Umkehrosmoseanlagen für die Industrie
Umkehrosmoseanlagen für technische Wasseraufbereitung
Umkehrosmoseanlagen werden eingesetzt, wenn Wasser mit deutlich reduzierter Salzfracht, geringerer Leitfähigkeit und stabiler Qualität benötigt wird. In dieser Kategorie finden Sie Umkehrosmoseanlagen für industrielle und gewerbliche Anwendungen, bei denen eine zuverlässige Permeatqualität für technische Prozesse erforderlich ist.
Die Anlagen reduzieren gelöste Salze, Härtebildner und weitere Wasserinhaltsstoffe über Membrantechnik. Das erzeugte Permeat kann je nach Anforderung für Prozesswasser, Kesselspeisewasser, Spülprozesse, Produktion, Labortechnik, Reinigungsanlagen oder als Vorstufe für Reinstwasser eingesetzt werden.
EUR 3.123,75
Preis netto: EUR 2.625,00
inkl. 19 % USt versandkostenfrei
Typische Einsatzbereiche
Umkehrosmoseanlagen eignen sich für viele Anwendungen, bei denen normales Leitungswasser oder vorbehandeltes Rohwasser nicht ausreichend ist. Typische Einsatzbereiche sind:
| Anwendung | Nutzen |
|---|---|
| Prozesswasser | gleichmäßigere Wasserqualität für technische Abläufe |
| Dampferzeuger und Kesselanlagen | reduzierte Salzfracht im Speisewasser |
| Spültechnik | weniger Rückstände auf Bauteilen, Glas, Metall oder Oberflächen |
| Produktion | definierte Wasserqualität für industrielle Prozesse |
| Labortechnik | Vorbehandlung oder Versorgung mit salzarmem Wasser |
| Reinigungsanlagen | bessere Ergebnisse durch reduzierte Mineralienbelastung |
| Reinstwasseraufbereitung | Vorstufe für Vollentsalzung, Mischbett oder EDI |
| Mobile Anwendungen | zeitweise Versorgung mit aufbereitetem Wasser vor Ort |
Anlagen, Leistungsklassen und Zubehör
In dieser Kategorie finden Sie kompakte Rahmenanlagen mit verschiedenen Permeatleistungen, Anlagen mit zusätzlicher Konzentratstufe, mobile Umkehrosmoseanlagen sowie passende Komponenten für Betrieb, Wartung und Erweiterung.
Dazu gehören unter anderem Membranelemente, Vorbehandlung, Antiscalant-Dosierung, Druckerhöhungstechnik, Vorratsbehälter, Steuerungskomponenten, Leitfähigkeitsmessung und Zubehör für die Einbindung in bestehende Wasseraufbereitungsanlagen.
Technische Merkmale einfach erklärt
Membrantechnik
Die Umkehrosmose arbeitet mit halbdurchlässigen Membranen. Unter Druck wird ein Teil des Wassers durch die Membran geführt. Dabei entsteht Permeat mit reduzierter Salzfracht. Die zurückgehaltenen Inhaltsstoffe werden über das Konzentrat abgeführt.
Permeat
Als Permeat wird das aufbereitete Wasser bezeichnet, das nach der Membran zur Verfügung steht. Die Qualität des Permeats hängt unter anderem von Rohwasserqualität, Temperatur, Druck, Membrantyp, Ausbeute und Anlagenzustand ab.
Konzentrat
Das Konzentrat enthält die zurückgehaltenen Salze und Wasserinhaltsstoffe. Es wird verworfen oder bei speziellen Anlagenkonzepten weiterbehandelt. Anlagen mit zusätzlicher Konzentratstufe können die Wasserausbeute erhöhen und dadurch den Wasserverlust reduzieren.
Leitfähigkeit
Die Leitfähigkeit ist ein wichtiger Messwert zur Beurteilung der Wasserqualität. Je weniger gelöste Salze im Wasser enthalten sind, desto niedriger ist die Leitfähigkeit. Für viele technische Anwendungen ist eine definierte Leitfähigkeit entscheidend.
Auswahl der passenden Umkehrosmoseanlage
Die passende Umkehrosmoseanlage sollte nicht nur nach der gewünschten Permeatleistung ausgewählt werden. Entscheidend sind auch Rohwasserqualität, Vorbehandlung, Betriebsdruck, Temperatur, Ausbeute, gewünschte Leitfähigkeit und die spätere Nutzung des aufbereiteten Wassers.
Für eine belastbare Auslegung sind vor allem folgende Angaben wichtig:
| Merkmal | Bedeutung |
|---|---|
| Rohwasseranalyse | Grundlage für Vorbehandlung und Membranauslegung |
| Wasserhärte | wichtig zur Bewertung von Scaling-Risiken |
| Leitfähigkeit des Rohwassers | Grundlage für die erwartbare Permeatqualität |
| Gewünschte Permeatleistung | bestimmt die passende Anlagengröße |
| Gewünschte Permeatqualität | relevant für Membranauswahl und Nachbehandlung |
| Täglicher Wasserbedarf | wichtig für Laufzeiten, Tankgröße und Betriebskosten |
| Betriebsdruck und Temperatur | beeinflussen Leistung und Ausbeute |
| Einsatzbereich | bestimmt die Anforderungen an Wasserqualität und Betriebssicherheit |
Vorbehandlung und Schutz der Membranen
Für einen zuverlässigen Betrieb ist die passende Vorbehandlung entscheidend. Je nach Rohwasser können Enthärtung, Antiscalant-Dosierung, Partikelfiltration, Aktivkohlefiltration oder weitere Aufbereitungsschritte erforderlich sein.
Eine ungeeignete Vorbehandlung kann zu Scaling, Fouling, Verblockungen oder verkürzter Membranlebensdauer führen. Deshalb sollte die Umkehrosmoseanlage immer auf Grundlage der Rohwasserwerte und der gewünschten Betriebsweise ausgelegt werden.
Anlagen mit Konzentratstufe
Bei größeren Wasserverbräuchen kann eine Umkehrosmoseanlage mit Konzentratstufe sinnvoll sein. Dabei wird ein Teil des Konzentrats weiterbehandelt, um die Ausbeute zu erhöhen und den Wasserverlust zu reduzieren.
Solche Anlagen sind besonders interessant, wenn viel Permeat benötigt wird oder die Abwassermenge reduziert werden soll. Die tatsächliche Eignung hängt von Rohwasserqualität, Betriebsbedingungen und gewünschter Permeatqualität ab.
Vorratsbehälter und Druckerhöhung
In vielen Anwendungen wird das Permeat zunächst in einem Vorratsbehälter gespeichert und anschließend über eine Druckerhöhungsanlage zur Verbrauchsstelle gefördert. Dadurch kann die Umkehrosmoseanlage gleichmäßiger arbeiten, während die Verbraucher flexibel mit aufbereitetem Wasser versorgt werden.
Die passende Tankgröße richtet sich nach Permeatleistung, Verbrauchsspitzen, Tagesbedarf und Betriebsweise der Anlage.
Hinweise zur Auslegung
Eine Umkehrosmoseanlage sollte immer passend zum Prozess ausgelegt werden. Zu kleine Anlagen erreichen die benötigte Wassermenge nicht zuverlässig. Zu große Anlagen können ungünstige Laufzeiten verursachen und wirtschaftlich nachteilig sein.
Für die Auslegung sollten Rohwasseranalyse, gewünschte Permeatleistung, Leitfähigkeitsanforderung, Betriebszeiten und Verbrauchsspitzen gemeinsam betrachtet werden. Bei unklarer Wasserqualität oder anspruchsvollen Anwendungen empfehlen wir eine technische Prüfung vor der Auswahl der Anlage.
Häufige Fragen zu Umkehrosmoseanlagen
Auswahl und Auslegung
Welche Umkehrosmoseanlage ist für meine Anwendung passend?
Die passende Umkehrosmoseanlage richtet sich nach Rohwasserqualität, gewünschter Permeatleistung, benötigter Permeatqualität, täglichem Wasserbedarf und Einsatzbereich.
Für gewerbliche und industrielle Anwendungen ist zusätzlich wichtig, ob das Permeat direkt verbraucht, in einem Tank gespeichert oder über eine Druckerhöhungsanlage weiterverteilt wird. Auch Verbrauchsspitzen, Betriebszeiten und Anforderungen an die Leitfähigkeit müssen bei der Auslegung berücksichtigt werden.
Welche Angaben werden für die Auslegung benötigt?
Für eine belastbare Auslegung werden vor allem folgende Angaben benötigt:
| Merkmal | Bedeutung |
|---|---|
| Rohwasseranalyse | Grundlage für Vorbehandlung und Membranschutz |
| Leitfähigkeit des Rohwassers | wichtig zur Abschätzung der Permeatqualität |
| Wasserhärte | relevant für Scaling-Risiko und Vorbehandlung |
| Gewünschte Permeatleistung | bestimmt die Anlagengröße |
| Gewünschte Leitfähigkeit | relevant für Membranauswahl und Nachbehandlung |
| Tagesverbrauch | wichtig für Laufzeit, Tankgröße und Betriebskosten |
| Verbrauchsspitzen | relevant für Vorratsbehälter und Druckerhöhung |
| Einsatzbereich | bestimmt die technischen Anforderungen an das Permeat |
Warum reicht die Literleistung allein nicht für die Auswahl?
Die Permeatleistung gibt an, wie viel aufbereitetes Wasser die Umkehrosmoseanlage unter definierten Bedingungen erzeugen kann. In der Praxis hängen Leistung und Qualität aber von Rohwasser, Temperatur, Druck, Membranzustand und Ausbeute ab.
Deshalb sollte die Anlage nicht nur nach Liter pro Stunde ausgewählt werden. Entscheidend ist, ob die benötigte Wassermenge unter realen Betriebsbedingungen zuverlässig bereitgestellt werden kann.
Wasserqualität und Leitfähigkeit
Welche Wasserqualität erzeugt eine Umkehrosmoseanlage?
Eine Umkehrosmoseanlage reduziert einen großen Teil der gelösten Salze und weiterer Wasserinhaltsstoffe. Das erzeugte Permeat hat dadurch eine deutlich geringere Leitfähigkeit als das Rohwasser.
Die erreichbare Permeatqualität hängt von Rohwasserqualität, Membrantyp, Temperatur, Druck, Ausbeute und Anlagenzustand ab. Für sehr niedrige Leitfähigkeiten kann eine nachgeschaltete Aufbereitung erforderlich sein, zum Beispiel Mischbett, EDI oder Vollentsalzung.
Was bedeutet Permeat?
Permeat ist das aufbereitete Wasser, das die Membran passiert hat. Es enthält deutlich weniger gelöste Salze als das Rohwasser und wird für den jeweiligen technischen Prozess genutzt.
Was bedeutet Konzentrat?
Konzentrat ist der Wasserstrom, der die von der Membran zurückgehaltenen Salze und Inhaltsstoffe enthält. Dieser Wasserstrom wird in der Regel verworfen oder bei speziellen Anlagenkonzepten weiterbehandelt.
Was sagt die Leitfähigkeit aus?
Die Leitfähigkeit zeigt an, wie viele gelöste Salze im Wasser enthalten sind. Je niedriger die Leitfähigkeit, desto geringer ist der Salzgehalt.
Bei Umkehrosmoseanlagen ist die Leitfähigkeit ein wichtiger Kontrollwert, um die Wasserqualität und den Zustand der Membranen zu beurteilen.
Ausbeute, Konzentrat und Wasserverbrauch
Was bedeutet Ausbeute bei einer Umkehrosmoseanlage?
Die Ausbeute beschreibt, welcher Anteil des Rohwassers als Permeat genutzt wird. Der übrige Anteil fällt als Konzentrat an.
Eine höhere Ausbeute reduziert den Wasserverlust, erhöht aber auch die Belastung der Membranen. Deshalb muss die Ausbeute zur Rohwasserqualität und zur Vorbehandlung passen.
Warum entsteht bei der Umkehrosmose Abwasser?
Die Membran hält gelöste Salze und weitere Inhaltsstoffe zurück. Diese Stoffe müssen mit einem Teil des Wassers abgeführt werden, damit die Membran nicht zu stark belastet oder verblockt.
Dieses Konzentrat ist technisch notwendig und wird in der Regel in den Abwasseranschluss geleitet.
Wann ist eine Anlage mit Konzentratstufe sinnvoll?
Eine zusätzliche Konzentratstufe kann sinnvoll sein, wenn größere Wassermengen benötigt werden oder der Wasserverlust reduziert werden soll.
Dabei wird ein Teil des Konzentrats weiter aufbereitet, um die Gesamtausbeute der Anlage zu erhöhen. Ob diese Lösung geeignet ist, hängt von Rohwasserqualität, gewünschter Permeatqualität und Betriebsweise ab.
Vorbehandlung und Membranschutz
Benötigt eine Umkehrosmoseanlage eine Vorbehandlung?
Ja, in den meisten Fällen ist eine geeignete Vorbehandlung erforderlich. Die Membranen müssen vor Härteausfällungen, Partikeln, Eisen, Mangan, Chlor, organischen Belastungen und anderen störenden Inhaltsstoffen geschützt werden.
Je nach Rohwasser können Enthärtung, Antiscalant-Dosierung, Feinfiltration, Aktivkohlefiltration oder weitere Aufbereitungsschritte erforderlich sein.
Warum ist Wasserhärte vor einer Umkehrosmose kritisch?
Calcium und Magnesium können bei ungünstigen Betriebsbedingungen auf der Membran ausfallen. Diese Ablagerungen werden als Scaling bezeichnet und können die Leistung der Anlage verringern oder die Membranen beschädigen.
Deshalb muss bei hartem Wasser geprüft werden, ob eine Enthärtungsanlage oder eine Antiscalant-Dosierung vor der Umkehrosmose erforderlich ist.
Kann Brunnenwasser direkt mit einer Umkehrosmoseanlage aufbereitet werden?
Brunnenwasser sollte nicht ohne Prüfung direkt auf eine Umkehrosmoseanlage geführt werden. Eisen, Mangan, Trübstoffe, organische Belastungen, Ammonium, niedriger pH-Wert oder mikrobiologische Belastungen können die Membranen beeinträchtigen.
Vor dem Einsatz einer Umkehrosmoseanlage bei Brunnenwasser ist eine Wasseranalyse erforderlich. Häufig ist eine vorgeschaltete Aufbereitung notwendig.
Schützt ein Feinfilter die Membranen ausreichend?
Ein Feinfilter kann Partikel zurückhalten, ersetzt aber keine vollständige Vorbehandlung. Gelöste Stoffe wie Härte, Eisen, Mangan, Chlor oder organische Belastungen werden durch einen einfachen Feinfilter nicht ausreichend entfernt.
Der Feinfilter ist daher nur ein Baustein der Vorbehandlung.
Betrieb und Installation
Wird ein Vorratsbehälter benötigt?
In vielen Anwendungen ist ein Vorratsbehälter sinnvoll oder erforderlich. Die Umkehrosmoseanlage produziert Permeat kontinuierlich mit einer bestimmten Leistung. Verbraucher benötigen Wasser jedoch häufig in wechselnden Mengen oder kurzfristigen Spitzen.
Ein Vorratsbehälter gleicht diese Unterschiede aus und ermöglicht eine gleichmäßigere Betriebsweise der Anlage.
Wann wird eine Druckerhöhungsanlage benötigt?
Eine Druckerhöhungsanlage wird benötigt, wenn das Permeat aus einem Vorratsbehälter mit definiertem Druck zu den Verbrauchsstellen gefördert werden soll.
Das ist besonders bei mehreren Entnahmestellen, größeren Leitungslängen oder technischen Verbrauchern mit Mindestdruck erforderlich.
Welche Anschlüsse werden benötigt?
Für den Betrieb werden in der Regel ein Rohwasseranschluss, ein Permeatanschluss, ein Konzentrat-/Abwasseranschluss und ein Stromanschluss benötigt.
Je nach Anlagenaufbau können zusätzlich Anschlüsse für Vorratsbehälter, Druckerhöhung, Dosierung, Leitfähigkeitsmessung oder externe Freigaben erforderlich sein.
Muss die Anlage dauerhaft laufen?
Nein, eine Umkehrosmoseanlage muss nicht dauerhaft laufen. Sie sollte aber passend zur Anwendung betrieben werden. Sehr kurze Laufzeiten, häufiges Takten oder lange Stillstandszeiten können ungünstig sein.
In vielen Anlagenkonzepten wird deshalb mit Vorratsbehälter, Niveausteuerung und automatischer Abschaltung gearbeitet.
Wartung und Kontrolle
Welche Werte sollten regelmäßig kontrolliert werden?
| Wert | Bedeutung |
|---|---|
| Permeatleitfähigkeit | Kontrolle der Wasserqualität |
| Rohwasserleitfähigkeit | Vergleichswert zur Membranleistung |
| Druck vor und nach der Membran | Hinweis auf Verschmutzung oder Verblockung |
| Permeatleistung | Kontrolle der tatsächlichen Anlagenleistung |
| Konzentratmenge | wichtig für Ausbeute und Membranschutz |
| Vorfilterzustand | Schutz der Membranen |
| Dosiermittelvorrat | relevant bei Antiscalant- oder Chemikaliendosierung |
Wie wartungsintensiv ist eine Umkehrosmoseanlage?
Der Wartungsaufwand hängt von Rohwasserqualität, Betriebsweise, Vorbehandlung und Anlagengröße ab. Regelmäßig kontrolliert werden sollten Vorfilter, Leitfähigkeit, Drücke, Permeatleistung, Dichtheit und Dosiermittel.
Eine passende Vorbehandlung und regelmäßige Kontrolle verlängern die Lebensdauer der Membranen und verbessern die Betriebssicherheit.
Wann müssen Membranen gewechselt werden?
Membranen müssen gewechselt werden, wenn die Permeatleistung deutlich sinkt, die Leitfähigkeit des Permeats ansteigt oder eine Reinigung keine ausreichende Verbesserung mehr bringt.
Die Standzeit der Membranen hängt stark von Rohwasserqualität, Vorbehandlung, Ausbeute und Betriebsweise ab.
Was ist eine Membranautopsie?
Bei einer Membranautopsie wird eine ausgebaute Membran untersucht, um Ursachen für Leistungsabfall, Verblockung oder Schäden zu erkennen.
Das ist besonders sinnvoll, wenn wiederholt Probleme auftreten oder die Standzeit der Membranen deutlich kürzer ist als erwartet.
Grenzen der Umkehrosmose
Entfernt eine Umkehrosmoseanlage alle Stoffe aus dem Wasser?
Nein. Eine Umkehrosmoseanlage reduziert viele gelöste Salze und Wasserinhaltsstoffe deutlich, entfernt aber nicht automatisch alle Stoffe vollständig.
Die Rückhalterate hängt vom jeweiligen Stoff, der Membran, dem Betriebszustand und den Anlagenbedingungen ab. Für sehr hohe Anforderungen kann eine zusätzliche Nachbehandlung erforderlich sein.
Ist Umkehrosmose dasselbe wie Vollentsalzung?
Nein. Umkehrosmose reduziert die Salzfracht deutlich, erzeugt aber nicht automatisch vollständig entsalztes Wasser.
Für sehr niedrige Leitfähigkeiten oder Reinstwasseranwendungen wird häufig eine zusätzliche Aufbereitung nachgeschaltet, zum Beispiel Mischbett, EDI oder eine andere Vollentsalzungstechnik.
Wann ist eine andere Aufbereitungstechnik sinnvoller?
Eine andere oder zusätzliche Aufbereitung kann sinnvoll sein, wenn gezielt bestimmte Wasserinhaltsstoffe entfernt, der pH-Wert angepasst, Keime inaktiviert oder sehr niedrige Leitfähigkeiten erreicht werden müssen.
Je nach Anwendung kommen zum Beispiel Enthärtung, Filtration, Aktivkohle, Neutralisation, UV-Desinfektion, Mischbett, EDI oder Vollentsalzung infrage.
WHGFachbetrieb

















