Umkehrosmose Membranelement Oltremare LOW1-8040

Art.Nr.: OLOW1-8040

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Datenblätter

Produktbeschreibung

Oltremare LOW1-8040 Niederdruckmembrane für 8040-Druckrohre

Das Oltremare LOW1-8040 ist ein Umkehrosmose-Membranelement für geeignete 8040-Druckrohre. Die Membrane wird eingesetzt, wenn eine 8"-Niederdruckmembrane für gewerbliche oder industrielle Umkehrosmoseanlagen benötigt wird.

Die LOW1-8040 ist keine Seewassermembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Sie ist für Stadtwasser, leichtes Brackwasser und technische Wasseraufbereitungsanwendungen mit geeigneter Vorbehandlung vorgesehen. Im Vordergrund stehen niedriger Energiebedarf, wirtschaftlicher Betrieb und eine geeignete Permeatqualität bei passendem Rohwasser.

Einsatzbereich der Oltremare LOW1-8040

Umkehrosmose Membrane einbauen

Niederdruckmembrane für größere RO-Anlagen

Die Oltremare LOW1-8040 eignet sich für gewerbliche und industrielle Umkehrosmoseanlagen mit 8040-Druckrohren. Typische Einsatzbereiche sind Stadtwasseraufbereitung, leichtes Brackwasser, technische Permeaterzeugung, Vorbehandlung vor Mischbett- oder EDI-Stufen sowie Prozesswasseranwendungen mit moderater Salzfracht.

Die Baugröße 8040 wird eingesetzt, wenn höhere Anlagenleistungen benötigt werden als mit kleineren 4021- oder 4040-Membranen. Die Membrane sollte trotzdem nicht allein nach Baugröße ausgewählt werden. Entscheidend sind Rohwasseranalyse, Leitfähigkeit, gewünschte Permeatqualität, Betriebsdruck, Recovery, Vorbehandlung, Temperatur und vorhandenes Druckrohr.

Niedriger Energiebedarf bei geeigneter Vorbehandlung

Die LOW1-8040 ist als Niederdruckmembrane mit hoher Ausbeute ausgelegt. Dadurch kann sie in passenden Anlagen helfen, den Energiebedarf zu reduzieren und eine wirtschaftliche Permeaterzeugung zu erreichen.

Der Vorteil einer Niederdruckmembrane kann nur genutzt werden, wenn Speisewasserqualität, Vorbehandlung, Betriebsdruck, Recovery und gewünschte Permeatqualität zur Membrane passen. Bei höherer Salzfracht, foulinganfälligem Rohwasser oder strengeren Anforderungen an die Rückhaltung kann eine andere Membranreihe technisch sinnvoller sein.

Abgrenzung zu anderen Membranelementen

Unterschied zur Oltremare LOW1-4021

Die Oltremare LOW1-4021 ist die kleinere Ausführung für 4021-Druckrohre. Die LOW1-8040 ist dagegen für 8040-Druckrohre vorgesehen.

Beide Membranen gehören zur Oltremare-LOW1-Reihe, sind aber nicht austauschbar. Druckrohrgröße, Anlagenleistung, Einbaumaße, Dichtungen und vorhandene Anlagenhydraulik müssen zur jeweiligen Baugröße passen.

Unterschied zur DuPont FilmTec XLE-440

Die DuPont FilmTec XLE-440 ist ebenfalls eine 8"-Niederdruckmembrane, jedoch von DuPont FilmTec. Die LOW1-8040 ist die entsprechende Oltremare-Ausführung innerhalb der 8040-Niederdruckmembranen.

Bei der Auswahl müssen Permeatleistung, Salzrückhaltung, Betriebsdruck, Rohwasserqualität, Druckrohr, vorhandene Anlage und Zielqualität verglichen werden. Die gleiche 8040-Baugröße bedeutet nicht automatisch identisches Betriebsverhalten.

Unterschied zur BW30 PRO-400

Die BW30 PRO-400 ist eine 8"-Brackwasser-RO-Membrane mit stärkerem Fokus auf klassische Brackwasser-Umkehrosmose und hohe Rückhaltung. Die LOW1-8040 ist stärker auf niedrigen Energiebedarf und Niederdruckbetrieb ausgerichtet.

Wenn eine möglichst hohe Salzrückhaltung wichtiger ist als der niedrige Betriebsdruck, kann eine BW30-PRO-Membrane technisch passender sein. Wenn Energiebedarf und Betriebskosten im Vordergrund stehen, sollte die LOW1-8040 geprüft werden.

Unterschied zur BW30-XFR-400/34

Die BW30-XFR-400/34 ist eine 8"-Brackwasser-RO-Membrane mit 34-mil-Feed-Spacer und stärkerem Fokus auf foulinganfälligere Anwendungen. Die LOW1-8040 ist dagegen eine Niederdruckmembrane für geeignete, ausreichend vorbehandelte Speisewässer.

Wenn Foulingneigung, Druckverlustanstieg oder Reinigbarkeit im Vordergrund stehen, kann eine XFR-Ausführung technisch sinnvoller sein. Wenn niedriger Energiebedarf bei passendem Rohwasser wichtiger ist, ist die LOW1-8040 die passendere Richtung.

Unterschied zur SWC5-LD 8040

Die SWC5-LD 8040 ist eine Seewasser-Umkehrosmosemembrane für hohe Salzfrachten und höhere Druckbereiche. Die LOW1-8040 ist keine Seewassermembrane.

Bei Seewasser oder sehr hoher Leitfähigkeit muss eine geeignete Seewassermembrane eingesetzt werden. Eine 8040-Baugröße allein sagt nicht aus, ob eine Membrane für Stadtwasser, Brackwasser, Seewasser oder Nanofiltration geeignet ist.

Unterschied zur CPA7-LD 8040

Die CPA7-LD 8040 ist eine 8"-Umkehrosmosemembrane mit hoher Salzrückhaltung von Nitto Hydranautics. Die LOW1-8040 ist stärker auf Niederdruckbetrieb und wirtschaftlichen Energieeinsatz ausgerichtet.

Wenn die Permeatqualität und hohe Rückhaltung im Vordergrund stehen, kann eine Hochrückhalte-Membrane wie CPA7-LD technisch sinnvoller sein. Wenn niedriger Betriebsdruck und Betriebskosten wichtiger sind, sollte die LOW1-8040 geprüft werden.

Unterschied zur Nanofiltration

Die LOW1-8040 ist eine Umkehrosmosemembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Nanofiltration wird zur selektiven Teilentsalzung eingesetzt und hat andere Rückhalteeigenschaften als eine RO-Membrane.

Wenn gezielt Härte, Sulfat oder bestimmte organische Bestandteile reduziert werden sollen, kann eine Nanofiltrationsmembrane technisch sinnvoller sein. Wenn stärkere Entsalzung und klassische RO-Permeatqualität benötigt werden, ist eine geeignete Umkehrosmosemembrane zu prüfen.

LOW1-Technologie und Betriebsverhalten

Niederdruckmembrane mit hoher Ausbeute

Die LOW1-8040 ist als Niederdruckmembrane mit hoher Ausbeute beschrieben. Sie eignet sich für Anwendungen, bei denen eine wirtschaftliche Umkehrosmoseleistung bei moderatem Betriebsdruck benötigt wird.

Der Betrieb sollte nicht nur nach maximaler Permeatmenge bewertet werden. Wichtig sind stabiler Differenzdruck, ausreichender Konzentratfluss, geeignete Vorbehandlung und realistische Recovery. Ein zu hoher Ausbeutebetrieb kann Scaling, Fouling und Leistungsabfall begünstigen.

Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran

Die LOW1-8040 ist ein Spiralwickelelement mit Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran. Dieses Membranmaterial wird in Umkehrosmoseanlagen eingesetzt, um gelöste Salze und andere Wasserinhaltsstoffe deutlich zu reduzieren.

Polyamidmembranen sind empfindlich gegenüber freiem Chlor und anderen Oxidationsmitteln. Die Vorbehandlung muss deshalb sicherstellen, dass oxidierende Stoffe vor der Membrane entfernt werden.

Technische Daten der Oltremare LOW1-8040

Merkmal Wert
Produkt Oltremare LOW1-8040
Hersteller / Baureihe Oltremare LOW1
Artikelnummer OLOW1-8040
Membrantyp Niederdruck-Umkehrosmosemembrane
Baugröße 8040 / 8"-Spiralwickelelement
Membranaufbau Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran
Membranfläche 3,2 m²
Volumenstrom 1.080 gpd
Mindest-Salzrückhaltung 98–99 %
Maximale Betriebstemperatur 45 °C / 113 °F
Maximaler Betriebsdruck 41 bar / 600 psig
Maximaler Elementdruckverlust 1,0 bar / 15 psig
Maximaler Druckverlust je Druckrohr 3,4 bar / 50 psi
pH-Bereich Dauerbetrieb pH 3–10
pH-Bereich Kurzzeitreinigung pH 1–13 für 30 Minuten
Maximaler SDI im Zulauf 5
Freie Chlortoleranz < 0,1 ppm
Mindestverhältnis Konzentrat zu Permeatfluss 5:1 je Element
Gewicht 30 kg
Lieferzeit ca. 2–4 Wochen
Lieferumfang Membranelement mit Dichtung, Verbindungselement und O-Ringen
Verpackung vakuumversiegelter Polyethylen-Beutel mit < 1,0 % Natriummetabisulfit und 10 % Propylenglykol, stoßfester Karton
Dokumente Datenblatt-Oltremare-LOW1-8040.pdf, NSF-Oltremare-low1-8040.pdf

Vorwasserqualität und Membranschutz

Vorbehandlung für Niederdruck-RO-Anlagen

Die LOW1-8040 benötigt geeignet vorbehandeltes Speisewasser. Trübung, SDI, Schwebstoffe, organische Belastung, Biofouling, Eisen, Mangan, Öl, Härteausfällungen und Kolloide können die Membrane belasten.

Je nach Rohwasser können Vorfilter, Ultrafiltration, Aktivkohle, Antiscalant-Dosierung, pH-Korrektur, Enthärtung, Enteisenung oder Entmanganung erforderlich sein. Die Auslegung hängt von Wasseranalyse, Recovery, Temperatur, Betriebsdruck und gewünschter Permeatqualität ab.

Enthärtung oder Antiscalant

Bei Umkehrosmoseanlagen kann eine vorgeschaltete Enthärtungsanlage sinnvoll sein, um Härteausfällungen auf der Membrane zu vermeiden. Alternativ kann je nach Wasseranalyse und Anlagenkonzept eine Antiscalant-Dosierung eingesetzt werden.

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung helfen, mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren. Ob Enthärtung, Antiscalant oder eine Kombination sinnvoll ist, hängt von Rohwasserhärte, Salzfracht, pH-Wert, Temperatur und Recovery ab.

Chlor und Oxidationsmittel

Die freie Chlortoleranz beträgt < 0,1 ppm. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können Polyamidmembranen dauerhaft schädigen.

Wenn in der Vorbehandlung Chlorung, Oxidation oder Desinfektionschemikalien eingesetzt werden, muss vor der Membrane eine sichere Entchlorung erfolgen. Eine chemisch geschädigte Membrane kann Rückhaltung und Permeatqualität dauerhaft verschlechtern.

Einbau, Austausch und Betrieb

Einbau in 8040-Druckrohre

Die LOW1-8040 ist für geeignete 8040-Druckrohre vorgesehen. Vor dem Einbau müssen Druckrohr, Druckstufe, Endadapter, Dichtungen, Permeatanschluss, Fließrichtung und Druckrohrzustand geprüft werden.

Als passende Baugrößenklasse kann ein 8040-Druckrohr wie ein Codeline-Druckrohr für 8"-Membranelemente geprüft werden. Druckstufe, Anschluss, Anlagenaufbau und Einsatzbedingungen müssen trotzdem zur jeweiligen Anlage passen.

Inbetriebnahme nach dem Membranwechsel

Beim Anfahren der Anlage sollten plötzliche Druck- und Querstromschwankungen vermieden werden. Der Speisedruck sollte über 30 bis 60 Sekunden kontrolliert erhöht werden. Die Querströmungsgeschwindigkeit sollte anschließend über 15 bis 20 Sekunden auf den eingestellten Betriebspunkt gebracht werden.

Das Permeat aus der ersten Betriebsstunde sollte verworfen werden. Danach sollten Betriebsdruck, Permeatleistung, Konzentratfluss, Permeatleitfähigkeit, Recovery und Differenzdruck kontrolliert werden.

Betriebskontrolle

Im laufenden Betrieb sollten Permeatleistung, Permeatleitfähigkeit, Salzrückhaltung, Zulaufdruck, Konzentratdruck, Differenzdruck, Temperatur und Recovery regelmäßig überwacht werden.

Sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder zunehmende Permeatleitfähigkeit können auf Fouling, Scaling, Biofouling, chemische Schädigung oder mechanische Probleme hinweisen. Die Ursache sollte geprüft werden, bevor nur die Membrane ersetzt wird.

Reinigung, Stillstand und Lagerung

Reinigung bei Leistungsabfall

Die Kurzzeitreinigung ist im pH-Bereich 1 bis 13 für 30 Minuten möglich. Reinigungsverfahren und Chemikalien müssen zur Membrane, zum Foulingtyp und zur Anlagenkonstruktion passen.

Je nach Ursache können mineralisches Scaling, organisches Fouling, Biofouling oder Partikelbelastung vorliegen. Eine pauschale Reinigung ohne Ursachenbewertung kann unzureichend wirken oder die Membrane zusätzlich belasten.

Membrane nach Benetzung feucht halten

Nach der ersten Benetzung muss das Membranelement feucht gehalten werden. Bei längeren Anlagenstillständen ist eine geeignete Konservierung erforderlich, um biologisches Wachstum zu vermeiden.

Bei Stillstand oder Lagerung müssen Wasserqualität, Konservierungsmittel, Temperatur und Anlagenhygiene berücksichtigt werden. Ungeeignete Chemikalien oder Schmiermittel können Membrane und Dichtungen schädigen.

Grenzen und nicht geeignete Anwendungen

Keine Seewassermembrane

Die LOW1-8040 ist nicht als Seewassermembrane vorgesehen. Für Seewasser oder hohe Salzfrachten ist eine Seewasser-Membrane wie die SWC5-LD 8040 oder eine andere geeignete Seewasser-Membrane zu prüfen.

Eine 8040-Baugröße allein sagt nicht aus, ob eine Membrane für Stadtwasser, Brackwasser, Seewasser, Niederdruckbetrieb oder Nanofiltration geeignet ist.

Keine Hochrückhalte-Membrane

Die LOW1-8040 ist auf niedrigen Betriebsdruck und wirtschaftlichen Betrieb ausgelegt. Wenn eine höhere Salzrückhaltung wichtiger ist als der niedrige Energiebedarf, kann eine Hochrückhalte-RO-Membrane wie die CPA7-LD 8040 oder BW30 PRO-400 technisch passender sein.

Die Auswahl sollte anhand von Rohwasserleitfähigkeit, gewünschter Permeatqualität, Betriebsdruck, Energiebedarf und Anlagenkonzept erfolgen.

Keine Nanofiltration

Die LOW1-8040 ist keine Nanofiltrationsmembrane. Wenn eine selektive Teilentsalzung oder gezielte Härtereduzierung gefordert ist, sollte eine Nanofiltrationsmembrane geprüft werden.

Die Auswahl zwischen Umkehrosmose und Nanofiltration richtet sich nach gewünschter Wasserqualität, Rohwasseranalyse und Rückhalteanforderung.

Passende Ergänzungen

Zubehör und Druckrohre

Für Betrieb und Austausch können passende Druckrohre und Membrangehäuse, Vorfilter, Dichtungen, Endadapter und eine geeignete Antiscalant-Dosierung erforderlich sein.

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.

Wartung und Anlagenprüfung

Bei Umkehrosmoseanlagen, Leistungsabfall, steigender Leitfähigkeit oder erhöhtem Differenzdruck kann eine Wartung der Umkehrosmoseanlage sinnvoll sein. Dabei können Druckrohre, Dichtungen, Betriebsdaten, Vorbehandlung und Membranzustand geprüft werden.

Die Membrane sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Umkehrosmoseanlage betrachtet werden. Dazu gehören Vorbehandlung, Druckrohre, Druckerhöhung, Antiscalant-Dosierung, Spülung, Reinigung, Mess- und Regeltechnik sowie Entsorgung des Konzentrats.

Angaben für eine technische Prüfung

Für die Prüfung, ob die LOW1-8040 zur Anlage passt, sind folgende Angaben hilfreich:

  • vorhandener Membrantyp

  • vorhandenes Druckrohr und Druckstufe

  • Anzahl der Membranelemente je Druckrohr

  • Rohwasseranalyse

  • Leitfähigkeit bzw. Salzgehalt im Zulauf

  • gewünschte Permeatleistung

  • gewünschte Permeatqualität

  • Trübung und SDI

  • Betriebsdruck

  • Zulauftemperatur

  • Recovery bzw. Ausbeute

  • vorhandene Vorbehandlung

  • vorhandene Enthärtungsanlage oder Antiscalant-Dosierung

  • Differenzdruck über Druckrohr oder Element

  • aktuelle Permeatleistung und Permeatleitfähigkeit

  • bisherige Reinigungsintervalle

  • Grund für den Membrantausch

  • Fotos von Typenschild, Druckrohr und vorhandener Membrane

Ohne diese Angaben lässt sich nicht sicher beurteilen, ob die Membrane als Ersatz oder für eine neue Auslegung geeignet ist.
 

Häufige Fragen zur Oltremare LOW1-8040

FAQ Oltremare LOW1-8040

Wofür wird die LOW1-8040 eingesetzt?

Die LOW1-8040 wird in gewerblichen und industriellen Umkehrosmoseanlagen mit 8040-Druckrohren eingesetzt. Typische Anwendungen sind Stadtwasser, leichtes Brackwasser, technische Permeaterzeugung und Vorbehandlung für VE-Wasser.

Ist die LOW1-8040 eine Niederdruckmembrane?

Ja. Die LOW1-8040 ist eine Niederdruck-Umkehrosmosemembrane und wird eingesetzt, wenn niedriger Energiebedarf und wirtschaftlicher Anlagenbetrieb wichtig sind.

Was ist der Unterschied zur LOW1-4021?

Die Oltremare LOW1-4021 ist die kleinere Ausführung für 4021-Druckrohre. Die LOW1-8040 ist für 8040-Druckrohre und größere Anlagen vorgesehen.

Was ist der Unterschied zur XLE-440?

Die DuPont FilmTec XLE-440 ist ebenfalls eine 8"-Niederdruckmembrane, jedoch von DuPont FilmTec. Die LOW1-8040 ist die Oltremare-Ausführung. Die Auswahl sollte anhand von Anlagenleistung, Rohwasserqualität und Betriebsdaten erfolgen.

Ist die LOW1-8040 für Seewasser geeignet?

Nein. Für Seewasser oder hohe Salzfrachten ist eine Seewassermembrane wie die SWC5-LD 8040 oder eine andere passende Seewasser-Membrane zu prüfen.

Ist die LOW1-8040 eine Nanofiltrationsmembrane?

Nein. Die LOW1-8040 ist eine Umkehrosmosemembrane. Für selektive Teilentsalzung ist eine Nanofiltrationsmembrane zu prüfen.

Welche Leistung hat die LOW1-8040?

Der angegebene Volumenstrom beträgt 1.080 gpd. Der tatsächliche Wert hängt von Druck, Temperatur, Rohwasserqualität, Recovery, Verschmutzungszustand und Anlagenhydraulik ab.

Welche Salzrückhaltung erreicht die LOW1-8040?

Die Mindest-Salzrückhaltung liegt bei 98–99 %. Im Anlagenbetrieb kann der Wert je nach Wasserqualität, Druck, Temperatur und Betriebsweise abweichen.

Ist eine Enthärtungsanlage vor der LOW1-8040 sinnvoll?

Je nach Wasseranalyse kann eine vorgeschaltete Enthärtungsanlage sinnvoll sein, um Härteausfällungen auf der Membrane zu vermeiden. Alternativ kann bei passender Auslegung eine Antiscalant-Dosierung eingesetzt werden.

Warum darf kein freies Chlor im Zulauf sein?

Die Membrane besteht aus Polyamid-Dünnschicht-Verbundmaterial. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können das Membranmaterial dauerhaft schädigen und die Rückhaltung verschlechtern.

Wann sollte die Membrane gereinigt oder ersetzt werden?

Hinweise sind sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder steigende Permeatleitfähigkeit. Vor dem Austausch sollte geprüft werden, ob Fouling, Scaling, Biofouling oder chemische Schädigung die Ursache ist.

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