PP-Sterilfilterkerze
APG-09PN-F0E-002
Länge 9", Filterfeinheit 0,2 µm
Art.Nr.: APG-09PN-F0E-002
EUR 74,97
Preis netto: EUR 63,00
inkl. 19 % USt
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APG-09PN-F0E-002 5
Produktbeschreibung
PP-Sterilfilterkerze APG-09PN-F0E-002 – 9 Zoll, 0,2 µm
Die plissierte PP-Filterkerze APG-09PN-F0E-002 ist für die besonders feine Endfiltration von Wasser und chemisch geeigneten Flüssigkeiten ausgelegt. Mit einer absoluten Filterfeinheit von 0,2 µm hält sie sehr feine Partikel zurück und eignet sich für Prozessschritte mit hohen Anforderungen an die Filtratqualität.
Die zweilagige Polypropylen-Filtermatrix kombiniert eine hohe wirksame Filterfläche mit einer guten Schmutzaufnahmekapazität. Für einen wirtschaftlichen Betrieb sollte bei stärker partikelbelastetem Zulauf eine geeignete Vorfiltration vorgesehen werden.
Typische Anwendungen
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besonders feine Endfiltration von Wasser
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Filtration in Reinst- und Prozesswasseranlagen
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Feinfiltration nach vorgeschalteten Aufbereitungsstufen
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Schutz hygienisch sensibler Produktionsprozesse
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Endfiltration vor Verbrauchern oder Abfüllstellen
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Filtration chemisch geeigneter Flüssigkeiten
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Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Partikelrückhaltung
Technische Daten
| Parameter | Ausführung |
|---|---|
| Artikelnummer | APG-09PN-F0E-002 |
| Filterfeinheit | 0,2 µm |
| Abscheidung | absolut |
| Filterlänge | 9 Zoll |
| Filtermaterial | 100 % Polypropylen |
| Filteraufbau | plissierte, zweilagige Filtermatrix |
| Ausführung | beidseitig offen mit Endkappen |
| Dichtung | EPDM |
| Maximale Betriebstemperatur | 95 °C |
| Maximaler Differenzdruck bei 20 °C | 4,9 bar |
| Maximaler Differenzdruck bei 95 °C | 1,4 bar |
| Dampfsterilisation | 30 Minuten bei 121 °C |
| Konstruktion | thermisch verschweißt |
| Kleber und Bindemittel | nicht verwendet |
Besonders feine Endfiltration mit 0,2 µm
Die absolute Filterfeinheit von 0,2 µm ermöglicht die Rückhaltung sehr feiner Partikel. Damit ist die Filterkerze für Anwendungen vorgesehen, bei denen gröbere 1-, 5- oder 10-µm-Filterelemente keine ausreichende Filtratqualität erreichen.
Die 0,2-µm-Ausführung eignet sich insbesondere als letzte Filterstufe nach einer abgestimmten Vorbehandlung. Eine geeignete Vorfiltration reduziert die Schmutzfracht und verhindert, dass die feine Filtermatrix frühzeitig blockiert.
Zweilagige Filterstruktur
Die Filtermatrix besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Lagen. Die äußere Struktur nimmt einen Teil der vorhandenen Partikelbelastung auf. Die innere Lage übernimmt die definierte Feinabscheidung.
Vorteile dieses Aufbaus:
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absolute Abscheidung bis 0,2 µm
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hohe wirksame Filterfläche
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gute Schmutzaufnahmekapazität
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gleichmäßige Durchströmung
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reduzierte Oberflächenblockierung
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längere Standzeit bei geeigneter Vorfiltration
Die plissierte Ausführung stellt auf einer kompakten Filterlänge eine große Filterfläche bereit.
Thermisch verschweißte PP-Konstruktion
Filtermedium, Stützkörper und Endkappen bestehen aus Polypropylen. Die einzelnen Komponenten werden thermisch verbunden. Klebstoffe oder Bindemittel werden für die Verbindung der Endkappen und Adapter nicht eingesetzt.
Diese Konstruktion reduziert den Eintrag zusätzlicher Hilfsstoffe in das Filtrat und ermöglicht den Einsatz in zahlreichen Wasser- und Prozessanwendungen.
Das Filtermaterial erfüllt die angegebenen Anforderungen nach USP XXIII und FDA CFR Title 21. Die chemische Beständigkeit von Polypropylen und EPDM muss dennoch für das jeweilige Medium, dessen Konzentration und die Betriebstemperatur geprüft werden.
Empfohlene Vorfiltration
Eine 0,2-µm-Filterkerze sollte nicht unnötig mit groben oder hohen Partikelfrachten belastet werden. Bei belastetem Zulauf empfiehlt sich eine abgestufte Filtration.
Die PP-Sterilfilterkerze APG-09PN-F0E-010 mit 1 µm kann als direkte Vorfilterstufe eingesetzt werden.
Abhängig von der Zulaufqualität können zusätzlich gröbere Filterstufen erforderlich sein. Eine geeignete Vorfiltration bietet folgende Vorteile:
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geringere Belastung der 0,2-µm-Filtermatrix
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längere Standzeit der Endfilterkerze
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langsamerer Anstieg des Differenzdrucks
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stabilerer Volumenstrom
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geringere Wechselhäufigkeit
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höhere Betriebssicherheit der Endfiltration
Einordnung als Sterilfilterkerze
Die Filterkerze besitzt eine absolute Filterfeinheit von 0,2 µm und ist dampfsterilisierbar. Diese Eigenschaften ermöglichen den Einsatz in anspruchsvollen Endfiltrationsprozessen.
Die Produktbezeichnung „Sterilfilterkerze“ allein stellt jedoch keine pauschale Zusicherung eines sterilen Filtrats dar. Für mikrobiologisch kritische Anwendungen müssen unter anderem Zulaufqualität, Filtergehäuse, Einbau, Betriebsweise, Desinfektion und das vollständige Verfahren berücksichtigt werden.
Die Eignung für eine validierte Sterilfiltration ist deshalb für den konkreten Prozess zu prüfen.
Temperatur- und Druckgrenzen
Die Filterkerze ist für Flüssigkeitstemperaturen bis maximal 95 °C ausgelegt. Der zulässige Differenzdruck reduziert sich mit steigender Temperatur.
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maximal 4,9 bar Differenzdruck bei 20 °C
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maximal 1,4 bar Differenzdruck bei 95 °C
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maximale Betriebstemperatur 95 °C
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30 Minuten bei 121 °C dampfsterilisierbar
Die Filterkerze darf nicht dauerhaft mit dem maximalen Differenzdruck betrieben werden. Für den Filterwechsel sollte ein niedrigerer, anlagenspezifischer Grenzwert festgelegt werden.
Dampfsterilisation
Die Filterkerze kann für bis zu 30 Minuten bei 121 °C dampfsterilisiert werden. Voraussetzung ist, dass das eingesetzte Filtergehäuse, die Dichtungen, Anschlüsse und weiteren Bauteile ebenfalls für den Sterilisationsprozess geeignet sind.
Bei der Festlegung des Sterilisationsablaufs sind zu berücksichtigen:
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gleichmäßige Erwärmung der Filtereinheit
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kontrollierte Entlüftung
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zulässige Druck- und Temperaturbelastung
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Vermeidung plötzlicher Druckwechsel
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Abkühlung vor Wiederinbetriebnahme
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hygienische Bedingungen nach der Sterilisation
Einbau in das 9-Zoll-Filtergehäuse
Die beidseitig offene Filterkerze mit EPDM-Dichtung ist für das passende 9-Zoll-Filtergehäuse für Sterilfilterkerzen vorgesehen.
Beim Filterwechsel ist auf eine saubere und beschädigungsfreie Montage zu achten:
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Anlage drucklos schalten
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Filtergehäuse vollständig entleeren
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Innenraum und Dichtflächen reinigen
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EPDM-Dichtung kontrollieren
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Filterkerze spannungsfrei einsetzen
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Gehäuse ordnungsgemäß schließen
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Anlage langsam befüllen und entlüften
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Dichtheit unter Betriebsdruck prüfen
Filterwechsel und Standzeit
Die Standzeit wird durch die Zulaufqualität und die Betriebsbedingungen bestimmt. Ein schneller Anstieg des Differenzdrucks deutet häufig auf eine zu hohe Partikelbelastung oder eine unzureichende Vorfiltration hin.
Mögliche Wechselkriterien:
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Erreichen des festgelegten Differenzdrucks
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Rückgang des verfügbaren Volumenstroms
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festgelegtes hygienisches Wechselintervall
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Erreichen eines definierten Produktionszyklus
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Filterwechsel nach einer Anlagenreinigung
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sichtbare Beschädigung oder Verformung
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Abweichung der geforderten Filtratqualität
Vorteile der APG-09PN-F0E-002
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absolute Filterfeinheit von 0,2 µm
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geeignet für besonders feine Endfiltration
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plissierte Filtermatrix mit großer Filterfläche
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zweilagiger Filteraufbau
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hohe Schmutzaufnahmekapazität
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vollständig aus Polypropylen gefertigt
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thermisch verschweißte Konstruktion
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keine Klebstoffe oder Bindemittel
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EPDM-Dichtung
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maximale Betriebstemperatur 95 °C
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30 Minuten bei 121 °C dampfsterilisierbar
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kompakte 9-Zoll-Ausführung
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