Umkehrosmose Membranelement Wave Cyber Ospura XULP 4040

Art.Nr.: UO-XULP-4040-WC

« Zurück zur Kategorie

EUR 320,44
Preis netto: EUR 269,28

inkl. 19 % USt

  • Lieferzeit ca. 1-2 Wochen
  • Gewicht 16 kg


Zahlungsweisen

PayPal Vorkasse Kreditkarten Lastschrift Sofortüberweisung

Bewertung: 0.0 von 5

Datenblätter

Produktbeschreibung

Wave Cyber Ospura XULP 4040 Extra-Low-Pressure-Membrane für 4040-Druckrohre

Das Wave Cyber Ospura XULP 4040 ist ein 4"-Umkehrosmose-Membranelement für gewerbliche und technische Wasseraufbereitungsanlagen. Die Membrane ist für genormte 4040-Druckrohre vorgesehen und als Extra-Low-Pressure-Ausführung mit 100 psi Druckbereich beschrieben.

Die Ospura XULP 4040 ist keine Seewassermembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Sie eignet sich für Stadtwasser, leichtes Brackwasser und technische Umkehrosmoseanwendungen mit geeigneter Vorbehandlung, wenn ein besonders niedriger Betriebsdruck und ein energieeffizienter Anlagenbetrieb im Vordergrund stehen.

Einsatzbereich der Wave Cyber Ospura XULP 4040

Umkehrosmose Membrane einbauen

4"-Membrane für energieoptimierte RO-Anlagen

Die Wave Cyber Ospura XULP 4040 eignet sich für kompakte gewerbliche Umkehrosmoseanlagen, Stadtwasseraufbereitung, leichtes Brackwasser, technische Permeaterzeugung, Vorbehandlung vor Mischbettpatronen oder EDI-Stufen sowie Prozesswasseranwendungen mit moderater Salzfracht.

Die Baugröße 4040 wird eingesetzt, wenn eine Anlage mehr Leistung benötigt als kleinere 2540- oder 4021-Membranen, aber keine 8040-Druckrohre vorhanden sind. Die Membrane passt in genormte Druckrohre mit 4" Innendurchmesser.

Extra-Low-Pressure-Ausführung mit 100 psi Druckbereich

Die Ospura XULP 4040 ist für Anwendungen gedacht, bei denen ein möglichst niedriger Betriebsdruck angestrebt wird. Das kann den Energiebedarf der Umkehrosmoseanlage reduzieren, sofern Rohwasserqualität, Vorbehandlung, Recovery und Zielqualität zur Membrane passen.

Der Vorteil einer XULP-Membrane kann nur genutzt werden, wenn das Speisewasser nicht zu stark belastet ist. Bei höherer Leitfähigkeit, höheren Rückhalteanforderungen oder stärker belastetem Rohwasser kann eine ULP-, BW- oder klassische Brackwasser-RO-Membrane technisch sinnvoller sein.

Abgrenzung zu anderen Membranelementen

Unterschied zur Wave Cyber Ospura ULP 4040

Die Wave Cyber Ospura ULP 4040 ist ebenfalls eine Niederdruckmembrane für 4040-Druckrohre, wird aber mit 150 psi Druckbereich beschrieben. Die Ospura XULP 4040 ist dagegen stärker auf Extra-Low-Pressure-Betrieb mit 100 psi ausgerichtet.

Wenn ein besonders niedriger Betriebsdruck im Vordergrund steht und die Rohwasserqualität passt, ist die XULP-Ausführung zu prüfen. Wenn eine höhere Betriebsreserve oder eine andere Rückhaltung benötigt wird, kann die ULP-Ausführung besser passen.

Unterschied zur Wave Cyber Ospura BW 4040

Die Wave Cyber Ospura BW 4040 ist stärker auf Brackwasser-RO und höhere Rückhalteanforderungen ausgelegt. Die Ospura XULP 4040 ist dagegen auf besonders niedrigen Betriebsdruck ausgerichtet.

Wenn eine möglichst niedrige Permeatleitfähigkeit gefordert ist, kann die Ospura BW 4040 die passendere Richtung sein. Wenn niedriger Energiebedarf bei geeigneter Rohwasserqualität im Vordergrund steht, ist die Ospura XULP 4040 zu prüfen.

Unterschied zur DuPont FilmTec XLE PRO-4040

Die DuPont FilmTec XLE PRO-4040 ist eine 4"-Niederdruckmembrane von DuPont FilmTec. Die Ospura XULP 4040 ist die Wave-Cyber-Ausführung für besonders niedrigen Druckbereich.

Bei der Auswahl müssen Permeatleistung, Salzrückhaltung, Betriebsdruck, Druckrohr, Vorbehandlung und vorhandene Anlagenhydraulik verglichen werden. Die gleiche 4040-Baugröße bedeutet nicht automatisch identisches Betriebsverhalten.

Unterschied zur DuPont FilmTec LC LE PRO-4040

Die DuPont FilmTec LC LE PRO-4040 ist eine Low-Energy-Membrane von DuPont FilmTec. Die Ospura XULP 4040 ist eine Wave-Cyber-Membrane im Extra-Low-Pressure-Bereich.

Beide Membranen sind für energieeffiziente 4040-RO-Anwendungen interessant. Welche Membrane besser passt, hängt von Rohwasserqualität, Permeatleistung, gewünschter Rückhaltung und Anlagenfreigabe ab.

Unterschied zur DuPont FilmTec BW30 PRO-4040

Die DuPont FilmTec BW30 PRO-4040 ist eine Brackwasser-RO-Membrane mit stärkerem Rückhaltefokus. Die Ospura XULP 4040 ist stärker auf niedrigen Betriebsdruck und energieeffizienten Betrieb ausgelegt.

Wenn die Permeatqualität Vorrang vor der Energieeinsparung hat, kann eine BW30-Membrane passender sein. Wenn bei geeigneter Rohwasserqualität ein besonders niedriger Betriebsdruck gewünscht ist, ist die Ospura XULP 4040 eine passende Richtung.

Unterschied zur Seewasser-Umkehrosmose

Seewasser-Membranen wie die DuPont FilmTec SW30-4040 oder SWC5-LD 4040 sind für hohe Salzfrachten und höhere Druckbereiche ausgelegt. Die Ospura XULP 4040 ist keine Seewassermembrane.

Bei Seewasser oder sehr hoher Leitfähigkeit muss eine geeignete Seewassermembrane eingesetzt werden. Eine 4040-Baugröße allein sagt nicht aus, ob eine Membrane für Stadtwasser, Brackwasser, Seewasser oder Nanofiltration geeignet ist.

Unterschied zur Nanofiltration

Die Wave Cyber Ospura XULP 4040 ist eine Umkehrosmosemembrane und keine Nanofiltrationsmembrane. Nanofiltration wird zur selektiven Teilentsalzung eingesetzt und hat andere Rückhalteeigenschaften als eine RO-Membrane.

Wenn gezielt Härte, Sulfat oder bestimmte organische Bestandteile reduziert werden sollen, kann eine Nanofiltrationsmembrane technisch sinnvoller sein. Wenn stärkere Entsalzung und klassische RO-Permeatqualität benötigt werden, ist eine geeignete Umkehrosmosemembrane zu prüfen.

XULP-Technologie und Betriebsverhalten

Extra-Low-Pressure-Betrieb

Die Ospura XULP 4040 ist auf einen besonders niedrigen Druckbereich ausgelegt. Dadurch kann sie in geeigneten Anlagen helfen, den Energiebedarf der Umkehrosmose zu reduzieren.

Gleichzeitig ist eine XULP-Membrane nicht automatisch die beste Lösung für jede Anwendung. Je niedriger der Betriebsdruck gewählt wird, desto stärker müssen Rohwasserqualität, Temperatur, Permeatqualität und Ausbeute zur Membrane passen. Bei ungünstiger Wasserqualität kann eine robuste Brackwasser- oder Hochrückhalte-Membrane die bessere Wahl sein.

Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran

Die Ospura XULP 4040 ist ein Spiralwickelelement mit Polyamid-Dünnschicht-Verbundmembran. Dieses Membranmaterial wird in Umkehrosmoseanlagen eingesetzt, um gelöste Salze und andere Wasserinhaltsstoffe deutlich zu reduzieren.

Polyamidmembranen sind empfindlich gegenüber freiem Chlor und anderen Oxidationsmitteln. Die Vorbehandlung muss deshalb sicherstellen, dass oxidierende Stoffe vor der Membrane entfernt werden.

Technische Daten der Wave Cyber Ospura XULP 4040

Merkmal Wert
Produkt Wave Cyber Ospura XULP 4040
Hersteller / Baureihe Wave Cyber Ospura XULP
Membrantyp Extra-Low-Pressure-Umkehrosmosemembrane
Baugröße 4040 / 4"-Spiralwickelelement
Druckbereich 100 psi
Ausführung End-Port-Ausführung
Druckrohr-Kompatibilität genormtes 4"-Druckrohr
Anwendung Stadtwasser, leichtes Brackwasser, technische RO-Anlagen
Nicht geeignet als Seewassermembrane oder Nanofiltrationsmembrane

Vorwasserqualität und Membranschutz

Vorbehandlung für XULP-RO-Anlagen

Die Wave Cyber Ospura XULP 4040 benötigt geeignet vorbehandeltes Speisewasser. Trübung, SDI, Schwebstoffe, organische Belastung, Biofouling, Eisen, Mangan, Öl, Härteausfällungen und Kolloide können die Membrane belasten.

Je nach Rohwasser können Vorfilter, Ultrafiltration, Aktivkohle, Antiscalant-Dosierung, pH-Korrektur, Enthärtung, Enteisenung oder Entmanganung erforderlich sein. Die Auslegung hängt von Wasseranalyse, Recovery, Temperatur, Betriebsdruck und gewünschter Permeatqualität ab.

Chlor und Oxidationsmittel

Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können Polyamidmembranen dauerhaft schädigen. Wenn in der Vorbehandlung Chlorung, Oxidation oder Desinfektionschemikalien eingesetzt werden, muss vor der Membrane eine sichere Entchlorung erfolgen.

Eine chemisch geschädigte Membrane kann Rückhaltung und Permeatqualität dauerhaft verschlechtern. Deshalb sollten Aktivkohle, Reduktionsmittel oder andere Entchlorungsstufen bei Bedarf passend ausgelegt und überwacht werden.

Enthärtung oder Antiscalant

Bei Umkehrosmoseanlagen kann eine vorgeschaltete Enthärtungsanlage sinnvoll sein, um Härteausfällungen auf der Membrane zu vermeiden. Alternativ kann je nach Wasseranalyse und Anlagenkonzept eine Antiscalant-Dosierung eingesetzt werden.

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung helfen, mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren. Ob Enthärtung, Antiscalant oder eine Kombination sinnvoll ist, hängt von Rohwasserhärte, Salzfracht, pH-Wert, Temperatur und Recovery ab.

Einbau, Austausch und Betrieb

Einbau in 4040-Druckrohre

Die Wave Cyber Ospura XULP 4040 passt in genormte Druckrohre mit 4" Innendurchmesser. Vor dem Einbau müssen Druckrohr, Druckstufe, Endadapter, Dichtungen, Permeatanschluss, Fließrichtung und Druckrohrzustand geprüft werden.

Als passende Baugrößenklasse können das Codeline Druckrohr Größe 4040 Typ 40E30 300 psi oder das Phoenix Druckrohr Größe 4040 1.000 psi geprüft werden. Druckstufe, Anschluss, Anlagenaufbau und Einsatzbedingungen müssen trotzdem zur jeweiligen Anlage passen.

Inbetriebnahme nach dem Membranwechsel

Beim Anfahren der Anlage sollten plötzliche Druck- und Querstromschwankungen vermieden werden. Der Speisedruck sollte kontrolliert erhöht werden. Die Querströmungsgeschwindigkeit sollte anschließend auf den vorgesehenen Betriebspunkt gebracht werden.

Das Permeat aus der ersten Betriebsphase sollte verworfen werden. Danach sollten Betriebsdruck, Permeatleistung, Konzentratfluss, Permeatleitfähigkeit, Recovery und Differenzdruck kontrolliert werden.

Betriebskontrolle

Im laufenden Betrieb sollten Permeatleistung, Permeatleitfähigkeit, Salzrückhaltung, Zulaufdruck, Konzentratdruck, Differenzdruck, Temperatur und Recovery regelmäßig überwacht werden.

Sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder zunehmende Permeatleitfähigkeit können auf Fouling, Scaling, Biofouling, chemische Schädigung oder mechanische Probleme hinweisen. Die Ursache sollte geprüft werden, bevor nur die Membrane ersetzt wird.

Reinigung, Stillstand und Lagerung

Reinigung bei Leistungsabfall

Reinigungsverfahren und Chemikalien müssen zur Membrane, zum Foulingtyp und zur Anlagenkonstruktion passen. Je nach Ursache können mineralisches Scaling, organisches Fouling, Biofouling oder Partikelbelastung vorliegen.

Eine pauschale Reinigung ohne Ursachenbewertung kann unzureichend wirken oder die Membrane zusätzlich belasten. Vor einer chemischen Reinigung sollten Druckverlust, Permeatleistung, Leitfähigkeit, pH-Wert, Vorbehandlung und Betriebsdaten geprüft werden.

Membrane nach Benetzung feucht halten

Nach der ersten Benetzung muss das Membranelement feucht gehalten werden. Bei längeren Anlagenstillständen ist eine geeignete Konservierung erforderlich, um biologisches Wachstum zu vermeiden.

Bei Stillstand oder Lagerung müssen Wasserqualität, Konservierungsmittel, Temperatur und Anlagenhygiene berücksichtigt werden. Ungeeignete Chemikalien oder Schmiermittel können Membrane und Dichtungen schädigen.

Grenzen und nicht geeignete Anwendungen

Keine Seewassermembrane

Die Wave Cyber Ospura XULP 4040 ist nicht als Seewassermembrane vorgesehen. Für Seewasser oder hohe Salzfrachten ist eine Seewasser-Membrane wie die DuPont FilmTec SW30-4040, SWC5-LD 4040 oder eine andere passende Seewasser-Membrane zu prüfen.

Eine XULP- oder Niederdruckmembrane sollte nicht für Hoch-TDS- oder Seewasseranwendungen eingesetzt werden, wenn Druckniveau, Salzfracht und Zielqualität dafür nicht passen.

Keine Hochrückhalte-Membrane für schwieriges Rohwasser

Die Ospura XULP 4040 ist auf besonders niedrigen Betriebsdruck ausgelegt. Wenn eine hohe Salzrückhaltung, eine sehr niedrige Permeatleitfähigkeit oder eine robuste Auslegung für stärker belastetes Rohwasser erforderlich ist, kann eine Brackwasser-RO-Membrane mit höherem Rückhaltefokus technisch passender sein.

Die Auswahl sollte anhand von Rohwasserleitfähigkeit, gewünschter Permeatqualität, Betriebsdruck, Energiebedarf und Anlagenkonzept erfolgen.

Keine Nanofiltration

Die Wave Cyber Ospura XULP 4040 ist keine Nanofiltrationsmembrane. Wenn eine selektive Teilentsalzung oder gezielte Härtereduzierung gefordert ist, sollte eine Nanofiltrationsmembrane geprüft werden.

Die Auswahl zwischen Umkehrosmose und Nanofiltration richtet sich nach gewünschter Wasserqualität, Rohwasseranalyse und Rückhalteanforderung.

Keine einfache Austauschentscheidung nach Baugröße

Die 4040-Baugröße allein reicht nicht für eine sichere Austauschentscheidung aus. Auch wenn ein Element mechanisch in ein Druckrohr passt, können Rückhaltung, Leistung, Differenzdruck, Betriebsdruck und Anlagenverhalten abweichen.

Vor einem Membranwechsel sollten vorhandener Membrantyp, Druckrohr, Rohwasserqualität und Betriebsdaten geprüft werden.

Passende Ergänzungen

Zubehör und Druckrohre

Für Betrieb und Austausch können passende Druckrohre und Membrangehäuse, Vorfilter, Dichtungen, Endadapter und eine geeignete Antiscalant-Dosierung erforderlich sein.

Antiscalant VITEC 3000 kann bei geeigneter Auslegung eingesetzt werden, um mineralische Ausfällungen in der Umkehrosmoseanlage zu reduzieren.

Wartung und Anlagenprüfung

Bei Umkehrosmoseanlagen, Leistungsabfall, steigender Leitfähigkeit oder erhöhtem Differenzdruck kann eine Wartung der Umkehrosmoseanlage sinnvoll sein. Dabei können Druckrohre, Dichtungen, Betriebsdaten, Vorbehandlung und Membranzustand geprüft werden.

Die Membrane sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Umkehrosmoseanlage betrachtet werden. Dazu gehören Vorbehandlung, Druckrohre, Druckerhöhung, Antiscalant-Dosierung, Spülung, Reinigung, Mess- und Regeltechnik sowie Entsorgung des Konzentrats.

Angaben für eine technische Prüfung

Für die Prüfung, ob die Ospura XULP 4040 zur Anlage passt, sind folgende Angaben hilfreich:

  • vorhandener Membrantyp

  • vorhandenes Druckrohr und Druckstufe

  • Anzahl der Membranelemente

  • Rohwasseranalyse

  • Leitfähigkeit bzw. Salzgehalt im Zulauf

  • gewünschte Permeatleistung

  • gewünschte Permeatqualität

  • Trübung und SDI

  • Betriebsdruck

  • Zulauftemperatur

  • Recovery bzw. Ausbeute

  • vorhandene Vorbehandlung

  • vorhandene Enthärtungsanlage oder Antiscalant-Dosierung

  • Differenzdruck über Druckrohr oder Element

  • aktuelle Permeatleistung und Permeatleitfähigkeit

  • bisherige Reinigungsintervalle

  • Grund für den Membrantausch

  • Fotos von Typenschild, Druckrohr und vorhandener Membrane

Ohne diese Angaben lässt sich nicht sicher beurteilen, ob die Membrane als Ersatz oder für eine neue Auslegung geeignet ist.
 

Häufige Fragen zur Wave Cyber Ospura XULP 4040

FAQ Wave Cyber Ospura XULP 4040

Wofür wird die Ospura XULP 4040 eingesetzt?

Die Ospura XULP 4040 wird in gewerblichen und technischen Umkehrosmoseanlagen mit 4040-Druckrohren eingesetzt, wenn ein besonders niedriger Betriebsdruck und energieeffiziente Permeaterzeugung gewünscht sind.

Ist die Ospura XULP 4040 eine Niederdruckmembrane?

Ja. Die Membrane ist eine Extra-Low-Pressure-Ausführung mit 100 psi Druckbereich.

Ist die Ospura XULP 4040 eine Seewassermembrane?

Nein. Für Seewasser oder sehr hohe Salzfrachten müssen geeignete Seewassermembranen geprüft werden.

Was ist der Unterschied zur Ospura ULP 4040?

Die Ospura ULP 4040 wird mit 150 psi Druckbereich beschrieben. Die Ospura XULP 4040 ist mit 100 psi noch stärker auf niedrigen Betriebsdruck ausgelegt.

Was ist der Unterschied zur Ospura BW 4040?

Die Ospura BW 4040 ist stärker auf Brackwasser-RO und höhere Rückhaltung ausgelegt. Die Ospura XULP 4040 ist stärker auf niedrigen Betriebsdruck und Energieeinsparung ausgerichtet.

In welches Druckrohr passt die Membrane?

Die Ospura XULP 4040 passt in ein genormtes Druckrohr mit 4" Innendurchmesser. Druckstufe, Anschluss, Dichtungen und Anlagenkonzept müssen trotzdem geprüft werden.

Wann ist eine XULP-Membrane sinnvoll?

Eine XULP-Membrane ist sinnvoll, wenn das Speisewasser geeignet vorbehandelt ist, die Salzfracht moderat ist und ein möglichst niedriger Betriebsdruck angestrebt wird.

Wann ist eine XULP-Membrane nicht die richtige Wahl?

Bei hoher Leitfähigkeit, Seewasser, schwieriger Rohwasserqualität oder sehr hohen Anforderungen an die Permeatqualität kann eine Brackwasser- oder Seewassermembrane technisch passender sein.

Warum darf kein freies Chlor im Zulauf sein?

Die Membrane besteht aus Polyamid-Dünnschicht-Verbundmaterial. Freies Chlor und andere Oxidationsmittel können das Membranmaterial dauerhaft schädigen und die Rückhaltung verschlechtern.

Wann sollte die Membrane gereinigt oder ersetzt werden?

Hinweise sind sinkende Permeatleistung, steigender Differenzdruck oder steigende Permeatleitfähigkeit. Vor dem Austausch sollte geprüft werden, ob Fouling, Scaling, Biofouling oder chemische Schädigung die Ursache ist.

WHG<br />Fachbetrieb WHG
Fachbetrieb