorgesehen. Bei stark mit groben Partikeln belastetem Zulauf kann eine vorgeschaltete 100-µm-Stufe die Standzeit des 5-µm-Filterbeutels verlängern.

Der PP-Filterbeutel BP-420-100 mit 100 µm besitzt die gleiche Beutelgröße und ist für die Grob- und Vorfiltration ausgelegt.

Vorteile des BP-420-05

  • Filterfeinheit 5 µm

  • Beutelgröße 102 × 457 mm

  • PP-Nadelfilz mit Tiefenfilterwirkung

  • hohe Schmutzaufnahmekapazität

  • angeschweißter Dichtbund

  • vollständig verschweißte Stoßstellen

  • reduzierte Gefahr von Partikelbypass

  • silikonfreie Werkstoffausführung

  • maximal 3 bar Differenzdruck

  • geeignet für Fein- und Schutzfiltration


PP-Filterbeutel BP-420-100 – 100 µm, 102 × 457 mm

Der PP-Filterbeutel BP-420-100 ist für die Grob- und Vorfiltration von Wasser und chemisch geeigneten Prozessflüssigkeiten ausgelegt. Mit einer Filterfeinheit von 100 µm hält er größere Feststoffpartikel zurück und schützt nachgeschaltete Feinfilter, Pumpen, Armaturen und weitere Anlagenkomponenten.

Das Filtermaterial besteht aus Polypropylen-Nadelfilz. Durch die Tiefenstruktur kann der Filterbeutel größere Schmutzmengen aufnehmen. Der angeschweißte Dichtbund und die verschweißten Stoßstellen unterstützen eine zuverlässige Abdichtung im passenden PBH-Gehäuse.

Die 100-µm-Ausführung eignet sich besonders als erste Filterstufe bei Medien mit erhöhtem Anteil gröberer Partikel.

Typische Einsatzbereiche

  • Grobfiltration von Prozess- und Betriebswasser

  • Vorfiltration vor feineren Filterbeuteln

  • Schutz von Pumpen und Armaturen

  • Rückhaltung von Sand und gröberen Sedimenten

  • Filtration von Kühl- und Kreislaufwasser

  • erste Filterstufe in mehrstufigen Anlagen

  • Filtration chemisch geeigneter Prozessflüssigkeiten

Technische Daten

Parameter Ausführung
Artikelnummer BP-420-100
Produkttyp PP-Filterbeutel
Filterfeinheit 100 µm
Beutelgröße 102 × 457 mm
Beutellänge 457 mm
Filtermaterial Polypropylen-Nadelfilz
Filterprinzip Tiefenfiltration
Abdichtung angeschweißter Dichtbund
Stoßstellen verschweißt
Maximaler Differenzdruck 3 bar
Maximale Betriebstemperatur 38 °C
Passendes Gehäuse PBH-Filtergehäuse

Grob- und Vorfiltration mit 100 µm

Die Filterfeinheit von 100 µm eignet sich zur Rückhaltung größerer Partikel, bevor das Medium einer feineren Aufbereitungsstufe zugeführt wird.

Typische Aufgaben:

  • Rückhaltung gröberer Sedimente

  • Entfernung von Sand- und Rostpartikeln

  • Schutz feinerer Filterelemente

  • Entlastung nachgeschalteter Membran- oder Düsenanlagen

  • Reduzierung einer schnellen Verblockung

  • Vorfiltration bei wechselnder Schmutzfracht

Der Filterbeutel ist nicht als Ersatz für eine Feinfiltration geeignet, wenn Partikel deutlich unterhalb von 100 µm zurückgehalten werden müssen.

Schutz nachgeschalteter Feinfilter

Der BP-420-100 kann als erste Stufe eines abgestuften Filtrationssystems eingesetzt werden. Gröbere Verunreinigungen werden bereits in der 100-µm-Stufe aufgenommen. Die nachfolgende Feinfilterstufe wird dadurch weniger stark belastet.

Eine abgestufte Filtration kann folgende Vorteile bieten:

  • längere Standzeit des Feinfilters

  • langsamerer Differenzdruckanstieg

  • stabilerer Volumenstrom

  • geringere Wechselhäufigkeit

  • besser planbare Wartung

  • höhere Betriebssicherheit

Für die nachgeschaltete Feinfiltration steht der PP-Filterbeutel BP-420-05 mit 5 µm zur Verfügung.

Tiefenfilter aus PP-Nadelfilz

Das Nadelfilzmaterial bindet Partikel innerhalb seiner Materialstruktur. Dadurch wird nicht nur die äußere Oberfläche, sondern auch die Tiefe des Filtermaterials genutzt.

Die Tiefenfilterstruktur bietet:

  • hohe Aufnahme größerer Schmutzmengen

  • gute Eignung bei schwankender Partikelbelastung

  • Nutzung des gesamten Filterquerschnitts

  • langsame Zunahme des Druckverlusts

  • wirtschaftliche Vorfiltration

Verschweißte Konstruktion

Der Filterbeutel besitzt einen angeschweißten Dichtbund. Die Stoßstellen sind verschweißt, sodass keine genähten Bereiche oder Nadellöcher als mögliche Bypass-Stellen vorhanden sind.

Für eine zuverlässige Filtration muss der Dichtbund korrekt in der Gehäuseaufnahme sitzen. Der Filterbeutel ist vollständig im Stützkorb zu entfalten.

Chemische und thermische Einsatzgrenzen

Die maximale Betriebstemperatur beträgt 38 °C. Die Werkstoffverträglichkeit von Polypropylen muss für das jeweilige Medium geprüft werden.

Besonders zu berücksichtigen sind:

  • Säuren und Laugen

  • Lösungsmittel

  • oxidierende Medien

  • Konzentration der Chemikalien

  • Betriebstemperatur

  • Einwirkdauer

  • Reinigungschemikalien

Eine allgemeine Beständigkeit gegenüber sämtlichen Chemikalien kann aus dem Werkstoff Polypropylen nicht abgeleitet werden.

Filterwechsel

Der Wechselzeitpunkt wird anhand des Differenzdrucks, des Volumenstroms oder eines betrieblich definierten Intervalls festgelegt.

Der maximale Differenzdruck von 3 bar ist ein Grenzwert und kein empfohlener dauerhafter Betriebspunkt. Ein früherer Wechsel reduziert die mechanische Belastung des Filterbeutels und unterstützt einen stabilen Anlagenbetrieb.

Vorteile des BP-420-100

  • Filterfeinheit 100 µm

  • geeignet für Grob- und Vorfiltration

  • Beutelgröße 102 × 457 mm

  • PP-Nadelfilz mit hoher Schmutzaufnahme

  • angeschweißter Dichtbund

  • vollständig verschweißte Stoßstellen

  • Schutz nachgeschalteter Feinfilter

  • silikonfreie Werkstoffausführung

  • maximal 3 bar Differenzdruck

  • maximale Betriebstemperatur 38 °C

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