Umkehrosmose Membranelement FILMTEC BW30-XFR-400/34

Art.Nr.: EMUOBW30-XFR-400-34

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Datenblätter

Produktbeschreibung

DuPont FilmTec BW30-XFR-400/34 Brackwasser-Membrane mit 34-mil-Feed-Spacer

Das DuPont FilmTec BW30-XFR-400/34 ist ein 8"-Umkehrosmose-Membranelement für Brackwasser-, Stadtwasser- und industrielle Prozesswasseranwendungen. Die Membrane ist für 8040-Druckrohre vorgesehen und wird eingesetzt, wenn eine leistungsfähige Brackwasser-RO-Membrane mit hoher Permeatleistung und verbessertem Foulingverhalten benötigt wird.

Die BW30-XFR-400/34 unterscheidet sich von Standard-Brackwassermembranen vor allem durch den 34-mil-Feed-Spacer. Dadurch ist sie besonders interessant für Anwendungen, bei denen ein robusteres Strömungsverhalten, bessere Reinigbarkeit oder eine geringere Neigung zu Druckverlustanstieg wichtig ist.

Einsatzbereich der BW30-XFR-400/34

Umkehrosmose Membrane einbauen

8"-Membrane für industrielle Brackwasser-RO-Anlagen

Die BW30-XFR-400/34 ist für größere gewerbliche und industrielle Umkehrosmoseanlagen mit 8040-Druckrohren vorgesehen. Typische Einsatzbereiche sind Prozesswasseraufbereitung, Stadtwasser- und Brackwasseraufbereitung, technische Demineralisierung, Permeaterzeugung vor Mischbett- oder EDI-Stufen sowie industrielle Wasseraufbereitung mit erhöhter Anforderung an Betriebssicherheit.

Die Membrane sollte nicht allein nach Baugröße ausgewählt werden. Entscheidend sind Rohwasseranalyse, Leitfähigkeit, gewünschte Permeatqualität, Permeatleistung, Recovery, Betriebsdruck, Vorbehandlung, Temperatur, Foulingrisiko und vorhandenes Druckrohrkonzept.

Foulingrobustere Ausführung für anspruchsvollere Betriebsbedingungen

Die XFR-Ausführung ist auf Anwendungen ausgerichtet, bei denen Foulingneigung, Druckverlustanstieg oder Reinigbarkeit stärker berücksichtigt werden müssen. Der 34-mil-Feed-Spacer bietet mehr Strömungsquerschnitt als 28-mil-Ausführungen und kann bei geeigneter Auslegung helfen, Ablagerungen und Differenzdruckanstieg besser zu kontrollieren.

Die Membrane ersetzt trotzdem keine Vorbehandlung. Trübung, SDI, organische Belastung, Biofouling, Eisen, Mangan, Härteausfällungen, Kolloide und Partikel müssen vor der Membrane ausreichend beherrscht werden.

Abgrenzung zu anderen Membranelementen

Unterschied zur BW30 PRO-400

Die BW30 PRO-400 ist eine 8"-Brackwasser-RO-Membrane mit 400 ft² aktiver Membranfläche und 28-mil-Feed-Spacer. Die BW30-XFR-400/34 ist ebenfalls eine 400-ft²-Brackwasser-RO-Membrane, besitzt aber einen 34-mil-Feed-Spacer.

Wenn die Rohwasserqualität gut vorbehandelt ist und klassische Brackwasser-RO-Leistung im Vordergrund steht, kann die BW30 PRO-400 passend sein. Wenn Foulingneigung, Druckverlustanstieg oder Reinigbarkeit stärker gewichtet werden, ist die BW30-XFR-400/34 die spezifischere Ausführung.

Unterschied zur BW30-HR-440

Die BW30-HR-440 ist eine 8"-Brackwasser-RO-Membrane mit größerer aktiver Membranfläche. Die BW30-XFR-400/34 setzt dagegen auf 400 ft² Membranfläche und 34-mil-Feed-Spacer.

Wenn eine größere Membranfläche und hohe Permeatleistung pro Element im Vordergrund stehen, sollte die BW30-HR-440 geprüft werden. Wenn ein robusterer Feed Spacer für foulinganfälligere Bedingungen benötigt wird, ist die BW30-XFR-400/34 passender.

Unterschied zur XLE 440

Die XLE 440 ist eine 8"-Niederdruckmembrane mit Fokus auf niedrigen Energiebedarf. Die BW30-XFR-400/34 ist stärker auf Brackwasser-RO mit hoher Rückhaltung und verbessertem Foulingverhalten ausgelegt.

Wenn der niedrigste mögliche Betriebsdruck entscheidend ist, kann eine XLE-Membrane sinnvoll sein. Wenn die Belastbarkeit gegenüber Fouling und die Reinigbarkeit wichtiger sind, sollte die BW30-XFR-400/34 geprüft werden.

Unterschied zur LFC3-LD 8040

Die LFC3-LD 8040 ist eine Low-Fouling-Membrane von Nitto Hydranautics für schwierigeres Speisewasser. Die BW30-XFR-400/34 ist die foulingrobustere DuPont-FilmTec-Ausführung innerhalb der 8"-Brackwasser-RO-Membranen.

Beide Membranen sollten nicht nur nach Baugröße verglichen werden. Entscheidend sind Rohwasserqualität, Foulingart, Feed Spacer, Reinigbarkeit, Permeatleistung, Rückhaltung, Betriebsdruck und vorhandene Anlagenhydraulik.

Unterschied zur SW30 HRLE 440i

Die SW30 HRLE 440i ist eine 8"-Seewasser-Umkehrosmosemembrane für hohe Salzfrachten und höhere Druckbereiche. Die BW30-XFR-400/34 ist keine Seewassermembrane.

Bei Seewasser, sehr hoher Leitfähigkeit oder entsprechendem Druckniveau muss eine geeignete Seewassermembrane eingesetzt werden. Eine 8"-Baugröße allein macht Membranelemente nicht austauschbar.

Unterschied zur NF90-400

Die DuPont FilmTec NF90-400 ist eine Nanofiltrationsmembrane für selektive Teilentsalzung. Die BW30-XFR-400/34 ist eine Umkehrosmosemembrane für stärkere Entsalzung und klassische RO-Permeatqualität.

Wenn gezielt Härte, Sulfat oder bestimmte organische Bestandteile reduziert werden sollen, kann Nanofiltration technisch sinnvoller sein. Wenn stärkere Salzreduzierung und RO-Permeatqualität erforderlich sind, ist eine Umkehrosmosemembrane wie die BW30-XFR-400/34 zu prüfen.

XFR-Technologie und Betriebsverhalten

34-mil-Feed-Spacer

Der Feed Spacer beträgt 34 mil. Der größere Abstandshalter beeinflusst Strömungsverteilung, Druckverlust, Reinigbarkeit und Foulingverhalten im Spiralwickelelement.

Gegenüber 28-mil-Ausführungen kann der größere Feed Spacer bei foulinganfälligeren Rohwässern Vorteile bieten. Gleichzeitig muss die Anlage hydraulisch zur Membrane passen, damit Permeatleistung, Druckverlust und Recovery im geplanten Bereich bleiben.

Brackwasser-RO mit hoher Permeatleistung

Die Permeatleistung beträgt 11.500 gpd bzw. 43 m³/Tag. Damit eignet sich die Membrane für industrielle Anwendungen, bei denen hohe Leistung in 8040-Baugröße benötigt wird.

Der tatsächliche Betriebswert hängt von Druck, Temperatur, Salzgehalt, Recovery, Vorbehandlung, Verschmutzungszustand und Anlagenhydraulik ab. Die Membrane sollte deshalb immer im Zusammenhang mit der gesamten Umkehrosmoseanlage bewertet werden.

Technische Daten der DuPont FilmTec BW30-XFR-400/34

Merkmal Wert
Produkt DuPont FilmTec BW30-XFR-400/34
Hersteller / Baureihe DuPont FilmTec BW30-XFR
Artikelnummer EMUOBW30-XFR-400-34
Membrantyp Brackwasser-Umkehrosmosemembrane
Baugröße 8040 / 8"-Spiralwickelelement
Membranaufbau Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran
Feed Spacer 34 mil
Permeatleistung 11.500 gpd / 43 m³/Tag
Mindest-Salzrückhaltung 99,4 %
Testbedingungen 2.000 ppm NaCl, 25 °C, 15 % Recovery, pH 8
Testdruck 225 psig
Maximale Betriebstemperatur 45 °C / 113 °F
Maximaler Betriebsdruck 41 bar / 600 psig
Maximaler Elementdruckverlust 1,0 bar / 15 psig
Maximaler Druckverlust je Druckrohr 3,4 bar / 50 psi
pH-Bereich Dauerbetrieb pH 2–11
pH-Bereich Kurzzeitreinigung pH 1–13 für 30 Minuten
Maximaler SDI im Zulauf 5
Freie Chlortoleranz < 0,1 ppm
Gewicht 30 kg
Lieferzeit ca. 1–2 Wochen
Lieferumfang Membranelement mit Dichtung, Verbindungselement und O-Ringen
Verpackung versiegelter Polyethylen-Beutel mit < 1,0 % Natriummetabisulfit-Lösung, Karton
Dokument Datenblatt-Filmtec-BW30-XFR-400-34.pdf

Vorwasserqualität und Membranschutz

Vorbehandlung für foulinganfälligere Anwendungen

Die BW30-XFR-400/34 benötigt geeignet vorbehandeltes Speisewasser. Der 34-mil-Feed-Spacer verbessert die Eignung für anspruchsvollere Bedingungen, ersetzt aber keine fachgerechte Vorbehandlung.

Trübung, SDI, Schwebstoffe, organische Belastung, Biofouling, Eisen, Mangan, Öl, Härteausfällungen und Kolloide können die Membrane belasten. Je nach Rohwasser können Vorfilter, Ultrafiltration, Aktivkohle, Antiscalant-Dosierung, pH-Korrektur, Enthärtung, Enteisenung oder Entmanganung erforderlich sein.

Chlor und Oxidationsmittel

Die freie Chlortoleranz beträgt < 0,1 ppm. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können Polyamidmembranen dauerhaft schädigen.

Wenn in der Vorbehandlung Chlorung, Oxidation oder Desinfektionschemikalien eingesetzt werden, muss vor der Membrane eine sichere Entchlorung erfolgen. Eine chemisch geschädigte Membrane kann Rückhaltung und Permeatqualität dauerhaft verschlechtern.

Antiscalant und Scaling-Schutz

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.

Ob eine Antiscalant-Dosierung ausreicht, hängt von Wasseranalyse, Salzfracht, Härte, pH-Wert, Temperatur und Recovery ab. Bei kritischer Wasserzusammensetzung sollte die Dosierung nicht pauschal gewählt werden, sondern zur Anlagenplanung passen.

Einbau, Austausch und Betrieb

Einbau in 8040-Druckrohre

Die BW30-XFR-400/34 ist für geeignete 8040-Druckrohre vorgesehen. Vor dem Einbau müssen Druckrohr, Druckstufe, Endadapter, Dichtungen, Permeatanschluss, Fließrichtung und Druckrohrzustand geprüft werden.

Beim Austausch sollten Druckrohr, Endadapter und Dichtflächen gereinigt und auf Beschädigungen geprüft werden. Auch vorhandene Dichtungen und Verbindungselemente sollten kontrolliert und bei Bedarf ersetzt werden.

Inbetriebnahme nach dem Membranwechsel

Beim Anfahren der Anlage sollten plötzliche Druck- und Querstromschwankungen vermieden werden. Der Speisedruck sollte kontrolliert über 30 bis 60 Sekunden erhöht werden. Die Querströmung sollte anschließend über 15 bis 20 Sekunden auf den Betriebspunkt gebracht werden.

Das Permeat aus der ersten Betriebsstunde sollte verworfen werden. Danach sollten Betriebsdruck, Permeatleistung, Konzentratfluss, Permeatleitfähigkeit, Recovery und Differenzdruck kontrolliert werden.

Betriebskontrolle

Im laufenden Betrieb sollten Permeatleistung, Permeatleitfähigkeit, Salzrückhaltung, Zulaufdruck, Konzentratdruck, Differenzdruck, Temperatur und Recovery regelmäßig überwacht werden.

Sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder zunehmende Permeatleitfähigkeit können auf Fouling, Scaling, Biofouling, chemische Schädigung oder mechanische Probleme hinweisen. Die Ursache sollte geprüft werden, bevor nur die Membrane ersetzt wird.

Reinigung, Stillstand und Lagerung

Reinigung bei Leistungsabfall

Die Kurzzeitreinigung ist im pH-Bereich 1 bis 13 für 30 Minuten möglich. Reinigungsverfahren und Chemikalien müssen zur Membrane, zum Foulingtyp und zur Anlagenkonstruktion passen.

Je nach Ursache können mineralisches Scaling, organisches Fouling, Biofouling oder Partikelbelastung vorliegen. Eine pauschale Reinigung ohne Ursachenbewertung kann unzureichend wirken oder die Membrane zusätzlich belasten.

Membrane nach Benetzung feucht halten

Nach der ersten Benetzung muss das Membranelement feucht gehalten werden. Bei längeren Anlagenstillständen ist eine geeignete Konservierung erforderlich, um biologisches Wachstum zu vermeiden.

Bei Stillstand oder Lagerung müssen Wasserqualität, Konservierungsmittel, Temperatur und Anlagenhygiene berücksichtigt werden. Ungeeignete Chemikalien oder Schmiermittel können Membrane und Dichtungen schädigen.

Grenzen und nicht geeignete Anwendungen

Keine Seewassermembrane

Die BW30-XFR-400/34 ist nicht als Seewassermembrane vorgesehen. Für Meerwasserentsalzung oder sehr hohe Salzfrachten sind Seewassermembranen wie die SW30 HRLE 440i oder SWC5-LD 8040 zu prüfen.

Eine 8"-Baugröße allein sagt nicht aus, ob eine Membrane für Seewasser, Brackwasser, Niederdruckbetrieb oder foulinganfälligere Anwendungen geeignet ist.

Keine reine Niederdruckmembrane

Die BW30-XFR-400/34 ist nicht auf niedrigsten Energiebedarf ausgelegt. Wenn vor allem niedriger Betriebsdruck bei gut vorbehandeltem Wasser wichtig ist, können Niederdruckmembranen wie die XLE 440 oder andere passende Low-Energy-Membranen technisch geeigneter sein.

Die Auswahl sollte anhand von Betriebsdruck, Permeatleistung, Rückhaltung, Foulingrisiko und gewünschter Wirtschaftlichkeit erfolgen.

Keine Nanofiltration

Die BW30-XFR-400/34 ist keine Nanofiltrationsmembrane. Wenn eine selektive Teilentsalzung oder gezielte Härtereduzierung gefordert ist, sollte eine Nanofiltrationsmembrane geprüft werden.

Die Auswahl zwischen Umkehrosmose und Nanofiltration richtet sich nach gewünschter Wasserqualität, Rohwasseranalyse und Rückhalteanforderung.

Passende Ergänzungen

Zubehör und Druckrohre

Für Betrieb und Austausch können passende Druckrohre und Membrangehäuse, Vorfilter, Dichtungen, Endadapter und eine geeignete Antiscalant-Dosierung erforderlich sein.

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.

Wartung und Anlagenprüfung

Bei industriellen Umkehrosmoseanlagen, steigender Leitfähigkeit, sinkender Leistung oder erhöhtem Differenzdruck kann eine Wartung der Umkehrosmoseanlage sinnvoll sein. Dabei können Druckrohre, Dichtungen, Betriebsdaten, Vorbehandlung und Membranzustand geprüft werden.

Die Membrane sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Umkehrosmoseanlage betrachtet werden. Dazu gehören Vorbehandlung, Druckrohre, Hochdruckpumpe, Antiscalant-Dosierung, Spülung, Reinigung, Mess- und Regeltechnik sowie Entsorgung des Konzentrats.

Angaben für eine technische Prüfung

Für die Prüfung, ob die BW30-XFR-400/34 zur Anlage passt, sind folgende Angaben hilfreich:

  • vorhandener Membrantyp

  • vorhandenes Druckrohr und Druckstufe

  • Anzahl der Membranelemente je Druckrohr

  • Rohwasseranalyse

  • Leitfähigkeit bzw. Salzgehalt im Zulauf

  • gewünschte Permeatleistung

  • gewünschte Permeatqualität

  • Trübung und SDI

  • organische Belastung oder Biofoulingrisiko

  • Betriebsdruck

  • Zulauftemperatur

  • Recovery bzw. Ausbeute

  • vorhandene Vorbehandlung

  • vorhandene Antiscalant-Dosierung

  • Differenzdruck über Druckrohr oder Element

  • aktuelle Permeatleistung und Permeatleitfähigkeit

  • bisherige Reinigungsintervalle

  • Grund für den Membrantausch

  • Fotos von Typenschild, Druckrohr und vorhandener Membrane

Ohne diese Angaben lässt sich nicht sicher beurteilen, ob die Membrane als Ersatz oder für eine neue Auslegung geeignet ist.
 

Häufige Fragen zur DuPont FilmTec BW30-XFR-400/34

FAQ DuPont FILMTEC BW30-XFR-400/34

Wofür wird die BW30-XFR-400/34 eingesetzt?

Die BW30-XFR-400/34 wird in industriellen Brackwasser- und Prozesswasser-Umkehrosmoseanlagen eingesetzt, wenn eine 8"-Membrane mit hoher Permeatleistung und verbessertem Foulingverhalten benötigt wird.

Was bedeutet XFR bei BW30-XFR-400/34?

XFR steht für eine Ausführung, die auf anspruchsvollere Betriebsbedingungen und Foulingthemen ausgerichtet ist. Der 34-mil-Feed-Spacer unterstützt Strömung, Reinigbarkeit und Betrieb bei foulinganfälligeren Anwendungen.

Was ist der Unterschied zur BW30 PRO-400?

Die BW30 PRO-400 ist ein 8"-Brackwasser-RO-Element mit 28-mil-Feed-Spacer. Die BW30-XFR-400/34 besitzt einen 34-mil-Feed-Spacer und ist stärker auf foulinganfälligere Anwendungen ausgerichtet.

Was ist der Unterschied zur BW30-HR-440?

Die BW30-HR-440 besitzt eine größere aktive Membranfläche. Die BW30-XFR-400/34 kombiniert 400 ft² Membranfläche mit 34-mil-Feed-Spacer.

Was ist der Unterschied zur XLE 440?

Die XLE 440 ist eine Niederdruckmembrane mit Fokus auf niedrigen Energiebedarf. Die BW30-XFR-400/34 ist stärker auf foulingrobustere Brackwasser-RO-Anwendungen ausgelegt.

Ist die BW30-XFR-400/34 für Seewasser geeignet?

Für Seewasser oder sehr hohe Salzfrachten sind Seewassermembranen wie die SW30 HRLE 440i oder SWC5-LD 8040 zu prüfen. Die BW30-XFR-400/34 ist keine Seewassermembrane.

Ist die BW30-XFR-400/34 eine Nanofiltrationsmembrane?

Nein. Die BW30-XFR-400/34 ist eine Umkehrosmosemembrane. Für selektive Teilentsalzung ist eine Nanofiltrationsmembrane zu prüfen.

Welche Permeatleistung hat die BW30-XFR-400/34?

Die Permeatleistung beträgt 11.500 gpd bzw. 43 m³/Tag. Der tatsächliche Wert im Betrieb hängt von Druck, Temperatur, Rohwasserqualität, Recovery, Verschmutzungszustand und Anlagenhydraulik ab.

Welche Salzrückhaltung erreicht die BW30-XFR-400/34?

Die Mindest-Salzrückhaltung beträgt 99,4 %. Im Anlagenbetrieb kann der Wert je nach Wasserqualität, Druck, Temperatur und Betriebsweise abweichen.

Warum ist der 34-mil-Feed-Spacer wichtig?

Der 34-mil-Feed-Spacer bietet mehr Strömungsquerschnitt als 28-mil-Ausführungen. Das kann bei foulinganfälligeren Anwendungen Vorteile bei Druckverlust, Reinigbarkeit und Betriebssicherheit bringen.

Wann sollte die Membrane gereinigt oder ersetzt werden?

Hinweise sind sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder steigende Permeatleitfähigkeit. Vor dem Austausch sollte geprüft werden, ob Fouling, Scaling, Biofouling oder chemische Schädigung die Ursache ist.

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