Enthärtungsanlage 5,5 m³/h

Art.Nr.: DEH100

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EUR 2.940,00
Preis netto: EUR 2.470,59

inkl. 19 % USt

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Datenblätter

Produktbeschreibung

Doppel-Enthärtungsanlage Typ DEH100CL

Technische Daten Enthärtungsanlage DEH100CL:

  • für max. 5,5 m³/h Weichwassererzeugung mit 0°
  • einer Kapazität von 400 m³ bei 1 °dH
  • 2x Zentralsteuerventilen mit integrierter Verschneideeinrichtung
  • 1x 3 Wege Umschaltventil
  • 2x Salzlöseventil
  • Salzlösebehälter mit Siebboden Inhalt 200 Liter
  • Komplette interne Verrohrung und Zubehör
Anlagenleistung  
Durchfluss max. 5,5 m³/h
Kapazität Vollbesalzung 400 m³ x °dH
Kapazität Sparbesalzung 300 m³ x °dH
Verbrauchsmengen pro Regeneration  
Salzbedarf (NaCl) Vollbesalzung 20 kg (200 g/l)
Salzbedarf (NaCl) Sparbesalzung 12 kg (120 g/l)
Spüllwasser 1.000 Liter
Anlagenausstattung  
Druckbehälter Typ GFK  2 Stck.
Druckbehälter Durchmesser 356 mm
Druckbehälter Höhe 1.633 mm
Menge Ionenaustauscher pro Druckbehälter 100 Liter
Ionenaustauscher Harztyp stark saures Kationenaustauscherharz
Zentralsteuerventil Clack WS1 2 Stck.
Solebehälter aus PE mit Siebboden Typ SB200
Solebehälter Volumen 200 Liter
Solebehälter Durchmesser 560 mm
Solebehälter Höhe 980 mm
Anschlüsse  
2x Elektrischer Anschluss (Inkl. Netzteil je Ventil) 230V 50/60 Hz
Zulaufdruck Rohwasser min/max 3-8 bar
Eingangsanschluss Rohwasser 1" BSP innen
Ausgangsanschluss Weichwasser 1" BSP innen
Abwasseranschluss min 1/2 "
Aufstellfläche  
Länge 2.000 mm
Breite 800 mm
Höhe 2.000 mm
Tragkraft Betriebsgewicht 700 kg

Hinweis zur Auslieferung:
Die Enthärtungsanlage wird auf einer Euro-Paletten angeliefert. Die Komponenten sind nicht zusammengebaut. Die Kleinteile befinden sich im Solebehälter. Druckbehälter vorsichtig abladen, transportieren und nicht rollen.

 

Kapazitätsberechnung der Enthärtungsanlage mit Hilfe Ihrer Rohwasserhärte

Bei der Auswahl ist die maximale Durchflussrate (in m³/h) zu beachten und einzuhalten. Die Kapazitätsangaben beziehen sich immer auf 1°dH. Zur Umrechnung für die erreichbare Kapazität bei Ihrem Trinkwasser einfach die Kapazitäsangabe durch die Rohwasserhärte teilen.
Beispiel:
Kapazitätsangabe Enthärtung 100 m³
und Rohwasserhärte 20 °dH
100 /20 °dH = 5 m³
Nach 5 m³ wird der Austauscher regeneriert.


Die Regeneration wird automatisch über den Wasserzähler im Zentralsteuerventil ausgelöst. Die Rohwasserhärte muss nur am Ventil einprogrammiert werden, die Umrechnung erfolgt durch die Steuerung.

Messbesteck zur Ermittlung der Rohwasserhärte finden sie auch im Shop.

 

Vorteil einer Enthärtungsanlage als Doppelanlage mit 2 Zentralsteuerventilen

Hohe Betriebssicherheit durch zwei Zentralsteuerventile. Bei einem Ausfall eines Steuerkopfes kann die Enthärtungsanlage auch im Einzelbetrieb gefahren werden.

Die Enthärtung ist komplett redundant aufgebaut:

  • 2x Zentralsteuerventile Inkl. Steuerung und Wasserzähler im Ventil
  • 2x Netzteile
  • 2x Salzlöseventile

 

Funktionsbeschreibung der Enthärtungsanlage

Die Enthärtungsanlagen sind Ionentauscheranlagen und dienen zur Enthärtung von Rohwasser zu Weichwasser. Sie arbeiteten nach dem Ionenaustauscher Prinzip. Die Anlagen sind Pendel-Enthärtungsanlagen. Durch diese Funktion steht Ihnen jederzeit Weichwasser zur Verfügung. Die im natürlichen Wasser enthaltenen Härtebildner wie Kalzium Ionen (Ca) und Magnesium-Ionen (Mg) werden in der Enthärtungsanlage gegen Natrium-Ionen (Na) ausgetauscht. Die Ionenaustauscher sind Kunststoffgranulate auf Polystyrol Basis und werden als Austauscherharz bezeichnet. Die Aufnahmekapazität des Ionenaustauschers ist begrenzt. Nach Durchfluss einer bestimmten Wassermenge ist der Ionenaustauscher erschöpft und muss mit gelöstem Kochsalz (NaCl) regeneriert werden. Die Regeneration der Enthärtung umfasst drei Schritte: Rückspülen, Besalzen und Waschen. Je höher die Härte des Rohwassers, desto häufiger muss der Ionenaustauscher regeneriert werden.

An jedem Zentralsteuerventil der Enthärtungsanlage befindet sich eine Verschnitt Einrichtung an der die gewünschte Weichwasserqualität eingestellt werden kann.

Enthärten

Rohwasser fließt durch die Rohwasserleitung und weiter über das Zentralsteuerventil in den Druckbehälter, der sich im Enthärtungsbetrieb befindet. Der Druckbehälter ist für den Ionenaustausch mit Austauscherharz befüllt. Das Rohwasser durchströmt den Behälter von oben nach unten. Das Austauscherharz nimmt bei diesem Vorgang Magnesium- und Kalzium Ionen auf und enthärtet auf diese Weise das Rohwasser zu Weichwasser. Das Weichwasser strömt über die untere Düse durch das Steigrohr und verlässt die Enthärtungsanlage am Weichwasserausgang des Zentralsteuerventils.

Regenerieren

Das Austauscherharz ist nach einer vorberechenbaren Zeit erschöpft und muss mit Sole NaCl regeneriert werden. Im Zentralsteuerventil ist die Weichwasserkapazität voreingestellt, die abhängig ist von der Gesamtkapazität der Enthärtungsanlage sowie der örtlichen Wasserhärte. Sobald die voreingestellte Weichwasserkapazität erreicht ist, schaltet das Zentralsteuerventil von dem erschöpften Druckbehälter auf den enthärtungsbereiten Druckbehälter um. Der enthärtungsbereite Druckbehälter übernimmt den Betrieb und beginnt mit der Enthärtung. Das Austauscherharz im erschöpften Druckbehälter muss regeneriert werden.

Die Regeneration der Enthärtungsanlage besteht aus drei Teilschritten:

  • Rückspülen
  • Besalzen
  • Langsamwaschen und/oder Schnellwaschen

Der Regenerationsprozess ist beliebig oft wiederholbar. Zur Regeneration werden handelsübliche Salztabletten verwendet.

 

Standzeit der Ionenaustauscherharze der Enthärtungsanlage

Das Austauscherharz muss ca. alle 8-10 Jahre ausgetauscht werden (je nach Durchsatz).
Die Preise für das Ionenaustauscherharz finden sie hier in unserem Zubehör.

>> Ionentauscherharz für Enthärtungsanlagen

 

Kundenfragen zu den Enthärtungsanlagen

Fragen

 

1. Betriebstemperatur min./max.: handelt es sich hierbei um die Umgebungstemperatur oder die Wassertemperatur? Was wären die min./max. Temperaturen des Wassers? Was wäre die min./max. Umgebungstemperatur?

Die Betriebstemperatur ist für das Wasser angegeben. Betriebstemperaturen über 30°C sollten im Bezug auf Verkeimung ausgeschlossen werden. Eine Umgebungstemperatur ist schwer festzulegen, es hängt ja auch immer davon ab ob Wasser fließt oder steht. Bei stehenden Wasser werden Umgebungstemperaturen von über 35°C ja irgendwann auch das Wasser in der Enthärtungsanlage erwärmen und sich somit angleichen. Wenn Wasser fließt werden höhere Umgebungstemperaturen durch das kältere Rohwasser keine großen Auswirkungen haben und nur eine leichte Temperaturerhöhung des durchflossenen Wassers bewirken.

 

2. Gibt es eine maximale Luftfeuchte, die in dem Aufstellungsraum der Enthärtung eingehalten werden sollte?

Prinzipiell sind die Netzteile und die Elektronik natürlich bei zu hoher Luftfeuchte gefährdet. Ich würde empfehlen das eine relative Luftfeuchtigkeit am Aufstellungsort nur kurzfristig den Wert von 90-95% übersteigen darf, feuchte Keller oder Brunnenschächte sind zu vermeiden.

 

3. Betriebsdruck ist mit 3-6 bar angegeben, Zulaufdruck Rohwasser mit 3-8 bar; d.h. der Betriebsdruck, ist der Druck des Wassers, der nach der Enthärtung anliegt?

Die Drucktanks sind bis 10 bar ausgelegt und haben einen Prüfdruck von 11 bar. Die Zentralsteuerventile sind mit 8 bar sozusagen das schwächste Glied. Daher geben wir 3-8 bar Zulaufdruck an. Die Anlage wird ca. 0,5 – 1 bar Differenzdruck haben. Dies hängt vom Alter der Anlage und den Verschmutzungen im Wasser ab. Der Zulaufdruck sollte nicht unter 3 bar sinken da sonst die Einsaugmenge der Sole des Injektors (bei einer Regeneration) abfällt. Der Betriebsdruck kann mit 3-8 bar angenommen werden.

Wir bieten optional Überdruckventile mit 6 bar an, diese schützen die stehende Anlage vor einem Druckanstieg durch die Erwärmung des Wassers. Wasser dehnt sich aus bei steigender Temperatur – wird die Anlage mit 6 bar betrieben sind im Stand By bei Temperaturerhöhungen schnell die 8 bar erreicht. Daher die 3-6 bar, bei über 6 bar würde ja das Überdruckventil ansprechen. Wir können aber auch ein Überdruckventil mit 8 bar gegen das 6 bar liefern.

 

4. Welche IP-Einstufung haben Ihre Enthärtungen?

IP54

 

5. Können Sie Angaben zum Stromverbrauch im Betrieb/Stand-by machen?

Das Netzteil des Zentralsteuerventils hat 0,35 Ah (0,7 Ah bei einer Doppelanlage)

 

6. Halten Sie einen vorgeschalteten Feinfilter für nötig?

Normalerweise werden keine Vorfilter vor Enthärtungsanlagen geschaltet. Im Trinkwasser Eingang der Werksversorgung sind immer nach dem Systemtrenner 100 µm Feinfilter installiert. Wenn allerdings eine übermäßige Verschmutzung bedingt durch das Werksnetz oder schlechtes Trinkwasser vorhanden ist muss man dies im Einzelfall entscheiden.

 

7. Verfügt Ihre Enthärtung über eine Desinfektionseinrichtung? Eine Desinfektionseinrichtung können Sie – dem online Shop nach zu urteilen – optional anbieten. Bei welchen Einsatzgebieten der Enthärtung erachten Sie dies als sinnvolle Ergänzung?

Eine Desinfektionseinrichtung ist wirksam wenn die Keime im Rohwasser verhältnismäßig sind und nicht über den Grenzwerten liegen. Bei einer großen Keimbelastung sind die Desinfektionseinrichtungen allerdings durch die geringe Chlor Konzentration nicht geeignet um eine Desinfektion der Enthärtungsanlage durchzuführen. Das Chlor das aus der Sole erzeugt wird ist gering konzentriert und deshalb bei verkeimten Anlagen nicht desinfizierend. Unserer Meinung nach wirkt das System einer wachsenden Verkeimung entgegen. Wir halten das System trotzdem für eine sinnvolle Ergänzung.

 

8. Verfügen Ihre Enthärtungen über eine CE-Kennzeichnung?

Ja

 

9. Gibt es eine Füllstandsüberwachung des Salztanks?

Die Überwachung wird mit einem einfachen Schwimmerschalter ausgeführt. Im Betrieb gab es immer wieder Probleme wenn der Schwimmer nicht nach dem Auffüllen auf die Salzoberfläche gelegt wurde oder der Schwimmer beim Salzauffüllen beschädigt wird. Zudem entstehen Salzverkrustungen die das Schaltspiel beeinträchtigen können. Eine Auswertung über das Zentralsteuerventil ist nicht möglich, daher muss der Schalter übergeordnet ausgewertet werden. Wir setzten das nicht ein, da es sich als nicht praktikabel erwiesen hat. Auf Wunsch können wir das anbieten, im Endeffekt können sie sich aber einen einfachen Schwimmerschalter bei Bedarf auch selbst nachrüsten.

 

10. Was bedeutet der Unterschied Sparbesalzung und Vollbesalzung? Geht das Spülwasser komplett auf den Gulli oder kann das irgendwie wieder verwendet werden?

Es gibt zwei Betriebsarten Sparbesalzung 120 g/Liter Harz, Vollbesalzung mit 200 g/Liter Harz.
Wir geben immer Vollbesalzung an, da unsere Anlagen überwiegend im technischen Bereich (Vorgaben Härte > 0,05 °dH) eingesetzt werden. Wird das Wasser danach Verschnitten ist eine Sparbesalzung möglich. Durch die Sparbesalzung verringert sich allerdings die Kapazität der Anlage und die Harte steigt etwas an im Ausgangswasser.

Kapazität bei Vollbesalzung: 200 g Salz / l Austauscherharz = Faktor 4 (75 Liter Harz = Kapazität 300 m³/°dH)

Kapazität bei Sparbesalzung: 120 g Salz / l Austauscherharz = Faktor 3 (75 Liter Harz = Kapazität 225 m³/°dH)

Bei geringerer Solemenge verringert sich die Kapazität der Anlage um 25 %. Die Anlage arbeitet damit wirtschaftlicher und umweltschonender. Der Spareffekt bleibt trotz eines etwas höherer Wasserverbrauch durch geringfügig kürzere Enthärtungszeiträume.

Beim Spülwasser ist auch bei uns das Wasser für das ansetzten der Sole eingerechnet. Zudem haben wir noch einen Sicherheitsfaktor eingerechnet. Der erste Schritt Rückspülen ist natürlich auch abhängig von der Rohwasserqualität. Bei verschmutztem Wasser sind diese Zeiten bei Bedarf etwas zu erhöhen, in jedem Fall sollte hierbei das Harzbett aufgelockert werden und Schmutzteile vollständig aus der Enthärtungsanlage gespült werden. Der reine Spülwasserverbrauch liegt bei ca. 10 Liter / Liter Harz.

Das Spülwasser kann nicht weiterverwendet werden.

 

11. Gibt es bei Ihnen auch die Möglichkeit, dass die Anlage permanent oder stichprobenartig die Rohwasserhärte misst und sich dementsprechend darauf einstellt?

Ein Härtemessgerät kann installiert werden, allerdings besteht nicht die Möglichkeit dies mit dem Zentralsteuerventil zu kombinieren. Meistens wird aber ein Resthärtemessgerät nach der Enthärtungsanlage geschaltet um die Funktion zu überwachen. Eine Kapazitive Umschaltung über den Resthärteanstieg hatten wir mit verschiedenen Geräten schon installiert. Allerdings haben wir keine guten Erfahrungen mit Sensor Messungen da diese nur bedingt (abhängig von der Rohwasserbeschaffenheit funktionieren). Zudem müssen diese Sonden regelmäßig getauscht werden. Bei Titrationsgeräten müssen regelmäßig Reagenzien aufgefüllt werden. Unserer Meinung nach wird hierdurch der Spareffekt aufgehoben und hierdurch könnten die Betriebskosten sogar steigen. Bei einer Fehlfunktion oder einer verschlissenen Sonde geht die Anlage permanent in Regeneration und dies führt zu geringen Salzlösezeiten und wieder hohen Verbrauchskosten und Härtedurchbrüchen.

 

Wir bieten Ihnen auch eine kostengünstige Montage und Inbetriebnahme Ihrer gewünschten Enthärtungsanlage an.
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