Antiscalant ROPUR RPI-4000A
23,5 kg Kanister

im Kanister
Zolltarifnummer 2931 4940

Art.Nr.: RPI4000A

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EUR 240,13 - EUR 273,01
Preis netto: EUR 229,42

inkl. 19 % USt

Mengenrabatt

Anzahl Einzelpreis pro Kilogramm
1-5 EUR 273,01 EUR 11,62
6-15 -7 % EUR 254,19 EUR 10,82
>= 16 -12 % EUR 240,13 EUR 10,22
  • Lieferzeit ca. 1-2 Wochen
  • Gewicht 24 kg


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Datenblätter

Produktbeschreibung

ROPUR RPI-4000A – Antiscalant gegen Barium- und Strontiumsulfat

ROPUR RPI-4000A ist ein flüssiger Härtestabilisator auf Phosphonatbasis für Umkehrosmose- und Nanofiltrationsanlagen. Das Produkt wurde insbesondere zur Stabilisierung von Barium- und Strontiumsulfat entwickelt.

Zusätzlich unterstützt RPI-4000A die Stabilisierung von Calciumhärte und Eisen. Der 23,5-kg-Kanister eignet sich für industrielle Membrananlagen, bei denen schwer lösliche Sulfatsalze die erreichbare Ausbeute oder den stabilen Anlagenbetrieb begrenzen können.

Besondere Eignung von RPI-4000A

RPI-4000A eignet sich insbesondere bei:

  • erhöhtem Bariumgehalt

  • erhöhtem Strontiumgehalt

  • hohem Sulfatgehalt

  • Bariumsulfat-Scaling

  • Strontiumsulfat-Scaling

  • erhöhter Calciumhärte

  • Eisen im Zulaufwasser

  • anspruchsvollen Konzentrationsverhältnissen

  • Umkehrosmose und Nanofiltration

Die Produktauswahl und Dosierung müssen anhand einer vollständigen Wasseranalyse sowie der geplanten Anlagenausbeute erfolgen.

Vorteile von RPI-4000A

  • Speziell zur Stabilisierung von Bariumsulfat entwickelt

  • Wirksam auch bei erhöhten Bariumkonzentrationen

  • Stabilisierung von Strontiumsulfat

  • Unterstützt die Stabilisierung von Calciumhärte und Eisen

  • Typischer Dosierbereich von 1–10 mg/l

  • Flüssig und direkt dosierbar

  • In einem weiten pH-Bereich einsetzbar

  • Unbegrenzt mit Wasser mischbar

  • Dosierköpfe aus Kunststoff oder Edelstahl einsetzbar

  • Für unterschiedliche Membranmaterialien geeignet

Typische Dosierung

Die typische Dosierung des unverdünnten RPI-4000A beträgt:

1–10 mg je Liter Rohwasser

Die tatsächlich erforderliche Dosiermenge ist abhängig von:

  • Barium- und Strontiumkonzentration

  • Sulfatgehalt

  • Calciumhärte und Alkalinität

  • Eisenkonzentration

  • pH-Wert und Temperatur

  • Ausbeute der Membrananlage

  • Konzentrationsfaktor

  • Membrantyp und Oberflächenladung

  • weiteren Dosierchemikalien und der Vorbehandlung

Die Dosierung sollte anhand einer aktuellen Wasseranalyse und einer Scalingberechnung festgelegt werden.

Dosierbeispiele

Rohwassermenge Dosiermenge bei 1 mg/l Dosiermenge bei 10 mg/l
500 l/h 0,5 g/h 5 g/h
1.000 l/h 1 g/h 10 g/h
2.000 l/h 2 g/h 20 g/h
5.000 l/h 5 g/h 50 g/h
10.000 l/h 10 g/h 100 g/h

Die volumetrische Einstellung der Dosierpumpe ist unter Berücksichtigung der Produktdichte zu kontrollieren.

Theoretische Reichweite eines Kanisters

Dosierung Behandelbare Rohwassermenge mit 23,5 kg
1 mg/l ca. 23.500 m³
2 mg/l ca. 11.750 m³
5 mg/l ca. 4.700 m³
10 mg/l ca. 2.350 m³

Die tatsächliche Reichweite kann durch Dosiertoleranzen, Anfahrvorgänge und betriebliche Verluste abweichen.

Wirkung gegen Bariumsulfat und Strontiumsulfat

Barium- und Strontiumsulfat besitzen eine sehr geringe Wasserlöslichkeit. Bereits niedrige Barium- oder Strontiumkonzentrationen können bei gleichzeitig erhöhtem Sulfatgehalt und steigender Aufkonzentrierung zu Ablagerungen führen.

RPI-4000A stabilisiert diese Verbindungen im Zulauf- beziehungsweise Konzentratstrom und reduziert dadurch das Risiko fester Sulfatablagerungen auf den Membranoberflächen.

Das Produkt entfernt Barium, Strontium, Sulfat, Calcium oder Eisen nicht aus dem Wasser. Es hemmt beziehungsweise verzögert deren Ausfällung. Die erreichbare Ausbeute muss deshalb für jede Anlage berechnet werden.

Geeignete Membranen

RPI-4000A kann laut Produktdatenblatt bei Membranen mit anionischer Oberflächenladung eingesetzt werden, darunter:

  • Polyamidmembranen

  • Polyethermembranen

  • Celluloseacetatmembranen

Vor dem Einsatz sind Membranmaterial, Oberflächenladung und die Freigaben des jeweiligen Membranherstellers zu prüfen.

Richtiger Dosierpunkt

RPI-4000A wird kontinuierlich und mengenproportional in das Zulaufwasser der Membrananlage dosiert. Die Zugabe muss vor der Membranstufe erfolgen und eine ausreichende Vermischung sicherstellen.

Die Dosierpumpe sollte mit dem Rohwasserzulauf verriegelt werden, damit das Produkt nur während des Anlagenbetriebs zugegeben wird.

Geeignete Pumpen und Anlagen finden Sie unter Antiscalant-Dosiersysteme.

Unverdünnte Dosierung oder Dosierlösung

RPI-4000A sollte möglichst unverdünnt dosiert werden. Wenn die erforderliche Fördermenge für die Dosierpumpe zu niedrig ist, kann eine Dosierlösung hergestellt werden.

Hierfür darf nur verwendet werden:

  • vollentsalztes Wasser

  • UO-Permeat

  • geeignetes enthärtetes Wasser

Eine 10-prozentige Dosierlösung ist für kleine Dosiermengen gut geeignet. Niedrigere Konzentrationen sind laut Produktdatenblatt grundsätzlich möglich, erhöhen jedoch die hygienischen Anforderungen.

Angesetzte Dosierlösungen sollten innerhalb von 48 Stunden verbraucht werden. Dosierbehälter, Rührwerk, Saugleitung und Dosierpumpe müssen sauber sein.

Abgrenzung zu anderen Antiscalants

Produkt Produktschwerpunkt
ROPUR RPI-4000A Spezialisierte Stabilisierung von Barium- und Strontiumsulfat, Dosierung 1–10 mg/l
VITEC 7000 Sulfatreiche Rohwässer mit Schwerpunkt auf Calcium-, Barium- und Strontiumsulfat
VITEC 4000 Silikatreiche Rohwässer und erhöhte Kieselsäurekonzentrationen
VITEC 3000 Breitband-Antiscalant für unterschiedliche Rohwasserqualitäten und Scalingarten

Die Auswahl sollte nicht allein nach Produktbezeichnung oder Dosierbereich erfolgen. Wasseranalyse, Membrantyp, kritische Ablagerungen und geplante Ausbeute sind entscheidend.

Technische Daten

Merkmal Angabe
Produkt ROPUR RPI-4000A
Produkttyp Härtestabilisator auf Phosphonatbasis
Gebindeinhalt 23,5 kg
Artikelnummer RPI4000A
Zolltarifnummer 2931 4940
Aussehen Klare, gelbliche bis bernsteinfarbene Flüssigkeit
Typische Dosierung 1–10 mg/l Rohwasser
pH-Wert 4,7–5,2
Dichte 1,16–1,18 g/cm³
Gefrierpunkt ca. −10 °C
Wasserlöslichkeit Unbegrenzt mischbar
Geeignete Dosierkopfmaterialien Kunststoff oder Edelstahl
Anwendung Umkehrosmose und Nanofiltration
Normen laut Herstellerunterlagen EN 15039 und EN 15040

Hinweise zur Trinkwasseraufbereitung

RPI-4000A wird in der Herstellererklärung den europäischen Normen EN 15039 und EN 15040 sowie der zum Zeitpunkt der Erklärung geltenden UBA-Liste zugeordnet.

Vor einem Einsatz in der Trinkwasseraufbereitung müssen die Aktualität der Herstellerbestätigung, die zulässige Dosierung, der konkrete Verwendungszweck und die geltenden rechtlichen Anforderungen geprüft werden.

Eine NSF-60-Zertifizierung für RPI-4000A wird in der vorliegenden Herstellererklärung nicht bestätigt.

Sicherheit und Lagerung

RPI-4000A ist laut vorliegendem Sicherheitsdatenblatt nicht als gefährliches Gemisch nach CLP eingestuft. Es sind kein Gefahrenpiktogramm, kein Signalwort und keine H-Sätze erforderlich.

Beim gewerblichen Umgang sind dennoch die üblichen Schutzmaßnahmen einzuhalten. Geeignete Schutzhandschuhe, Schutzbrille und Arbeitskleidung verwenden. Während der Arbeit nicht essen, trinken oder rauchen.

Den Kanister ausschließlich im Originalbehälter, dicht verschlossen und bei einer Temperatur von +5 bis +30 °C lagern. Von Lebensmitteln und Futtermitteln fernhalten.

Vor der Anwendung immer das aktuelle Sicherheitsdatenblatt und die betrieblichen Vorgaben beachten.

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