Umkehrosmose Membranelement Wave Cyber Ospura ULP 4021

Art.Nr.: UO-ULP-4021-WC

« Zurück zur Kategorie

EUR 232,29
Preis netto: EUR 195,20

inkl. 19 % USt

  • Lieferzeit ca. 1-2 Wochen
  • Gewicht 16 kg


Zahlungsweisen

PayPal Vorkasse Kreditkarten Lastschrift Sofortüberweisung

Bewertung: 0.0 von 5

Datenblätter

Produktbeschreibung

Wave Cyber Ospura ULP 4021 Niederdruckmembrane für 4021-Druckrohre

Das Wave Cyber Ospura ULP 4021 ist ein kompaktes Umkehrosmose-Membranelement für gewerbliche und technische Wasseraufbereitungsanlagen. Die Membrane ist für genormte 4021-Druckrohre vorgesehen und wird eingesetzt, wenn eine Ultra-Low-Pressure- bzw. Niederdruckmembrane mit guter Permeatleistung in kompakter Baugröße benötigt wird.

Die Ospura ULP 4021 ist keine Seewassermembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Sie eignet sich für Stadtwasser, leichtes Brackwasser und technische Umkehrosmoseanwendungen mit geeigneter Vorbehandlung. Entscheidend sind Rohwasserqualität, gewünschte Permeatqualität, Betriebsdruck, Recovery und vorhandenes Druckrohr.

Einsatzbereich der Wave Cyber Ospura ULP 4021

Umkehrosmose Membrane einbauen

Kompakte 4"-Membrane für technische RO-Anlagen

Die Wave Cyber Ospura ULP 4021 eignet sich für kleinere gewerbliche Umkehrosmoseanlagen, technische Wasseraufbereitung, Stadtwasseraufbereitung, leichtes Brackwasser, Laboranwendungen, Permeaterzeugung vor Mischbettpatronen oder kleinere Prozesswasseranwendungen.

Die Baugröße 4021 wird eingesetzt, wenn mehr Leistung benötigt wird als bei typischen 2540-Membranen, aber keine 4040-Druckrohre vorhanden sind. Die Membrane passt in genormte Druckrohre mit 4" Innendurchmesser und 4021-Baugröße.

Ultra-Low-Pressure-Auslegung

Die Ospura ULP 4021 ist im Niederdruckbereich einzuordnen und auf energieeffizienten Betrieb bei geeignetem Speisewasser ausgelegt. Mit 1.050 gpd bzw. 4,0 m³/Tag bietet sie eine kompakte Leistungsklasse für kleinere gewerbliche Umkehrosmoseanlagen.

Der Vorteil einer ULP-Membrane kann nur genutzt werden, wenn Speisewasserqualität, Vorbehandlung, Recovery und Anlagenhydraulik passen. Bei höherer Leitfähigkeit, schwieriger Rohwasserqualität oder strengeren Anforderungen an die Permeatqualität kann eine Brackwasser-RO-Membrane mit höherer Rückhaltung technisch sinnvoller sein.

Abgrenzung zu anderen Membranelementen

Unterschied zur Wave Cyber Ospura ULP 4040

Die Wave Cyber Ospura ULP 4040 ist die größere 4040-Ausführung. Die Ospura ULP 4021 ist kleiner und für 4021-Druckrohre vorgesehen.

Beide Membranen gehören zum Ultra-Low-Pressure- bzw. Niederdruckbereich, sind aber nicht austauschbar. Druckrohrgröße, Länge, Dichtungen, Permeatleistung und Anlagenhydraulik müssen zur jeweiligen Baugröße passen.

Unterschied zur Wave Cyber Ospura BW 4040

Die Wave Cyber Ospura BW 4040 ist eine größere 4040-Brackwasser-RO-Membrane mit höherem Rückhaltefokus. Die Ospura ULP 4021 ist kompakter und stärker auf Niederdruckbetrieb in 4021-Anlagen ausgelegt.

Wenn eine möglichst niedrige Permeatleitfähigkeit oder eine höhere Anlagenleistung gefordert ist, kann eine größere BW-Membrane technisch passender sein. Wenn eine kompakte Niederdruckmembrane für 4021-Druckrohre benötigt wird, ist die Ospura ULP 4021 die passende Baugrößenrichtung.

Unterschied zur Oltremare LOW1-4021

Die Oltremare LOW1-4021 ist ebenfalls eine 4021-Niederdruckmembrane. Die Ospura ULP 4021 ist die Wave-Cyber-Ausführung in dieser Baugrößenklasse.

Bei der Auswahl müssen Permeatleistung, Salzrückhaltung, Betriebsdruck, Druckrohr, Dichtungen, Vorbehandlung und vorhandene Anlagenhydraulik verglichen werden. Die gleiche 4021-Baugröße bedeutet nicht automatisch identisches Betriebsverhalten.

Unterschied zur Oltremare LOW4-4021

Die Oltremare LOW4-4021 ist ebenfalls eine 4021-Niederdruckmembrane, jedoch mit anderer Herstellerbaureihe und anderen Leistungsdaten. Die Ospura ULP 4021 ist stärker als Wave-Cyber-ULP-Ausführung einzuordnen.

Ein Austausch sollte nicht allein nach Baugröße erfolgen. Entscheidend sind gewünschte Permeatleistung, Rückhaltung, Betriebsdruck, Rohwasserqualität und Freigabe der bestehenden Anlage.

Unterschied zur DuPont FilmTec XLE-4021

Die DuPont FilmTec XLE-4021 ist eine Niederdruckmembrane von DuPont FilmTec. Die Ospura ULP 4021 ist eine Wave-Cyber-Membrane in kompakter 4021-Baugröße.

Beide Membranen sind für energieeffiziente 4021-RO-Anwendungen interessant. Welche Membrane besser passt, hängt von Rohwasserqualität, Permeatleistung, gewünschter Rückhaltung und vorhandener Anlage ab.

Unterschied zur Oltremare SEA2-4021

Die Oltremare SEA2-4021 ist eine Seewassermembrane in 4021-Baugröße. Die Ospura ULP 4021 ist dagegen eine Niederdruckmembrane für niedrigere Salzfrachten.

Bei Seewasser oder sehr hoher Leitfähigkeit muss eine geeignete Seewassermembrane eingesetzt werden. Eine 4021-Baugröße allein sagt nicht aus, ob eine Membrane für Stadtwasser, Brackwasser oder Seewasser geeignet ist.

Unterschied zur Nanofiltration

Die Wave Cyber Ospura ULP 4021 ist eine Umkehrosmosemembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Nanofiltration wird zur selektiven Teilentsalzung eingesetzt und hat andere Rückhalteeigenschaften als eine RO-Membrane.

Wenn gezielt Härte, Sulfat oder bestimmte organische Bestandteile reduziert werden sollen, kann eine Nanofiltrationsmembrane technisch sinnvoller sein. Wenn stärkere Entsalzung und klassische RO-Permeatqualität benötigt werden, ist eine geeignete Umkehrosmosemembrane zu prüfen.

Ospura-ULP-Technologie und Betriebsverhalten

Spiralwickelelement mit 28 mil Feed Spacer

Die Ospura ULP 4021 ist ein Spiralwickelelement mit Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran und 28 mil Feed Spacer. Diese Bauweise ist typisch für Umkehrosmoseelemente in kompakten gewerblichen und technischen Anlagen.

Der Feed Spacer beeinflusst Strömungsverhalten, Druckverlust und Foulingneigung. Trotzdem ersetzt ein passender Feed Spacer keine Vorbehandlung. Trübung, SDI, organische Belastung, Biofouling, Eisen, Mangan und Scaling müssen vor dem Membranelement beherrscht werden.

Niederdruckbetrieb mit kompakter Leistung

Die angegebene Permeatleistung beträgt 1.050 gpd bzw. 4,0 m³/Tag. Die Mindest-Salzrückhaltung beträgt 99 %. Damit ist die Ospura ULP 4021 auf kompakte Permeatleistung im Niederdruckbereich ausgelegt.

Im realen Anlagenbetrieb hängen Permeatleistung und Rückhaltung von Druck, Temperatur, Rohwasserqualität, Recovery, Membranzustand und Anlagenhydraulik ab. Bei konkreten Zielwerten sollte die erreichbare Permeatqualität anhand der vollständigen Wasseranalyse geprüft werden.

Technische Daten der Wave Cyber Ospura ULP 4021

Merkmal Wert
Produkt Wave Cyber Ospura ULP 4021
Hersteller / Baureihe Wave Cyber Ospura ULP
Artikelnummer UO-ULP-4021-WC
Membrantyp Ultra-Low-Pressure-Umkehrosmosemembrane / Niederdruckbereich
Baugröße 4021 / 4"-Spiralwickelelement
Membranaufbau Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran
Feed Spacer 28 mil
Permeatleistung 1.050 gpd / 4,0 m³/Tag
Mindest-Salzrückhaltung 99 %
Maximale Betriebstemperatur 45 °C / 113 °F
Maximaler Betriebsdruck 41 bar / 600 psig
Maximaler Elementdruckverlust 1,0 bar / 15 psig
pH-Bereich Dauerbetrieb pH 3–11
pH-Bereich Kurzzeitreinigung pH 1,5–12 für 30 Minuten
Maximaler SDI im Zulauf 5
Freie Chlortoleranz < 0,1 ppm
Länge 533 mm
Druckrohr-Kompatibilität genormtes 4"-Druckrohr
Gewicht 16 kg
Lieferzeit ca. 1–2 Wochen
Dokument Datenblatt-Ospura-4021 Membrane-Wave-Cyber.pdf

Vorwasserqualität und Membranschutz

Vorbehandlung für Niederdruck-RO-Anlagen

Die Wave Cyber Ospura ULP 4021 benötigt geeignet vorbehandeltes Speisewasser. Trübung, SDI, Schwebstoffe, organische Belastung, Biofouling, Eisen, Mangan, Öl, Härteausfällungen und Kolloide können die Membrane belasten.

Je nach Rohwasser können Vorfilter, Ultrafiltration, Aktivkohle, Antiscalant-Dosierung, pH-Korrektur, Enthärtung, Enteisenung oder Entmanganung erforderlich sein. Die Auslegung hängt von Wasseranalyse, Recovery, Temperatur, Betriebsdruck und gewünschter Permeatqualität ab.

Chlor und Oxidationsmittel

Die freie Chlortoleranz beträgt < 0,1 ppm. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können Polyamidmembranen dauerhaft schädigen.

Wenn in der Vorbehandlung Chlorung, Oxidation oder Desinfektionschemikalien eingesetzt werden, muss vor der Membrane eine sichere Entchlorung erfolgen. Eine chemisch geschädigte Membrane kann Rückhaltung und Permeatqualität dauerhaft verschlechtern.

Enthärtung oder Antiscalant

Bei Umkehrosmoseanlagen kann eine vorgeschaltete Enthärtungsanlage sinnvoll sein, um Härteausfällungen auf der Membrane zu vermeiden. Alternativ kann je nach Wasseranalyse und Anlagenkonzept eine Antiscalant-Dosierung eingesetzt werden.

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung helfen, mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren. Ob Enthärtung, Antiscalant oder eine Kombination sinnvoll ist, hängt von Rohwasserhärte, Salzfracht, pH-Wert, Temperatur und Recovery ab.

Einbau, Austausch und Betrieb

Einbau in 4021-Druckrohre

Die Wave Cyber Ospura ULP 4021 passt in genormte Druckrohre mit 4" Innendurchmesser und 4021-Baugröße. Vor dem Einbau müssen Druckrohr, Druckstufe, Endadapter, Dichtungen, Permeatanschluss, Fließrichtung und Druckrohrzustand geprüft werden.

Als passende Baugrößenklasse können das Wave Cyber Druckrohr Größe 4021 300 psi oder das Wave Cyber Druckrohr Größe 4021 1.000 psi geprüft werden. Druckstufe, Anschluss, Anlagenaufbau und Einsatzbedingungen müssen trotzdem zur jeweiligen Anlage passen.

Inbetriebnahme nach dem Membranwechsel

Beim Anfahren der Anlage sollten plötzliche Druck- und Querstromschwankungen vermieden werden. Der Speisedruck sollte über 30 bis 60 Sekunden kontrolliert erhöht werden. Die Querströmungsgeschwindigkeit sollte anschließend über 15 bis 20 Sekunden auf den eingestellten Betriebspunkt gebracht werden.

Das Permeat aus der ersten Betriebsstunde sollte verworfen werden. Danach sollten Betriebsdruck, Permeatleistung, Konzentratfluss, Permeatleitfähigkeit, Recovery und Differenzdruck kontrolliert werden.

Betriebskontrolle

Im laufenden Betrieb sollten Permeatleistung, Permeatleitfähigkeit, Salzrückhaltung, Zulaufdruck, Konzentratdruck, Differenzdruck, Temperatur und Recovery regelmäßig überwacht werden.

Sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder zunehmende Permeatleitfähigkeit können auf Fouling, Scaling, Biofouling, chemische Schädigung oder mechanische Probleme hinweisen. Die Ursache sollte geprüft werden, bevor nur die Membrane ersetzt wird.

Reinigung, Stillstand und Lagerung

Reinigung bei Leistungsabfall

Die Kurzzeitreinigung ist im pH-Bereich 1,5 bis 12 möglich. Reinigungsverfahren und Chemikalien müssen zur Membrane, zum Foulingtyp und zur Anlagenkonstruktion passen.

Je nach Ursache können mineralisches Scaling, organisches Fouling, Biofouling oder Partikelbelastung vorliegen. Eine pauschale Reinigung ohne Ursachenbewertung kann unzureichend wirken oder die Membrane zusätzlich belasten.

Membrane nach Benetzung feucht halten

Nach der ersten Benetzung muss das Membranelement feucht gehalten werden. Bei längeren Anlagenstillständen ist eine geeignete Konservierung erforderlich, um biologisches Wachstum zu vermeiden.

Bei Stillstand oder Lagerung müssen Wasserqualität, Konservierungsmittel, Temperatur und Anlagenhygiene berücksichtigt werden. Ungeeignete Chemikalien oder Schmiermittel können Membrane und Dichtungen schädigen.

Grenzen und nicht geeignete Anwendungen

Keine Seewassermembrane

Die Wave Cyber Ospura ULP 4021 ist nicht als Seewassermembrane vorgesehen. Für Seewasser oder hohe Salzfrachten ist eine Seewasser-Membrane wie die Oltremare SEA2-4021 oder eine andere passende Seewasser-Membrane zu prüfen.

Eine ULP- oder Niederdruckmembrane sollte nicht für Hoch-TDS- oder Seewasseranwendungen eingesetzt werden, wenn Druckniveau, Salzfracht und Zielqualität dafür nicht passen.

Keine Hochrückhalte-Membrane für schwieriges Rohwasser

Die Ospura ULP 4021 ist auf Niederdruckbetrieb und kompakte Permeatleistung ausgelegt. Wenn eine besonders hohe Salzrückhaltung, eine sehr niedrige Permeatleitfähigkeit oder eine robuste Auslegung für stärker belastetes Rohwasser erforderlich ist, kann eine Brackwasser-RO-Membrane mit höherem Rückhaltefokus technisch passender sein.

Die Auswahl sollte anhand von Rohwasserleitfähigkeit, gewünschter Permeatqualität, Betriebsdruck, Energiebedarf und Anlagenkonzept erfolgen.

Keine Nanofiltration

Die Wave Cyber Ospura ULP 4021 ist keine Nanofiltrationsmembrane. Wenn eine selektive Teilentsalzung oder gezielte Härtereduzierung gefordert ist, sollte eine Nanofiltrationsmembrane geprüft werden.

Die Auswahl zwischen Umkehrosmose und Nanofiltration richtet sich nach gewünschter Wasserqualität, Rohwasseranalyse und Rückhalteanforderung.

Keine einfache Austauschentscheidung nach Baugröße

Die 4021-Baugröße allein reicht nicht für eine sichere Austauschentscheidung aus. Auch wenn ein Element mechanisch in ein Druckrohr passt, können Rückhaltung, Leistung, Differenzdruck, Betriebsdruck und Anlagenverhalten abweichen.

Vor einem Membranwechsel sollten vorhandener Membrantyp, Druckrohr, Rohwasserqualität und Betriebsdaten geprüft werden.

Passende Ergänzungen

Zubehör und Druckrohre

Für Betrieb und Austausch können passende Druckrohre und Membrangehäuse, Vorfilter, Dichtungen, Endadapter und eine geeignete Antiscalant-Dosierung erforderlich sein.

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.

Wartung und Anlagenprüfung

Bei Umkehrosmoseanlagen, Leistungsabfall, steigender Leitfähigkeit oder erhöhtem Differenzdruck kann eine Wartung der Umkehrosmoseanlage sinnvoll sein. Dabei können Druckrohre, Dichtungen, Betriebsdaten, Vorbehandlung und Membranzustand geprüft werden.

Die Membrane sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Umkehrosmoseanlage betrachtet werden. Dazu gehören Vorbehandlung, Druckrohre, Druckerhöhung, Antiscalant-Dosierung, Spülung, Reinigung, Mess- und Regeltechnik sowie Entsorgung des Konzentrats.

Angaben für eine technische Prüfung

Für die Prüfung, ob die Ospura ULP 4021 zur Anlage passt, sind folgende Angaben hilfreich:

  • vorhandener Membrantyp

  • vorhandenes Druckrohr und Druckstufe

  • Anzahl der Membranelemente

  • Rohwasseranalyse

  • Leitfähigkeit bzw. Salzgehalt im Zulauf

  • gewünschte Permeatleistung

  • gewünschte Permeatqualität

  • Trübung und SDI

  • Betriebsdruck

  • Zulauftemperatur

  • Recovery bzw. Ausbeute

  • vorhandene Vorbehandlung

  • vorhandene Enthärtungsanlage oder Antiscalant-Dosierung

  • Differenzdruck über Druckrohr oder Element

  • aktuelle Permeatleistung und Permeatleitfähigkeit

  • bisherige Reinigungsintervalle

  • Grund für den Membrantausch

  • Fotos von Typenschild, Druckrohr und vorhandener Membrane

Ohne diese Angaben lässt sich nicht sicher beurteilen, ob die Membrane als Ersatz oder für eine neue Auslegung geeignet ist.
 

Häufige Fragen zur Wave Cyber Ospura ULP 4021

FAQ Wave Cyber Ospura ULP 4021

Wofür wird die Ospura ULP 4021 eingesetzt?

Die Ospura ULP 4021 wird in kompakten gewerblichen und technischen Umkehrosmoseanlagen mit 4021-Druckrohren eingesetzt. Typische Anwendungen sind Stadtwasser, leichtes Brackwasser, technische Permeaterzeugung und Vorbehandlung für VE-Wasser.

Ist die Ospura ULP 4021 eine Niederdruckmembrane?

Ja. Die Membrane wird dem Niederdruckbereich zugeordnet und ist für kompakte 4021-Umkehrosmoseanlagen vorgesehen.

Ist die Ospura ULP 4021 eine Seewassermembrane?

Nein. Für Seewasser oder sehr hohe Salzfrachten müssen geeignete Seewassermembranen geprüft werden.

Was ist der Unterschied zur Ospura ULP 4040?

Die Ospura ULP 4040 ist die größere Ausführung für 4040-Druckrohre. Die Ospura ULP 4021 ist kleiner und für 4021-Druckrohre vorgesehen.

Was ist der Unterschied zur LOW1-4021?

Die LOW1-4021 ist eine Oltremare-Niederdruckmembrane in 4021-Baugröße. Die Ospura ULP 4021 ist die Wave-Cyber-Ausführung mit 1.050 gpd und 99 % Mindest-Salzrückhaltung.

Was ist der Unterschied zur LOW4-4021?

Die LOW4-4021 ist ebenfalls eine 4021-Niederdruckmembrane. Die Auswahl zwischen LOW4-4021 und Ospura ULP 4021 sollte anhand von Permeatleistung, Rückhaltung, Betriebsdruck, vorhandener Anlage und Rohwasserqualität erfolgen.

Welche Leistung hat die Ospura ULP 4021?

Die Permeatleistung beträgt 1.050 gpd bzw. 4,0 m³/Tag. Der tatsächliche Wert hängt von Druck, Temperatur, Rohwasserqualität, Recovery, Verschmutzungszustand und Anlagenhydraulik ab.

Welche Salzrückhaltung erreicht die Ospura ULP 4021?

Die Mindest-Salzrückhaltung beträgt 99 %. Im Anlagenbetrieb kann der Wert je nach Wasserqualität, Druck, Temperatur und Betriebsweise abweichen.

In welches Druckrohr passt die Membrane?

Die Ospura ULP 4021 passt in ein genormtes Druckrohr mit 4" Innendurchmesser und 4021-Baugröße. Druckstufe, Anschluss, Dichtungen und Anlagenkonzept müssen trotzdem geprüft werden.

Warum darf kein freies Chlor im Zulauf sein?

Die Membrane besteht aus Polyamid-Dünnschicht-Verbundmaterial. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können das Membranmaterial dauerhaft schädigen und die Rückhaltung verschlechtern.

Wann sollte die Membrane gereinigt oder ersetzt werden?

Hinweise sind sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder steigende Permeatleitfähigkeit. Vor dem Austausch sollte geprüft werden, ob Fouling, Scaling, Biofouling oder chemische Schädigung die Ursache ist.

WHG<br />Fachbetrieb WHG
Fachbetrieb