Sartorius Sterilfilter
Sartovent DN40
Art.Nr.: SF02-SA
EUR 151,13 - EUR 161,84
Preis netto: EUR 136,00
inkl. 19 % USt
Mengenrabatt
| Anzahl | Einzelpreis |
|---|---|
| 1-4 | EUR 161,84 |
| >= 5 -7 % | EUR 151,13 |
Zahlungsweisen
Sartovent DN40 5
Datenblätter
Sterilfilter-Gebrauchsanweisung.pdf (0.17 MB)
Sterilfilter-Datenblatt.pdf (1.39 MB)
Zulassung-Sartovent.pdf (0.21 MB)
Produktbeschreibung
Sartorius Sartovent Sterilbelüftungsfilter DN 40 – 0,2 µm
Der Sartorius Sartovent DN 40 ist ein hydrophober Sterilbelüftungsfilter für die hygienische Be- und Entlüftung von Reinstwasser-, VE-Wasser- und Prozesswassertanks.
Beim Befüllen und Entleeren eines geschlossenen Tanks gleicht der Filter die verdrängte beziehungsweise nachströmende Luftmenge aus. Die 0,2-µm-Membran reduziert dabei den Eintrag von Partikeln und Mikroorganismen aus der Umgebungsluft.
Die DN-40-Ausführung besitzt einen größeren Anschlussquerschnitt als die DN-32-Variante. Sie ist für Tanks mit entsprechendem Anschluss und für Anlagen vorgesehen, bei denen die erforderliche Luftleistung anhand höherer Befüll- oder Entnahmeströme geprüft werden muss.
Typische Einsatzbereiche
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Belüftung größerer Reinstwassertanks
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Be- und Entlüftung von VE-Wasserbehältern
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Tanks hinter Umkehrosmose- und EDI-Anlagen
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zentrale Reinstwasserspeicher
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Prozesswasser- und Spülwassertanks
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Speicherbehälter mit hohem Entnahmevolumenstrom
-
hygienisch sensible Wasseraufbereitungsanlagen
-
Druckausgleich bei Befüllung und Entnahme
Technische Daten
| Parameter | Ausführung |
|---|---|
| Hersteller | Sartorius |
| Produktbaureihe | Sartovent |
| Produkttyp | Sterilbelüftungsfilter |
| Einsatzmedium | Luft und geeignete Gase |
| Anwendung | Be- und Entlüftung von Tanks |
| Membrancharakteristik | hydrophob |
| Porengröße | 0,2 µm |
| Anschlussgröße | DN 40 |
| Gehäusewerkstoff | Polypropylen |
| Ausführung | mit integriertem Spritzschutz |
| Sterilisierbarkeit | dampfsterilisierbar nach Herstellervorgaben |
Die tatsächlich zulässige Luftleistung sowie die Druck- und Temperaturgrenzen müssen anhand der produktbezogenen Herstellerdaten geprüft werden.
Kontrollierte Tankbelüftung
Bei der Wasserentnahme sinkt der Flüssigkeitsstand im Tank. Das frei werdende Volumen muss durch nachströmende Luft ersetzt werden. Beim Befüllen wird die vorhandene Luft aus dem Tank verdrängt.
Der Sartovent DN 40 ermöglicht diesen Luftaustausch über eine hydrophobe Filtermembran. Dadurch wird vermieden, dass die Umgebungsluft ungefiltert in den Tank gelangt.
Der Filter unterstützt:
-
die Reduzierung luftgetragener Kontaminationen
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den kontrollierten Druckausgleich
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den Schutz der gespeicherten Wasserqualität
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eine geschlossene Tankkonstruktion
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die hygienische Ausführung der Tankbelüftung
-
den Betrieb ohne offene Belüftungsstutzen
Der Filter wirkt ausschließlich auf den Luftstrom. Er bereitet das Wasser im Tank nicht auf.
Hydrophobe Membran mit 0,2 µm
Die hydrophobe Membran ist für Luft und geeignete Gase vorgesehen. Die Oberflächeneigenschaften erschweren unter bestimmungsgemäßen Bedingungen das Eindringen von Flüssigkeit in die Membranporen.
Die 0,2-µm-Struktur ermöglicht eine sehr feine Luftfiltration. Voraussetzung für eine zuverlässige Funktion ist, dass die Membran trocken und ausreichend luftdurchlässig bleibt.
Zu vermeiden sind:
-
dauerhafte Beaufschlagung mit Wasser
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stehendes Kondensat
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Eintrag von Reinigungschemikalien
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Öl- oder Aerosolbelastung
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mechanische Beschädigung
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Betrieb über der zulässigen Luftleistung
-
ungeprüfte Wiederverwendung nach Durchnässung
Auswahl der DN-40-Ausführung
Der größere DN-40-Anschluss bietet einen größeren freien Anschlussquerschnitt als DN 32. Daraus darf jedoch nicht automatisch eine bestimmte Luftleistung abgeleitet werden.
Die nutzbare Luftleistung hängt unter anderem ab von:
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Filterfläche und Membranaufbau
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zulässigem Differenzdruck
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Verschmutzungsgrad
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Feuchtigkeit der Membran
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Länge der Belüftungsleitung
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Anzahl und Form der Rohrbögen
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eingesetzten Armaturen
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Tankdruck und Betriebsbedingungen
Vor der Auswahl muss die maximal auftretende Luftmenge berechnet beziehungsweise anhand der Tankfüll- und Entnahmeleistung festgelegt werden.
Auslegung nach Befüll- und Entnahmeleistung
Bei einer Tankbefüllung von beispielsweise 10 m³/h müssen grundsätzlich auch ungefähr 10 m³/h Luft aus dem Tank entweichen können. Bei einer Entnahme von 10 m³/h muss eine vergleichbare Luftmenge nachströmen.
Zusätzlich sind Sicherheitsreserven und mögliche Druckverluste zu berücksichtigen.
Für die Dimensionierung werden benötigt:
-
maximale Befüllleistung
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maximale Entnahmeleistung
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mögliche gleichzeitige Betriebszustände
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Tankvolumen
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zulässiger Überdruck
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zulässiger Unterdruck
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Anschluss- und Rohrleitungsquerschnitt
-
gewünschte Betriebsreserve
-
erwartete Filterbeladung
Besonders Kunststofftanks können bereits durch geringe unzulässige Über- oder Unterdrücke beschädigt oder verformt werden.
Integrierter Spritzschutz
Der integrierte Spritzschutz reduziert den direkten Kontakt der Filtermembran mit Spritzwasser aus dem Tank.
Bei der Installation ist trotzdem darauf zu achten, dass:
-
die Membran nicht dauerhaft benetzt wird
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Kondensat ablaufen kann
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keine Flüssigkeitssäcke in der Belüftungsleitung entstehen
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der Filter nicht direkt mit Reinigungsstrahlen beaufschlagt wird
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die Belüftungsöffnung vor äußerem Spritzwasser geschützt bleibt
-
ausreichend Platz für Wartung und Wechsel vorhanden ist
Eine Flüssigkeitsblockade kann den Luftdurchsatz stark reduzieren und dadurch einen kritischen Tankdruck verursachen.
Montage am Tank
Vor der Montage sind Anschlussgröße und Anschlussausführung eindeutig zu prüfen. DN 40 beschreibt die Nennweite, ersetzt jedoch nicht die Prüfung der tatsächlichen Anschlussgeometrie.
Bei der Installation sind zu berücksichtigen:
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spannungsfreie Montage
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geeignete Tank- und Anschlusswerkstoffe
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saubere Dichtflächen
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hygienisch geeignete Dichtung
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gute Zugänglichkeit
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Schutz vor mechanischer Belastung
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kontrollierter Kondensatablauf
-
Möglichkeit zum hygienischen Filterwechsel
-
ausreichende Abstützung angeschlossener Leitungen
Der Filter darf nicht als mechanische Halterung für die Belüftungsleitung verwendet werden.
Dampfsterilisation
Der Sartovent ist dampfsterilisierbar. Die zulässigen Sterilisationsparameter müssen anhand der Herstellerunterlagen für die konkrete Ausführung festgelegt werden.
Vor der Sterilisation sind zu prüfen:
-
zulässige Temperatur
-
zulässiger Sterilisationsdruck
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maximale Zyklusdauer
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Anzahl erlaubter Wiederholungen
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Eignung der Dichtungen
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kontrollierte Erwärmung und Abkühlung
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notwendige Trocknung der Membran
Nach einer Dampfsterilisation muss der Filter ausreichend abkühlen und trocknen, bevor die volle Luftleistung erwartet werden kann.
Hygienische Grenzen
Ein Sterilbelüftungsfilter ist ein Bestandteil eines hygienischen Tanksystems. Er kann konstruktive oder betriebliche Hygienemängel nicht ausgleichen.
Die Wasserqualität kann weiterhin beeinträchtigt werden durch:
-
nicht hygienisch ausgeführte Tankoberflächen
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Toträume und schlecht durchströmte Leitungen
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unzureichende Tankreinigung
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zu lange Wasserverweilzeiten
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ungeeignete Werkstoffe
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kontaminierte Probenahmestellen
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offene Überläufe
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mangelhafte Desinfektion
-
Biofilmbildung im Tank oder Leitungssystem
Für kritische Anwendungen muss das vollständige Tank- und Verteilungssystem technisch bewertet werden.
Filterwechsel
Das Wechselintervall wird abhängig vom Prozess und den Hygieneanforderungen festgelegt. Ein allgemeines Zeitintervall ist ohne Kenntnis der Betriebsbedingungen nicht sinnvoll.
Mögliche Wechselgründe:
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festgelegtes Hygieneintervall
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steigender Luftwiderstand
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auffälliger Tankdruck
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sichtbare Verschmutzung
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Durchnässung der Membran
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mechanische Beschädigung
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Überschreitung zulässiger Sterilisationszyklen
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nicht bestandene Integritätsprüfung
-
Umbau oder Desinfektion des Tanksystems
Abgrenzung zur DN-32-Ausführung
Der DN-40-Sartovent ist für Tankanschlüsse mit DN 40 vorgesehen. Für kleinere Anschlüsse steht der Sartorius Sartovent Sterilbelüftungsfilter DN 32 zur Verfügung.
Sartovent DN 40
-
Anschlussgröße DN 40
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größerer Anschlussquerschnitt
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für entsprechend vorbereitete Tankstutzen
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Auswahl nach Luftleistung und Tankbetrieb
Sartovent DN 32
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Anschlussgröße DN 32
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kompaktere Anschlussausführung
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für entsprechend dimensionierte Tanks und Leitungen
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ebenfalls mit hydrophober 0,2-µm-Membran
Die Ausführungen sind aufgrund ihrer unterschiedlichen Anschlussgrößen nicht ohne technische Anpassung gegeneinander austauschbar.
Vorteile des Sartovent DN 40
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Sterilbelüftungsfilter für Reinstwassertanks
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Anschlussgröße DN 40
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hydrophobe 0,2-µm-Membran
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für Luft und geeignete Gase
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Gehäuse aus Polypropylen
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integrierter Spritzschutz
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dampfsterilisierbare Ausführung
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unterstützt den hygienischen Tankbetrieb
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reduziert den Eintrag luftgetragener Verunreinigungen
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kontrollierter Druckausgleich beim Befüllen und Entleeren
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größerer Anschlussquerschnitt gegenüber DN 32
Bewertungen
WHGFachbetrieb