Antiscalant VITEC 1200
20 kg Kanister
Zolltarifnummer 39069090
Art.Nr.: ASV1200
EUR 151,56 - EUR 179,98
Preis netto: EUR 151,24
inkl. 19 % USt
Mengenrabatt
| Anzahl | Einzelpreis | pro Kilogramm |
|---|---|---|
| 1-5 | EUR 179,98 | EUR 1,50 |
| 6-11 -5 % | EUR 170,50 | EUR 1,42 |
| 12-23 -11 % | EUR 161,03 | EUR 1,34 |
| >= 24 -16 % | EUR 151,56 | EUR 1,26 |
Zahlungsweisen
20 kg Kanister 5
Datenblätter
Vitec-1200-Datenblatt-Kurita.pdf (0.14 MB)
Produktbeschreibung
VITEC 1200 – phosphorfreies Antiscalant im 20-kg-Kanister
VITEC 1200 ist ein flüssiger, phosphorfreier Härtestabilisator und Dispergator für industrielle Umkehrosmose- und Membrananlagen. Das Produkt basiert auf niedermolekularen Polycarbonsäuren und wird eingesetzt, wenn Wasserhärte oder mineralische Trübstoffe anorganische Ablagerungen auf den Membranoberflächen verursachen können.
Die phosphorfreie Formulierung grenzt VITEC 1200 deutlich von Antiscalants ab, die auf einer Kombination aus Phosphon- und Polycarbonsäuren basieren.
Vorteile von VITEC 1200
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phosphorfreie Formulierung
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Härtestabilisator und Dispergator für Membrananlagen
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unterstützt die Stabilisierung anorganischer Härtebildner
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hält mineralische Trübstoffe in Schwebe
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empfohlene Produktkonzentration im Retentat von 5–50 g/m³
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als Konzentrat oder verdünnte Lösung einsetzbar
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unbegrenzt mit Wasser mischbar
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für eine automatische, feedstromabhängige Dosierung geeignet
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keine Gefahrstoffkennzeichnung nach CLP erforderlich
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ausschließlich für den industriellen und gewerblichen Einsatz
Phosphorfreier Membranschutz
Bei der Umkehrosmose werden gelöste Salze im Retentat aufkonzentriert. Überschreiten schwer lösliche Verbindungen dabei ihre Löslichkeitsgrenze, können sich Kristalle bilden und auf den Membranoberflächen ablagern.
VITEC 1200 hemmt die Bildung solcher anorganischen Ablagerungen und unterstützt die Dispergierung eingetragener mineralischer Partikel. Die Inhaltsstoffe werden dabei nicht aus dem Wasser entfernt. Stattdessen wird ihre Ablagerungsneigung reduziert und ihr Austrag über den Retentatstrom unterstützt.
Die phosphorfreie Formulierung ist insbesondere interessant, wenn:
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ein phosphorfreies Antiscalant gefordert ist
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der zusätzliche Phosphoreintrag durch die Dosierchemikalie vermieden werden soll
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betriebliche oder behördliche Anforderungen die eingesetzten Aufbereitungsstoffe begrenzen
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ein Polycarbonsäureprodukt für die Membranvorbehandlung vorgesehen ist
Die Produktauswahl muss dennoch immer anhand der Wasseranalyse und der Betriebsbedingungen erfolgen.
Dosierung von VITEC 1200
Die Produktkonzentration im Retentat sollte zwischen 5 und 50 g/m³ liegen. Dieser Konzentrationsbereich ist nicht direkt mit der Dosierung in das Speisewasser gleichzusetzen. Entscheidend ist, wie stark das Wasser durch die eingestellte Ausbeute im Retentat aufkonzentriert wird.
Die genaue Dosiermenge hängt unter anderem ab von:
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Wasserhärte und Alkalität
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pH-Wert und Temperatur
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Sulfat- und Silikatkonzentration
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mineralischer Trübstoffbelastung
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Feed-, Permeat- und Retentatmenge
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geplanter Ausbeute
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Membrantyp und vorhandener Vorbehandlung
VITEC 1200 kann unverdünnt oder mit Wasser verdünnt eingesetzt werden. Die Dosierung sollte an oder vor einer Stelle mit intensiver Durchmischung erfolgen.
Bei schwankender Speisewassermenge empfiehlt sich eine automatische, vom Feedstrom abhängige Dosierung. Passende Antiscalant-Dosiersysteme stehen für unterschiedliche Anschlussgrößen zur Verfügung.
Abgrenzung zu VITEC 1135 und VITEC 1141
| Eigenschaft | VITEC 1200 – aktuelle Ausführung | VITEC 1135 | VITEC 1141 |
|---|---|---|---|
| Wirkstoffbasis | niedermolekulare Polycarbonsäuren | Phosphon- und Polycarbonsäuren | Phosphon- und Polycarbonsäuren |
| Phosphorfreie Formulierung | ja | nein | nein |
| Retentatkonzentration | 5–50 g/m³ | 20–200 g/m³ | 3–30 g/m³ |
| CLP-Einstufung | keine Einstufung erforderlich | keine Einstufung erforderlich | H290 und H318 |
Die Produkte dürfen wegen der unterschiedlichen Formulierungen und Dosierbereiche nicht ohne Neuberechnung gegeneinander ausgetauscht werden. Bei einer Umstellung müssen Wasseranalyse, Ausbeute, Dosierpumpeneinstellung und Werkstoffverträglichkeit erneut geprüft werden.
Weitere VITEC-Produkte
| Produkt | Technischer Schwerpunkt |
|---|---|
| VITEC 1200 – aktuelle Ausführung | phosphorfreie Härtestabilisierung und Dispergierung |
| VITEC 3000 | breites Wirkungsspektrum für unterschiedliche Rohwässer und Scaling-Risiken |
| VITEC 4000 | Spezialprodukt bei erhöhter Silikatbelastung und Silica-Scaling |
| VITEC 7000 | Spezialprodukt bei ausgeprägtem Sulfat-Scaling-Risiko |
Technische Daten
| Eigenschaft | Angabe |
|---|---|
| Produkt | VITEC 1200 |
| Gebinde | 20-kg-Kanister |
| Art.-Nr. | ASV1200 |
| Produkttyp | phosphorfreier Härtestabilisator und Dispergator |
| Wirkstoffbasis | niedermolekulare Polycarbonsäuren |
| Aussehen | klare bis leicht trübe, farblose bis gelbliche Flüssigkeit |
| pH-Wert bei 1 % | 4,5 ± 0,5 |
| Dichte | ca. 1,18–1,24 g/cm³ |
| Dynamische Viskosität bei 20 °C | 50 mPa·s |
| Wasserlöslichkeit | unbegrenzt |
| Gefrierpunkt | −12 ± 2 °C |
| Retentatkonzentration | 5–50 g/m³ |
| Analytische Bestimmung | über den Polycarbonsäuregehalt |
| Zolltarifnummer | 39069090 |
| Verwendung | industrieller und gewerblicher Einsatz |
Materialverträglichkeit
Alle produktberührten Bauteile der Dosiertechnik müssen aus säurebeständigen Werkstoffen bestehen. Kunststoffe sollten gegenüber metallischen Werkstoffen bevorzugt werden.
Geeignete Werkstoffe sind insbesondere:
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Polyethylen (PE)
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Polyvinylchlorid (PVC)
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weitere medienbeständige Kunststoffe nach technischer Prüfung
Dosierpumpe, Sauglanze, Dosierleitungen, Impfventil, Dosierbehälter, Anschlüsse und Dichtungen müssen vor dem Einsatz auf Beständigkeit gegenüber VITEC 1200 geprüft werden.
Hinweise zur Trinkwasseranwendung
Ältere Produktunterlagen verweisen noch auf die frühere §11-Liste der Trinkwasserverordnung 2001. Für aktuelle Trinkwasseranwendungen müssen stattdessen die jeweils gültige Trinkwasserverordnung und die aktuelle §20-Liste des Umweltbundesamtes berücksichtigt werden.
Die Listung einer Wirkstoffgruppe ist nicht mit einer pauschalen Freigabe jedes Handelsprodukts gleichzusetzen. Vor einem Einsatz in der Trinkwasseraufbereitung sind insbesondere zu prüfen:
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genaue Wirkstoffzusammensetzung
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Reinheitsanforderungen nach DIN EN 15039
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maximal zulässige Zugabemenge
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Konzentration nach Abschluss der Aufbereitung
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aktuelle Herstellerbestätigung
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Anforderungen der zuständigen Behörde
Ohne diese Prüfung sollte VITEC 1200 nicht allgemein als für jede Trinkwasseranwendung zugelassen bezeichnet werden.
Sicherheits- und Anwendungshinweise
VITEC 1200 ist nach dem vorliegenden Sicherheitsdatenblatt nicht als gefährliches Gemisch nach CLP eingestuft. Das Produkt enthält jedoch 2-Methyl-2H-isothiazol-3-on und kann allergische Reaktionen hervorrufen.
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Berührung mit Haut und Augen vermeiden.
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Bei Spritzgefahr Schutzbrille und geeignete Schutzhandschuhe tragen.
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Behälter dicht geschlossen halten.
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Freisetzung in die Umwelt vermeiden.
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Nicht zusammen mit Oxidationsmitteln oder Alkalien lagern.
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Vor der Verwendung das aktuelle Sicherheitsdatenblatt beachten.
Grenzen der Anwendung
VITEC 1200 schützt Membranen vor anorganischen Ablagerungen und unterstützt die Dispergierung mineralischer Trübstoffe. Das Produkt ersetzt keine erforderliche Vorfiltration, Enteisenung, Entmanganung oder hygienische Vorbehandlung.
Organische Belastungen, Öl, Biofilm und mikrobiologisches Fouling müssen unabhängig von der Antiscalant-Dosierung bewertet und behandelt werden.
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