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Funktionsprinzip von Mischbettharzen
Ein Mischbettharz besteht aus einem stark sauren Kationenaustauscher und einem stark basischen Anionenaustauscher, die im Behälter vollständig gemischt sind. Das Rohwasser durchströmt das Harzbett und die im Wasser gelösten Salze (z. B. Calcium, Magnesium, Chlorid, Sulfat, Nitrat) werden nahezu vollständig entfernt. Es entsteht VE-Wasser mit sehr geringer Leitfähigkeit.
Typische Eigenschaften:
- Sehr geringe Restleitfähigkeiten im Bereich von ca. 0,1–10 µS/cm (anwendungsabhängig)
- Hohe Wasserqualität in einem kompakten System
- Geeignet als Polisherstufe nach Umkehrosmose oder als alleinige Entsalzung bei kleineren Mengen
- Möglichkeit der Regeneration (stationäre Anlagen) oder Einwegbetrieb (Patronen, Kartuschen)
Einsatz in der VE-Wasseraufbereitung
In der VE-Wasseraufbereitung kommen Mischbettharze überall dort zum Einsatz, wo besonders salzarmes Wasser benötigt wird oder eine vorhandene Aufbereitungsstufe (z. B. Umkehrosmose) weiter aufbereitet werden soll.
Typische Anwendungen:
- Polisherstufe nach Umkehrosmose oder Vollentsalzungsanlagen
- VE-Wasser für Labor, Spül- und Reinigungsprozesse
- Prozesswasser in Industrie und Gewerbe
- Spül- und Teststände, Autoklav- und Befeuchterwasser
- Neutralisierung von Restleitfähigkeiten in Kreisläufen
Durch die kompakte Bauweise von Mischbettpatronen lassen sich hochwertige VE-Lösungen auch auf engem Raum und mit geringem Installationsaufwand realisieren.
Heizungswasseraufbereitung mit Mischbettharzen
Für die Heizungswasseraufbereitung werden spezielle Mischbettharze eingesetzt, um das Füll- und Ergänzungswasser zu entsalzen und so die Vorgaben der VDI 2035 zu erfüllen. Durch den erhöhten Anionenanteil im Mischbettharz stellt sich im Ausgangswasser ein leicht alkalischer pH Wert ein.
Vorteile im Heizungsbereich:
- Reduzierung der Gesamtsalze und damit geringere Leitfähigkeit
- Verringerung von Korrosionsrisiken in geschlossenen Heizsystemen durch erhöhten pH Wert
- Verminderung von Kesselsteinbildung und Ablagerungen
- Geeignet für Anlagen mit Stahl, Kupfer, Edelstahl und Aluminiumlegierungen (bei normgerechter Auslegung)
- Ideal für Füll- und Nachspeiseeinrichtungen mit Durchflussmessung und Leitfähigkeitskontrolle
Mischbettharz-basierte Heizungsbefüllung schützt Kessel, Wärmetauscher, Pumpen und Rohrleitungen und verlängert die Lebensdauer der Gesamtanlage.
Vorteile von Mischbettharzen
Der Einsatz von Mischbettharzen bietet eine Reihe technischer und wirtschaftlicher Vorteile:
- Sehr hohe Wasserqualität durch nahezu vollständige Salzreduktion
- Kompakte Systeme, ideal auch für Nachrüstungen und kleine Anlagen
- Keine elektrische Energie für den eigentlichen Ionenaustausch notwendig
- Gute Kombinierbarkeit mit Filtration, Enthärtung und Umkehrosmose
- Reproduzierbare Wasserqualität bei richtiger Auslegung und Überwachung
- Je nach System regenerierbar oder als Einwegkonzept mit einfacher Wartung
Auswahlkriterien für das passende Mischbettharz
Für eine optimale Auslegung sollten folgende Punkte berücksichtigt werden:
- Rohwasserqualität (Leitfähigkeit, Härte, Salzgehalt)
- Gewünschte Ziel-Leitfähigkeit des VE- oder Heizungswassers
- Erforderliche Durchflussmenge und täglicher Verbrauch
- Betriebsweise (Patrone/Einweg, regenerierbares Harz, stationäre Anlage)
- Temperaturbereich und Druckverhältnisse
- Einsatzgebiet: VE-Wasser allgemein, Polisherstufe oder speziell Heizungsbefüllung nach VDI 2035
Auf Basis dieser Parameter lässt sich die passende Harzqualität und Behältergröße auswählen, um wirtschaftliche Standzeiten und eine stabile Wasserqualität zu erreichen.
Überwachung und Betrieb
Für den sicheren Betrieb von Mischbettharzen empfiehlt sich eine kontinuierliche oder regelmäßige Überwachung der Leitfähigkeit:
- Leitfähigkeitsmessgerät in der VE- oder Heizungswasserleitung
- rechtzeitiger Harzwechsel bzw. Regeneration bei Erreichen der Grenzwerte
- kapazitive Überwachung über die Durchflussmenge (Berechnung auf Basis der Rohwasseranalyse)
So ist sichergestellt, dass VE-Wasser und Heizungswasser dauerhaft die geforderten Qualitätsanforderungen erfüllen und die nachgeschalteten Anlagen zuverlässig geschützt sind.
WHGFachbetrieb







