Mobile Umkehrosmoseanlage
4.000 l/h im Anhänger
Inkl. Dosieranlage

Art.Nr.: ASUO4000-DS-HV

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EUR 64.260,00
Preis netto: EUR 54.000,00

inkl. 19 % USt

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  • Gewicht 950 kg


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Produktbeschreibung

Mobile Umkehrosmoseanlage 4.000 l/h im Anhänger mit Dosieranlage

Diese mobilen Umkehrosmoseanlagen sind als komplett aufgebaute Wasseraufbereitungsanlagen im Kofferanhänger ausgeführt. Sie erzeugen salzarmes Wasser bzw. VE-Wasser mit niedriger Leitfähigkeit und sind zusätzlich mit einer mengenproportionalen Dosieranlage für die Wasserkonditionierung ausgestattet.

Die Anlagen sind für mobile Einsätze auf Baustellen, in Industrieanlagen, bei technischen Befüllungen, temporären Versorgungen oder als flexible Wasseraufbereitungslösung vorgesehen. Durch den Anhängeraufbau können Umkehrosmose, Dosiertechnik, Steuerung, Anschlüsse und Sicherheitseinrichtungen gemeinsam transportiert und vor Ort schnell in Betrieb genommen werden.

Varianten mit 2.000 und 4.000 l/h

Die Auswahl richtet sich nach benötigter Permeatleistung, Tagesmenge, Rohwasseranalyse, gewünschter Wasserqualität und vorhandener Infrastruktur am Einsatzort.

Variante Permeatleistung Membranen Energieverbrauch Artikelnummer
Mobile Umkehrosmoseanlage 2.000 l/h im Anhänger 2.000 l/h 2 × ESPA2 8040 ca. 4 kWh ASUO2000-DS-HV
Mobile Umkehrosmoseanlage 4.000 l/h im Anhänger 4.000 l/h 4 × ESPA2 8040 ca. 5,5 kWh ASUO4000-DS-HV

Die 2.000-l/h-Variante ist sinnvoll, wenn eine kompakte mobile Anlage mit überschaubarer Permeatleistung benötigt wird. Die 4.000-l/h-Variante ist für höhere Entnahmemengen, kürzere Befüllzeiten oder größere temporäre Versorgungsaufgaben ausgelegt.

Einsatzbereich

Mobile Umkehrosmose Hänger
 

Die Anhängeranlagen eignen sich für Anwendungen, bei denen eine mobile, schnell verfügbare Wasseraufbereitung mit Umkehrosmose und nachgeschalteter Dosiermöglichkeit benötigt wird. Sie können sowohl für temporäre Einsätze als auch für flexible Service- und Projektanwendungen eingesetzt werden.

Typische Anwendungen:

  • Herstellung von VE-Wasser auf Baustellen
  • Heizungsfüllwasser nach technischer Prüfung
  • temporäre Versorgung von Industrieanlagen
  • Prozesswasser mit reduzierter Leitfähigkeit
  • Notversorgung bei Ausfall einer Bestandsanlage
  • Befüllung technischer Anlagen
  • Spül- und Reinigungsprozesse
  • mobile Wasseraufbereitung für Serviceeinsätze
  • Testbetrieb vor stationärer Wasseraufbereitung
  • Übergangsbetrieb während Umbau oder Wartung

Die Eignung hängt immer von Rohwasseranalyse, Zielqualität, benötigter Wassermenge, Aufstellort, Stromversorgung, Abwasserführung und Betriebsweise ab.

Umkehrosmose und Wasserkonditionierung in einer Einheit

Die Anlagen kombinieren Umkehrosmose und Dosiertechnik in einem mobilen System. Die Umkehrosmose reduziert die Salzfracht und damit die Leitfähigkeit des Wassers. Die Dosieranlage ermöglicht anschließend eine mengenproportionale Zugabe von Konditionierungsmittel in das Permeat.

Das ist besonders relevant, wenn nicht nur salzarmes Wasser erzeugt werden soll, sondern das Permeat zusätzlich für eine bestimmte Anwendung konditioniert werden muss. Bei Heizungsfüllwasser kann dies zum Beispiel erforderlich sein, wenn neben niedriger Leitfähigkeit auch Korrosionsschutz oder pH-Wert-Stabilisierung berücksichtigt werden sollen.

Die konkrete Dosierchemikalie und Einstellung müssen zur Anwendung passen. Eine pauschale Dosierung ohne Wasseranalyse und Zielvorgabe ist nicht sinnvoll.

Technische Leistungsdaten

Merkmal 2.000-l/h-Variante 4.000-l/h-Variante
Permeatleistung 2.000 l/h 4.000 l/h
Ausbeute 75–80 % 75–80 %
Entsalzungsrate ca. 97 % ca. 97 %
Leitfähigkeit Permeat < 10–15 µS/cm < 10–15 µS/cm
Max. Salzgehalt Rohwasser 1.000 mg/l 1.000 mg/l
Betriebsdruck ca. 12 bar ca. 12 bar
Energieverbrauch ca. 4 kWh ca. 5,5 kWh
Membranen 2 × ESPA2 8040 4 × ESPA2 8040
Artikelnummer ASUO2000-DS-HV ASUO4000-DS-HV
Gewicht ca. 950 kg ca. 950 kg
Lieferzeit ca. 10 Wochen ca. 10 Wochen

Ausstattung der Umkehrosmoseanlage

Die Umkehrosmoseanlage ist im Hochdruckprozess aufgebaut und mit effizienter ESPA2-8040-Membrantechnik ausgestattet. Die Steuerung erfolgt über eine Kompaktsteuerung mit Klartextanzeige.

Wichtige Ausstattungsmerkmale:

  • Umkehrosmoseanlage im Hochdruckprozess
  • ESPA2-8040-Membrantechnik
  • automatische Vorspül- und Modulspülfunktion
  • Leitfähigkeitsüberwachung
  • Trockenlaufüberwachung
  • Druckschalter zur Sicherheitsabschaltung bei zu hohem Permeatdruck
  • robuste PVC-U-Verrohrung
  • Hochdruckpumpe Movitec
  • Antiscalant-Dosierung zur Vorbehandlung
  • kompakte Steuerung mit einfacher Bedienung

Die Leitfähigkeitsüberwachung ist für mobile Anwendungen besonders wichtig, weil die Wasserqualität am Einsatzort schwanken kann und die erzeugte Permeatqualität kontrolliert werden muss.

Dosieranlage für Permeat-Konditionierung

Zusätzlich zur Umkehrosmose ist eine mengenproportionale Dosieranlage für das Permeat integriert. Sie besteht aus einem 300-l-Dosierbehälter mit elektrischem Rührwerk, Dosierpumpe und Mengenmessung im Permeat.

Bestandteile der Dosierstation:

  • 300-l-Dosierbehälter
  • impulsgesteuertes Elektrorührwerk
  • hochwertige Dosierpumpe
  • Mengenmessung im Permeat
  • Dosierung proportional zur erzeugten Wassermenge
  • Dosierung nach Anwendung und Zielwert einstellbar

Die Dosieranlage ermöglicht eine kontrollierte Konditionierung des erzeugten Permeats. Welche Chemikalie eingesetzt wird, hängt vom Anwendungsfall ab. Für Heizungsfüllwasser, Prozesswasser oder technische Kreisläufe können unterschiedliche Anforderungen gelten.

Für eigene stationäre Dosierlösungen sind je nach Anwendung Dosieranlagen, Dosiersysteme und passende Chemikalien zur Konditionierung relevant.

Anhänger-Aufbau

Mobile Umkehrosmose Wasseraufbereitung
 

Die Anlage ist in einem Kofferanhänger aufgebaut. Dadurch kann die Wasseraufbereitung als mobile Einheit transportiert und am Einsatzort aufgestellt werden. Die Aufbauzeit und Inbetriebnahme werden auf der Produktseite mit weniger als 60 Minuten beschrieben, sofern Anschlüsse und Infrastruktur vorbereitet sind.

Anhängermerkmale:

  • Kofferanhänger als Doppelachser
  • zulässiges Gesamtgewicht 2.700 kg
  • Nutzlast ca. 1.750 kg
  • Ladefläche 4,13 × 1,85 m
  • Innenhöhe 2,07 m
  • Doppelflügeltüren hinten
  • abschließbare Seitentür
  • LED-Beleuchtung
  • Frostschutzheizung
  • abschließbare 32-A-Steckdose
  • vier robuste einstellbare Stützen
  • Storz-Anschlüsse für schnellen Aufbau

Die einstellbaren Stützen sind wichtig, damit der Anhänger auch auf unebenem Untergrund sicher steht. Der Aufstellort muss trotzdem tragfähig, zugänglich und für Wasser- sowie Stromanschlüsse geeignet sein.

Anschlüsse

Die Anlagen sind für schnellen Aufbau mit Storz-Kupplungen ausgestattet. Dadurch können Rohwasser, Permeat und Kanalanschluss zügig verbunden werden, sofern die passenden Anschlüsse bauseits vorhanden sind.

Anschluss Nennweite
Rohwasser DN40
Permeat DN32
Kanal / Konzentrat DN40

Vor dem Einsatz sollte geprüft werden, ob die Anschlussgrößen, Schlauchwege, Druckverhältnisse und Abwasserführung vor Ort passen. Besonders bei mobilen Anlagen ist die Konzentratableitung ein zentraler Punkt.

Antiscalant-Dosierung

Die Anlagen verfügen über eine Antiscalant-Dosierung zur Vorbehandlung. Antiscalant wird eingesetzt, um mineralische Ablagerungen auf den Umkehrosmosemembranen zu reduzieren.

Antiscalant ersetzt keine ungeeignete Rohwasserqualität. Bei stark belastetem Wasser, Eisen, Mangan, Trübstoffen, freiem Chlor, organischer Belastung oder Biofoulingrisiko müssen zusätzliche Vorbehandlungsstufen geprüft werden.

Für stationäre oder projektbezogene Anlagen können je nach Wasseranalyse Antiscalant-Dosierung und passende Produkte aus der Kategorie Antiscalant relevant sein.

Rohwasserqualität und Vorbehandlung

Die mobile Umkehrosmoseanlage darf nur mit geeignetem Rohwasser betrieben werden. Die Produktseiten nennen einen maximalen Salzgehalt im Rohwasser von 1.000 mg/l. Für eine sichere Auslegung und Inbetriebnahme wird eine Rohwasseranalyse benötigt.

Bei Stadtwasser kann die Anlage häufig direkt oder mit einfacher Vorbehandlung betrieben werden. Bei Brunnenwasser, Prozesswasser oder unbekannter Wasserqualität muss vorab geprüft werden, ob zusätzliche Vorbehandlung erforderlich ist.

Ungeeignete Rohwasserqualität kann zu Scaling, Fouling, Membranschädigung, erhöhter Leitfähigkeit oder sinkender Permeatleistung führen. Vorfilter, Aktivkohle, Enthärtung, Antiscalant-Anpassung oder weitere Vorbehandlungsstufen können je nach Einsatzfall notwendig sein.

Anwendung für Heizungsfüllwasser

Anschluss mobile Wasseraufbereitung
 

Die Produktseiten nennen die Herstellung von Heizungsfüllwasser gemäß VDI 2035 als Einsatzmöglichkeit. Dafür ist nicht nur die Leitfähigkeit wichtig. Auch pH-Wert, Werkstoffe, Anlagenvolumen, Herstellervorgaben und Konditionierung müssen berücksichtigt werden.

Die integrierte Dosieranlage kann für die Wasserkonditionierung des Permeats genutzt werden. Welche Konditionierung erforderlich ist, muss anhand der Anwendung festgelegt werden.

Für kleinere oder rein patronenbasierte Heizungsbefüllungen können Vollentsalzungspatronen für Heizungsbefüllung oder Mischbettharz mit pH-Anhebung relevant sein.

Abgrenzung zu Mietanlagen

Diese Anlagen sind Kaufanlagen im Anhänger. Wenn nur ein zeitlich begrenzter Einsatz erforderlich ist, kann eine Mietanlage wirtschaftlich sinnvoller sein.

Für temporäre Einsätze ohne Kauf einer Anhängeranlage sind mobile Umkehrosmose-Mietanlagen mit 2.000, 4.000 oder 8.000 l/h zu prüfen. Mietanlagen sind besonders bei Wartung, Umbau, Übergangsbetrieb, Testbetrieb oder Notfallversorgung sinnvoll.

Eine Anhänger-Kaufanlage ist dagegen interessant, wenn regelmäßig mobile Einsätze stattfinden und die Anlage dauerhaft im eigenen Bestand genutzt werden soll.

Abgrenzung zu stationären Umkehrosmoseanlagen

Stationäre Umkehrosmoseanlagen sind fest in eine Betriebsumgebung eingebunden. Sie werden auf Rohwasserqualität, Tagesbedarf, Permeatqualität, Automatisierung und vorhandene Infrastruktur ausgelegt.

Die Anhängeranlage ist mobil und dadurch flexibler, benötigt aber bei jedem Einsatz passende Anschlüsse, Stellfläche, Abwasserführung und Stromversorgung. Sie eignet sich vor allem für wechselnde Einsatzorte oder mobile Servicekonzepte.

Wenn die Wasseraufbereitung dauerhaft an einem festen Standort benötigt wird, ist eine stationäre Umkehrosmoseanlage mit Antiscalantdosierung bzw. eine individuell ausgelegte Umkehrosmoseanlage zu prüfen.

Abgrenzung zu Mischbett- und VE-Wasser-Lösungen

Die Umkehrosmose reduziert die Leitfähigkeit deutlich, erzeugt aber nicht automatisch Reinstwasser mit extrem niedriger Leitfähigkeit. Wenn sehr niedrige Leitfähigkeiten erforderlich sind, kann eine nachgeschaltete Mischbettstufe notwendig sein.

Für mobile Einsätze mit hoher Wasserqualität kann eine Kombination aus Umkehrosmose und Mischbetttechnik sinnvoll sein. Die Umkehrosmose reduziert die Salzfracht, das Mischbettharz entfernt anschließend die Restleitfähigkeit.

Für kleinere Mengen kann fertig geliefertes demineralisiertes Wasser im IBC einfacher sein. Für wiederkehrende mobile Einsätze ist eine Anhängeranlage dagegen deutlich flexibler.

Betrieb und Kontrolle

Während des Betriebs sollten Permeatleitfähigkeit, Rohwasserversorgung, Konzentratabführung, Dosierung, Betriebsdruck und Störmeldungen überwacht werden. Die Anlage verfügt über Leitfähigkeits- und Trockenlaufüberwachung sowie automatische Spülfunktionen.

Wichtige Kontrollpunkte:

  • Leitfähigkeit im Permeat
  • Rohwasserzufluss
  • Konzentratableitung
  • Betriebsdruck
  • Antiscalant-Dosierung
  • Dosierung im Permeat
  • Füllstand im Dosierbehälter
  • Zustand der Schläuche und Kupplungen
  • Frostschutz und Aufstellbedingungen
  • Störmeldungen der Steuerung

Bei kritischen Anwendungen sollte die Wasserqualität dokumentiert werden.

Grenzen der Anhängeranlage

Die mobile Umkehrosmoseanlage im Anhänger ist eine leistungsfähige, aber keine universelle Wasseraufbereitung für jedes Rohwasser und jede Zielqualität.

Nicht geeignet oder nur nach zusätzlicher Prüfung geeignet ist der Einsatz bei:

  • fehlender Rohwasseranalyse
  • ungeeigneter Rohwasserqualität
  • fehlendem oder zu kleinem Abwasseranschluss
  • unzureichendem Rohwasserzufluss
  • fehlender Stromversorgung
  • ungeeignetem Aufstellort
  • Frostgefahr ohne Schutzmaßnahmen
  • Anforderungen an sehr niedrige Leitfähigkeit ohne nachgeschaltete Polisherstufe
  • Anwendungen ohne definierte Zielqualität
  • unklarer Konditionierung nach der Umkehrosmose

Wenn die Zielqualität oder Rohwasserqualität nicht sicher bekannt ist, sollte die Auslegung vor Bestellung technisch geprüft werden.

Angaben für die technische Prüfung

Für die Auswahl und Auslegung der passenden Anhängeranlage sind folgende Angaben hilfreich:

  • gewünschte Variante mit 2.000 oder 4.000 l/h
  • Einsatzorte und Einsatzhäufigkeit
  • Anwendung oder Prozess
  • benötigte Permeatleistung
  • Tagesbedarf
  • Verbrauchsspitzen
  • gewünschte Permeatleitfähigkeit
  • Rohwasseranalyse
  • vorhandene Anschlussmöglichkeiten
  • Stromversorgung
  • Abwasserführung
  • Anforderungen an Dosierung oder Konditionierung
  • Anforderungen an Heizungsfüllwasser oder Prozesswasser
  • gewünschte Dokumentation der Wasserqualität
  • Transport- und Aufstellbedingungen
  • geplanter Liefertermin

Je vollständiger diese Angaben vorliegen, desto sicherer lässt sich beurteilen, ob die 2.000-l/h- oder 4.000-l/h-Anhängeranlage passend ist oder ob eine stationäre Anlage, Mietanlage oder zusätzliche Polisherstufe sinnvoller ist.

Angaben zum Hersteller

SCHALLER Wassertechnische Industrieanlagen GmbH
Petersbergstr. 4
74909 Meckesheim

Telefon: 0 62 26 / 92 36 - 10
Fax: 0 62 26 / 92 36 - 36

Internet:

EAN: ASUO4000-DS-HV

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