Einzelanlage
Ecomix 4,6 m³/h

Art.Nr.: EMFZV125

« Zurück zur Kategorie

EUR 2.070,60
Preis netto: EUR 1.740,00

inkl. 19 % USt

  • Lieferzeit ca. 1-2 Wochen
  • Gewicht 190 kg


Zahlungsweisen

PayPal Vorkasse Kreditkarten Lastschrift Sofortüberweisung

Bewertung: 0.0 von 5

Datenblätter

Produktbeschreibung

Ecomix Filteranlage 4,6 m³/h für Brunnenwasser, Eisen, Mangan und Härte

Die Ecomix-Filteranlage mit einer Aufbereitungsleistung von bis zu 4.600 l/h kombiniert Enthärtung und Filtration in einer Anlage. Mit 125 Litern Ecomix-Filtermaterial eignet sich diese Baugröße besonders für größere Brunnenwasseraufbereitungen sowie für gewerbliche und industrielle Anwendungen mit höherem Tageswasserbedarf.

Das Mehrkomponenten-Filtermaterial Ecomix übernimmt mehrere Aufgaben gleichzeitig:

  • Enthärtung des Wassers auf praktisch 0 °dH

  • Reduzierung von Eisen

  • Reduzierung von Mangan

  • Reduzierung von Ammonium

  • Reduzierung bestimmter natürlich vorkommender organischer und metallorganischer Verbindungen

Eine besonders geeignete Anwendung ist die Voraufbereitung vor Umkehrosmoseanlagen und Nanofiltrationsanlagen.

Technische Daten

Merkmal Wert
Anlagentyp EMFZV125
Aufbereitungsleistung bis ca. 4.600 l/h
Kapazität 260 m³×°dH
Ecomix-Füllung 125 Liter
Salzbedarf je Regeneration ca. 12,5 kg
Wasserverbrauch je Regeneration ca. 1.250 Liter
Drucktank GFK
Zentralsteuerventil Clack WS 1,25" CI
Steuerung mengen- und zeitabhängig programmierbar
Wasserzähler integriert
Hauptanschluss Ventil 1,25"
Steuerspannung über Transformator 230 V
Eisen im Zulauf abhängig von Wasseranalyse und Betriebsbedingungen
Mangan im Zulauf abhängig von Wasseranalyse und Betriebsbedingungen

Brunnenwasseraufbereitung mit Ecomix

Ecomix eignet sich besonders für Brunnenwasser, wenn mehrere Wasserprobleme gleichzeitig auftreten.

Typische Kombinationen sind:

  • hohe Wasserhärte und Eisen

  • hohe Wasserhärte, Eisen und Mangan

  • Eisen, Mangan und Ammonium

  • Härte in Verbindung mit organischen Wasserinhaltsstoffen

  • mehrere dieser Belastungen gleichzeitig

Dadurch können mehrere Aufbereitungsaufgaben in einem Filterbehälter miteinander kombiniert werden.

Gerade bei größeren Eigenwasserversorgungen ist die 4,6-m³/h-Ausführung interessant, wenn neben einem höheren kurzfristigen Durchfluss auch eine größere Kapazität zwischen zwei Regenerationen erforderlich ist.

Die konkrete Eignung muss anhand der Wasseranalyse beurteilt werden. Für die Auslegung sind insbesondere Härte, Eisen, Mangan, Ammonium, pH-Wert und bei relevantem Brunnenwasser die organische Belastung wichtig.

Bei einem überwiegenden Eisen- und Manganproblem ohne gewünschten Enthärtungseffekt kann ein gezieltes Enteisenungs- und Entmanganungsverfahren wirtschaftlicher sein.

Optimal als Voraufbereitung vor UO- und NF-Anlagen

Eine besonders sinnvolle Anwendung für Ecomix ist die Voraufbereitung vor Membrananlagen.

Vor einer Umkehrosmose- oder Nanofiltrationsanlage ist eine weitgehende Enthärtung des Zulaufwassers erwünscht. Gleichzeitig können bereits geringe oder nur zeitweise auftretende Eisen- und Manganbelastungen die nachgeschaltete Membranstufe ungünstig beeinflussen.

Ecomix verbindet mehrere Aufgaben in einer Aufbereitungsstufe:

  • Härtebildner werden weitgehend entfernt

  • Eisen wird reduziert

  • Mangan wird reduziert

  • Ammonium kann mit reduziert werden

  • bestimmte organische Bestandteile können reduziert werden

Damit kann Ecomix eine klassische Enthärtungsanlage ersetzen, wenn vor einer Membrananlage zusätzlich Eisen oder Mangan berücksichtigt werden muss.

Gerade vor UO- und NF-Anlagen ist die Enthärtung auf praktisch 0 °dH kein Nachteil, sondern technisch erwünscht.

Auch bei Eisen im Trink- und Stadtwasser sinnvoll

Ecomix-Anlagen setzen wir auch im Trinkwasserbereich anstelle einer reinen Enthärtungsanlage ein, wenn zusätzlich Eisen auftreten kann.

Der Eisenwert muss dabei nicht dauerhaft erhöht sein. Auch zeitweise oder stoßweise auftretende Eisenbelastungen können vor einer nachgeschalteten Membrananlage relevant sein.

Mögliche Ursachen sind beispielsweise:

  • interne Werksverrohrungen

  • ältere Stahlleitungen

  • Korrosionsprodukte aus Rohrleitungssystemen

  • zeitweise Ablösung vorhandener Eisenablagerungen

  • Schwankungen innerhalb größerer Betriebs- oder Versorgungsnetze

Eine klassische Enthärtungsanlage reduziert die Wasserhärte, behandelt eine zusätzliche Eisenbelastung jedoch nicht gezielt.

Ecomix verbindet die notwendige Enthärtung mit einer zusätzlichen Eisen- und Manganreduzierung und eignet sich deshalb besonders als Voraufbereitung vor Membrananlagen.

Clack WS 1,25" CI für die höhere Anlagenleistung

Bei dieser Baugröße wird das größere Clack WS 1,25" CI Zentralsteuerventil eingesetzt.

Der größere Ventilquerschnitt ist für die höhere hydraulische Leistung dieser Anlage ausgelegt. Der integrierte Wasserzähler erfasst die tatsächlich behandelte Wassermenge und ermöglicht eine bedarfsgerechte Regeneration.

Die Regenerationsschritte können passend zur Ecomix-Anlage programmiert werden. Dazu gehören unter anderem:

  • Rückspülen

  • Besalzen und Langsamspülen

  • Schnellspülen

  • Befüllen des Solebehälters

Das größere 1,25"-Ventil bietet gegenüber der kompakten 1"-Ausführung einen höheren möglichen Betriebs- und Rückspüldurchfluss.

125 Liter Ecomix für größere Tagesmengen

Mit 125 Litern Filtermaterial besitzt diese Ausführung eine Kapazität von:

260 m³×°dH

Die 4,6-m³/h-Anlage eignet sich damit insbesondere für:

  • größere Brunnenwasserversorgungen

  • hohen täglichen Wasserverbrauch

  • längere tägliche Betriebszeiten

  • größere UO- und NF-Anlagen

  • gewerbliche und industrielle Anwendungen

  • höhere Rohwasserhärten

  • Anwendungen mit größerem Kapazitätsbedarf

Die Anlage sollte nicht ausschließlich anhand des maximal benötigten Durchflusses ausgewählt werden.

Auch wenn beispielsweise nur 3 m³/h benötigt werden, kann die 4,6-m³/h-Ausführung aufgrund ihrer größeren Kapazität sinnvoller sein als eine kleinere Anlage.

Kapazität und Laufzeit unbedingt berücksichtigen

Die theoretisch aufbereitbare Wassermenge ergibt sich vereinfacht aus:

Kapazität ÷ Rohwasserhärte = Wassermenge je Regeneration

Beispielwerte

Rohwasserhärte Rechnerische Wassermenge je Regeneration
10 °dH ca. 26,0 m³
15 °dH ca. 17,3 m³
20 °dH ca. 13,0 m³
25 °dH ca. 10,4 m³
30 °dH ca. 8,7 m³

Bei 20 °dH stehen rechnerisch etwa 13 m³ Wasser bis zur nächsten Regeneration zur Verfügung.

Wird die Anlage dauerhaft mit 4.600 l/h betrieben, entspricht dies rechnerisch nur etwa 2,8 Betriebsstunden bis zum Erreichen der Härtekapazität.

Das zeigt, warum die reine Nenndurchflussleistung nicht für die Auslegung ausreicht.

Bei kontinuierlich arbeitenden Membrananlagen müssen insbesondere folgende Werte gemeinsam betrachtet werden:

  • Zulaufwassermenge der Membrananlage

  • tägliche Betriebsstunden

  • Rohwasserhärte

  • Tageswasserbedarf

  • Regenerationszeit der Ecomix-Anlage

Beispiel Salzverbrauch bei 20 °dH

Die Anlage benötigt ca. 12,5 kg Regeneriersalz je Regeneration.

Bei 20 °dH ergibt sich:

  • Kapazität: 260 m³×°dH

  • Rohwasserhärte: 20 °dH

  • Wassermenge je Regeneration: 260 ÷ 20 = ca. 13,0 m³

  • Salzbedarf je Regeneration: ca. 12,5 kg

  • rechnerischer Salzverbrauch: ca. 0,96 kg/m³

Damit werden bei 20 °dH rechnerisch knapp 1 kg Salz pro m³ aufbereitetem Wasser benötigt.

Die größere Filterfüllung erhöht vor allem die Wassermenge zwischen zwei Regenerationen. Der spezifische Salzbedarf pro Kubikmeter bleibt bei vergleichbarer Rohwasserhärte in einer ähnlichen Größenordnung wie bei den kleineren Ecomix-Anlagen.

Passende Regeneriersalztabletten können für die Regeneration verwendet werden.

Kein sinnvoller Verschnitt auf Mischwasserhärte

Ecomix enthärtet das Wasser praktisch vollständig auf etwa 0 °dH.

Bei einer klassischen Enthärtungsanlage kann unbehandeltes Rohwasser zugemischt werden, um eine gewünschte Resthärte einzustellen.

Bei Ecomix-Anwendungen mit Eisen- oder Manganbelastung ist dies nicht sinnvoll.

Über den Verschnitt würden wieder unbehandelte Wasserinhaltsstoffe zugemischt, beispielsweise:

  • Eisen

  • Mangan

  • Ammonium

  • weitere vorhandene Belastungen

Eine übliche Mischwasserhärte kann deshalb nicht wie bei einer normalen Enthärtungsanlage durch Rohwasserverschnitt eingestellt werden.

Bei der Voraufbereitung vor einer UO- oder NF-Anlage ist dies normalerweise kein Nachteil, da dort möglichst weitgehend enthärtetes Zulaufwasser gewünscht ist.

Calcitlösekapazität bei Trinkwasser beachten

Wird das Ecomix-behandelte Wasser unmittelbar als Trinkwasser genutzt, muss berücksichtigt werden, dass praktisch auf 0 °dH enthärtet wird und ein sinnvoller Rohwasserverschnitt bei vorhandener Eisen- oder Manganbelastung nicht möglich ist.

Bei Trinkwasseranwendungen sollte deshalb die resultierende Wasserbeschaffenheit beurteilt werden. Zu berücksichtigen sind insbesondere:

  • pH-Wert

  • Säurekapazität

  • Natriumgehalt

  • Calcitlösekapazität

  • vorhandene Rohrleitungswerkstoffe

Sehr weiches Wasser ist nicht automatisch für jede Trinkwasserinstallation optimal.

Bei einer nachgeschalteten Umkehrosmose- oder Nanofiltrationsanlage ist die weitgehende Enthärtung dagegen der gewünschte technische Effekt.

Einzelanlage oder Doppelanlage?

Die Einzelanlage eignet sich, wenn während der Regeneration zeitweise kein aufbereitetes Wasser benötigt wird oder ausreichende Betriebsunterbrechungen vorhanden sind.

Während der Regeneration steht bei der Einzelanlage kein aufbereitetes Wasser zur Verfügung.

Bei kontinuierlichem Wasserbedarf ist eine entsprechende 4,6-m³/h-Pendelanlage die technisch geeignetere Lösung.

Bei einer Pendelanlage:

  • befindet sich eine Filterflasche in Betrieb

  • wird nach Erreichen der Kapazität auf die zweite Filterflasche umgeschaltet

  • regeneriert anschließend die erschöpfte Filterflasche

  • steht nach der Regeneration wieder eine vollständig regenerierte Flasche bereit

Die beiden Filterflaschen arbeiten nicht parallel.

Bei 20 °dH stehen je Filterflasche rechnerisch etwa 13 m³ Kapazität zur Verfügung.

Bei kontinuierlich arbeitenden UO- oder NF-Anlagen muss geprüft werden, ob die Regeneration einer Flasche abgeschlossen ist, bevor die zweite Flasche ihre Kapazität erreicht.

Vergleich der Ecomix-Einzelanlagen

Anlagenleistung Kapazität Wassermenge bei 20 °dH
1,0 m³/h 52 m³×°dH ca. 2,6 m³
1,3 m³/h 78 m³×°dH ca. 3,9 m³
1,9 m³/h 104 m³×°dH ca. 5,2 m³
2,5 m³/h 156 m³×°dH ca. 7,8 m³
3,4 m³/h 208 m³×°dH ca. 10,4 m³
4,6 m³/h 260 m³×°dH ca. 13,0 m³
6,0 m³/h 312 m³×°dH ca. 15,6 m³

Regeneration und Filtermaterial

Das Ecomix-Filtermaterial wird mit Natriumchlorid bzw. Regeneriersalz regeneriert.

Das verwendete Ecomix A Filtermaterial kombiniert mehrere aufeinander abgestimmte Komponenten zur Enthärtung sowie zur Reduzierung von Eisen, Mangan, Ammonium und bestimmten organischen Wasserinhaltsstoffen.

Für Regeneration und Rückspülung ist ein ausreichend dimensionierter Abwasseranschluss erforderlich.

Wartung und Kontrolle der Wasserqualität

Für die 4,6-m³/h-Ausführung mit Clack WS 1,25" ist das passende Wartungsset für das Clack Zentralsteuerventil zu verwenden.

Für die Kontrolle der Wasserqualität empfehlen wir:

Gerade vor einer Membrananlage ist die regelmäßige Kontrolle sinnvoll. Ein Härte-, Eisen- oder Mangandurchbruch kann so erkannt werden, bevor die nachgeschaltete UO- oder NF-Anlage unnötig belastet wird.

Die Rohwasserhärte sollte ebenfalls regelmäßig überprüft werden, da eine Veränderung der Härte unmittelbar die mögliche Wassermenge zwischen zwei Regenerationen beeinflusst.

Typische Einsatzbereiche

Die Ecomix-Filteranlage 4,6 m³/h eignet sich insbesondere für:

  • Brunnenwasseraufbereitung

  • größere Eigenwasserversorgungen

  • Brunnenwasser mit Härte, Eisen und Mangan

  • Brunnenwasser mit zusätzlichem Ammonium

  • Voraufbereitung vor Umkehrosmoseanlagen

  • Voraufbereitung vor Nanofiltrationsanlagen

  • Trink- und Stadtwasser mit zeitweise auftretender Eisenbelastung

  • interne Werksnetze mit Eisenbelastungen aus der Verrohrung

  • gewerbliche und industrielle Wasserversorgung

  • Prozesswasseraufbereitung

  • größere Tageswassermengen

Bei einem reinen Härteproblem ohne Eisen, Mangan oder weitere relevante Belastungen ist eine klassische Enthärtungsanlage in der Regel die einfachere Lösung.

Wenn hauptsächlich Eisen und Mangan entfernt werden sollen und keine Enthärtung auf praktisch 0 °dH benötigt wird, kann ein anderes Aufbereitungsverfahren wirtschaftlicher sein.

Angaben für die richtige Auslegung

Für die Auswahl der passenden Anlage sollten insbesondere bekannt sein:

  • maximale benötigte Durchflussleistung

  • Wasserverbrauch pro Stunde und pro Tag

  • tägliche Betriebszeit

  • Gesamthärte

  • Eisen

  • Mangan

  • Ammonium

  • pH-Wert

  • organische Belastung bei relevantem Brunnen- oder Prozesswasser

  • Nutzung als Trinkwasser, Brauchwasser oder Prozesswasser

  • verfügbare Rückspülleistung

  • Abwasseranschluss

  • vorhandene oder nachgeschaltete Wasseraufbereitungsanlage

Bei einer Voraufbereitung vor UO- oder NF-Anlagen sind zusätzlich die erforderliche Zulaufwassermenge und die tägliche Betriebsdauer der Membrananlage entscheidend.

Wir prüfen dabei nicht nur den maximalen Durchfluss, sondern insbesondere auch die Laufzeit bis zur Regeneration und ob für den vorgesehenen Betrieb eine Einzel- oder Doppelanlage sinnvoll ist.

 

Angaben zum Hersteller

SCHALLER Wassertechnische Industrieanlagen GmbH
Petersbergstr. 4
74909 Meckesheim

Telefon: 0 62 26 / 92 36 - 10
Fax: 0 62 26 / 92 36 - 36

Internet:

EAN: EMFZV125

WHG<br />Fachbetrieb WHG
Fachbetrieb