Antiscalant ROPUR RPI-4000A
1.100 kg IBC
Inkl. Versandkosten
1.000 Liter IBC
Zolltarifnummer 2931 4940
Art.Nr.: RPI4000A-IBC
EUR 9.202,98
Preis netto: EUR 7.733,60
inkl. 19 % USt
Zahlungsweisen
1.100 kg IBC
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Datenblätter
Datenblatt-RPI-4000A-DE.pdf (0.07 MB)
Sicherheitsdatenblatt-RPI-4000A-DE.pdf (0.22 MB)
Produktbeschreibung
ROPUR RPI-4000A – 1.100 kg im IBC
ROPUR RPI-4000A ist ein phosphonatbasierter Härtestabilisator für Umkehrosmose- und Nanofiltrationsanlagen. Das Antiscalant wurde speziell zur Stabilisierung schwer löslicher Barium- und Strontiumsulfate entwickelt. Darüber hinaus unterstützt es die Stabilisierung von Calciumhärte und Eisen.
Der 1.100-kg-IBC eignet sich besonders für größere Wasseraufbereitungsanlagen, einen kontinuierlichen Anlagenbetrieb und einen entsprechend hohen Antiscalant-Verbrauch. Gegenüber kleineren Gebinden reduziert die Großverpackung den Aufwand für Gebindewechsel und ermöglicht die direkte Versorgung einer geeigneten Dosierstation.
Ihre Vorteile
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Speziell für Rohwässer mit erhöhtem Barium- oder Strontiumgehalt
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Unterstützt die Stabilisierung von Barium- und Strontiumsulfat
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Zusätzliche Stabilisierung von Calciumhärte und Eisen
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Für Umkehrosmose- und Nanofiltrationsanlagen geeignet
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Einsetzbar bei Polyamid-, Polyether- und Celluloseacetatmembranen mit anionischer Oberflächenladung
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Typischer Dosierbereich von 1 bis 10 mg/l
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Konzentrierte Dosierung oder Herstellung einer Dosierlösung möglich
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Großgebinde für Anlagen mit regelmäßigem, hohem Verbrauch
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Weniger Gebindewechsel als bei Kanister- oder Fassware
Inhalt und Gebinde
Geliefert werden 1.100 kg ROPUR RPI-4000A in einem IBC mit 1.000 Litern Nennvolumen.
Die Angabe von 1.000 Litern bezeichnet die nominelle Behältergröße. Maßgeblich für den Lieferumfang ist die Produktmasse von 1.100 kg.
Typische Einsatzbereiche
ROPUR RPI-4000A wird vor allem eingesetzt bei:
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Umkehrosmoseanlagen in Industrie und Gewerbe
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Nanofiltrationsanlagen
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Rohwässern mit nachgewiesenem Barium oder Strontium
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erhöhtem Risiko für Barium- oder Strontiumsulfat-Ablagerungen
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Prozesswasser- und Betriebswasseraufbereitung
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Anlagen mit hohem Rohwasserdurchsatz
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dauerhaft oder mehrschichtig betriebenen Membrananlagen
Vor der Auswahl des Antiscalants sollten eine aktuelle Rohwasseranalyse, die vorgesehene Ausbeute der Membrananlage und die Konzentrationen im Konzentrat berücksichtigt werden. Besonders wichtig sind Calcium, Magnesium, Barium, Strontium, Sulfat, Eisen, Silicium, Alkalinität und pH-Wert.
Dosierung
Der typische Dosierbereich beträgt:
1 bis 10 mg ROPUR RPI-4000A je Liter Rohwasser
Die genaue Dosierung ist von der Wasserzusammensetzung, der Temperatur, dem pH-Wert, der Anlagenkonfiguration und der vorgesehenen Ausbeute abhängig. Sie sollte anhand einer Wasseranalyse und einer Scaling-Berechnung festgelegt werden.
Die erforderliche Produktmenge lässt sich überschlägig berechnen:
Dosiermenge in g/h = Rohwasserleistung in m³/h × Dosierung in mg/l
| Rohwasserleistung | bei 1 mg/l | bei 5 mg/l | bei 10 mg/l |
|---|---|---|---|
| 10 m³/h | 10 g/h | 50 g/h | 100 g/h |
| 25 m³/h | 25 g/h | 125 g/h | 250 g/h |
| 50 m³/h | 50 g/h | 250 g/h | 500 g/h |
| 100 m³/h | 100 g/h | 500 g/h | 1.000 g/h |
| 200 m³/h | 200 g/h | 1.000 g/h | 2.000 g/h |
Theoretische Reichweite des IBCs
Die folgende Tabelle zeigt die theoretisch behandelbare Rohwassermenge bei gleichbleibender Dosierung:
| Dosierung | Theoretisch behandelbare Wassermenge |
|---|---|
| 1 mg/l | 1.100.000 m³ |
| 2 mg/l | 550.000 m³ |
| 5 mg/l | 220.000 m³ |
| 10 mg/l | 110.000 m³ |
Die tatsächliche Reichweite hängt unter anderem von der eingestellten Dosierleistung, dem Anlagenbetrieb, Spülvorgängen und möglichen Produktverlusten ab.
Wirkungsweise und Einsatzgrenzen
ROPUR RPI-4000A hält schwer lösliche Salze innerhalb des vorgesehenen Betriebsbereichs in einem stabilisierten Zustand. Dadurch wird das Wachstum und Anhaften von Kristallen auf der Membranoberfläche vermindert.
Das Produkt entfernt jedoch keine Salze aus dem Wasser. Es ersetzt weder eine erforderliche Vorfiltration noch die regelmäßige Überwachung der Membrananlage. Bei stark belasteten Rohwässern können zusätzlich eine Enthärtung, Eisenentfernung, pH-Wert-Anpassung oder eine reduzierte Anlagenausbeute erforderlich sein.
Eine pauschale Dosierung ohne Berücksichtigung der Wasseranalyse kann zu einer Unter- oder Überdosierung führen.
Dosierung aus dem IBC
Für die Entnahme aus dem IBC sollten chemikalienbeständige Komponenten eingesetzt werden. Dazu gehören je nach Ausführung:
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geeignete IBC-Armatur oder Sauglanze
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chemikalienbeständige Dosierleitung
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Antiscalant-Dosierpumpe
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Rückschlag- und Impfventil
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Auffangwanne beziehungsweise geeigneter Leckageschutz
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Füllstandsüberwachung bei automatisierten Anlagen
Die Dosierpumpe sollte mit dem Rohwasserstrom beziehungsweise dem Betrieb der Membrananlage verriegelt werden. Dadurch wird das Produkt nur bei tatsächlichem Wasserfluss dosiert.
Passende Komponenten finden Sie unter Antiscalant-Dosierung für Umkehrosmoseanlagen.
Konzentrierte oder verdünnte Dosierung
ROPUR RPI-4000A kann grundsätzlich konzentriert dosiert werden. Laut Hersteller ist auch eine Verdünnung mit Wasser möglich. Bevorzugt wird die Dosierung als Konzentrat oder als 10-prozentige Lösung.
Für die Verdünnung darf ausschließlich deionisiertes oder enthärtetes Wasser verwendet werden. Angesetzte Dosierlösungen sollten innerhalb von 48 Stunden verbraucht werden. Dosierbehälter und Leitungen müssen sauber gehalten werden, um mikrobiologische Verunreinigungen zu vermeiden.
Welche Gebinde- oder Produktvariante passt?
| Variante | Typischer Einsatz |
|---|---|
| ROPUR RPI-4000A, 1.100-kg-IBC | Große Anlagen und kontinuierlicher Verbrauch; Schwerpunkt Barium- und Strontiumsulfat |
| ROPUR RPI-4000A im 23,5-kg-Kanister | Kleinere Anlagen, geringerer Verbrauch oder Erprobung des Produkts |
| VITEC 7000 im 230-kg-Fass | Alternative für anspruchsvolle sulfatreiche Rohwässer |
| VITEC 4000 | Schwerpunkt auf silikathaltigen Rohwässern |
| VITEC 3000 | Breit einsetzbares Antiscalant für typische mineralische Ablagerungen |
Die Produktauswahl sollte nicht allein anhand der Gebindegröße erfolgen. Entscheidend sind Rohwasseranalyse, Membrantyp, Ausbeute und das berechnete Scaling-Risiko.
Technische Daten
| Eigenschaft | Wert |
|---|---|
| Produkt | ROPUR RPI-4000A |
| Produkttyp | Phosphonatbasierter Härtestabilisator |
| Ausführung | Wässrige Lösung |
| Aussehen | Klar, gelblich |
| Dichte | 1,16–1,18 g/cm³ |
| pH-Wert | 4,7–5,2 |
| Gefrierpunkt | ca. −10 °C |
| Siedepunkt | ca. 100 °C |
| Wasserlöslichkeit | Unbegrenzt mischbar |
| Typische Dosierung | 1–10 mg/l Rohwasser |
| Produktinhalt | 1.100 kg |
| Behälter | IBC mit 1.000 l Nennvolumen |
| Artikelnummer | RPI4000A-IBC |
| Zolltarifnummer | 2931 4940 |
| Empfohlene Lagerung | +5 bis +30 °C |
Einsatz in der Trinkwasseraufbereitung
Eine Herstellererklärung aus dem Jahr 2021 ordnet ROPUR RPI-4000A den Normen EN 15039 und EN 15040 sowie der zu diesem Zeitpunkt geltenden UBA-Liste zu.
Vor einem Einsatz im Trinkwasserbereich müssen dennoch die aktuelle Rechtslage, die derzeit gültige Positivliste, die zulässige Dosierung und die aktuellen Herstellerunterlagen geprüft werden. Eine NSF-60-Zulassung für ROPUR RPI-4000A ist aus den vorliegenden Unterlagen nicht ersichtlich.
Lagerung und Arbeitsschutz
Das Produkt sollte im verschlossenen Originalgebinde bei Temperaturen zwischen +5 und +30 °C gelagert und vor Verunreinigungen geschützt werden.
Bei der Handhabung sind geeignete Schutzhandschuhe und eine Schutzbrille zu tragen. Verschüttetes Produkt kann rutschige Oberflächen verursachen und sollte umgehend aufgenommen werden. Vor Gebrauch sind das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und die betrieblichen Schutzmaßnahmen zu beachten.
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