Resthärte
Messbesteck RH-1

Art.Nr.: RHMB_T

« Zurück zur Kategorie

EUR 20,23
Preis netto: EUR 17,00

inkl. 19 % USt

  • Lieferzeit ca. 2-5 Tage
  • Gewicht 0,2 kg


Zahlungsweisen

PayPal Vorkasse Kreditkarten Lastschrift Sofortüberweisung

Bewertung: 0.0 von 5

Datenblätter

Produktbeschreibung

Resthärte Messbesteck RH-1

Das Resthärte Messbesteck RH-1 dient zur einfachen Kontrolle niedriger Härtewerte im Wasser. Es arbeitet nach der Titrationsmethode und ist besonders für die Prüfung von enthärtetem Wasser nach Enthärtungsanlagen geeignet.

Die Messung erfolgt mit Titrationslösung. Je nach Probenmenge entspricht ein Tropfen 0,1 oder 0,05 °dH. Dadurch können geringe Resthärten vor Ort erkannt werden, ohne dass ein digitales Messgerät erforderlich ist.

Kompaktes Messbesteck für Resthärte

Das RH-1 ist die kompakte Variante für einfache Resthärtemessungen. Es eignet sich für Serviceeinsätze, Wartung, Inbetriebnahme und gelegentliche Betriebskontrollen, wenn niedrige Härtewerte nach einer Enthärtungsanlage geprüft werden sollen.

Typische Anwendungen:

  • Kontrolle nach Enthärtungsanlagen
  • Prüfung von Weichwasser
  • Erkennung von Härtedurchbruch
  • Kontrolle nach Regeneration
  • Prüfung von Verschnittwasser mit niedriger Zielhärte
  • Service und Wartung
  • Inbetriebnahme von Enthärtungsanlagen
  • Betriebskontrolle vor Umkehrosmoseanlagen
  • technische Wasseraufbereitung mit niedriger Härteanforderung

Für normale Rohwasserhärten ist ein Gesamthärtemessbesteck besser geeignet. Das RH-1 ist auf den niedrigen Resthärtebereich ausgelegt.

Kontrolle nach Enthärtungsanlagen

Bei Enthärtungsanlagen ist die Resthärtemessung ein zentraler Kontrollwert. Sie zeigt, ob die Anlage noch korrekt enthärtet oder ob Härte durchbricht.

Mit dem RH-1 kann geprüft werden:

  • ob nach der Enthärtungsanlage noch Härte vorhanden ist
  • ob die Regeneration funktioniert
  • ob ein Härtedurchbruch vorliegt
  • ob die eingestellte Anlagenkapazität plausibel ist
  • ob die Zielhärte nach einer Verschneidung eingehalten wird
  • ob nach Wartung oder Inbetriebnahme die gewünschte Wasserqualität erreicht wird

Passende Anlagenbereiche:

Das Messbesteck ist damit ein einfaches Kontrollmittel, um Enthärtungsanlagen im laufenden Betrieb zu überwachen.

Niedrige Auflösung 0,1 / 0,05 °dH pro Tropfen

Das RH-1 ist auf niedrige Härtewerte ausgelegt. Die Auflösung von 0,1 oder 0,05 °dH pro Tropfen ist deutlich feiner als bei einem üblichen Gesamthärtemessbesteck.

Diese Auflösung ist wichtig, wenn Wasser nahezu vollständig enthärtet sein soll oder wenn ein beginnender Härtedurchbruch früh erkannt werden muss.

Typische Fragestellungen:

  • Ist das Wasser nach der Enthärtungsanlage wirklich weich?
  • Ist bereits ein geringer Härtedurchbruch messbar?
  • Muss die Anlage regenerieren?
  • Ist die Regeneration korrekt abgelaufen?
  • Wird die Zielhärte nach Wartung oder Inbetriebnahme erreicht?

Titration mit Farbumschlag

Das RH-1 arbeitet nach der Titrationsmethode. Die Wasserprobe wird in den Messbecher gegeben. Anschließend wird die Titrationslösung tropfenweise zugegeben, bis der Farbumschlag erreicht ist. Aus der Tropfenzahl wird die Resthärte in °dH bestimmt.

Grundsätzlicher Ablauf:

  • Messbecher mit der vorgesehenen Probenmenge füllen
  • Titrationslösung tropfenweise zugeben
  • Probe nach jedem Tropfen mischen
  • Farbumschlag beobachten
  • Tropfenzahl zählen
  • Resthärte nach Anleitung bestimmen

Die genaue Durchführung richtet sich nach der beiliegenden Bedienungsanleitung. Entscheidend sind die richtige Probenmenge, sauberes Arbeiten und das korrekte Erkennen des Farbumschlags.

Kontrolle von Härtedurchbruch

Ein Härtedurchbruch liegt vor, wenn hinter der Enthärtungsanlage wieder messbare Härte auftritt. Das kann zu Kalkablagerungen, schlechterer Wasserqualität oder Problemen in nachgeschalteten Anlagen führen.

Mit dem RH-1 kann ein Härtedurchbruch frühzeitig erkannt werden. Das ist besonders relevant bei:

  • gewerblichen Enthärtungsanlagen
  • Kesselspeisewasser-Vorbehandlung
  • Umkehrosmose-Vorbehandlung
  • technischen Prozessen
  • Wasch- und Reinigungsprozessen
  • Anlagen mit definierter Resthärteanforderung

Regelmäßige Resthärtemessungen helfen, Veränderungen im Anlagenbetrieb schneller zu erkennen.

Resthärte vor Umkehrosmoseanlagen

Bei Umkehrosmoseanlagen mit vorgeschalteter Enthärtung ist Resthärte ein wichtiger Kontrollwert. Härtebildner können bei unzureichender Vorbehandlung oder zu hoher Ausbeute zu Scaling auf der Membran führen.

Das RH-1 kann eingesetzt werden, um die Enthärtung vor einer Umkehrosmoseanlage zu kontrollieren.

Passende Bereiche:

Die Resthärtemessung ist ein einfacher Betriebswert zum Schutz nachgeschalteter Membranen.

Abgrenzung zum Resthärte Messbesteck GR10

Das RH-1 ist die kompakte Variante für einfache Resthärtemessungen. Es enthält 2 × 15 ml Titrationslösung, einen Messbecher mit Messskala, Verpackung und Bedienungsanleitung.

Das Resthärte Messbesteck GR10 ist die größere Variante mit 25 ml Titrationslösung, Messbecher mit Verschlusskappe und Scharnierbox mit Schaumstoffeinfassung. Es ist sinnvoll, wenn das Messbesteck häufiger genutzt oder besser geschützt gelagert werden soll.

Kurz gesagt:

  • RH-1: kompakt, günstiger, für einfache und gelegentliche Resthärtemessungen
  • GR10: umfangreicheres Messbesteck, geschützte Aufbewahrung, für häufigere Nutzung

Beide Messbestecke messen niedrige Resthärten mit 0,1 / 0,05 °dH pro Tropfen.

Abgrenzung zum Gesamthärte-Messbesteck

Das RH-1 ist für niedrige Härtewerte nach Enthärtungsanlagen ausgelegt. Es ist nicht die passende Wahl für normale Rohwasserhärten.

Das Gesamthärte Messbesteck GH-1 oder das Gesamthärte Messbesteck GH 100 ist besser geeignet, wenn die Rohwasserhärte, Eingangshärte oder normale Wasserhärte bestimmt werden soll.

Kurz gesagt:

  • RH-1: niedrige Resthärte nach Enthärtung
  • Gesamthärtemessbesteck: Rohwasser, Eingangshärte, normale Härtebereiche

Wenn geprüft werden soll, ob eine Enthärtungsanlage nahezu vollständig enthärtet, ist das RH-1 geeignet. Wenn die allgemeine Wasserhärte bestimmt werden soll, ist ein Gesamthärtemessbesteck passender.

Technische Daten

Merkmal Wert
Produkt Resthärte Messbesteck RH-1
Artikelnummer RHMB_T
Messparameter Resthärte
Einheit °dH
Auflösung 0,1 / 0,05 °dH pro Tropfen
Messverfahren Titrationsmethode
Reagenzien Titrationslösung
Inhalt Titrationslösung 2 × 15 ml
Lieferumfang Indikatorlösung, Messbecher, Verpackung, Bedienungsanleitung
Lieferzeit ca. 2–5 Tage
Gewicht ca. 0,2 kg
Versand zzgl. Versandkosten

Lieferumfang

Das Resthärte Messbesteck RH-1 besteht aus:

  • Indikatorlösung 2 × 15 ml
  • Messbecher mit Messskala in ml
  • Verpackung
  • Bedienungsanleitung

Der kompakte Lieferumfang ist auf die einfache Resthärtemessung vor Ort ausgelegt.

Hinweise zur Anwendung

Für zuverlässige Ergebnisse sollte die Messung sauber und nach Anleitung durchgeführt werden. Bei niedrigen Härtewerten wirken sich Verunreinigungen, falsche Probenmengen oder ungenaue Tropfenzählung besonders stark aus.

Hinweise:

  • Messbecher sauber halten
  • richtige Probenmenge verwenden
  • Titrationslösung tropfenweise zugeben
  • nach jedem Tropfen mischen
  • Farbumschlag genau beobachten
  • Tropfenzahl korrekt zählen
  • Reagenzflasche nach Gebrauch schließen
  • Reagenzien kühl, trocken und lichtgeschützt lagern
  • abgelaufene Reagenzien nicht ungeprüft verwenden
  • Messung möglichst direkt nach Probenahme durchführen

Bei sehr niedrigen Zielwerten ist sauberes Arbeiten besonders wichtig.

Grenzen des Messbestecks

Das RH-1 ist für schnelle und praxisgerechte Resthärtemessungen ausgelegt. Es ersetzt keine kontinuierliche Online-Messung und ist nicht für normale Rohwasserhärten optimiert.

Grenzen:

  • keine automatische Messung
  • keine kontinuierliche Überwachung
  • Ergebnis abhängig von korrekter Probenmenge und Tropfenzählung
  • Farbumschlag kann subjektiv bewertet werden
  • nicht für normale Rohwasserhärten geeignet
  • Reagenzien müssen sachgerecht gelagert werden

Wenn normale Wasserhärten bewertet werden sollen, sollte ein Gesamthärtemessbesteck verwendet werden.

Angaben für Rückfragen

Für Rückfragen zur passenden Härtemessung sind folgende Angaben hilfreich:

  • zu messendes Wasser
  • erwartete Resthärte
  • vorhandene Enthärtungsanlage
  • Anwendung: Enthärtung, Verschnitt, Umkehrosmose-Vorbehandlung oder technischer Prozess
  • gewünschte Zielhärte
  • gewünschte Auflösung
  • einmalige Prüfung oder regelmäßige Betriebskontrolle
  • ob Resthärte oder Gesamthärte gemessen werden soll
  • ob weitere Wasserwerte geprüft werden sollen

So lässt sich prüfen, ob das Resthärte Messbesteck RH-1 ausreicht oder ob das GR10, ein Gesamthärtemessbesteck oder ein anderes Messverfahren sinnvoller ist.

WHG<br />Fachbetrieb WHG
Fachbetrieb