Umkehrosmose Membranelement Oltremare LOW2-2540
Art.Nr.: OLOW2-2540
EUR 286,43
Preis netto: EUR 240,70
inkl. 19 % USt
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Datenblätter
Datenblatt-LOW2-2540.pdf (0.05 MB)
Produktbeschreibung
Oltremare LOW2-2540 Niederdruckmembrane für 2540-Druckrohre
Das Oltremare LOW2-2540 ist ein kompaktes Umkehrosmose-Membranelement für geeignete 2540-Druckrohre. Die Membrane wird eingesetzt, wenn eine kleine Niederdruckmembrane mit höherer Salzrückhaltung für gewerbliche, technische oder kompakte Umkehrosmoseanlagen benötigt wird.
Die LOW2-2540 ist keine Seewassermembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Sie ist für Stadtwasser, leichtes Brackwasser und technische Wasseraufbereitungsanwendungen mit geeigneter Vorbehandlung vorgesehen. Im Vergleich zur LOW1-2540 steht bei der LOW2-2540 stärker die höhere Salzrückhaltung im Vordergrund.
Einsatzbereich der Oltremare LOW2-2540
Niederdruckmembrane für kleine RO-Anlagen
Die Oltremare LOW2-2540 eignet sich für kompakte gewerbliche Umkehrosmoseanlagen, technische Wasseraufbereitung, Stadtwasseraufbereitung, leichtes Brackwasser, Laboranwendungen, Vorbehandlung vor Mischbettpatronen oder kleinere Prozesswasseranwendungen.
Die Baugröße 2540 wird eingesetzt, wenn eine kompakte Anlage mit begrenzter Permeatleistung betrieben wird. Für größere Anlagenleistungen sind größere Membranelemente wie die Oltremare LOW1-4021, XLE-4021, XLE PRO-4040 oder XLE-440 zu prüfen.
Höhere Rückhaltung bei kompakter Baugröße
Die LOW2-2540 ist als Niederdruckmembrane mit hoher Ausbeute und hoher Rückhaltung beschrieben. Sie kann sinnvoll sein, wenn eine 2540-Membrane benötigt wird, aber die Salzrückhaltung wichtiger ist als die maximale Permeatleistung.
Der Vorteil einer Niederdruckmembrane kann nur genutzt werden, wenn Speisewasserqualität, Vorbehandlung, Betriebsdruck, Recovery und gewünschte Permeatqualität zur Membrane passen. Bei höherer Salzfracht, strengeren Permeatanforderungen oder Seewasseranwendungen muss eine andere Membranreihe geprüft werden.
Abgrenzung zu anderen Membranelementen
Unterschied zur Oltremare LOW1-2540
Die Oltremare LOW1-2540 ist ebenfalls eine 2540-Niederdruckmembrane von Oltremare. Die LOW1-2540 ist stärker auf höheren Volumenstrom ausgelegt, während die LOW2-2540 eine höhere Mindest-Salzrückhaltung bietet.
Wenn die Permeatmenge im Vordergrund steht, kann die LOW1-2540 passend sein. Wenn eine höhere Rückhaltung wichtiger ist, sollte die LOW2-2540 geprüft werden.
Unterschied zur BW30 PRO-2540
Die DuPont FilmTec BW30 PRO-2540 ist ebenfalls ein 2540-Umkehrosmoseelement, jedoch von DuPont FilmTec und stärker auf klassische Brackwasser-RO-Anwendungen mit hoher Salzrückhaltung ausgelegt.
Die LOW2-2540 ist die Oltremare-Ausführung in kleiner Baugröße. Bei der Auswahl müssen Permeatleistung, Salzrückhaltung, Betriebsdruck, Rohwasserqualität, Druckrohr, vorhandene Anlage und Zielqualität verglichen werden.
Unterschied zur XLE PRO-2540
Die XLE PRO-2540 ist eine Niederdruckmembrane von DuPont FilmTec. Die LOW2-2540 ist eine Oltremare-Niederdruckmembrane mit hoher Rückhaltung in 2540-Baugröße.
Beide Membranen sind für kompakte RO-Anlagen vorgesehen, unterscheiden sich aber in Hersteller, Baureihe, Permeatleistung, Rückhaltung und Betriebsdaten. Ein Austausch sollte deshalb nicht nur nach Baugröße erfolgen.
Unterschied zur SW30-2540
Die DuPont FilmTec SW30-2540 ist eine Seewasser-Umkehrosmosemembrane für hohe Salzfrachten. Die LOW2-2540 ist keine Seewassermembrane, sondern eine Niederdruckmembrane für niedrigere Salzgehalte und andere Betriebsbedingungen.
Bei Seewasser oder sehr hoher Leitfähigkeit muss eine geeignete Seewassermembrane eingesetzt werden. Eine 2540-Baugröße allein sagt nicht aus, ob eine Membrane für Stadtwasser, Brackwasser oder Seewasser geeignet ist.
Unterschied zur Oltremare SEA5-2540
Die Oltremare SEA5-2540 ist eine Seewassermembrane in 2540-Baugröße. Die LOW2-2540 ist dagegen eine Niederdruckmembrane für Stadtwasser, leichtes Brackwasser und technische Wasseraufbereitung.
Wenn hohe Salzfrachten behandelt werden sollen, ist eine SEA-Ausführung zu prüfen. Wenn niedrigerer Betriebsdruck und kompakte Anlagenleistung bei geeigneter Rohwasserqualität im Vordergrund stehen, ist die LOW2-2540 die passende Richtung.
Unterschied zur Nanofiltration
Die LOW2-2540 ist eine Umkehrosmosemembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Nanofiltration wird zur selektiven Teilentsalzung eingesetzt und hat andere Rückhalteeigenschaften als eine RO-Membrane.
Wenn gezielt Härte, Sulfat oder bestimmte organische Bestandteile reduziert werden sollen, kann eine Nanofiltrationsmembrane technisch sinnvoller sein. Wenn stärkere Entsalzung und klassische RO-Permeatqualität benötigt werden, ist eine geeignete Umkehrosmosemembrane zu prüfen.
LOW2-Technologie und Betriebsverhalten
Niederdruckmembrane mit hoher Rückhaltung
Die LOW2-2540 ist als hochabweisendes RO-Element mit großer Oberfläche beschrieben. Sie eignet sich für Anwendungen, bei denen in kompakter Baugröße eine höhere Salzrückhaltung benötigt wird.
Der Betrieb sollte nicht nur nach maximaler Permeatmenge bewertet werden. Wichtig sind ein stabiler Differenzdruck, ausreichender Konzentratfluss, geeignete Vorbehandlung und eine realistische Recovery. Ein zu hoher Ausbeutebetrieb kann Scaling, Fouling und Leistungsabfall begünstigen.
Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran
Die LOW2-2540 ist ein Spiralwickelelement mit Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran. Dieses Membranmaterial wird in Umkehrosmoseanlagen eingesetzt, um gelöste Salze und andere Wasserinhaltsstoffe deutlich zu reduzieren.
Polyamidmembranen sind empfindlich gegenüber freiem Chlor und anderen Oxidationsmitteln. Die Vorbehandlung muss deshalb sicherstellen, dass oxidierende Stoffe vor der Membrane entfernt werden.
Technische Daten der Oltremare LOW2-2540
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Produkt | Oltremare LOW2-2540 |
| Hersteller / Baureihe | Oltremare LOW2 |
| Artikelnummer | OLOW2-2540 |
| Membrantyp | Niederdruck-Umkehrosmosemembrane |
| Baugröße | 2540 / 2,5"-Spiralwickelelement |
| Membranaufbau | Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran |
| Membranfläche | 2,6 m² |
| Volumenstrom | 550 gpd |
| Mindest-Salzrückhaltung | 99–99,3 % |
| Maximale Betriebstemperatur | 45 °C / 113 °F |
| Maximaler Betriebsdruck | 41 bar / 600 psig |
| Maximaler Elementdruckverlust | 1,0 bar / 15 psig |
| Maximaler Druckverlust je Druckrohr | 3,4 bar / 50 psi |
| pH-Bereich Dauerbetrieb | pH 3–10 |
| pH-Bereich Kurzzeitreinigung | pH 1–13 für 30 Minuten |
| Maximaler SDI im Zulauf | 5 |
| Freie Chlortoleranz | < 0,1 ppm |
| Mindestverhältnis Konzentrat zu Permeatfluss | 5:1 je Element |
| Gewicht | 6 kg |
| Lieferzeit | ca. 2–4 Wochen |
| Lieferumfang | Membranelement mit Dichtung, Verbindungselement und O-Ringen |
| Verpackung | vakuumversiegelter Polyethylen-Beutel mit < 1,0 % Natriummetabisulfit und 10 % Propylenglykol, stoßfester Karton |
| Dokument | Datenblatt-LOW2-2540.pdf |
Vorwasserqualität und Membranschutz
Vorbehandlung für kleine Niederdruck-RO-Anlagen
Die LOW2-2540 benötigt geeignet vorbehandeltes Speisewasser. Trübung, SDI, Schwebstoffe, organische Belastung, Biofouling, Eisen, Mangan, Öl, Härteausfällungen und Kolloide können die Membrane belasten.
Je nach Rohwasser können Vorfilter, Ultrafiltration, Aktivkohle, Antiscalant-Dosierung, pH-Korrektur, Enthärtung, Enteisenung oder Entmanganung erforderlich sein. Die Auslegung hängt von Wasseranalyse, Recovery, Temperatur, Betriebsdruck und gewünschter Permeatqualität ab.
Enthärtung oder Antiscalant
Bei kleinen Umkehrosmoseanlagen kann eine vorgeschaltete Enthärtungsanlage sinnvoll sein, um Härteausfällungen auf der Membrane zu vermeiden. Alternativ kann je nach Wasseranalyse und Anlagenkonzept eine Antiscalant-Dosierung eingesetzt werden.
Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung helfen, mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren. Ob Enthärtung, Antiscalant oder eine Kombination sinnvoll ist, hängt von Rohwasserhärte, Salzfracht, pH-Wert, Temperatur und Recovery ab.
Chlor und Oxidationsmittel
Die freie Chlortoleranz beträgt < 0,1 ppm. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können Polyamidmembranen dauerhaft schädigen.
Wenn in der Vorbehandlung Chlorung, Oxidation oder Desinfektionschemikalien eingesetzt werden, muss vor der Membrane eine sichere Entchlorung erfolgen. Eine chemisch geschädigte Membrane kann Rückhaltung und Permeatqualität dauerhaft verschlechtern.
Einbau, Austausch und Betrieb
Einbau in 2540-Druckrohre
Die LOW2-2540 ist für geeignete 2540-Druckrohre vorgesehen. Vor dem Einbau müssen Druckrohr, Druckstufe, Endadapter, Dichtungen, Permeatanschluss, Fließrichtung und Druckrohrzustand geprüft werden.
Als passende Druckrohr-Baugröße können 2540-Druckrohre wie das Phoenix Druckrohr Größe 2540 1.000 psi oder ein Wave-Cyber-Druckrohr Größe 2540 geprüft werden. Druckstufe, Anschluss, Anlagenaufbau und Einsatzbedingungen müssen trotzdem zur jeweiligen Anlage passen.
Inbetriebnahme nach dem Membranwechsel
Beim Anfahren der Anlage sollten plötzliche Druck- und Querstromschwankungen vermieden werden. Der Speisedruck sollte über 30 bis 60 Sekunden kontrolliert erhöht werden. Die Querströmungsgeschwindigkeit sollte anschließend über 15 bis 20 Sekunden auf den eingestellten Betriebspunkt gebracht werden.
Das Permeat aus der ersten Betriebsstunde sollte verworfen werden. Danach sollten Betriebsdruck, Permeatleistung, Konzentratfluss, Permeatleitfähigkeit, Recovery und Differenzdruck kontrolliert werden.
Betriebskontrolle
Im laufenden Betrieb sollten Permeatleistung, Permeatleitfähigkeit, Salzrückhaltung, Zulaufdruck, Konzentratdruck, Differenzdruck, Temperatur und Recovery regelmäßig überwacht werden.
Sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder zunehmende Permeatleitfähigkeit können auf Fouling, Scaling, Biofouling, chemische Schädigung oder mechanische Probleme hinweisen. Die Ursache sollte geprüft werden, bevor nur die Membrane ersetzt wird.
Reinigung, Stillstand und Lagerung
Reinigung bei Leistungsabfall
Die Kurzzeitreinigung ist im pH-Bereich 1 bis 13 für 30 Minuten möglich. Reinigungsverfahren und Chemikalien müssen zur Membrane, zum Foulingtyp und zur Anlagenkonstruktion passen.
Je nach Ursache können mineralisches Scaling, organisches Fouling, Biofouling oder Partikelbelastung vorliegen. Eine pauschale Reinigung ohne Ursachenbewertung kann unzureichend wirken oder die Membrane zusätzlich belasten.
Membrane nach Benetzung feucht halten
Nach der ersten Benetzung muss das Membranelement feucht gehalten werden. Bei längeren Anlagenstillständen ist eine geeignete Konservierung erforderlich, um biologisches Wachstum zu vermeiden.
Bei Stillstand oder Lagerung müssen Wasserqualität, Konservierungsmittel, Temperatur und Anlagenhygiene berücksichtigt werden. Ungeeignete Chemikalien oder Schmiermittel können Membrane und Dichtungen schädigen.
Grenzen und nicht geeignete Anwendungen
Keine Seewassermembrane
Die LOW2-2540 ist nicht als Seewassermembrane vorgesehen. Für Seewasser oder hohe Salzfrachten ist eine Seewasser-Membrane wie die SW30-2540 oder eine Oltremare-SEA-Membrane zu prüfen.
Eine 2540-Baugröße allein sagt nicht aus, ob eine Membrane für Stadtwasser, Brackwasser, Seewasser, Niederdruckbetrieb oder Nanofiltration geeignet ist.
Keine Volumenstrom-Alternative zur LOW1-2540
Die LOW2-2540 ist stärker auf höhere Rückhaltung ausgelegt. Wenn eine höhere Permeatleistung wichtiger ist als die höhere Salzrückhaltung, kann die Oltremare LOW1-2540 technisch passender sein.
Die Auswahl sollte anhand von Rohwasserleitfähigkeit, gewünschter Permeatqualität, Betriebsdruck, Energiebedarf und Anlagenkonzept erfolgen.
Keine Nanofiltration
Die LOW2-2540 ist keine Nanofiltrationsmembrane. Wenn eine selektive Teilentsalzung oder gezielte Härtereduzierung gefordert ist, sollte eine Nanofiltrationsmembrane geprüft werden.
Die Auswahl zwischen Umkehrosmose und Nanofiltration richtet sich nach gewünschter Wasserqualität, Rohwasseranalyse und Rückhalteanforderung.
Passende Ergänzungen
Zubehör und Druckrohre
Für Betrieb und Austausch können passende Druckrohre und Membrangehäuse, Vorfilter, Dichtungen, Endadapter und eine geeignete Antiscalant-Dosierung erforderlich sein.
Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.
Wartung und Anlagenprüfung
Bei kleinen Umkehrosmoseanlagen, Leistungsabfall, steigender Leitfähigkeit oder erhöhtem Differenzdruck kann eine Wartung der Umkehrosmoseanlage sinnvoll sein. Dabei können Druckrohre, Dichtungen, Betriebsdaten, Vorbehandlung und Membranzustand geprüft werden.
Die Membrane sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Umkehrosmoseanlage betrachtet werden. Dazu gehören Vorbehandlung, Druckrohre, Druckerhöhung, Antiscalant-Dosierung, Spülung, Reinigung, Mess- und Regeltechnik sowie Entsorgung des Konzentrats.
Angaben für eine technische Prüfung
Für die Prüfung, ob die LOW2-2540 zur Anlage passt, sind folgende Angaben hilfreich:
-
vorhandener Membrantyp
-
vorhandenes Druckrohr und Druckstufe
-
Anzahl der Membranelemente
-
Rohwasseranalyse
-
Leitfähigkeit bzw. Salzgehalt im Zulauf
-
gewünschte Permeatleistung
-
gewünschte Permeatqualität
-
Trübung und SDI
-
Betriebsdruck
-
Zulauftemperatur
-
Recovery bzw. Ausbeute
-
vorhandene Vorbehandlung
-
vorhandene Enthärtungsanlage oder Antiscalant-Dosierung
-
Differenzdruck über Druckrohr oder Element
-
aktuelle Permeatleistung und Permeatleitfähigkeit
-
bisherige Reinigungsintervalle
-
Grund für den Membrantausch
-
Fotos von Typenschild, Druckrohr und vorhandener Membrane
Ohne diese Angaben lässt sich nicht sicher beurteilen, ob die Membrane als Ersatz oder für eine neue Auslegung geeignet ist.
Häufige Fragen zur Oltremare LOW2-2540
Wofür wird die LOW2-2540 eingesetzt?
Die LOW2-2540 wird in kleinen gewerblichen und technischen Umkehrosmoseanlagen mit 2540-Druckrohren eingesetzt. Typische Anwendungen sind Stadtwasser, leichtes Brackwasser, technische Permeaterzeugung und Vorbehandlung für VE-Wasser.
Ist die LOW2-2540 eine Niederdruckmembrane?
Ja. Die LOW2-2540 ist eine Niederdruck-Umkehrosmosemembrane und wird eingesetzt, wenn niedriger Energiebedarf und hohe Rückhaltung in kompakter Baugröße wichtig sind.
Was ist der Unterschied zur LOW1-2540?
Die Oltremare LOW1-2540 hat einen höheren Volumenstrom. Die LOW2-2540 bietet dagegen eine höhere Mindest-Salzrückhaltung. Welche Membrane besser passt, hängt von Permeatmenge, Zielqualität und Anlagenbetrieb ab.
Was ist der Unterschied zur BW30 PRO-2540?
Die BW30 PRO-2540 ist eine DuPont-FilmTec-Membrane für 2540-Druckrohre mit hoher Rückhaltung. Die LOW2-2540 ist die Oltremare-Ausführung in dieser Baugröße.
Ist die LOW2-2540 für Seewasser geeignet?
Nein. Für Seewasser oder hohe Salzfrachten ist eine Seewassermembrane wie die SW30-2540 oder eine Oltremare-SEA-Membrane zu prüfen.
Ist die LOW2-2540 eine Nanofiltrationsmembrane?
Nein. Die LOW2-2540 ist eine Umkehrosmosemembrane. Für selektive Teilentsalzung ist eine Nanofiltrationsmembrane zu prüfen.
Welche Leistung hat die LOW2-2540?
Der angegebene Volumenstrom beträgt 550 gpd. Der tatsächliche Wert hängt von Druck, Temperatur, Rohwasserqualität, Recovery, Verschmutzungszustand und Anlagenhydraulik ab.
Welche Salzrückhaltung erreicht die LOW2-2540?
Die Mindest-Salzrückhaltung liegt bei 99–99,3 %. Im Anlagenbetrieb kann der Wert je nach Wasserqualität, Druck, Temperatur und Betriebsweise abweichen.
Ist eine Enthärtungsanlage vor der LOW2-2540 sinnvoll?
Je nach Wasseranalyse kann eine vorgeschaltete Enthärtungsanlage sinnvoll sein, um Härteausfällungen auf der Membrane zu vermeiden. Alternativ kann bei passender Auslegung eine Antiscalant-Dosierung eingesetzt werden.
Warum darf kein freies Chlor im Zulauf sein?
Die Membrane besteht aus Polyamid-Dünnschicht-Verbundmaterial. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können das Membranmaterial dauerhaft schädigen und die Rückhaltung verschlechtern.
Wann sollte die Membrane gereinigt oder ersetzt werden?
Hinweise sind sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder steigende Permeatleitfähigkeit. Vor dem Austausch sollte geprüft werden, ob Fouling, Scaling, Biofouling oder chemische Schädigung die Ursache ist.
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