Analoges
Leitfähigkeitsmessgerät
Messbereich 0 - 50 µS/cm
Art.Nr.: LF-A-01-M
EUR 236,81
Preis netto: EUR 199,00
inkl. 19 % USt
Zahlungsweisen
Leitfähigkeitsmessgerät 5
Produktbeschreibung
Analoges Leitfähigkeitsmessgerät 0–50 µS/cm
Das analoge Leitfähigkeitsmessgerät dient zur permanenten Kontrolle der Leitfähigkeit in wässrigen Lösungen. Der Messbereich von 0 bis 50 µS/cm ist besonders für Reinwasser, VE-Wasser, Osmosewasser und Reinstwasseranwendungen geeignet.
Durch die gut ablesbare analoge Anzeige kann die Wasserqualität direkt im Betrieb überwacht werden. Die grüne Skala bis 10 µS/cm erleichtert die schnelle Bewertung niedriger Leitfähigkeitswerte, wie sie bei Mischbettpatronen, Vollentsalzungsanlagen und Reinstwasseranwendungen relevant sind.
Permanente Qualitätskontrolle von Reinwasser
Bei VE-Wasser und Reinstwasser ist die Leitfähigkeit einer der wichtigsten Kontrollwerte. Sie zeigt, ob noch gelöste Ionen im Wasser vorhanden sind und ob die Aufbereitung weiterhin ordnungsgemäß arbeitet.
Das analoge Leitfähigkeitsmessgerät wird direkt in den Wasserfluss eingebaut. Dadurch kann die Wasserqualität dauerhaft kontrolliert werden, ohne dass für jede Prüfung eine separate Wasserprobe entnommen werden muss.
Typische Anwendungen:
- Kontrolle von VE-Wasser
- Überwachung von Reinwasser
- Kontrolle nach Mischbettpatronen
- Kontrolle nach Vollentsalzungsanlagen
- Überwachung von Osmosewasser
- Kontrolle nach Umkehrosmoseanlagen
- Betriebskontrolle bei Reinstwasseranwendungen
- Kontrolle bei Heizungswasserbefüllung
- Service, Wartung und Inbetriebnahme
- einfache optische Überwachung niedriger Leitfähigkeitswerte
Messbereich 0–50 µS/cm
Der Messbereich von 0 bis 50 µS/cm ist auf niedrige Leitfähigkeiten ausgelegt. Damit eignet sich das Gerät besonders für Anwendungen, bei denen eine niedrige Restleitfähigkeit kontrolliert werden soll.
Die grüne Skala bis 10 µS/cm unterstützt die schnelle Bewertung im unteren Messbereich. Das ist praktisch, wenn Grenz- oder Zielwerte im Bereich von VE-Wasser oder Reinstwasser überwacht werden sollen.
Der Messbereich ist passend für:
- VE-Wasser
- demineralisiertes Wasser
- Mischbettpatronen
- Vollentsalzungspatronen
- Reinstwasserstufen
- Osmose-Permeat
- EDI-Vor- oder Nachkontrolle
- technische Anwendungen mit niedriger Leitfähigkeit
Für Rohwasser, Leitungswasser oder höhere Leitfähigkeiten ist ein Messgerät mit größerem Messbereich besser geeignet.
Direkter Einbau in den Wasserfluss
Das Leitfähigkeitsmessgerät wird über ein 3/4"-Außengewinde direkt in die Leitung eingebaut. Damit die Messung stabil und aussagekräftig ist, sollte die Messsonde gut angeströmt werden.
Ein kurzer Abstand zur Strömung ist wichtig. Deshalb empfiehlt sich der Einbau direkt in ein T-Stück mit kurzem Abgang. Lufteinschlüsse an der Messsonde sollten durch eine geeignete Einbaulage vermieden werden.
Wichtige Einbaupunkte:
- Messsonde direkt im Wasserstrom platzieren
- Abstand zur Hauptströmung möglichst kurz halten
- T-Stück mit kurzem Abgang verwenden
- Lufteinschlüsse an der Sonde vermeiden
- Messstrecke so einbauen, dass die Sonde vollständig benetzt ist
- gut ablesbare Position wählen
- Gerät vor mechanischer Belastung schützen
Kontrolle von Mischbettpatronen
Bei Mischbettpatronen zeigt die Leitfähigkeit, ob die Patrone noch ausreichend arbeitet oder ob ein Harzwechsel erforderlich ist. Steigt die Leitfähigkeit hinter der Patrone an, kann dies auf erschöpfte Harzkapazität oder eine Änderung der Wasserqualität hinweisen.
Das analoge Leitfähigkeitsmessgerät ist dafür besonders geeignet, weil es dauerhaft eingebaut bleibt und die Leitfähigkeit direkt im Betrieb anzeigt.
Passende Bereiche:
Bei Vollentsalzungspatronen ist die Leitfähigkeitsmessung ein zentraler Betriebswert. Sie ersetzt keine Anlagensteuerung, ermöglicht aber eine einfache und schnelle Qualitätskontrolle.
Kontrolle nach Umkehrosmoseanlagen
Auch bei Umkehrosmoseanlagen kann die Leitfähigkeitsmessung zur Kontrolle des Permeats eingesetzt werden. Ein steigender Leitwert kann auf veränderte Rohwasserqualität, Membranverschleiß, Dichtungsprobleme, falsche Betriebsbedingungen oder unzureichende Spülung hinweisen.
Passende Bereiche:
- Umkehrosmoseanlagen
- Umkehrosmoseanlagen mit Enthärtungsanlage
- Reinstwasser-Aufbereitung mit EDI
- Antiscalant Dosierung
Der Messbereich 0–50 µS/cm passt vor allem zu Permeat, VE-Wasser und Reinstwasser-Vorstufen. Für Rohwasser oder Konzentrat ist der Messbereich in der Regel zu niedrig.
Abgrenzung zum Handmessgerät
Das analoge Leitfähigkeitsmessgerät ist für den festen Einbau vorgesehen. Es bleibt dauerhaft an der Messstelle und ermöglicht eine permanente Sichtkontrolle.
Das Handmessgerät zur Leitfähigkeitsmessung ist dagegen für mobile Stichproben geeignet. Es kann an verschiedenen Messstellen eingesetzt werden und besitzt einen größeren Messbereich.
Kurz gesagt:
- analoges Leitfähigkeitsmessgerät: fester Einbau, permanente Kontrolle, niedriger Messbereich 0–50 µS/cm
- Handmessgerät: mobile Stichprobe, flexibel einsetzbar, größerer Messbereich
Für eine fest eingebaute Qualitätskontrolle an einer Mischbettpatrone ist das analoge Messgerät die passendere Lösung. Für gelegentliche Messungen an verschiedenen Proben ist ein Handmessgerät praktischer.
Abgrenzung zur Variante mit PVC-U-Verrohrung
Diese Ausführung enthält das Messgerät mit Sonde, Netzteil, O-Ring und Bedienungsanleitung. Die Verrohrung muss bauseits passend aufgebaut werden.
Die Variante Analoges Leitfähigkeitsmessgerät inkl. PVC-U-Verrohrung enthält zusätzlich eine PVC-U-Messstrecke DN25. Sie ist sinnvoll, wenn das Messgerät direkt mit einer vorbereiteten Verrohrung eingebaut werden soll.
Kurz gesagt:
- Einzelgerät: flexibel für eigene Verrohrung und vorhandene Messstrecke
- Variante mit PVC-U-Verrohrung: einfacher Einbau mit vorbereiteter Messstrecke
Wenn bereits eine passende Einbaustelle vorhanden ist, reicht das Einzelgerät. Wenn eine einfache Einbindung an eine Mischbettpatrone oder Leitung gewünscht ist, ist die PVC-U-Variante praktischer.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Produkt | Analoges Leitfähigkeitsmessgerät |
| Artikelnummer | LF-A-01-M |
| Messparameter | Leitfähigkeit |
| Messbereich | 0–50 µS/cm |
| Skala | grüne Skala bis 10 µS/cm |
| Anwendung | Reinwasser, VE-Wasser, Reinstwasser |
| Anschlussgewinde | 3/4" Außengewinde |
| Elektrodenkörper | POM schwarz |
| Elektrodenstifte | Edelstahl 1.4404 |
| Gehäuse | Polycarbonat |
| Gehäuseabmessungen | 82 × 80 × 55 mm |
| Schutzart | IP65 |
| Abdichtung | O-Ringe EPDM 70 |
| Zulässiger Betriebsdruck | 8 bar |
| Zulässige Temperatur | bis +80 °C |
| Spannungsversorgung | Steckernetzteil 12 VDC, < 500 mA |
| Lieferzeit | ca. 1–2 Wochen |
| Gewicht | ca. 1 kg |
| Versand | zzgl. Versandkosten |
Lieferumfang
Das analoge Leitfähigkeitsmessgerät wird geliefert mit:
- Messgerät mit Sonde
- 230-V-Netzteil mit Kabel
- O-Ring
- Bedienungsanleitung
Die Verrohrung ist bei dieser Variante nicht enthalten und muss passend zur Anlage bzw. Messstelle ausgeführt werden.
Hinweise zur Anwendung
Für brauchbare Messwerte muss die Sonde korrekt eingebaut und vollständig mit Wasser benetzt sein. Luftblasen, Toträume oder ein zu großer Abstand zur Hauptströmung können die Anzeige verfälschen oder verzögern.
Hinweise:
- Sonde gut angeströmt einbauen
- T-Stück mit kurzem Abgang verwenden
- Lufteinschlüsse vermeiden
- Messgerät gut ablesbar montieren
- Messbereich beachten
- nicht für hohe Rohwasserleitfähigkeiten verwenden
- Netzteil trocken und geschützt platzieren
- Messstelle regelmäßig auf Ablagerungen prüfen
- bei auffälligen Werten Gegenmessung durchführen
Bei sehr niedrigen Leitfähigkeiten sollten Messstelle, Temperatur, Spülzustand und Probenführung immer mit betrachtet werden.
Grenzen des Messgeräts
Das analoge Leitfähigkeitsmessgerät ist für den niedrigen Messbereich 0–50 µS/cm ausgelegt. Es ist nicht die passende Wahl für Rohwasser, Leitungswasser oder stark salzhaltige Medien.
Grenzen:
- Messbereich begrenzt auf 0–50 µS/cm
- keine mobile Stichprobenmessung
- keine digitale Datenausgabe
- keine automatische Anlagenregelung
- Messwert abhängig von sauberem Einbau und ausreichender Anströmung
- Lufteinschlüsse können die Anzeige beeinflussen
- für höhere Leitfähigkeiten nicht geeignet
Wenn Messwerte dokumentiert, übertragen oder automatisch verarbeitet werden müssen, sollte eine digitale Mess- und Regeltechnik geprüft werden.
Angaben für Rückfragen
Für Rückfragen zur passenden Leitfähigkeitsmessung sind folgende Angaben hilfreich:
- zu messendes Wasser
- erwarteter Leitfähigkeitsbereich
- Anwendung: Mischbett, Umkehrosmose, VE-Wasser, Reinstwasser oder Heizungswasser
- gewünschte Messstelle
- vorhandene Verrohrung
- gewünschter Anschluss
- Betriebsdruck
- Betriebstemperatur
- ob eine feste Messung oder mobile Stichprobe benötigt wird
- ob eine vorbereitete PVC-U-Messstrecke gewünscht ist
So lässt sich prüfen, ob das analoge Leitfähigkeitsmessgerät als Einzelgerät ausreicht oder ob die Variante mit PVC-U-Verrohrung sinnvoller ist.
Bewertungen
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Geschrieben von Gast am 01.07.2026
Sehr zuverlässig
Schneller Einbau und gute Qualität.
Das Display haben wir gedreht, geht über die 4 Schrauben am Gehäuse.
www.wasseraufbereitung-shop24.de:
Vielen Dank für die Rückmeldung.
WHGFachbetrieb