PP-Filterbeutel
BP-420-100
Länge 470 mm, Filterfeinheit 100 µm
Art.Nr.: BP-420-100
EUR 19,75
Preis netto: EUR 16,60
inkl. 19 % USt
Zahlungsweisen
BP-420-100 5
Produktbeschreibung
PP-Filterbeutel BP-420-100 – 100 µm, 102 × 457 mm
Der PP-Filterbeutel BP-420-100 ist für die Grob- und Vorfiltration von Wasser sowie chemisch geeigneten Prozessflüssigkeiten ausgelegt. Mit einer Filterfeinheit von 100 µm hält er größere Feststoffpartikel zurück und schützt nachgeschaltete Feinfilter, Pumpen, Armaturen und weitere Anlagenkomponenten.
Das Tiefenfiltermaterial besteht aus Polypropylen-Nadelfilz und bietet eine hohe Schmutzaufnahmekapazität. Der angeschweißte Dichtbund unterstützt eine gleichmäßige Abdichtung im passenden PBH-Filtergehäuse. Sämtliche Stoßstellen sind verschweißt, sodass keine genähten Bereiche oder Nadellöcher als mögliche Bypass-Stellen vorhanden sind.
Die Beutelgröße von 102 × 457 mm ist speziell für kompatible PBH-Filtergehäuse vorgesehen.
Typische Einsatzbereiche
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Grobfiltration von Prozess- und Betriebswasser
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Vorfiltration vor feineren Filterbeuteln
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Schutz von Pumpen, Ventilen und Armaturen
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Rückhaltung von Sand und gröberen Sedimenten
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Filtration von Kühl- und Kreislaufwasser
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erste Filterstufe in mehrstufigen Filtersystemen
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Filtration chemisch geeigneter Prozessflüssigkeiten
Technische Daten
| Parameter | Ausführung |
|---|---|
| Artikelnummer | BP-420-100 |
| Produkttyp | PP-Filterbeutel |
| Filterfeinheit | 100 µm |
| Beutelgröße | 102 × 457 mm |
| Beutellänge | 457 mm |
| Filtermaterial | Polypropylen-Nadelfilz |
| Filterprinzip | Tiefenfiltration |
| Abdichtung | angeschweißter Dichtbund |
| Stoßstellen | verschweißt |
| Maximaler Differenzdruck | 3 bar |
| Maximale Betriebstemperatur | 38 °C |
| Gehäusekompatibilität | passende PBH-Filtergehäuse |
Der maximale Differenzdruck des Filterbeutels darf nicht mit dem zulässigen Betriebsdruck des vollständigen Filtersystems gleichgesetzt werden. Filtergehäuse, Dichtungen und Rohrleitungen können abweichende Grenzwerte besitzen.
Grob- und Vorfiltration mit 100 µm
Die Filterfeinheit von 100 µm eignet sich zur Rückhaltung größerer Feststoffpartikel, bevor das Medium einer feineren Filter- oder Aufbereitungsstufe zugeführt wird.
Typische Verunreinigungen sind:
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Sandpartikel
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gröbere Sedimente
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Rost und Korrosionsprodukte
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Abrieb aus Rohrleitungen und Anlagen
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Flocken und Feststoffagglomerate
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Partikel aus offenen Wasser- und Prozesskreisläufen
Die tatsächliche Abscheidewirkung hängt von Partikelform, Partikelverteilung, Volumenstrom, Viskosität und den jeweiligen Betriebsbedingungen ab.
Schutz nachgeschalteter Feinfilter
Der BP-420-100 kann als erste Stufe einer abgestuften Filtration eingesetzt werden. Gröbere Partikel werden bereits im 100-µm-Filterbeutel aufgenommen und belasten nachgeschaltete Feinfilter dadurch weniger stark.
Eine abgestufte Filtration kann:
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die Standzeit des Feinfilters verlängern
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einen schnellen Differenzdruckanstieg reduzieren
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den verfügbaren Volumenstrom länger stabil halten
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die Wechselhäufigkeit verringern
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Wartungsintervalle besser planbar machen
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empfindliche Anlagenkomponenten zusätzlich schützen
Der Filterbeutel ersetzt keine Feinfiltration, wenn Partikel deutlich unterhalb von 100 µm zurückgehalten werden müssen.
Nachgeschaltete Feinfiltration mit 5 µm
Für eine feinere Partikelrückhaltung kann nach der 100-µm-Stufe der PP-Filterbeutel BP-420-05 mit 5 µm eingesetzt werden.
Beide Filterbeutel besitzen die gleiche Baugröße von 102 × 457 mm, erfüllen jedoch unterschiedliche Aufgaben:
BP-420-100 mit 100 µm
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Grob- und Vorfiltration
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Rückhaltung größerer Feststoffpartikel
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Entlastung nachgeschalteter Filterstufen
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geeignet als erste Stufe eines Filtersystems
BP-420-05 mit 5 µm
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deutlich feinere Partikelfiltration
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Schutz empfindlicher Anlagenkomponenten
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geeignet als nachgeschaltete Feinfilterstufe
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höhere Anforderungen an die Zulaufqualität
Für eine zweistufige Filtration werden zwei passende Filtergehäuse hintereinander benötigt.
Tiefenfiltermaterial aus PP-Nadelfilz
Das Polypropylen-Nadelfilz besitzt eine dreidimensionale Faserstruktur. Feststoffpartikel werden dadurch nicht ausschließlich an der Oberfläche, sondern auch innerhalb des Filtermaterials aufgenommen.
Die Tiefenfilterwirkung bietet:
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hohe Schmutzaufnahmekapazität
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Nutzung des gesamten Filterquerschnitts
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gute Eignung bei wechselnder Partikelbelastung
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langsamen Aufbau des Druckverlusts
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wirtschaftliche Grob- und Vorfiltration
Die tatsächliche Standzeit hängt wesentlich von der Schmutzfracht im Zulauf und vom betriebenen Volumenstrom ab.
Verschweißte Ausführung mit Dichtbund
Der Filterbeutel besitzt einen angeschweißten Dichtbund. Die Stoßstellen sind verschweißt und nicht genäht.
Diese Konstruktion unterstützt:
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definierte Positionierung im Filtergehäuse
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gleichmäßige Abdichtung am Beutelkragen
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sichere Trennung von Roh- und Filtratseite
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reduzierte Gefahr einer Partikelabwanderung
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reproduzierbaren Einbau beim Filterwechsel
Der Dichtbund muss vollständig und gleichmäßig in der vorgesehenen Gehäuseaufnahme sitzen.
Werkstoff Polypropylen
Filtermaterial und Dichtbund bestehen aus Polypropylen. Die verwendeten Werkstoffe sind frei von benetzungsstörenden Substanzen wie Silikon.
Polypropylen besitzt eine gute Beständigkeit gegenüber zahlreichen wässrigen Medien. Die Eignung muss dennoch für das konkrete Prozessmedium geprüft werden.
Zu berücksichtigen sind insbesondere:
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chemische Zusammensetzung
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Konzentration vorhandener Chemikalien
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pH-Wert
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Betriebstemperatur
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Einwirkdauer
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Reinigungs- und Desinfektionsmittel
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Werkstoffe des eingesetzten Filtergehäuses
Eine uneingeschränkte Beständigkeit gegenüber allen Säuren, Laugen oder Lösungsmitteln kann aus dem Werkstoff Polypropylen nicht abgeleitet werden.
Differenzdruck und Filterwechsel
Mit zunehmender Beladung steigt der Druckverlust über den Filterbeutel. Der maximal zulässige Differenzdruck beträgt 3 bar.
Der Filterwechsel sollte bereits bei einem niedrigeren, betrieblich festgelegten Wert erfolgen. Der Grenzwert von 3 bar ist nicht als empfohlener dauerhafter Betriebspunkt vorgesehen.
Geeignete Wechselkriterien sind:
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Erreichen des festgelegten Differenzdrucks
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deutlicher Rückgang des Volumenstroms
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festgelegtes Wartungsintervall
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Abschluss eines Produktions- oder Spülzyklus
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Abweichung von der benötigten Filtratqualität
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sichtbare Beschädigung oder Verformung
Für eine zustandsabhängige Wartung empfiehlt sich eine Druckmessung vor und nach dem Filtergehäuse.
Einbau und Wartung
Der Filterbeutel muss vollständig im Stützkorb des passenden PBH-Gehäuses sitzen. Falten, Verdrehungen oder ein fehlerhaft positionierter Dichtbund können die Filterwirkung beeinträchtigen.
Beim Filterwechsel ist folgende Vorgehensweise zu beachten:
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Anlage abschalten und absperren
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Filtergehäuse vollständig drucklos schalten
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Medium kontrolliert entleeren
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gebrauchten Filterbeutel vorsichtig entnehmen
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Stützkorb und Gehäuseinnenraum reinigen
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Dichtflächen und Gehäusedichtung kontrollieren
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neuen Filterbeutel vollständig einsetzen
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Beutel faltenfrei im Stützkorb entfalten
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Dichtbund korrekt positionieren
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Filtergehäuse ordnungsgemäß schließen
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Anlage langsam befüllen und entlüften
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Dichtheit und Anfangsdifferenzdruck kontrollieren
Das Filtergehäuse darf niemals unter Druck geöffnet werden.
Vorteile des BP-420-100
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Filterfeinheit 100 µm
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Beutelgröße 102 × 457 mm
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geeignet für Grob- und Vorfiltration
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PP-Nadelfilz mit Tiefenfilterwirkung
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hohe Schmutzaufnahmekapazität
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angeschweißter Dichtbund
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vollständig verschweißte Stoßstellen
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reduzierte Gefahr eines Partikelbypasses
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frei von benetzungsstörenden Substanzen wie Silikon
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Schutz nachgeschalteter Feinfilter
-
maximal 3 bar Differenzdruck
-
maximale Betriebstemperatur 38 °C
Bewertungen
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