PFAS Entfernung Wasserfilter
für max. 4.500 l/h
Typ PFAS100
Art.Nr.: PFAS100
EUR 3.189,20
Preis netto: EUR 2.680,00
inkl. 19 % USt
Zahlungsweisen
für max. 4.500 l/h 5
Datenblätter
Produktbeschreibung
PFAS-Wasserfilter PFAS100 – bis 4.500 l/h mit 100 Liter Selektivharz
Der PFAS100 ist ein leistungsstarker Wasserfilter zur gezielten Reduzierung von PFAS aus Brunnenwasser, Grundwasser, Trinkwasser und technischen Wasserströmen.
Mit 100 Litern selektivem Ionenaustauscherharz Lewatit TP 108 DW, einer maximalen Durchflussleistung von 4.500 l/h und großen 2"-Anschlüssen eignet sich diese Ausführung besonders für größere Gebäude, gewerbliche Wasserversorgungen und technische Anwendungen mit höherem Wasserbedarf.
Das Verfahren ist einfach und wartungsarm: Das belastete Wasser strömt durch das Harzbett, die PFAS werden darin gebunden und das aufbereitete Wasser verlässt den Filter. Eine regelmäßige Regeneration mit Salz oder Chemikalien ist nicht erforderlich.
Technische Daten PFAS100
| Technische Daten | PFAS100 |
|---|---|
| Typ | PFAS100 |
| Harzfüllung | 100 Liter |
| Filtermaterial | Lewatit TP 108 DW |
| Max. Durchflussleistung | 4.500 l/h |
| Anschluss Eingang / Ausgang | 2" |
| Temperaturbereich | +5 bis +35 °C |
| Max. Betriebsdruck | 8 bar |
| Differenzdruck | max. 1 bar |
| Durchmesser ca. | 376 mm |
| Gesamthöhe ca. | 2.100 mm |
| Regeneration im normalen Betrieb | nicht erforderlich |
| Stromanschluss für die Filterpatrone | nicht erforderlich |
| Kontinuierlicher Abwasseranfall | nein |
| Standzeit | Berechnung anhand der Wasseranalyse; bei durchschnittlicher PFAS-Belastung bisher ca. 8–18 Jahre berechnet |
Die wichtigsten Vorteile des PFAS100
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100 Liter selektives Spezialharz zur PFAS-Reduzierung
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bis zu 4.500 l/h Durchflussleistung
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große 2"-Anschlüsse für höhere Wassermengen
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geeignet für kurz- und langkettige PFAS
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hohe PFAS-Aufnahmekapazität
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sehr lange mögliche Standzeit des Filtermaterials
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bei durchschnittlicher PFAS-Belastung wurden bei von uns geprüften Rohwasserwerten bereits Standzeiten von etwa 8 bis 18 Jahren berechnet
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keine regelmäßige Regeneration erforderlich
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kein Regeneriersalz notwendig
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keine permanente Chemikaliendosierung
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kein kontinuierlicher Abwasser- oder Konzentratstrom
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kein Stromanschluss für die eigentliche Filterpatrone erforderlich
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sehr geringer Bedienaufwand
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keine komplizierte Steuerung notwendig
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mit Aktivkohle kombinierbar
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mehrere PFAS-Filter können bei höheren Wassermengen parallel betrieben werden
-
einfacher Harzwechsel nach Erreichen der berechneten Kapazität
Der PFAS100 ist damit besonders interessant, wenn größere Wassermengen behandelt werden sollen, gleichzeitig aber eine möglichst einfache und wartungsarme PFAS-Aufbereitung gewünscht wird.
Wie funktioniert die PFAS-Entfernung?
Der PFAS100 wird mit dem speziell für diese Anwendung entwickelten Ionenaustauscherharz Lewatit TP 108 DW betrieben.
Lewatit TP 108 DW ist ein stark basisches, selektives Anionenaustauscherharz mit hoher Affinität zu PFAS.
Das belastete Wasser durchströmt die 100 Liter Harzfüllung. Dabei werden PFAS am Filtermaterial gebunden und im Harzbett zurückgehalten.
Das Harz ist unter anderem zur Reduzierung folgender PFAS geeignet:
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PFOA
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PFOS
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PFNA
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PFHxA
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PFHxS
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PFBS
-
PFBA
Damit werden sowohl langkettige als auch kurzkettige PFAS erfasst.
Warum 100 Liter Harz?
Beim PFAS100 steht gegenüber den kleineren PFAS50- und PFAS75-Ausführungen deutlich mehr Filtermaterial zur Verfügung.
Das bringt zwei wesentliche Vorteile:
-
höhere mögliche Wassermenge
-
höhere verfügbare PFAS-Aufnahmekapazität
Der PFAS100 eignet sich insbesondere, wenn:
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bis zu 4,5 m³/h benötigt werden
-
regelmäßig größere Wassermengen behandelt werden
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größere Verbrauchsspitzen auftreten
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mehr Harzreserve gewünscht wird
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eine gewerbliche oder technische Wasserversorgung vorhanden ist
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mehrere Verbraucher gleichzeitig versorgt werden
Die 2"-Anschlüsse ermöglichen außerdem eine hydraulisch günstige Einbindung bei größeren Rohrleitungen.
Wie lange hält die Harzfüllung?
Die lange mögliche Standzeit ist einer der wesentlichen Vorteile des PFAS100.
Bei durchschnittlichen PFAS-Belastungen haben wir anhand von uns geprüften Rohwasseranalysen bei bisherigen Auslegungen rechnerische Standzeiten von etwa 8 bis 18 Jahren ermittelt.
Für eine erste Berechnung benötigen wir hauptsächlich:
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PFAS-Werte des Rohwassers
-
ungefähren Wasserverbrauch
Aus diesen Angaben können wir die zu erwartende Standzeit der 100-Liter-Harzfüllung abschätzen.
Während dieser Zeit muss das Harz nicht regelmäßig regeneriert werden. Auch eine laufende Einstellung oder Programmierung des Filters ist nicht erforderlich.
Nach Erreichen der berechneten Kapazität wird die Harzfüllung ausgetauscht.
PFAS-Entfernung mit Aktivkohle kombinieren
Je nach Wasseranalyse kann eine Kombination aus Aktivkohle und PFAS-Ionenaustauscher besonders sinnvoll sein.
Die empfohlene Reihenfolge ist:
Rohwasser → Aktivkohlefilter → PFAS100
Als Vorstufe zum PFAS100 kommt beispielsweise der Aktivkohlefilter AKF 4,8 m³/h infrage.
Die Aktivkohle kann bereits vor dem Selektivharz:
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organische Begleitstoffe reduzieren
-
adsorbierbare Verbindungen zurückhalten
-
bestimmte PFAS teilweise aufnehmen
-
das nachgeschaltete PFAS-Harz entlasten
Der PFAS100 übernimmt anschließend die gezielte PFAS-Feinreinigung.
Bei besonders hohen Anforderungen oder stärker organisch belastetem Wasser kann eine größere Aktivkohlestufe sinnvoll sein, damit ausreichend Kontaktzeit zur Verfügung steht.
Warum Aktivkohle vor dem PFAS-Harz?
Das selektive Ionenaustauscherharz soll möglichst gezielt für die PFAS-Aufnahme genutzt werden.
Werden störende organische Begleitstoffe bereits durch Aktivkohle reduziert, kann dies mehrere Vorteile haben:
-
bessere Vorreinigung
-
Entlastung des PFAS-Harzes
-
zusätzliche Sicherheitsstufe
-
weniger konkurrierende Belastung des Selektivharzes
-
möglicherweise längere nutzbare Harzstandzeit
Ob die Kombination notwendig ist, können wir anhand der Wasseranalyse beurteilen.
Einfacher Betrieb ohne komplizierte Steuerung
Trotz der höheren Leistung ist der PFAS100 einfach aufgebaut.
Im normalen Betrieb muss der Betreiber:
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kein Salz nachfüllen
-
keine Regeneration programmieren
-
keine Chemikalien dosieren
-
keine täglichen Einstellungen vornehmen
Das Wasser wird einfach durch das Filterbett geführt.
Die eigentliche PFAS-Filterpatrone benötigt keinen eigenen Stromanschluss und erzeugt im normalen Betrieb kein kontinuierliches Abwasser.
Damit ist auch bei größeren Wassermengen ein sehr einfacher Anlagenbetrieb möglich.
Muss der PFAS100 regelmäßig rückgespült werden?
Nein.
Bei sauberem beziehungsweise ausreichend vorgefiltertem Wasser ist normalerweise keine regelmäßige Rückspülung erforderlich.
Sollte sich das Harzbett durch eingetragene Partikel verschmutzen und beispielsweise der Druckverlust ansteigen, kann der Filter bei Bedarf vorsichtig entgegen der normalen Fließrichtung mit Wasser rückgespült werden.
Dabei muss die Wassermenge begrenzt werden.
Bei einer zu starken Rückspülung oder einem zu hohen Wasserdurchfluss kann das Ionenaustauscherharz aufgewirbelt und aus dem Druckbehälter ausgespült werden.
Die Rückspülung reinigt lediglich ein verschmutztes Harzbett. Eine bereits verbrauchte PFAS-Aufnahmekapazität wird dadurch nicht wiederhergestellt.
Entsteht beim PFAS100 Abwasser?
Im normalen Filterbetrieb entsteht kein kontinuierlicher Abwasser- oder Konzentratstrom.
Das ist insbesondere bei größeren Wassermengen ein wesentlicher Vorteil gegenüber Trennverfahren, bei denen dauerhaft ein Konzentrat anfällt.
Wasser fällt nur bei einer gegebenenfalls erforderlichen Reinigung beziehungsweise vorsichtigen Rückspülung oder bei vorgeschalteten rückspülbaren Filteranlagen an.
Benötigt der PFAS100 Strom?
Die eigentliche PFAS100-Filterpatrone benötigt keinen Stromanschluss.
Das Wasser wird durch den vorhandenen Leitungsdruck beziehungsweise eine bauseitige Pumpe durch das Harzbett geführt.
Elektrische Anschlüsse können lediglich für zusätzliche Komponenten wie Pumpen, automatische Vorfilter oder Überwachungseinrichtungen erforderlich sein.
PFAS100 und Trinkwasser – aktueller Stand
Für die PFAS-Aufbereitung von Trinkwasser steht inzwischen Lewatit TP 108 DW als speziell für Trinkwassersysteme vorgesehene Ausführung des Selektivharzes zur Verfügung.
Was ist bereits vorhanden?
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spezielle Trinkwasserausführung Lewatit TP 108 DW
-
speziell für kurz- und langkettige PFAS entwickelt
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Zertifizierung nach NSF/ANSI/CAN Standard 61
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vom Hersteller für die PFAS-Entfernung aus Trinkwasser vorgesehen
-
spezielles Inbetriebnahmeverfahren für Trinkwasseranwendungen
-
länderspezifische Trinkwassernachweise können über den Hersteller bereitgestellt werden
Was ist für Deutschland zusätzlich zu beachten?
Für Deutschland gelten zusätzlich die Vorgaben der Trinkwasserverordnung und insbesondere die Regelungen nach § 20 TrinkwV.
Für Ionenaustauscher bestehen derzeit entsprechende Übergangs- und Fortschreibungsregelungen.
Bei einer konkreten Trinkwasseranwendung prüfen wir deshalb vor Lieferung den zu diesem Zeitpunkt aktuellen deutschen Zulassungs- und Nachweisstand und wählen die passende Harzausführung.
So wird die Anlage auf Grundlage des tatsächlich aktuellen Standes für das jeweilige Trinkwasserprojekt ausgeführt.
Welche PFAS-Grenzwerte gelten im Trinkwasser?
Seit dem 12. Januar 2026 gilt in Deutschland:
Summe PFAS-20: maximal 100 ng/l
Ab dem 12. Januar 2028 gilt zusätzlich:
Summe PFAS-4: maximal 20 ng/l
Zur PFAS-4-Gruppe gehören:
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PFOA
-
PFNA
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PFHxS
-
PFOS
Bei Trinkwasseranwendungen empfehlen wir eine geeignete Laboranalyse des aufbereiteten Wassers zur Kontrolle.
Muss der PFAS100 ständig kontrolliert werden?
Nein.
Die Filtergröße und die zu erwartende Standzeit werden anhand der PFAS-Belastung und der Wassermenge ausgelegt.
Dadurch kann der spätere Harzwechsel langfristig geplant werden.
Bei Trinkwasser ist eine Laboranalyse in geeigneten Abständen sinnvoll. Eine tägliche Kontrolle oder laufende Bedienung der Anlage ist jedoch nicht erforderlich.
Was passiert nach Erreichen der Harzkapazität?
Das PFAS-Harz wird im normalen Anlagenbetrieb nicht regeneriert.
Nach Erreichen der berechneten Kapazität wird die Harzfüllung ausgetauscht.
Für den PFAS100 werden insgesamt 100 Liter Ionenaustauscherharz benötigt:
4 × 25 Liter Lewatit TP 108 DW
Das beladene Filtermaterial wird anschließend entsprechend der vorhandenen Belastung fachgerecht entsorgt.
Lieferumfang PFAS100
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GFK-Druckbehälter
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PE-Innenbehälter
-
Verteilerkopf
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Anschlussarmatur
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100 Liter Lewatit TP 108 DW Ionenaustauscherharz
Die Filterpatrone wird aus Transportgründen nicht bereits mit eingefülltem Harz versendet. Die vier 25-Liter-Gebinde werden bei der Installation in den Behälter eingefüllt.
Welche PFAS-Filtergröße ist die richtige?
Unsere PFAS-Filter sind für unterschiedliche Wassermengen und Harzkapazitäten erhältlich.
| Ausführung | Harzvolumen | Max. Durchfluss | Anschluss | Durchmesser ca. | Höhe ca. |
|---|---|---|---|---|---|
| PFAS50 | 50 l | 2,0 m³/h | ¾" | 257 mm | 1.400 mm |
| PFAS75 | 75 l | 3,2 m³/h | ¾" | 334 mm | 1.550 mm |
| PFAS100 – aktuelle Ausführung | 100 l | 4,5 m³/h | 2" | 376 mm | 2.100 mm |
| PFAS125 | 125 l | 5,4 m³/h | 2" | 406 mm | 2.100 mm |
| PFAS150 | 150 l | 8,4 m³/h | 2" | 469 mm | 2.100 mm |
| PFAS200 | 200 l | 10,0 m³/h | 2" | 469 mm | 2.000 mm |
Der PFAS100 ist innerhalb der Baureihe die kleinste Standardausführung mit 2"-Anschlüssen und eignet sich deshalb besonders für den Einstieg in größere zentrale und gewerbliche Wasseraufbereitungen.
Bei höheren Wassermengen können mehrere PFAS-Filter auch parallel betrieben werden.
Häufige Fragen zum PFAS100
Für welche Wassermenge ist der PFAS100 geeignet?
Die maximale Durchflussleistung beträgt 4.500 l/h beziehungsweise 4,5 m³/h.
Damit eignet sich die Anlage für größere Gebäude, Gewerbe und technische Wasserversorgungen.
Warum hat der PFAS100 2"-Anschlüsse?
Ab dieser Baugröße werden deutlich höhere Wassermengen behandelt. Die großen Anschlüsse reduzieren unnötige hydraulische Engstellen und erleichtern die Einbindung in größere Rohrleitungssysteme.
Ist der PFAS100 für Brunnenwasser geeignet?
Ja.
Die übrigen Wasserwerte sollten vorher geprüft werden. Erhöhte Eisen-, Mangan- oder Trübstoffgehalte können eine Vorbehandlung erforderlich machen.
Entfernt der PFAS100 auch Eisen und Mangan?
Der Filter ist gezielt für PFAS vorgesehen.
Eisen, Mangan und größere Mengen an Schwebstoffen sollten vor der PFAS-Stufe entfernt werden.
Sollte ein Aktivkohlefilter vorgeschaltet werden?
Das kann besonders bei organischen Begleitbelastungen sinnvoll sein.
Für diese Leistungsgröße steht beispielsweise ein Aktivkohlefilter mit bis zu 4,8 m³/h zur Verfügung. Die genaue Auslegung hängt von Wasseranalyse, Belastung und gewünschter Kontaktzeit ab.
Muss das Harz jedes Jahr gewechselt werden?
Nein.
Bei durchschnittlichen PFAS-Belastungen wurden anhand von uns geprüften Rohwasserwerten bisher rechnerische Standzeiten von etwa 8 bis 18 Jahren ermittelt.
Muss der Filter regelmäßig regeneriert werden?
Nein.
Das Harz arbeitet bis zur berechneten Kapazitätsgrenze und wird anschließend ausgetauscht.
Muss Salz nachgefüllt werden?
Nein. Für die PFAS-Aufbereitung mit TP 108 ist keine regelmäßige Salzregeneration erforderlich.
Benötigt der PFAS100 Strom?
Die eigentliche Filterpatrone benötigt keinen Stromanschluss.
Entsteht dauerhaft Abwasser?
Nein. Während des normalen Filterbetriebs entsteht kein kontinuierlicher Abwasser- oder Konzentratstrom.
Kann der PFAS100 rückgespült werden?
Ja, falls sich das Harzbett durch Schmutzpartikel zugesetzt hat, kann der Behälter vorsichtig entgegen der Betriebsrichtung gespült werden.
Dabei muss die Wassermenge begrenzt werden, damit kein Ionenaustauscherharz ausgespült wird.
Kann ich zwei PFAS100 parallel betreiben?
Ja.
Durch eine Parallelschaltung lässt sich die mögliche Gesamtwassermenge erhöhen. Die Wasserverteilung auf beide Filter muss dabei gleichmäßig erfolgen.
Kann auch eine größere PFAS-Anlage gewählt werden, obwohl 4,5 m³/h ausreichen?
Ja.
Ein größerer Filter enthält mehr Harz und damit mehr verfügbare PFAS-Aufnahmekapazität. Das kann beispielsweise bei höherem Jahresverbrauch oder als zusätzliche Standzeitreserve sinnvoll sein.
Wie kann ich feststellen, ob PFAS im Wasser vorhanden sind?
PFAS werden durch eine Laboranalyse bestimmt. Normale Leitfähigkeits-, Härte- oder Schnelltests können PFAS nicht zuverlässig nachweisen.
Welche Angaben benötigen Sie für die Auslegung?
Für eine erste Auslegung benötigen wir hauptsächlich:
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aktuelle PFAS-Analyse
-
ungefährer Wasserverbrauch
-
maximal benötigter Durchfluss
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Nutzung als Trinkwasser, Brunnenwasser, Brauchwasser oder Prozesswasser
Anhand dieser Angaben können wir die passende Baugröße und die zu erwartende Standzeit beurteilen.
Auf unserer Homepage finden Sie weitere technische Informationen zur PFAS-Entfernung mit Ionenaustauschern.
Bewertungen
Angaben zum Hersteller
WHGFachbetrieb