Lewatit S 1567
starksaures Kationenaustauscherharz
Art.Nr.: S1567LL
EUR 120,35 - EUR 128,03
Preis netto: EUR 107,59
inkl. 19 % USt
Mengenrabatt
| Anzahl | Einzelpreis | pro Liter |
|---|---|---|
| 1-4 | EUR 128,03 | EUR 5,12 |
| 5-14 -3 % | EUR 124,19 | EUR 4,97 |
| >= 15 -6 % | EUR 120,35 | EUR 4,81 |
Zahlungsweisen
Datenblätter
S1567-Trinkwasserzulassung-FDA.pdf (0.08 MB)
Datenblatt-Lewatit- S1567.pdf (0.07 MB)
LEWATIT-S1567-Sicherheitsdatenblatt.pdf (0.11 MB)
Produktbeschreibung
Lewatit S 1567 – starksaures Kationenaustauscherharz für Enthärtungsanlagen
Lewatit S 1567 ist ein starksaures Kationenaustauscherharz in Na-Form. Das Harz wird in Enthärtungsanlagen eingesetzt, um Calcium- und Magnesiumionen aus dem Wasser gegen Natriumionen auszutauschen. Dadurch wird die Wasserhärte reduziert und Kalkablagerungen in Rohrleitungen, Armaturen, Wärmetauschern, Dampferzeugern, Maschinen und nachgeschalteten Anlagenkomponenten werden verringert.
Durch die gleichförmige Korngrößenverteilung und die sehr gute Kinetik eignet sich Lewatit S 1567 für Enthärtungsanlagen mit zuverlässiger Regeneration und gleichmäßigem Durchflussverhalten. Die monodispersen Harzperlen sind besonders für Anwendungen geeignet, bei denen die Harzfüllung regelmäßig desinfiziert werden muss.
Einsatzbereiche von Lewatit S 1567
Lewatit S 1567 wird als Enthärtungsharz in technischen und hygienisch sensiblen Wasseraufbereitungsanlagen eingesetzt. Typische Anwendungen sind:
- Enthärtungsanlagen mit regelmäßiger Desinfektion
- Enthärtung von Trinkwasser
- Enthärtung von Prozesswasser
- Voraufbereitung vor Umkehrosmoseanlagen
- industrielle Wasseraufbereitungsanlagen
- Filterkartuschen und kompakte Ionenaustauscher-Systeme
Passende komplette Anlagen finden Sie in der Shop-Kategorie Enthärtungsanlagen. Weitere Kationenaustauscherharze finden Sie in der Kategorie Kationenaustauscher.
Enthärtung mit Kationenaustauscher in Na-Form
Lewatit S 1567 arbeitet in der Natriumform. Bei der Enthärtung werden die Härtebildner Calcium und Magnesium gegen Natrium ausgetauscht. Die Härte wird dadurch reduziert, die gelöste Salzfracht bleibt jedoch grundsätzlich im Wasser.
Wichtig: Eine Enthärtung senkt die Leitfähigkeit nicht wesentlich. Wenn eine niedrige Leitfähigkeit oder vollentsalztes Wasser gefordert ist, wird ein anderes Verfahren benötigt, zum Beispiel eine Vollentsalzung, Umkehrosmose oder eine Kombination mehrerer Aufbereitungsstufen.
Auf unserer Homepage finden Sie weitere technische Informationen zu Enthärtungsanlagen und zu Ionenaustauscheranlagen.
Vorteile von Lewatit S 1567
- starksaures Kationenaustauscherharz
- Lieferform Na-Form
- geeignet für Enthärtungsanlagen
- gleichförmige Korngrößenverteilung
- sehr gute Kinetik bei Beladung und Regeneration
- hohe Austauschgeschwindigkeit
- sehr gute Ausnutzung der Totalkapazität
- geringer Waschwasserbedarf
- gleichmäßige Arbeitszone im Harzbett
- nahezu linearer Druckverlust über das Harzbett
- chemisch und mechanisch sehr stabil
- geeignet für regelmäßige Desinfektion der Harzfüllung
Technische Daten
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Produkt | Lewatit S 1567 |
| Hersteller | Lanxess |
| Art.-Nr. | S1567LL |
| Verpackungseinheit | 25 Liter Sack |
| Harztyp | starksaures Kationenaustauscherharz |
| Lieferform | Na-Form |
| Funktionelle Gruppe | Sulfonsäure |
| Matrix | vernetztes Polystyrol |
| Struktur | gelförmig |
| Farbe | dunkelbraun |
| Korngrößenverteilung | gleichförmig, sehr gute Kinetik |
| Material | Styrol-Divinyl-Copolymer |
| Eigenschaften | chemisch und mechanisch sehr stabil |
| Gewicht | ca. 19 kg |
Kontrolle der Enthärtungsanlage
Die Leistung einer Enthärtungsanlage sollte regelmäßig über die Wasserhärte kontrolliert werden. Dafür eignet sich ein Gesamthärte Messbesteck, um Rohwasser, Weichwasser oder Verschnittwasser vor Ort zu prüfen.
Eine steigende Härte nach der Enthärtungsanlage kann auf erschöpfte Harzkapazität, falsche Regeneration, Salzprobleme, eine defekte Steuerung, einen Bypassfehler oder eine ungleichmäßige Durchströmung hinweisen.
Hinweise zur Auswahl und Anlagenprüfung
Für die technische Auswahl von Lewatit S 1567 sollten mindestens folgende Punkte geprüft werden:
- Rohwasserhärte und gewünschte Resthärte
- Tagesverbrauch und Spitzenvolumenstrom
- vorhandene Behältergröße und Harzvolumen
- Steuerung und Regenerationsverfahren
- Salzverbrauch und Soleansaugung
- regelmäßige Desinfektion der Harzfüllung
- hygienische Anforderungen an die Anwendung
- Einsatz als Trinkwasser-, Prozesswasser- oder Voraufbereitungsstufe
Die endgültige Auslegung hängt von Wasseranalyse, Betriebsweise, Volumenstrom und Zielhärte ab.
Harztausch und Service
Beim Austausch von Enthärtungsharz sollten Behälter, Zentralsteuerventil, Solebehälter, Injektor, Düsenrohr, Verteilersystem, Dichtungen und Betriebsparameter geprüft werden. Eine saubere Entleerung, Befüllung und Inbetriebnahme reduziert das Risiko von Harzverlusten, Kanalbildung, falscher Regeneration und Härtedurchbruch.
Für bestehende Anlagen kann eine Wartung von Enthärtungsanlagen sinnvoll sein. Auf unserer Homepage finden Sie außerdem Informationen zu Service und Wartung für Wasseraufbereitungsanlagen.
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