PE-HD Rechtecktank
Inhalt 1.100 l

Art.Nr.: T-PE1100

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Produktbeschreibung

PE-HD-Rechtecktank 1.100 Liter – schmaler Lagertank für Rein- und Prozesswasser

Der PE-HD-Rechtecktank mit 1.100 Litern verbindet ein Speichervolumen von mehr als einem Kubikmeter mit einer vergleichsweise geringen Breite von ca. 720 mm. Dadurch eignet sich der Behälter besonders für Technikräume, Containeranlagen und industrielle Wasseraufbereitungsanlagen, in denen die verfügbare Stellfläche begrenzt ist.

Der Tank wird im Blasformverfahren aus hochdichtem Polyethylen hergestellt. Rohrbandagen stabilisieren die rechteckige Behälterform. Zur Auswahl stehen eine naturfarbene, leicht transluzente Ausführung und eine schwarze Ausführung mit reduziertem Lichteintrag.

Vorteile des 1.100-Liter-Rechtecktanks

  • 1.100 Liter Nennvolumen

  • schmale Bauform mit ca. 720 mm Breite

  • korrosionsbeständiger PE-HD-Werkstoff

  • Stabilisierung durch Rohrbandagen

  • große Domöffnung mit 400 mm Durchmesser

  • oberer Anschluss mit 2"

  • unterer DN-80-Flanschanschluss

  • naturfarbene oder schwarze Ausführung

  • geeignet für Reinwasser, VE-Wasser, Prozesswasser und weitere geeignete wässrige Medien

  • gut in technische Anlagenkonzepte integrierbar

Naturfarbener oder schwarzer PE-HD-Tank

Die naturfarbene Ausführung ist leicht transluzent. Der Füllstand kann dadurch abhängig von Beleuchtung und Wasserqualität von außen erkannt werden. Dies erleichtert die optische Betriebskontrolle bei der Aufstellung in Innenräumen.

Die schwarze Ausführung reduziert den Lichteintrag in den Behälter. Sie eignet sich besonders für helle Technikräume und für Anwendungen, bei denen lichtempfindliche Medien gelagert oder biologischer Bewuchs durch Lichteinwirkung begrenzt werden soll.

Eine schwarze Einfärbung ersetzt keine hygienische Betriebsweise. Reinigungsmöglichkeit, Wasserwechsel, Belüftung, Temperatur und Stillstandszeiten müssen bei hygienisch anspruchsvollen Anwendungen zusätzlich berücksichtigt werden.

Typische Einsatzbereiche

  • Permeattank hinter einer Umkehrosmoseanlage

  • Reinwassertank hinter einer Nanofiltrationsanlage

  • Speichertank für VE- und demineralisiertes Wasser

  • Vorlagebehälter für Druckerhöhungsanlagen

  • Pufferspeicher zwischen Wassererzeugung und Verbrauch

  • Lagerbehälter für Prozess- oder Kühlwasser

  • Spülwasserbehälter in technischen Anlagen

  • Vorlagebehälter für Pumpen, Messungen oder Dosierprozesse

  • Zwischenbehälter in Filtrations- und Neutralisationsanlagen

Bei anderen Flüssigkeiten oder Chemikalien müssen die Medienbeständigkeit des PE-HD-Werkstoffs, Konzentration, Temperatur und Betriebsbedingungen vorab geprüft werden.

Technische Daten

Merkmal Ausführung
Artikelnummer T-PE1100
Behältertyp PE-HD-Rechtecktank
Nennvolumen 1.100 Liter
Material Hochdichtes Polyethylen
Fertigungsverfahren Blasformverfahren
Stabilisierung Rohrbandagen
Farben Natur transluzent oder Schwarz
Länge ca. 1.400 mm
Breite ca. 720 mm
Gesamthöhe ca. 1.400 mm
Domöffnung 400 mm
Oberer Anschluss Verschraubung 2"
Unterer Anschluss DN-80-Flansch
Typische Medien Reinwasser, VE-Wasser, Prozesswasser, Kühlwasser und geeignete wässrige Medien

Größenvergleich der PE-HD-Rechtecktanks

Ausführung Füllvolumen Länge Breite Gesamthöhe
PE-HD-Rechtecktank 570 Liter 570 l 720 mm 720 mm 1.430 mm
PE-HD-Rechtecktank 1.100 Liter 1.100 l ca. 1.400 mm ca. 720 mm ca. 1.400 mm
PE-HD-Rechtecktank 1.500 Liter 1.500 l ca. 1.560 mm ca. 720 mm ca. 1.640 mm
PE-HD-Rechtecktank 2.000 Liter 2.000 l ca. 2.070 mm ca. 720 mm ca. 1.690 mm
PE-HD-Rechtecktank 2.500 Liter 2.500 l ca. 1.870 mm ca. 995 mm ca. 1.650 mm
PE-HD-Rechtecktank 3.000 Liter 3.000 l ca. 2.230 mm ca. 995 mm ca. 1.650 mm
PE-HD-Rechtecktank 4.000 Liter 4.000 l ca. 2.430 mm ca. 995 mm ca. 1.950 mm

Das nutzbare Betriebsvolumen kann durch die Position von Überlauf, Entnahmeanschluss, Füllstandsüberwachung und erforderlicher Sicherheitsreserve geringer ausfallen als das Nennvolumen.

Pufferspeicher für Umkehrosmoseanlagen

Der Behälter kann als Permeatspeicher hinter einer Umkehrosmoseanlage eingesetzt werden. Die Umkehrosmoseanlage produziert das Permeat gleichmäßig in den Tank, während die Entnahme bedarfsgerecht über eine separate Pumpe oder Druckerhöhungsanlage erfolgt.

Durch die hydraulische Trennung können kurzfristige Verbrauchsspitzen ausgeglichen werden, ohne die Membrananlage ausschließlich nach der maximalen Entnahmeleistung dimensionieren zu müssen.

Bei der Tankauslegung sind insbesondere zu berücksichtigen:

  • Permeatleistung der Umkehrosmoseanlage

  • täglicher Wasserverbrauch

  • maximale kurzfristige Entnahmemenge

  • Lauf- und Stillstandszeiten der Anlage

  • gewünschte Betriebsreserve

  • Schaltabstände der Füllstandssteuerung

  • Leistung der nachgeschalteten Pumpe

  • Wasserwechsel und hygienische Anforderungen

Speicherbehälter für Nanofiltration

Auch hinter Nanofiltrationsanlagen kann der PE-HD-Tank als Vorrats- und Pufferbehälter eingesetzt werden. Die Nanofiltration wird dadurch vom schwankenden Verbrauch der nachgeschalteten Anlage entkoppelt.

Die erforderliche Tankgröße richtet sich nicht allein nach der Leistung der Nanofiltrationsanlage. Entscheidend sind außerdem der Verbrauchsverlauf, die benötigte Reserve und die gewünschte Mindestlaufzeit der Membrananlage.

Füllstandsüberwachung und Messtechnik

Für einen automatischen Anlagenbetrieb kann der Tank mit einer Füllstands- oder Niveaumessung ausgestattet werden. Je nach Anwendung sind beispielsweise folgende Funktionen möglich:

  • Start und Stopp der vorgeschalteten Wasseraufbereitung

  • Abschaltung bei maximalem Füllstand

  • Trockenlaufschutz der Entnahmepumpe

  • Freigabe einer Druckerhöhungsanlage

  • Mindestfüllstandsmeldung

  • Überfüllalarm

  • kontinuierliche Füllstandsanzeige

  • Weitergabe von Messwerten an eine übergeordnete Steuerung

Zusätzlich können Leitfähigkeit, Temperatur, Durchfluss, Druck oder weitere Prozesswerte überwacht werden. Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen zur Messtechnik für Wasseraufbereitungsanlagen.

Be- und Entlüftung des Behälters

Beim Befüllen muss die verdrängte Luft aus dem Tank entweichen können. Während der Entnahme muss eine entsprechende Luftmenge nachströmen. Die Belüftung ist deshalb auf die maximale Befüll- und Entnahmeleistung auszulegen.

Eine unzureichende oder verschlossene Belüftung kann zu unzulässigem Über- oder Unterdruck und zur Verformung des Behälters führen.

Abhängig von der Anwendung kommen unterschiedliche Systeme infrage:

  • einfache Be- und Entlüftung für unkritische Betriebsmedien

  • Partikelfilter zur Verringerung des Schwebstoffeintrags

  • Sterilfilter für hygienisch anspruchsvollere Reinwasseranwendungen

  • CO₂-Absorber für leitfähigkeitskritisches VE- und Reinwasser

  • kombinierte Belüftungs- und Hygienefilter

Passende Belüftungsfilter, Entnahmearmaturen, Niveaumessungen und Druckerhöhungssysteme finden Sie beim Zubehör für Wassertanks.

CO₂-Eintrag bei VE- und Reinwasser

VE- und Reinwasser nimmt bei direktem Kontakt mit Umgebungsluft Kohlendioxid auf. Das gelöste Kohlendioxid bildet Kohlensäure und kann dadurch die gemessene Leitfähigkeit des gespeicherten Wassers erhöhen.

Bei Anwendungen mit niedrigen Leitfähigkeitsgrenzwerten muss deshalb nicht nur die Wasserqualität am Ausgang der Aufbereitungsanlage betrachtet werden. Auch Tankbelüftung, Lagerdauer, Wasserwechsel und Entnahmesystem beeinflussen die Qualität am Verbraucher.

Ein CO₂-Absorber in der Tankbelüftung kann den Kohlendioxideintrag reduzieren. Die erforderliche Größe richtet sich nach dem maximalen Luftvolumenstrom beim Befüllen und Entleeren.

Unterer DN-80-Flanschanschluss

Der untere DN-80-Flanschanschluss ermöglicht die Einbindung einer Entnahmeleitung oder einer vollständigen Tankentleerung. Die angeschlossene Rohrleitung muss spannungsfrei montiert und ausreichend abgestützt werden.

Das Gewicht von Armaturen, Pumpen oder Rohrleitungen darf nicht unkontrolliert auf den Tankanschluss übertragen werden. Bei der Ausführung sind außerdem Dichtungswerkstoff, Medium, Temperatur und erforderliche Durchflussleistung zu berücksichtigen.

Aufstellung und Transportweg

Der vollständig gefüllte Tank erzeugt eine entsprechend hohe Flächenlast. Er muss auf einer ebenen, glatten und vollständig tragfähigen Fläche aufgestellt werden. Punktlasten, scharfe Kanten und Unebenheiten sind zu vermeiden.

Vor der Bestellung sollten geprüft werden:

  • verfügbare Stellfläche

  • Raum- und Deckenhöhe

  • Türbreiten und Transportweg

  • Wendebereiche innerhalb des Gebäudes

  • Zugänglichkeit der 400-mm-Domöffnung

  • Platz für Rohrleitungen und Armaturen

  • erforderlicher Wartungsraum

  • Position von Überlauf und Belüftung

  • Tragfähigkeit des Bodens

  • Frost- und Sonnenschutz am Aufstellort

Die geringe Behälterbreite von ca. 720 mm kann bei beengten Anlagenbereichen vorteilhaft sein. Die tatsächliche Transportfähigkeit muss jedoch anhand des gesamten Behälters, der Rohrbandagen und der örtlichen Durchgänge geprüft werden.

Standardtank oder individueller Behälterbau

Der 1.100-Liter-Rechtecktank eignet sich für standardisierte Speicher- und Vorlagefunktionen. Bei abweichenden Anforderungen können projektspezifische Behälter erforderlich sein, beispielsweise mit:

  • individuellen Abmessungen

  • zusätzlichen Anschlüssen

  • Schräg- oder Trichterboden

  • Auffangwanne

  • speziellen Belüftungssystemen

  • Rührwerk oder Umwälzung

  • Isolierung

  • projektspezifischer Niveaumessung

  • abweichenden Werkstoffen

  • größeren Speichervolumen

Auf unserer Homepage finden Sie weitere Informationen zu unserem individuellen Tank- und Behälterbau für Wasseraufbereitung, Prozesswasser, Abwasser und geeignete Chemikalien.

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