Umkehrosmose Membranelement CPA7 LD 4040

Art.Nr.: EMUOCPA7-40-LD

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Datenblätter

Produktbeschreibung

CPA7-LD 4040 Niederdruckmembrane mit hoher Salzrückhaltung

Das CPA7-LD 4040 ist ein 4"-Umkehrosmose-Membranelement von Nitto Hydranautics für Anwendungen, bei denen eine hohe Salzrückhaltung in kompakter 4040-Baugröße benötigt wird. Die Membrane ist für geeignete 4040-Druckrohre vorgesehen und wird in gewerblichen, technischen und industriellen Umkehrosmoseanlagen eingesetzt.

Die CPA7-LD 4040 ist keine Seewassermembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Sie ist eine Niederdruck-Umkehrosmosemembrane mit Fokus auf hohe Rückhaltung gelöster Salze. Damit unterscheidet sie sich von der ESPA2-LD 4040 mit stärkerem Fokus auf energieeffizienten Niederdruckbetrieb, von der SWC5-LD 4040 für Seewasseranwendungen und von der LFC3-LD 8040 für schwierigeres Speisewasser.

Einsatzbereich der CPA7-LD 4040

Umkehrosmose Membrane einbauen

4"-Membrane für kompakte Umkehrosmoseanlagen

Die CPA7-LD 4040 ist ein 4040-Spiralwickelelement für kompakte und mittlere Umkehrosmoseanlagen. Die Baugröße wird häufig eingesetzt, wenn kein 8"-Druckrohr vorhanden ist oder wenn die Anlagenleistung kleiner ausfällt als bei klassischen industriellen 8040-Anlagen.

Typische Einsatzbereiche sind Prozesswasseraufbereitung, Brackwasserentsalzung, Stadtwasseraufbereitung, Vorstufen für VE-Wasser-Anlagen, Permeaterzeugung vor Mischbett- oder EDI-Stufen sowie technische Anwendungen mit erhöhtem Anspruch an die Salzrückhaltung.

Hohe Salzrückhaltung bei 4040-Baugröße

Die CPA7-LD 4040 ist besonders dann interessant, wenn eine 4"-Membrane mit hoher Rückhaltung benötigt wird. Sie kann in Anlagen eingesetzt werden, bei denen die Permeatqualität wichtiger ist als eine reine Optimierung auf möglichst niedrigen Betriebsdruck.

Die Membrane sollte nicht nur nach Baugröße ausgewählt werden. Entscheidend sind Rohwasseranalyse, Leitfähigkeit, Salzfracht, gewünschte Permeatqualität, Permeatleistung, Recovery, Betriebsdruck, Vorbehandlung, Temperatur und vorhandene Druckrohre.

Abgrenzung zu anderen Membranelementen

Unterschied zur CPA7-LD 8040

Die CPA7-LD 8040 ist die größere 8"-Ausführung für 8040-Druckrohre und höhere Anlagenleistungen. Die CPA7-LD 4040 ist die kleinere 4"-Ausführung für 4040-Druckrohre.

Beide Membranen gehören zur CPA7-LD-Baureihe, unterscheiden sich aber in Baugröße, Membranfläche, Anlagenleistung und Druckrohrkompatibilität. Eine 4040-Membrane kann nicht in ein 8040-Druckrohr eingebaut werden.

Unterschied zur ESPA2-LD 4040

Die ESPA2-LD 4040 ist eine 4"-Niederdruck-Brackwassermembrane mit Fokus auf energieeffizienten Betrieb bei geeigneter Wasserqualität. Die CPA7-LD 4040 ist stärker auf hohe Salzrückhaltung ausgelegt.

Wenn niedriger Betriebsdruck und hohe Permeatleistung im Vordergrund stehen, kann die ESPA2-LD 4040 passend sein. Wenn eine höhere Salzrückhaltung wichtiger ist, sollte die CPA7-LD 4040 geprüft werden.

Unterschied zur SWC5-LD 4040

Die SWC5-LD 4040 ist eine Seewasser-Umkehrosmosemembrane für höhere Salzfrachten. Die CPA7-LD 4040 ist keine Seewassermembrane.

Bei Seewasser, sehr hoher Leitfähigkeit oder entsprechendem Druckniveau muss eine passende Seewassermembrane eingesetzt werden. Ein Austausch zwischen Brackwasser-, Hochrückhalte- und Seewassermembranen sollte nicht nur nach Baugröße erfolgen.

Unterschied zur LFC3-LD 8040

Die LFC3-LD 8040 ist als Low-Fouling-Membrane für schwierigeres Speisewasser ausgelegt. Die CPA7-LD 4040 ist dagegen stärker auf hohe Salzrückhaltung in 4040-Baugröße ausgerichtet.

Wenn Fouling, organische Belastung oder Wasserwiederverwendung im Vordergrund stehen, sollte eine Low-Fouling-Membrane geprüft werden. Wenn eine hohe Salzrückhaltung bei geeignet vorbehandeltem Speisewasser gefordert ist, ist die CPA7-LD 4040 die passendere 4"-Auswahl innerhalb der CPA7-LD-Baureihe.

Unterschied zu Nanofiltrationsmembranen

Die CPA7-LD 4040 ist eine Umkehrosmosemembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Nanofiltration wird für selektive Teilentsalzung eingesetzt und hat andere Rückhalteeigenschaften als Umkehrosmose.

Wenn gezielt Härte, Sulfat oder bestimmte organische Bestandteile reduziert werden sollen, kann eine Nanofiltrationsmembrane technisch sinnvoller sein. Wenn eine stärkere Entsalzung und hohe Salzrückhaltung benötigt werden, ist eine geeignete Umkehrosmosemembrane zu prüfen.

CPA7-LD-Technologie und Betriebsverhalten

Hohe Rückhaltung in kompakter Baugröße

Die CPA7-LD 4040 verbindet kompakte 4040-Baugröße mit hoher Salzrückhaltung. Dadurch eignet sie sich für Anlagen, bei denen ein 4"-Druckrohr vorhanden ist und eine gute Permeatqualität erreicht werden soll.

Die tatsächliche Leistung im Anlagenbetrieb hängt von Druck, Temperatur, Rohwasserqualität, Salzgehalt, Recovery, Verschmutzungszustand und Anlagenhydraulik ab. Die Membrane muss daher immer im Anlagenkontext bewertet werden.

Feed Spacer und Strömungsführung

Der Feed Spacer beträgt 0,864 mm. Der Abstandshalter beeinflusst die Strömungsverteilung im Spiralwickelelement, den Druckverlust und das Foulingverhalten.

Auch bei passendem Feed Spacer bleibt die Vorbehandlung entscheidend. Trübstoffe, Kolloide, Biofouling, organische Belastung, Härteausfällungen oder Eisen und Mangan können die Membrane belasten und die Standzeit verkürzen.

Technische Daten der CPA7-LD 4040

Merkmal Wert
Produkt Umkehrosmose Membranelement CPA7-LD 4040
Hersteller / Baureihe Nitto Hydranautics CPA7-LD
Membrantyp Niederdruck-Umkehrosmosemembrane mit hoher Salzrückhaltung
Baugröße 4040 / 4"-Spiralwickelelement
Membranpolymer Verbundpolyamid
Aktiver Membranbereich 80 ft²
Permeatleistung 2.400 gpd / ca. 9,1 m³/Tag
Salzrückhaltung 99,8 %
Mindest-Salzrückhaltung 99,7 %
Feed Spacer 0,864 mm
Maximaler Betriebsdruck 600 psi
Maximale Temperatur 45 °C
Lieferumfang Membranelement mit Dichtung, Verbindungselement und O-Ringen
Verpackung versiegelter Polyethylen-Beutel mit < 1,0 % Natriummetabisulfit-Lösung, Karton
Kategorie Membranelemente für Umkehrosmoseanlagen
Baugrößen-Abgrenzung 4040-Ausführung, nicht für 8040-Druckrohre

Vorwasserqualität und Membranschutz

Vorbehandlung für stabile Permeatqualität

Die CPA7-LD 4040 benötigt geeignet vorbehandeltes Speisewasser. Trübung, SDI, Schwebstoffe, organische Belastung, Biofouling, Eisen, Mangan, Öl, Härteausfällungen und Kolloide können die Membrane belasten.

Je nach Rohwasser können Vorfilter, Ultrafiltration, Aktivkohle, Antiscalant-Dosierung, pH-Korrektur, Enthärtung, Enteisenung oder Entmanganung erforderlich sein. Die Auslegung hängt von Wasseranalyse, Recovery, Temperatur, Betriebsdruck und gewünschter Permeatqualität ab.

Chlor und Oxidationsmittel

Die CPA7-LD 4040 besteht aus Verbundpolyamid. Polyamidmembranen sind empfindlich gegenüber freiem Chlor und anderen Oxidationsmitteln.

Wenn in der Vorbehandlung Chlorung, Oxidation oder Desinfektionschemikalien eingesetzt werden, muss vor der Membrane eine sichere Entchlorung erfolgen. Eine chemisch geschädigte Membrane kann ihre Rückhalteleistung dauerhaft verlieren.

Antiscalant und Scaling-Schutz

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.

Ob eine Antiscalant-Dosierung ausreicht, hängt von Wasseranalyse, Salzfracht, Härte, pH-Wert, Temperatur und Recovery ab. Bei kritischer Wasserzusammensetzung sollte die Dosierung nicht pauschal gewählt werden, sondern zur Anlagenplanung passen.

Einbau, Austausch und Betrieb

Einbau in 4040-Druckrohre

Vor dem Einbau muss geprüft werden, ob das vorhandene Druckrohr für ein 4040-Membranelement geeignet ist. Außerdem müssen Dichtungen, Verbindungselemente, O-Ringe, Permeatadapter, Fließrichtung und Druckrohrzustand kontrolliert werden.

Das Membranelement wird mit Dichtung, Verbindungselement und O-Ringen geliefert. Beim Austausch sollten Druckrohr, Endadapter und Dichtflächen gereinigt und auf Beschädigungen geprüft werden.

Inbetriebnahme nach dem Membranwechsel

Nach dem Einbau sollte die Anlage gespült und kontrolliert in Betrieb genommen werden. Dabei sind Betriebsdruck, Permeatleistung, Konzentratfluss, Permeatleitfähigkeit, Recovery und Differenzdruck zu prüfen.

Die ersten Betriebswerte nach dem Membranwechsel sind wichtig, um spätere Veränderungen durch Fouling, Scaling, Biofouling oder mechanische Probleme erkennen zu können.

Betriebskontrolle

Im laufenden Betrieb sollten Permeatleistung, Permeatleitfähigkeit, Zulaufdruck, Konzentratdruck, Differenzdruck, Temperatur und Recovery regelmäßig überwacht werden.

Sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder zunehmende Permeatleitfähigkeit können auf Fouling, Scaling, Biofouling, chemische Schädigung oder mechanische Probleme hinweisen. Die Ursache sollte geprüft werden, bevor nur die Membrane ersetzt wird.

Reinigung und Lebensdauer

Reinigung bei Leistungsabfall

Bei steigender Druckdifferenz, sinkender Permeatleistung oder verschlechterter Permeatqualität kann eine chemische Reinigung erforderlich sein. Reinigungsverfahren und Chemikalien müssen zur Membrane, zum Foulingtyp und zur Anlagenkonstruktion passen.

Je nach Ursache können mineralisches Scaling, organisches Fouling, Biofouling oder Partikelbelastung vorliegen. Eine pauschale Reinigung ohne Ursachenbewertung kann unzureichend wirken oder die Membrane zusätzlich belasten.

Ursache vor dem Austausch prüfen

Wenn eine vorhandene Membrane ersetzt wird, sollte der Grund für den Austausch geprüft werden. Wenn Fouling, Scaling, Biofouling oder chemische Schädigung durch die Betriebsweise verursacht wurden, kann auch ein neues CPA7-LD 4040 Membranelement schnell wieder belastet werden.

Für eine technische Bewertung sind Rohwasseranalyse, Vorbehandlung, Betriebsdaten, Reinigungsverlauf und Entwicklung von Differenzdruck, Permeatleistung und Permeatleitfähigkeit wichtig.

Grenzen und nicht geeignete Anwendungen

Keine Seewassermembrane

Die CPA7-LD 4040 ist nicht als Seewassermembrane vorgesehen. Für Meerwasserentsalzung oder sehr hohe Salzfrachten sind Seewassermembranen wie die SWC5-LD 4040 oder die SWC5-LD 8040 zu prüfen.

Eine hohe Salzrückhaltung bedeutet nicht automatisch, dass die Membrane für Seewasser geeignet ist. Druckniveau, Salzgehalt, Permeatqualität und Anlagenkonzept müssen zur Anwendung passen.

Keine Low-Fouling-Spezialmembrane

Die CPA7-LD 4040 ist nicht die erste Wahl, wenn die Foulingneigung des Speisewassers im Vordergrund steht. Für schwierigeres Speisewasser, Wasserwiederverwendung oder stärkere organische Belastung kann eine Low-Fouling-Membrane wie die LFC3-LD 8040 geeigneter sein.

Die Entscheidung sollte anhand von SDI, TOC, organischer Belastung, Biofoulingrisiko, Reinigungsintervallen und Betriebsdaten erfolgen.

Keine Nanofiltration

Die CPA7-LD 4040 ist keine Nanofiltrationsmembrane. Wenn eine selektive Teilentsalzung oder gezielte Härtereduzierung gefordert ist, sollte eine passende Nanofiltration geprüft werden.

Die Auswahl zwischen Umkehrosmose und Nanofiltration richtet sich nach gewünschter Wasserqualität, Rohwasseranalyse und Rückhalteanforderung.

Passende Ergänzungen

Zubehör und Druckrohre

Für Betrieb und Austausch können passende Druckrohre und Membrangehäuse, Vorfilter, Dichtungen, Endadapter und eine geeignete Antiscalant-Dosierung erforderlich sein.

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.

Prüfung im Anlagenkontext

Die Membrane sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Umkehrosmoseanlage betrachtet werden. Dazu gehören Vorbehandlung, Druckrohre, Hochdruckpumpe, Antiscalant-Dosierung, Spülung, Reinigung, Mess- und Regeltechnik sowie Entsorgung des Konzentrats.

Gerade bei hoher Permeatqualitätsanforderung entscheidet nicht nur die Membrane, sondern die gesamte Verfahrenskette über Betriebssicherheit, Standzeit und erreichbare Wasserqualität.

Angaben für eine technische Prüfung

Für die Prüfung, ob die CPA7-LD 4040 zur Anlage passt, sind folgende Angaben hilfreich:

  • vorhandener Membrantyp
  • vorhandenes Druckrohr und Druckstufe
  • Anzahl der Membranelemente
  • Rohwasseranalyse
  • Leitfähigkeit bzw. Salzgehalt im Zulauf
  • gewünschte Permeatleistung
  • gewünschte Permeatqualität
  • Trübung und SDI
  • Betriebsdruck
  • Zulauftemperatur
  • Recovery bzw. Ausbeute
  • vorhandene Vorbehandlung
  • vorhandene Antiscalant-Dosierung
  • Differenzdruck über Druckrohr oder Element
  • aktuelle Permeatleistung und Permeatleitfähigkeit
  • bisherige Reinigungsintervalle
  • Grund für den Membrantausch
  • Fotos von Typenschild, Druckrohr und vorhandener Membrane

Ohne diese Angaben lässt sich nicht sicher beurteilen, ob die Membrane als Ersatz oder für eine neue Auslegung geeignet ist.
 

Häufige Fragen zur CPA7-LD 4040

FAQ CPA7 LD 4040

Wofür wird die CPA7-LD 4040 eingesetzt?

Die CPA7-LD 4040 wird in kompakten und mittleren Umkehrosmoseanlagen eingesetzt, wenn eine 4"-Membrane mit hoher Salzrückhaltung benötigt wird.

Was ist der Unterschied zur CPA7-LD 8040?

Die CPA7-LD 8040 ist die größere 8"-Ausführung für 8040-Druckrohre und höhere Anlagenleistungen. Die CPA7-LD 4040 ist für 4040-Druckrohre vorgesehen.

Was ist der Unterschied zur ESPA2-LD 4040?

Die ESPA2-LD 4040 ist eine Niederdruck-Brackwassermembrane mit Fokus auf energieeffizienten Betrieb. Die CPA7-LD 4040 ist stärker auf hohe Salzrückhaltung ausgelegt.

Was ist der Unterschied zur SWC5-LD 4040?

Die SWC5-LD 4040 ist eine Seewassermembrane für höhere Salzfrachten. Die CPA7-LD 4040 ist keine Seewassermembrane.

Ist die CPA7-LD 4040 für Seewasser geeignet?

Für Seewasser oder sehr hohe Salzfrachten sind Seewassermembranen wie die SWC5-LD 4040 oder die SWC5-LD 8040 zu prüfen. Die CPA7-LD 4040 ist keine Seewassermembrane.

Welche Permeatleistung hat die Membrane?

Die Permeatleistung beträgt 2.400 gpd bzw. ca. 9,1 m³/Tag. Der tatsächliche Wert im Betrieb hängt von Druck, Temperatur, Rohwasserqualität, Recovery, Verschmutzungszustand und Anlagenhydraulik ab.

Welche Salzrückhaltung erreicht die CPA7-LD 4040?

Die Salzrückhaltung beträgt 99,8 %, mindestens 99,7 %. Im Anlagenbetrieb kann der Wert je nach Wasserqualität, Druck, Temperatur und Betriebsweise abweichen.

Wird die Membrane mit Dichtungen geliefert?

Das Membranelement wird mit Dichtung, Verbindungselement und O-Ringen geliefert.

Wann sollte die Membrane gereinigt oder ersetzt werden?

Hinweise sind sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder steigende Permeatleitfähigkeit. Vor dem Austausch sollte die Ursache geprüft werden, damit die neue Membrane nicht erneut belastet wird.

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