PFAS Entfernung Wasserfilter
für max. 10.000 l/h
Typ PFAS200
Art.Nr.: PFAS200
EUR 6.021,40
Preis netto: EUR 5.060,00
inkl. 19 % USt
Zahlungsweisen
für max. 10.000 l/h 5
Datenblätter
Produktbeschreibung
PFAS-Wasserfilter PFAS200 – bis 10.000 l/h mit 200 Liter Selektivharz
Der PFAS200 ist die größte Standardausführung unserer PFAS-Filterserie und für die gezielte Reduzierung von PFAS bei größeren Wassermengen ausgelegt.
Mit 200 Litern selektivem Ionenaustauscherharz Lewatit TP 108 DW, einer maximalen Durchflussleistung von 10.000 l/h beziehungsweise 10 m³/h und großen 2"-Anschlüssen eignet sich der PFAS200 insbesondere für größere Gebäude, Gewerbe, Industrie, zentrale Brunnenwasserversorgungen und technische Wasseraufbereitungen.
Trotz der hohen Leistung arbeitet die Anlage nach einem einfachen Prinzip: Das belastete Wasser durchströmt das Harzbett, die PFAS werden darin gebunden und das aufbereitete Wasser verlässt den Filter.
Eine regelmäßige Regeneration mit Salz oder Chemikalien ist nicht erforderlich.
Technische Daten PFAS200
| Technische Daten | PFAS200 |
|---|---|
| Typ | PFAS200 |
| Harzfüllung | 200 Liter |
| Filtermaterial | Lewatit TP 108 DW |
| Max. Durchflussleistung | 10.000 l/h |
| Max. Durchflussleistung | 10,0 m³/h |
| Anschluss Eingang / Ausgang | 2" |
| Temperaturbereich | +5 bis +35 °C |
| Max. Betriebsdruck | 8 bar |
| Differenzdruck | max. 1 bar |
| Durchmesser ca. | 469 mm |
| Gesamthöhe ca. | 2.000 mm |
| Regeneration im normalen Betrieb | nicht erforderlich |
| Stromanschluss für die Filterpatrone | nicht erforderlich |
| Kontinuierlicher Abwasseranfall | nein |
| Standzeit | Berechnung anhand der Wasseranalyse; bei durchschnittlicher PFAS-Belastung bisher ca. 8–18 Jahre berechnet |
Die wichtigsten Vorteile des PFAS200
-
200 Liter selektives Spezialharz zur PFAS-Reduzierung
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hohe Durchflussleistung bis 10.000 l/h
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hohe PFAS-Aufnahmekapazität
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geeignet für kurz- und langkettige PFAS
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große 2"-Anschlüsse
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für größere zentrale Wasserversorgungen geeignet
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sehr lange mögliche Standzeit des Filtermaterials
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bei durchschnittlicher PFAS-Belastung wurden bei von uns geprüften Rohwasserwerten bereits Standzeiten von etwa 8 bis 18 Jahren berechnet
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keine regelmäßige Regeneration erforderlich
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kein Regeneriersalz notwendig
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keine permanente Chemikaliendosierung
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kein kontinuierlicher Abwasser- oder Konzentratstrom
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kein Stromanschluss für die eigentliche Filterpatrone erforderlich
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sehr geringer Bedienaufwand
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keine komplizierte Steuerung erforderlich
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sehr gut mit einer Aktivkohle-Vorstufe kombinierbar
-
mehrere PFAS200 können für noch größere Wassermengen parallel betrieben werden
-
auch mehrstufige PFAS-Filtration möglich
-
einfacher Harzwechsel nach Erreichen der berechneten Kapazität
Der PFAS200 ermöglicht damit eine leistungsfähige PFAS-Aufbereitung bis 10 m³/h bei gleichzeitig sehr geringem Bedienaufwand.
Wie funktioniert die PFAS-Entfernung?
Der PFAS200 wird mit 200 Litern des speziell für diese Anwendung entwickelten Ionenaustauscherharzes Lewatit TP 108 DW betrieben.
Lewatit TP 108 DW ist ein stark basisches, selektives Anionenaustauscherharz zur gezielten Aufnahme von PFAS.
Das belastete Wasser strömt durch das Harzbett. Die PFAS werden dabei am Ionenaustauscher gebunden und im Filter zurückgehalten.
Das Harz ist unter anderem für die Reduzierung folgender PFAS ausgelegt:
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PFOA
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PFOS
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PFNA
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PFHxA
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PFHxS
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PFBS
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PFBA
Damit können sowohl langkettige als auch kurzkettige PFAS behandelt werden.
Warum 200 Liter Harz?
Die große Harzfüllung ist einer der wesentlichen Vorteile des PFAS200.
Mehr Harz bedeutet eine entsprechend größere verfügbare Aufnahmekapazität für PFAS.
Der PFAS200 eignet sich besonders, wenn:
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bis zu 10 m³/h benötigt werden
-
viele Verbraucher gleichzeitig versorgt werden
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große Jahreswassermengen behandelt werden
-
Gewerbe- oder Industriebetriebe zentral versorgt werden
-
eine größere Brunnenwasserversorgung vorhanden ist
-
zusätzliche Harzreserve gewünscht wird
-
eine möglichst lange Standzeit angestrebt wird
Der PFAS200 stellt damit innerhalb unserer Standardserie die größte Harz- und Leistungsstufe dar.
Wie lange hält die Harzfüllung?
Die sehr lange mögliche Standzeit ist einer der wichtigsten Vorteile dieses Verfahrens.
Bei durchschnittlichen PFAS-Belastungen haben wir anhand von uns geprüften Rohwasseranalysen bei bisherigen Auslegungen rechnerische Standzeiten von etwa 8 bis 18 Jahren ermittelt.
Für eine erste Berechnung benötigen wir hauptsächlich:
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PFAS-Werte des Rohwassers
-
ungefähren Wasserverbrauch
Anhand dieser Angaben können wir die zu erwartende Standzeit der 200-Liter-Harzfüllung abschätzen.
Das Harz muss während dieser Zeit nicht regelmäßig regeneriert werden. Es müssen weder Regenerationsprogramme gestartet noch regelmäßig Salz oder Regenerationschemikalien nachgefüllt werden.
Nach Erreichen der berechneten Kapazität wird die Harzfüllung ausgetauscht.
PFAS-Entfernung mit Aktivkohle kombinieren
Gerade bei größeren zentralen Wasseraufbereitungen kann eine Kombination aus Aktivkohle und PFAS-Ionenaustauscher sinnvoll sein.
Die bevorzugte Reihenfolge ist:
Rohwasser → Aktivkohlefilter → PFAS200
In unserem Shop finden Sie Aktivkohlefilter (AKF) für unterschiedliche Wassermengen.
Eine vorgeschaltete Aktivkohlestufe kann:
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organische Begleitstoffe reduzieren
-
weitere adsorbierbare Stoffe zurückhalten
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bestimmte PFAS bereits teilweise aufnehmen
-
das nachgeschaltete Selektivharz entlasten
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zusätzliche Sicherheit bei komplex belastetem Rohwasser bieten
-
die nutzbare Standzeit des PFAS-Harzes positiv beeinflussen
Der PFAS200 übernimmt anschließend die gezielte PFAS-Feinreinigung.
Warum wird die Aktivkohlestufe bei 10 m³/h individuell ausgelegt?
Bei Aktivkohle ist nicht nur entscheidend, wie viel Wasser hydraulisch durch den Filter fließen kann.
Für die Adsorption ist auch die Kontaktzeit zwischen Wasser und Aktivkohle wichtig.
Ein Aktivkohlefilter, der hydraulisch 10 m³/h bewältigen kann, muss deshalb nicht automatisch die optimale Auslegung für eine PFAS-Vorbehandlung bei 10 m³/h darstellen.
Bei größeren Anlagen prüfen wir deshalb:
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Wasseranalyse
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gewünschte Wassermenge
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organische Begleitbelastung
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gewünschte Kontaktzeit
-
benötigtes Aktivkohlevolumen
-
ein- oder mehrstufige Ausführung
Dadurch kann die Aktivkohlestufe passend zum PFAS200 dimensioniert werden.
Einfacher Betrieb auch bei 10 m³/h
Auch die größte Standardausführung benötigt im normalen Filterbetrieb keine komplizierte Bedienung.
Der Betreiber muss:
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kein Regeneriersalz nachfüllen
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keine Regeneration programmieren
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keine Chemikalien dosieren
-
keine täglichen Einstellungen am Filter vornehmen
Das Wasser wird durch das Harzbett geführt und die PFAS werden darin gebunden.
Die eigentliche PFAS-Filterpatrone benötigt keinen eigenen Stromanschluss und erzeugt im normalen Betrieb kein kontinuierliches Abwasser.
Gerade bei größeren Wassermengen ist dies ein wesentlicher Vorteil des Verfahrens.
Muss der PFAS200 regelmäßig rückgespült werden?
Nein.
Bei sauberem beziehungsweise ausreichend vorgefiltertem Rohwasser ist normalerweise keine regelmäßige Rückspülung erforderlich.
Sollte sich das Harzbett durch eingetragene Schmutzpartikel zusetzen und dadurch beispielsweise der Druckverlust ansteigen, kann der Filter bei Bedarf vorsichtig entgegen der normalen Fließrichtung mit Wasser rückgespült werden.
Dabei muss die Wassermenge begrenzt werden.
Bei einem zu hohen Rückspülvolumenstrom kann das Ionenaustauscherharz stark aufgewirbelt und aus dem Druckbehälter ausgespült werden.
Die Rückspülung dient ausschließlich dazu, ein verschmutztes Harzbett zu reinigen.
Eine verbrauchte PFAS-Aufnahmekapazität wird durch Rückspülen nicht wiederhergestellt.
Entsteht beim PFAS200 Abwasser?
Während des normalen Filterbetriebs entsteht kein kontinuierlicher Abwasser- oder Konzentratstrom.
Bei einer behandelten Wassermenge von bis zu 10 m³/h ist dies ein wesentlicher Vorteil gegenüber Verfahren, bei denen permanent ein Teil des Zulaufwassers als Konzentrat anfällt.
Wasser fällt nur an, wenn:
-
eine gelegentliche Reinigung beziehungsweise vorsichtige Rückspülung notwendig wird
-
vorgeschaltete rückspülbare Filter gereinigt werden
Benötigt der PFAS200 Strom?
Die eigentliche PFAS200-Filterpatrone benötigt keinen Stromanschluss.
Das Wasser wird mit dem vorhandenen Leitungsdruck beziehungsweise über eine bauseitige Förderpumpe durch das Harzbett geführt.
Nur zusätzliche Anlagenkomponenten wie Pumpen, automatische Vorfilter, Messgeräte oder Überwachungseinrichtungen können elektrische Anschlüsse benötigen.
PFAS200 und Trinkwasser – aktueller Stand
Für die PFAS-Aufbereitung von Trinkwasser steht inzwischen Lewatit TP 108 DW als speziell für Trinkwassersysteme entwickelte Ausführung des Selektivharzes zur Verfügung.
Was ist bereits vorhanden?
-
spezielle Trinkwasserausführung Lewatit TP 108 DW
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für kurz- und langkettige PFAS entwickelt
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Zertifizierung nach NSF/ANSI/CAN Standard 61
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vom Hersteller für PFAS-Entfernung in Trinkwassersystemen vorgesehen
-
spezielles Inbetriebnahmeverfahren für Trinkwasseranwendungen
-
länderspezifische Trinkwassernachweise können über den Hersteller bereitgestellt werden
Was ist für Deutschland zusätzlich zu beachten?
Für den Einsatz in Deutschland gelten zusätzlich die Vorgaben der Trinkwasserverordnung und insbesondere § 20 TrinkwV.
Für Ionenaustauscher bestehen derzeit entsprechende Regelungen und Übergangsregelungen.
Bei einer konkreten Trinkwasseranwendung prüfen wir deshalb vor Lieferung den zu diesem Zeitpunkt aktuellen deutschen Zulassungs- und Nachweisstand und wählen die geeignete Harzausführung.
Damit wird bei jedem Trinkwasserprojekt der zum Zeitpunkt der Ausführung tatsächlich gültige Stand berücksichtigt.
Welche PFAS-Grenzwerte gelten im Trinkwasser?
Seit dem 12. Januar 2026 gilt in Deutschland:
Summe PFAS-20: maximal 100 ng/l
Ab dem 12. Januar 2028 gilt zusätzlich:
Summe PFAS-4: maximal 20 ng/l
Zur PFAS-4-Gruppe gehören:
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PFOA
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PFNA
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PFHxS
-
PFOS
Bei Trinkwasseranwendungen empfehlen wir eine geeignete Laboranalyse des aufbereiteten Wassers zur Kontrolle.
Muss der PFAS200 ständig kontrolliert werden?
Nein.
Die benötigte Harzmenge und die zu erwartende Standzeit werden anhand der vorhandenen PFAS-Belastung und der Wassermenge berechnet.
Dadurch kann der spätere Harzwechsel langfristig geplant werden.
Eine Laboranalyse in geeigneten Abständen ist insbesondere bei Trinkwasser sinnvoll. Eine tägliche Kontrolle oder laufende Bedienung des Filters ist nicht erforderlich.
Was passiert nach Erreichen der Harzkapazität?
Das PFAS-Harz wird im normalen Anlagenbetrieb nicht regelmäßig regeneriert.
Nach Erreichen der berechneten Kapazität wird die Harzfüllung ausgetauscht.
Der PFAS200 benötigt insgesamt:
200 Liter Lewatit TP 108 DW
Dies entspricht:
8 × 25 Liter Ionenaustauscherharz
Das beladene Filtermaterial wird anschließend entsprechend der aufgenommenen Belastung fachgerecht entsorgt.
Lieferumfang PFAS200
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GFK-Druckbehälter
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PE-Innenbehälter
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Verteilerkopf
-
Anschlussarmatur
-
200 Liter Lewatit TP 108 DW Ionenaustauscherharz
Die Filterpatrone wird aus Transportgründen nicht bereits mit eingefülltem Harz versendet.
Die 8 × 25-Liter-Gebinde werden bei der Installation in den Druckbehälter eingefüllt.
Welche PFAS-Filtergröße ist die richtige?
Unsere Standard-PFAS-Filter decken Wassermengen von 2 bis 10 m³/h ab.
| Ausführung | Harzvolumen | Max. Durchfluss | Anschluss | Durchmesser ca. | Höhe ca. |
|---|---|---|---|---|---|
| PFAS50 | 50 l | 2,0 m³/h | ¾" | 257 mm | 1.400 mm |
| PFAS75 | 75 l | 3,2 m³/h | ¾" | 334 mm | 1.550 mm |
| PFAS100 | 100 l | 4,5 m³/h | 2" | 376 mm | 2.100 mm |
| PFAS125 | 125 l | 5,4 m³/h | 2" | 406 mm | 2.100 mm |
| PFAS150 | 150 l | 8,4 m³/h | 2" | 469 mm | 2.100 mm |
| PFAS200 – aktuelle Ausführung | 200 l | 10,0 m³/h | 2" | 469 mm | 2.000 mm |
Der PFAS200 besitzt mit 200 Litern die größte Harzfüllung unserer Standardserie.
Das bietet zusätzliche Aufnahmekapazität und macht die Anlage besonders interessant für größere Jahreswassermengen.
Was ist bei mehr als 10 m³/h möglich?
Auch Wassermengen oberhalb von 10 m³/h können mit diesem Verfahren behandelt werden.
Dafür können beispielsweise mehrere PFAS-Filter parallel betrieben werden.
Beispiele:
-
2 × PFAS200 parallel für größere Volumenströme
-
mehrere Filterlinien für hohe Betriebssicherheit
-
modulare Erweiterung bei zukünftig steigendem Wasserbedarf
Durch die modulare Ausführung kann die PFAS-Aufbereitung an größere Wassermengen angepasst werden.
Ist eine zweistufige PFAS-Filtration möglich?
Ja.
Bei besonders hohen Anforderungen können PFAS-Filter auch hintereinander betrieben werden.
Eine mögliche Anlagenfolge wäre:
PFAS-Arbeitsfilter → PFAS-Sicherheitsfilter
Die erste Stufe übernimmt die Hauptbelastung. Die zweite Stufe dient als zusätzliche Sicherheits- beziehungsweise Feinreinigungsstufe.
Bei einem späteren Harzwechsel kann dieses Konzept zusätzliche Betriebssicherheit bieten.
Häufige Fragen zum PFAS200
Für welche Wassermenge ist der PFAS200 geeignet?
Der maximale Durchfluss beträgt 10.000 l/h beziehungsweise 10 m³/h.
Damit eignet sich der PFAS200 insbesondere für größere zentrale Wasserversorgungen, Gewerbe und Industrie.
Ist PFAS200 die größte Standardausführung?
Ja. Innerhalb dieser PFAS-Serie ist der PFAS200 mit 200 Litern Selektivharz und maximal 10 m³/h die größte Standardausführung.
Für höhere Leistungen können mehrere Filter kombiniert oder projektspezifische Anlagen aufgebaut werden.
Warum sind 200 Liter Harz von Vorteil?
Mehr Harz bedeutet eine größere verfügbare PFAS-Aufnahmekapazität.
Das ist insbesondere bei großen Jahreswassermengen und dem Wunsch nach langen Standzeiten interessant.
Muss ich 10 m³/h durch den Filter fahren?
Nein.
10 m³/h ist die maximale Durchflussleistung. Der Filter kann selbstverständlich auch mit geringeren Wassermengen betrieben werden.
Kann der PFAS200 für Brunnenwasser eingesetzt werden?
Ja.
Weitere Belastungen wie Eisen, Mangan, Trübung und größere Partikel sollten vorher geprüft und gegebenenfalls durch eine geeignete Vorbehandlung reduziert werden.
Entfernt der PFAS200 auch Eisen und Mangan?
Der PFAS200 ist speziell für die PFAS-Reduzierung vorgesehen.
Eisen, Mangan und größere Partikel sollten möglichst vor dem PFAS-Filter entfernt werden.
Sollte Aktivkohle vorgeschaltet werden?
Je nach Rohwasser kann dies sinnvoll sein.
Aktivkohle kann organische Begleitstoffe und weitere adsorbierbare Belastungen reduzieren und dadurch die nachgeschaltete PFAS-Stufe entlasten.
Welche Aktivkohlefiltergröße brauche ich für 10 m³/h?
Dies sollte nicht ausschließlich anhand des maximalen Durchflusses entschieden werden.
Bei einer Aktivkohlefiltration spielt auch die Kontaktzeit eine wesentliche Rolle. Deshalb legen wir die Aktivkohlestufe anhand von Wassermenge, Analyse und Aufbereitungsziel aus.
Muss das Harz jedes Jahr gewechselt werden?
Nein.
Bei durchschnittlichen PFAS-Belastungen wurden bei von uns geprüften Rohwasserwerten bisher rechnerische Standzeiten von etwa 8 bis 18 Jahren ermittelt.
Muss das Harz regelmäßig regeneriert werden?
Nein.
Das Harz arbeitet bis zur berechneten Kapazitätsgrenze und wird anschließend ausgetauscht.
Benötigt der PFAS200 Salz?
Nein.
Benötigt der PFAS200 Strom?
Die eigentliche Filterpatrone benötigt keinen Stromanschluss.
Entsteht im normalen Betrieb Abwasser?
Nein.
Während der normalen PFAS-Filtration entsteht kein kontinuierlicher Abwasser- oder Konzentratstrom.
Kann der PFAS200 rückgespült werden?
Falls sich das Harzbett durch eingetragene Partikel verschmutzt hat, kann der Filter vorsichtig entgegen der normalen Fließrichtung gespült werden.
Die Wassermenge muss dabei begrenzt werden, damit kein Ionenaustauscherharz ausgespült wird.
Kann ich zwei PFAS200 parallel betreiben?
Ja.
Mehrere PFAS200 können parallel angeordnet werden, wenn höhere Wassermengen benötigt werden.
Können zwei PFAS-Filter hintereinander betrieben werden?
Ja.
Eine Reihenschaltung ist insbesondere bei hohen Sicherheitsanforderungen möglich. Dabei kann der zweite Filter als zusätzliche Sicherheitsstufe eingesetzt werden.
Wie werden PFAS nach dem Filter kontrolliert?
PFAS werden durch eine geeignete Laboranalyse bestimmt.
Normale Leitfähigkeits-, Härte- oder Schnelltests können PFAS nicht zuverlässig messen.
Welche Angaben benötigen Sie für eine Auslegung?
Für eine erste Auslegung benötigen wir hauptsächlich:
-
aktuelle PFAS-Analyse des Rohwassers
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ungefähren Wasserverbrauch
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maximal benötigten Durchfluss
-
Nutzung als Trinkwasser, Brunnenwasser, Brauchwasser oder Prozesswasser
Anhand dieser Angaben können wir die geeignete Filtergröße und die voraussichtliche Standzeit abschätzen.
Auf unserer Homepage finden Sie weitere technische Informationen zur PFAS-Entfernung mit Ionenaustauschern.
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Angaben zum Hersteller
WHGFachbetrieb