PFAS Entfernung Wasserfilter
für max. 2.000 l/h
Typ PFAS50
Art.Nr.: PFAS50
EUR 1.523,20
Preis netto: EUR 1.280,00
inkl. 19 % USt
Zahlungsweisen
für max. 2.000 l/h 5
Datenblätter
Produktbeschreibung
PFAS-Wasserfilter PFAS50 – bis 2.000 l/h mit 50 Liter Selektivharz
Der PFAS50 ist ein kompakter und besonders wartungsarmer Wasserfilter zur gezielten Reduzierung von PFAS aus Brunnenwasser, Grundwasser, Trinkwasser und technischen Wasserströmen.
Die Filterpatrone wird mit 50 Litern selektivem Ionenaustauscherharz Lewatit TP 108 DW betrieben und ist für einen maximalen Wasserdurchfluss von 2.000 l/h ausgelegt.
Das Besondere an diesem Verfahren ist der einfache Betrieb: Das Wasser strömt durch das Harzbett, die PFAS werden darin gebunden und das aufbereitete Wasser verlässt den Filter. Es sind keine regelmäßige Regeneration, keine Salztabletten und keine permanente Chemikaliendosierung erforderlich.
Technische Daten PFAS50
| Technische Daten | PFAS50 |
|---|---|
| Typ | PFAS50 |
| Harzfüllung | 50 Liter |
| Filtermaterial | Lewatit TP 108 DW |
| Max. Durchflussleistung | 2.000 l/h |
| Anschluss Eingang / Ausgang | ¾" |
| Temperaturbereich | +5 bis +35 °C |
| Max. Betriebsdruck | 8 bar |
| Differenzdruck | max. 1 bar |
| Durchmesser ca. | 257 mm |
| Gesamthöhe ca. | 1.400 mm |
| Regeneration im normalen Betrieb | nicht erforderlich |
| Stromanschluss für die Filterpatrone | nicht erforderlich |
| Kontinuierlicher Abwasseranfall | nein |
| Standzeit | Berechnung anhand der Wasseranalyse; bei durchschnittlicher PFAS-Belastung bisher ca. 8–18 Jahre berechnet |
Die wichtigsten Vorteile des PFAS50
-
gezielte Reduzierung von PFAS aus Wasser
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selektives Spezialharz für kurz- und langkettige PFAS
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sehr lange mögliche Standzeiten des Filtermaterials
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bei durchschnittlicher PFAS-Belastung wurden bei von uns geprüften Rohwasserwerten bereits Standzeiten von etwa 8 bis 18 Jahren berechnet
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kein Regeneriersalz erforderlich
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keine regelmäßige chemische Regeneration
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keine permanente Chemikaliendosierung
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kein kontinuierlicher Abwasser- oder Konzentratstrom
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kein Stromanschluss für die eigentliche Filterpatrone erforderlich
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geringer Wartungs- und Bedienaufwand
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kompakte Bauweise
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keine komplizierte Steuerung notwendig
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mehrere Filter können bei höherem Wasserbedarf parallel betrieben werden
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Kombination mit Aktivkohle möglich
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Filterharz kann nach Erreichen der Kapazität einfach ausgetauscht werden
Der PFAS50 eignet sich damit besonders für Anwendungen, bei denen eine dauerhafte PFAS-Aufbereitung mit möglichst geringem Bedienaufwand gewünscht wird.
Wie funktioniert die PFAS-Entfernung?
Im PFAS50 wird das speziell für diese Anwendung entwickelte Ionenaustauscherharz Lewatit TP 108 DW eingesetzt.
Lewatit TP 108 DW ist ein stark basisches Anionenaustauscherharz mit hoher Selektivität für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen.
Das belastete Wasser strömt durch das Harzbett. Die PFAS werden dabei am Harz gebunden und im Filter zurückgehalten.
Das Verfahren ist unter anderem für die Reduzierung verschiedener kurz- und langkettiger PFAS ausgelegt, darunter:
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PFOA
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PFOS
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PFNA
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PFHxA
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PFHxS
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PFBS
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PFBA
Dadurch unterscheidet sich das verwendete Selektivharz deutlich von einem normalen Ionenaustauscher zur Enthärtung oder Vollentsalzung.
Wie lange hält die Harzfüllung?
Ein wesentlicher Vorteil des PFAS50 ist die sehr lange mögliche Standzeit des Filterharzes.
Bei durchschnittlichen PFAS-Belastungen haben wir anhand von uns geprüften Rohwasseranalysen bei bisherigen Auslegungen rechnerische Standzeiten von etwa 8 bis 18 Jahren ermittelt.
Für die Berechnung benötigen wir im Wesentlichen:
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vorhandene PFAS-Werte im Rohwasser
-
ungefährer Wasserverbrauch
Aus diesen Daten können wir die zu erwartende Standzeit für den jeweiligen Einsatzfall abschätzen.
Der Betreiber muss das Harz während dieser Zeit nicht regelmäßig regenerieren oder Einstellungen am Filter verändern. Nach Erreichen der berechneten Kapazität wird die Harzfüllung ausgetauscht.
PFAS entfernen mit Aktivkohle und Ionenaustauscher
Je nach Rohwasser kann eine Kombination aus Aktivkohle und PFAS-Ionenaustauscher besonders sinnvoll sein.
Wir empfehlen dann folgende Reihenfolge:
Rohwasser → Aktivkohlefilter → PFAS-Filter
Ein vorgeschalteter Aktivkohlefilter (AKF) kann organische Begleitstoffe und weitere adsorbierbare Belastungen bereits vor dem PFAS-Filter reduzieren.
Auch ein Teil der PFAS kann bereits durch geeignete Aktivkohle aufgenommen werden. Das nachgeschaltete Selektivharz übernimmt anschließend die gezielte PFAS-Feinreinigung.
Die Vorteile einer solchen Kombination können sein:
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zusätzliche Reinigungsstufe vor dem PFAS-Harz
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Entlastung des selektiven Ionenaustauschers
-
Reduzierung organischer Begleitstoffe
-
zusätzliche Sicherheit bei komplex belastetem Rohwasser
-
möglicherweise längere nutzbare Standzeit des PFAS-Harzes
Ob ein Aktivkohlefilter erforderlich oder sinnvoll ist, kann anhand der vorhandenen Wasseranalyse beurteilt werden.
Einfacher Betrieb ohne aufwendige Bedienung
Der PFAS50 ist bewusst einfach aufgebaut.
Im normalen Betrieb muss der Betreiber keine Regenerationsprogramme starten und keine Chemikalien oder Salztabletten nachfüllen. Das Wasser durchströmt den Filter kontinuierlich und die PFAS werden im Harz gebunden.
Die eigentliche Filterpatrone benötigt:
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keine automatische Regenerationssteuerung
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kein Regeneriersalz
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keine regelmäßige Chemikaliendosierung
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keinen eigenen Stromanschluss
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keinen permanenten Abwasseranschluss für den normalen Filterbetrieb
Dadurch eignet sich die Anlage auch für Anwendungen, bei denen eine möglichst unkomplizierte Wasseraufbereitung gewünscht wird.
Muss der PFAS-Filter regelmäßig rückgespült werden?
Nein. Eine regelmäßige Rückspülung ist bei sauberem beziehungsweise ausreichend vorgefiltertem Wasser normalerweise nicht erforderlich.
Sollte das Filterbett im Laufe der Zeit durch eingetragene Partikel verschmutzt sein und dadurch beispielsweise der Druckverlust ansteigen, kann der Filter vorsichtig entgegen der normalen Fließrichtung rückgespült werden.
Dabei ist wichtig:
Die Rückspülwassermenge muss begrenzt werden.
Bei einem zu hohen Wasserdurchfluss oder einer zu starken Rückspülung kann das leichte Ionenaustauscherharz stark aufgewirbelt und im ungünstigsten Fall aus dem Filterbehälter ausgespült werden.
Die Rückspülung dient ausschließlich der Reinigung eines verschmutzten Filterbetts. Sie regeneriert das PFAS-Harz nicht und stellt eine bereits verbrauchte PFAS-Aufnahmekapazität nicht wieder her.
Benötigt der PFAS50 einen Abwasseranschluss?
Für den normalen Filterbetrieb entsteht kein kontinuierlicher Abwasser- oder Konzentratstrom.
Das unterscheidet den PFAS-Ionenaustauscher beispielsweise von einer Umkehrosmoseanlage.
Nur wenn eine gelegentliche manuelle Rückspülung erforderlich wird oder vorgeschaltete Filteranlagen regelmäßig rückgespült werden, muss das dabei anfallende Spülwasser abgeleitet werden.
Benötigt die Anlage Strom?
Die eigentliche PFAS50-Filterpatrone benötigt keinen Stromanschluss.
Das Wasser wird durch den vorhandenen Leitungsdruck beziehungsweise eine bauseitige Pumpe durch das Harzbett geführt.
Nur zusätzliche Anlagenteile wie Pumpen, automatische Vorfilter oder Überwachungseinrichtungen können einen elektrischen Anschluss benötigen.
PFAS50 und Trinkwasser – aktueller Stand
Für die PFAS-Aufbereitung von Trinkwasser steht inzwischen Lewatit TP 108 DW als speziell für Trinkwassersysteme vorgesehene Ausführung des Selektivharzes zur Verfügung.
Was ist bereits vorhanden?
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spezielle Trinkwasserausführung Lewatit TP 108 DW
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für kurz- und langkettige PFAS entwickelt
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Zertifizierung nach NSF/ANSI/CAN Standard 61
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Herstellerinformationen und spezielle Inbetriebnahmevorgaben für Trinkwasseranwendungen
-
länderspezifische Trinkwassernachweise können über den Hersteller bereitgestellt werden
Was ist für Deutschland noch zu beachten?
Für Deutschland gelten zusätzlich die Vorgaben der Trinkwasserverordnung und insbesondere die Regelungen nach § 20 TrinkwV.
Für Ionenaustauscher bestehen derzeit noch entsprechende Übergangs- beziehungsweise Fortschreibungsregelungen. Bei einer konkreten Trinkwasseranwendung prüfen wir deshalb vor Lieferung den aktuellen deutschen Zulassungs- und Nachweisstand und wählen die hierfür passende Harzausführung.
Damit erhält der Kunde keine veraltete pauschale Aussage zur Trinkwasserzulassung, sondern den zum Zeitpunkt des Projekts tatsächlich aktuellen Stand.
Welche PFAS-Grenzwerte gelten im Trinkwasser?
Seit dem 12. Januar 2026 gilt in Deutschland:
Summe PFAS-20: maximal 100 ng/l
Ab dem 12. Januar 2028 gilt zusätzlich:
Summe PFAS-4: maximal 20 ng/l
Zur PFAS-4-Gruppe gehören:
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PFOA
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PFNA
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PFHxS
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PFOS
Bei Trinkwasseranwendungen empfehlen wir, die Wasserqualität nach der Aufbereitung in geeigneten Abständen durch ein Labor kontrollieren zu lassen.
Muss ich ständig kontrollieren, ob das Harz noch funktioniert?
Nein.
Die Filtergröße und zu erwartende Standzeit werden anhand der vorhandenen PFAS-Belastung und des Wasserverbrauchs berechnet. Dadurch kann der Harzwechsel langfristig geplant werden.
Eine gelegentliche Laboranalyse des aufbereiteten Wassers ist insbesondere bei Trinkwasser sinnvoll und dient als zusätzliche Kontrolle.
Ein täglicher Test oder eine laufende Bedienung des Filters ist nicht erforderlich.
Was passiert, wenn das Harz verbraucht ist?
Das PFAS-Harz wird nicht wie ein Enthärtungsharz regelmäßig regeneriert.
Nach Erreichen der berechneten Kapazität wird die Harzfüllung ausgetauscht. Das mit PFAS beladene Material wird anschließend entsprechend der vorhandenen Belastung fachgerecht entsorgt.
Für den PFAS50 werden 50 Liter Filterharz benötigt.
Das Austauschharz ist direkt in unserem Shop als Lewatit TP 108 DW erhältlich.
Was ist im PFAS50 enthalten?
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GFK-Druckbehälter
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PE-Innenbehälter
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Verteilerkopf
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Anschlussarmatur
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50 Liter Lewatit TP 108 DW Ionenaustauscherharz
Die Filterpatrone wird aus Transportgründen nicht bereits mit eingefülltem Harz versendet. Für den PFAS50 werden 2 × 25 Liter Filterharz benötigt.
Welche PFAS-Filtergröße ist die richtige?
Unsere PFAS-Filter sind in mehreren Baugrößen erhältlich. Die Auswahl richtet sich hauptsächlich nach dem erforderlichen Wasserdurchfluss und der gewünschten Harzmenge.
| Ausführung | Harzvolumen | Max. Durchfluss | Anschluss | Durchmesser ca. | Höhe ca. |
|---|---|---|---|---|---|
| PFAS50 – aktuelle Ausführung | 50 l | 2,0 m³/h | ¾" | 257 mm | 1.400 mm |
| PFAS75 | 75 l | 3,2 m³/h | ¾" | 334 mm | 1.550 mm |
| PFAS100 | 100 l | 4,5 m³/h | 2" | 376 mm | 2.100 mm |
| PFAS125 | 125 l | 5,4 m³/h | 2" | 406 mm | 2.100 mm |
| PFAS150 | 150 l | 8,4 m³/h | 2" | 469 mm | 2.100 mm |
| PFAS200 | 200 l | 10,0 m³/h | 2" | 469 mm | 2.000 mm |
Bei noch höheren Wassermengen können mehrere PFAS-Filter parallel betrieben werden.
Ein größerer Filter bietet nicht nur einen höheren möglichen Durchfluss, sondern enthält auch mehr Selektivharz. Dadurch steht entsprechend mehr Aufnahmekapazität zur Verfügung.
Häufige Fragen zum PFAS50
Kann der PFAS50 in einem Einfamilienhaus eingesetzt werden?
Ja. Mit bis zu 2.000 l/h eignet sich der PFAS50 besonders für kleinere zentrale Wasserversorgungen, Brunnenanlagen und Gebäude mit entsprechendem Spitzenwasserbedarf.
Ist der PFAS50 auch für Brunnenwasser geeignet?
Ja. Wichtig ist eine vorherige Wasseranalyse. Sind neben PFAS beispielsweise größere Mengen Eisen, Mangan oder Trübstoffe vorhanden, sollten diese vor dem PFAS-Filter entfernt werden.
Entfernt der PFAS50 auch Eisen und Mangan?
Der Filter ist speziell für die PFAS-Reduzierung vorgesehen. Eisen, Mangan und größere Mengen an Schwebstoffen sollten mit einer geeigneten Vorbehandlung entfernt werden.
Kann ich den PFAS50 mit einem Aktivkohlefilter kombinieren?
Ja. Die Kombination aus vorgeschaltetem Aktivkohlefilter und nachgeschaltetem PFAS-Ionenaustauscher kann insbesondere bei organisch belastetem Wasser sinnvoll sein.
Muss ich das Harz jedes Jahr wechseln?
Nein. Gerade die lange mögliche Standzeit ist einer der wesentlichen Vorteile des Verfahrens. Bei durchschnittlichen PFAS-Belastungen wurden bei von uns geprüften Rohwasserwerten bisher rechnerische Standzeiten von etwa 8 bis 18 Jahren ermittelt.
Muss ich den Filter regelmäßig warten?
Der normale Wartungsaufwand ist gering. Es ist keine regelmäßige Salzregeneration oder Chemikaliendosierung erforderlich. Bei Trinkwasser empfehlen wir lediglich eine geeignete analytische Kontrolle.
Kann das Harz regeneriert werden?
Im normalen Anlagenbetrieb wird das PFAS-Harz nicht regeneriert. Nach Erreichen der berechneten Kapazität wird es ausgetauscht.
Entsteht bei der PFAS-Entfernung Abwasser?
Im normalen Filterbetrieb entsteht kein kontinuierlicher Abwasserstrom.
Kann der Filter rückgespült werden?
Falls sich das Harzbett durch Partikel zugesetzt hat, kann der Filter vorsichtig entgegen der normalen Fließrichtung mit Wasser gereinigt werden. Die Wassermenge muss dabei niedrig gehalten werden, damit kein Ionenaustauscherharz ausgespült wird.
Kann ich mehrere PFAS-Filter miteinander kombinieren?
Ja. Mehrere Filter können bei größeren Wassermengen parallel betrieben werden. Bei besonderen Anforderungen sind auch mehrstufige Anlagenkonzepte möglich.
Wie kann ich feststellen, ob PFAS im Wasser vorhanden sind?
PFAS werden über eine Laboranalyse bestimmt. Übliche Schnelltests oder Leitfähigkeitsmessgeräte können PFAS nicht zuverlässig erfassen.
Welche Angaben benötigen Sie für die Auslegung?
Für eine erste Prüfung benötigen wir vor allem:
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aktuelle PFAS-Analyse des Rohwassers
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ungefährer Wasserverbrauch
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gewünschter maximaler Durchfluss
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Information, ob das Wasser als Trink-, Brauch- oder Prozesswasser verwendet wird
Anhand dieser Angaben können wir prüfen, welche Filtergröße sinnvoll ist und welche Standzeit ungefähr zu erwarten ist.
Auf unserer Homepage finden Sie zusätzliche technische Informationen zur PFAS-Entfernung mit Ionenaustauschern.
Bewertungen
Angaben zum Hersteller
WHGFachbetrieb