Mobile Wasseraufbereitungsanlagen und Mietanlagen

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Mietanlagen

Mobile Wasseraufbereitungsanlagen und Mietanlagen

Mobile Wasseraufbereitungsanlagen und Mietanlagen werden eingesetzt, wenn kurzfristig aufbereitetes Wasser benötigt wird oder eine feste Installation nicht möglich, nicht wirtschaftlich oder noch nicht verfügbar ist. Sie eignen sich für Übergangsbetrieb, Testbetrieb, Wartung, Anlagenausfall, Heizungsbefüllung nach VDI 2035 oder temporäre Prozesswasserversorgung.

Unsere mobilen Systeme können je nach Anforderung aus Umkehrosmoseanlagen, Enthärtungsanlagen, Vollentsalzungsanlagen, Mischbettanlagen, Tanks und Druckerhöhungen bestehen. Die Anlagen sind für gewerbliche und industrielle Anwendungen ausgelegt und können individuell auf die benötigte Wasserqualität und Leistung abgestimmt werden.



Mobile Umkehrosmoseanlage<br>Leistung 2.000 l/h

Mobile Umkehrosmoseanlage
Leistung 2.000 l/h

EUR 214,20
Preis netto: EUR 180,00

inkl. 19 % USt versandkostenfrei

Mobile Umkehrosmoseanlage<br>Leistung 4.000 l/h

Mobile Umkehrosmoseanlage
Leistung 4.000 l/h

EUR 261,80
Preis netto: EUR 220,00

inkl. 19 % USt versandkostenfrei

Mobile Umkehrosmoseanlage<br>Leistung 8.000 l/h

Mobile Umkehrosmoseanlage
Leistung 8.000 l/h

EUR 487,90
Preis netto: EUR 410,00

inkl. 19 % USt versandkostenfrei

Heizungsbefüllstation<br>15 m³ bei 600 µS/cm RW

Heizungsbefüllstation
15 m³ bei 600 µS/cm RW

EUR 3.046,40
Preis netto: EUR 2.560,00

inkl. 19 % USt versandkostenfrei

Heizungsbefüllstation<br>31 m³ bei 600 µS/cm RW

Heizungsbefüllstation
31 m³ bei 600 µS/cm RW

EUR 5.009,90
Preis netto: EUR 4.210,00

inkl. 19 % USt versandkostenfrei

Heizungsbefüllstation<br>46 m³ bei 600 µS/cm RW

Heizungsbefüllstation
46 m³ bei 600 µS/cm RW

EUR 7.104,30
Preis netto: EUR 5.970,00

inkl. 19 % USt versandkostenfrei

Mobile Umkehrosmoseanlage<br>4.000 l/h im Anhänger<br>Inkl. Dosieranlage

Mobile Umkehrosmoseanlage
4.000 l/h im Anhänger
Inkl. Dosieranlage

EUR 64.260,00
Preis netto: EUR 54.000,00

inkl. 19 % USt zzgl. Versandkosten

Mobile Umkehrosmoseanlage<br>2.000 l/h im Anhänger<br>Inkl. Dosieranlage

Mobile Umkehrosmoseanlage
2.000 l/h im Anhänger
Inkl. Dosieranlage

EUR 54.978,00
Preis netto: EUR 46.200,00

inkl. 19 % USt zzgl. Versandkosten

Mietanlage<br>Doppel-Enthärtungsanlage<br>Leistung 4.400 l/h

Mietanlage
Doppel-Enthärtungsanlage
Leistung 4.400 l/h

EUR 61,88
Preis netto: EUR 52,00

inkl. 19 % USt zzgl. Versandkosten

Leihanlage Mischbettanlage<br>15 m³ bei 600 µS/cm RW

Leihanlage Mischbettanlage
15 m³ bei 600 µS/cm RW

EUR 2.689,40
Preis netto: EUR 2.260,00

inkl. 19 % USt versandkostenfrei

Leihanlage Mischbettanlage<br>31 m³ bei 600 µS/cm RW

Leihanlage Mischbettanlage
31 m³ bei 600 µS/cm RW

EUR 4.295,90
Preis netto: EUR 3.610,00

inkl. 19 % USt versandkostenfrei

Leihanlage Mischbettanlage<br>46 m³ bei 600 µS/cm RW

Leihanlage Mischbettanlage
46 m³ bei 600 µS/cm RW

EUR 6.033,30
Preis netto: EUR 5.070,00

inkl. 19 % USt versandkostenfrei

IBC-Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung

IBC-Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung

EUR 89,25
Preis netto: EUR 75,00

inkl. 19 % USt versandkostenfrei

Mietanlagensystem für Kesselspeisewasser

Mietanlagensystem für Kesselspeisewasser

EUR 446,25
Preis netto: EUR 375,00

inkl. 19 % USt versandkostenfrei

Flexible Wasseraufbereitung für Übergangsbetrieb, Testbetrieb und Notfälle

Mobile Wasseraufbereitungsanlagen werden eingesetzt, wenn schnell eine betriebsbereite Lösung zur Wasseraufbereitung benötigt wird. Das kann bei einem Anlagenausfall, während einer Wartung, für einen zeitlich begrenzten Produktionsbetrieb, zur Überbrückung bis zur fest installierten Anlage oder für Testzwecke erforderlich sein.

Die Anlagen können je nach Anwendung als mobile Einzelanlage, Anhängerlösung, Containerlösung oder als Kombination mehrerer Komponenten aufgebaut werden. Dadurch lassen sich unterschiedliche Anforderungen an Leistung, Wasserqualität, Platzbedarf und Betriebsdauer abdecken.
Montage Notfallanlage

Typische Einsatzbereiche

Einsatzbereich Typischer Nutzen
Anlagenausfall schnelle Ersatzversorgung bei Störung oder Reparatur
Übergangsbetrieb Wasseraufbereitung bis zur Inbetriebnahme einer festen Anlage
Testbetrieb Prüfung von Verfahren, Wasserqualität oder Prozessanforderungen
Heizungsbefüllung nach VDI 2035 Herstellung von salzarmem Füllwasser für Heizungsanlagen
Kesselspeisewasser temporäre Versorgung mit aufbereitetem Wasser
Prozesswasser flexible Versorgung für technische oder industrielle Prozesse
Reinstwasseranwendungen mobile Versorgung mit niedriger Leitfähigkeit
Baustellen und temporäre Standorte Wasseraufbereitung ohne feste Installation
Wartung und Umbau Ersatzversorgung während Arbeiten an der Bestandsanlage

Anlagenarten und Kombinationsmöglichkeiten

Je nach Wasserqualität und Anwendung können mobile Systeme aus verschiedenen Aufbereitungsstufen zusammengestellt werden. Dazu gehören mobile Umkehrosmoseanlagen, mobile Enthärtungsanlagen, Mischbettanlagen, Vollentsalzungsanlagen, Vorratsbehälter, Druckerhöhungen und Dosiertechnik.

Eine Kombination mehrerer Anlagen ist möglich, wenn eine einzelne Aufbereitungsstufe nicht ausreicht. So kann zum Beispiel eine Enthärtungsanlage vor einer Umkehrosmoseanlage eingesetzt werden, oder eine Umkehrosmoseanlage mit Mischbetttechnik kombiniert werden, wenn eine besonders niedrige Leitfähigkeit benötigt wird.

Mobile Umkehrosmoseanlagen

Mobile Umkehrosmoseanlagen werden eingesetzt, wenn größere Mengen salzarmes Wasser benötigt werden. Sie reduzieren die Leitfähigkeit und Salzfracht des Rohwassers und eignen sich für technische Prozesse, Kesselspeisewasser, Spülprozesse, Produktion, Reinigungsanlagen oder als Vorstufe für Reinstwasser.

Auf der Seite sind mobile Umkehrosmoseanlagen mit unterschiedlichen Leistungen sowie Ausführungen im Anhänger aufgeführt. Dadurch können sowohl Mietanwendungen als auch dauerhaft mobile Versorgungskonzepte abgedeckt werden.

Heizungsbefüllung nach VDI 2035

Für Heizungsanlagen ist die Qualität des Füllwassers entscheidend. Bei modernen Warmwasserheizungen und Wassererwärmungsanlagen soll das Füllwasser so aufbereitet werden, dass Kalkablagerungen und Korrosion reduziert werden.

Mobile Heizungsbefüllstationen und Mischbettanlagen eignen sich zur Herstellung von salzarmem Füllwasser nach VDI 2035. Je nach Rohwasserleitfähigkeit und Anlagenvolumen muss die passende Leistung und Kapazität ausgewählt werden.

Mietanlagen für Kesselspeisewasser

 

Für Kesselanlagen und Dampferzeuger kann eine temporäre Wasseraufbereitung erforderlich sein, zum Beispiel bei Wartung, Umbau, Störung oder Produktionsspitzen. Mietanlagen zur Wasseraufbereitung können so kombiniert werden, dass die erforderliche Wasserqualität für Kesselspeisewasser erreicht wird.

Je nach Anforderung können Enthärtung, Umkehrosmose, Vollentsalzung, Mischbetttechnik, Tank und Druckerhöhung kombiniert werden. Entscheidend sind Rohwasseranalyse, benötigte Leistung, Leitfähigkeit, Resthärte, Betriebsdruck und Verbrauchsprofil.

Tanklösungen und Druckerhöhung

Wenn Verbraucher kurzfristig mehr Wasser benötigen, als die Aufbereitungsanlage direkt erzeugen kann, ist ein Tank sinnvoll. Ein Vorratsbehälter gleicht Verbrauchsspitzen aus und sorgt für einen gleichmäßigeren Anlagenbetrieb.

Eine Druckerhöhung wird eingesetzt, wenn das aufbereitete Wasser mit definiertem Druck zu den Verbrauchsstellen gefördert werden muss. Das ist besonders bei mehreren Entnahmestellen, längeren Leitungswegen oder technischen Verbrauchern mit Mindestdruck erforderlich.

Auswahl der passenden mobilen Wasseraufbereitungsanlage

Leihanlagen

Die passende Mietanlage sollte nicht nur nach Literleistung ausgewählt werden. Entscheidend sind Rohwasserqualität, gewünschte Wasserqualität, Durchfluss, Tagesbedarf, Einsatzdauer, Platzverhältnisse, Anschlüsse und die Frage, ob eine kontinuierliche oder diskontinuierliche Versorgung benötigt wird.

Für eine belastbare Auslegung sind vor allem folgende Angaben wichtig:

Angabe Bedeutung
Rohwasseranalyse Grundlage für Verfahren und Vorbehandlung
Rohwasserleitfähigkeit wichtig für Auslegung und erreichbare Wasserqualität
Wasserhärte relevant für Enthärtung, Umkehrosmose und Kesselspeisewasser
Gewünschte Wasserqualität bestimmt, ob Enthärtung, Umkehrosmose oder Vollentsalzung erforderlich ist
Benötigte Leistung Grundlage für Anlagengröße und Versorgungssicherheit
Tagesverbrauch wichtig für Laufzeit, Tankgröße und Betriebskosten
Verbrauchsspitzen relevant für Tank und Druckerhöhung
Einsatzdauer wichtig für Mietkonzept, Service und Verbrauchsmaterial
Aufstellort relevant für Platzbedarf, Frostschutz und Zugänglichkeit
Strom-, Wasser- und Abwasseranschluss Voraussetzung für Betrieb und Installation

Hinweise zur Planung

Mobile Wasseraufbereitungsanlagen sind besonders sinnvoll, wenn schnell eine flexible Lösung benötigt wird. Trotzdem sollte die Auslegung technisch sauber erfolgen. Eine zu kleine Anlage kann die benötigte Wassermenge nicht zuverlässig liefern. Eine ungeeignete Vorbehandlung kann Membranen, Harze oder nachgeschaltete Technik belasten.

Bei zeitkritischen Anwendungen, Produktionsprozessen oder Kesselspeisewasser sollte die benötigte Wasserqualität vorab klar definiert werden. Dadurch kann die mobile Anlage so zusammengestellt werden, dass sie zur Anwendung passt und unnötige Stillstandszeiten vermieden werden.
 

Häufige Fragen zu mobilen Wasseraufbereitungsanlagen

FAQ Mietanlagen Wasseraufbereitung

Auswahl und Einsatz

Wann ist eine mobile Wasseraufbereitungsanlage sinnvoll?

Eine mobile Wasseraufbereitungsanlage ist sinnvoll, wenn aufbereitetes Wasser kurzfristig, vorübergehend oder standortunabhängig benötigt wird. Typische Gründe sind Anlagenausfall, Wartung, Umbau, Übergangsbetrieb, Testbetrieb oder eine temporäre Produktion.

Auch wenn bauliche Maßnahmen vermieden werden sollen oder eine feste Anlage erst später installiert wird, kann eine Mietanlage eine wirtschaftliche Lösung sein.

Welche mobile Anlage ist für meine Anwendung passend?

Die passende Anlage hängt von Rohwasserqualität, gewünschter Wasserqualität, benötigter Leistung, Tagesverbrauch, Betriebsdauer und Einsatzbereich ab.

Für Enthärtung wird eine mobile Enthärtungsanlage eingesetzt. Für niedrige Leitfähigkeiten kommen Umkehrosmoseanlagen oder Mischbettanlagen infrage. Für höhere Anforderungen können mehrere Stufen kombiniert werden, zum Beispiel Enthärtung, Umkehrosmose und Mischbett.

Welche Angaben werden für die Auslegung benötigt?

Für eine sinnvolle Auslegung benötigen wir vor allem folgende Angaben:

Angabe Bedeutung
Anwendung bestimmt die benötigte Wasserqualität
Rohwasseranalyse Grundlage für die Verfahrensauswahl
Leitfähigkeit wichtig für Umkehrosmose, Vollentsalzung und Mischbett
Wasserhärte relevant für Enthärtung und Kesselspeisewasser
Benötigte Wassermenge pro Stunde bestimmt die Leistung der Anlage
Tagesverbrauch wichtig für Betriebszeiten und Kapazität
Gewünschte Wasserqualität Grundlage für Auslegung und Kontrolle
Einsatzdauer relevant für Mietdauer, Service und Verbrauchsmaterial
Aufstellort wichtig für Installation und Zugänglichkeit
Vorhandene Anschlüsse Strom, Rohwasser, Abwasser und Reinwasseranschluss

Betrieb und Installation

Wie schnell kann eine mobile Anlage eingesetzt werden?

Mobile Anlagen sind für eine Bereitstellung und Inbetriebnahme auf Abruf ausgelegt und in der Regel betriebsbereit eingelagert. Voraussetzung ist, dass die benötigten Anlagen nicht bereits vermietet sind. Die tatsächliche Umsetzungszeit hängt von Verfügbarkeit, Anlagenkonfiguration, Transport, Aufstellort und erforderlichen Anschlüssen ab.

Bei Notfällen oder Anlagenausfällen sollten die benötigten Wasserwerte, Durchflüsse und Anschlussbedingungen möglichst direkt geklärt werden, damit die passende Lösung ausgewählt werden kann.

Welche Anschlüsse werden benötigt?

In der Regel werden ein Rohwasseranschluss, ein Reinwasseranschluss, ein Abwasseranschluss und ein Stromanschluss benötigt. Je nach Anlagenart können zusätzliche Anschlüsse für Tank, Druckerhöhung, Dosierung, Steuerung oder externe Freigaben erforderlich sein.

Bei Container- oder Anhängerlösungen müssen außerdem Aufstellfläche, Zugänglichkeit und Schutz vor Frost oder Witterung geprüft werden.

Können mehrere mobile Anlagen kombiniert werden?

Ja. Mobile Anlagen können modular kombiniert werden, wenn eine einzelne Stufe die gewünschte Wasserqualität nicht erreicht. Möglich sind zum Beispiel Kombinationen aus Enthärtung, Umkehrosmose, Mischbettanlage, Tank und Druckerhöhung.

Die Kombination richtet sich nach Rohwasserqualität, Zielwerten und Verbrauchsprofil.

Muss die Anlage betreut werden?

Mobile Wasseraufbereitungsanlagen sollten regelmäßig kontrolliert werden. Bei der Inbetriebnahme muss bauseits immer mindestens ein Mitarbeiter auf die Funktion und den sicheren Betrieb der Anlage unterwiesen werden. Diese Einweisung kann auch bei der Abholung der Anlage in unserem Werk erfolgen. Je nach Anlage sind Leitfähigkeit, Wasserhärte, Druckwerte, Durchfluss, Salzvorrat, Chemikalienstand, Harzkapazität oder Filterzustand zu prüfen.

Bei kritischen Anwendungen sollte die Überwachung enger erfolgen, damit Abweichungen frühzeitig erkannt werden.

Wasserqualität und Verfahren

Welche Wasserqualität kann mit mobilen Anlagen erreicht werden?

Die erreichbare Wasserqualität hängt vom eingesetzten Verfahren ab. Eine Enthärtungsanlage erreicht Wasserhärten von < 0,05 °dH. Eine Umkehrosmoseanlage reduziert die Leitfähigkeit je nach Rohwasserqualität auf < 10 µS/cm und senkt die Salzfracht deutlich. Eine Mischbettanlage oder Vollentsalzung kann Leitfähigkeiten von < 0,1 µS/cm erreichen.

Welche Qualität realistisch erreichbar ist, hängt von Rohwasserqualität, Anlagenaufbau und Betriebsweise ab.

Was ist der Unterschied zwischen Enthärtung, Umkehrosmose und Mischbett?

Eine Enthärtungsanlage entfernt vor allem Calcium und Magnesium und reduziert damit die Wasserhärte. Die Leitfähigkeit wird dadurch nicht wesentlich reduziert.

Eine Umkehrosmoseanlage reduziert gelöste Salze und senkt die Leitfähigkeit deutlich.

Eine Mischbettanlage entfernt Kationen und Anionen über Ionenaustauscherharze und wird eingesetzt, wenn besonders salzarmes Wasser oder sehr niedrige Leitfähigkeit benötigt wird.

Sind mobile Anlagen für Kesselspeisewasser geeignet?

Ja, mobile Anlagen können für Kesselspeisewasser eingesetzt werden, wenn sie passend zur geforderten Wasserqualität ausgelegt werden.

Je nach Kesselanlage können sehr geringe Resthärte, niedrige Leitfähigkeit oder weitere Grenzwerte erforderlich sein. Wird eine Umkehrosmoseanlage mit Antiscalant betrieben, wird häufig zusätzlich eine Leih-Enthärtungsanlage oder eine Enthärtungspatrone im Permeat eingesetzt, da sonst oft nur Resthärten von etwa 0,1 bis 0,2 °dH erreicht werden. Deshalb müssen Rohwasserwerte, Zielwerte und Betriebsbedingungen vorab geprüft werden.

Sind mobile Anlagen für Heizungsbefüllung nach VDI 2035 geeignet?

Ja. Mobile Heizungsbefüllstationen und Mischbettanlagen können eingesetzt werden, um Füllwasser für Heizungsanlagen nach VDI 2035 aufzubereiten.

Die passende Anlage richtet sich nach Rohwasserleitfähigkeit und Anlagenvolumen. Die Konditionierung des Heizungswassers erfolgt bei Bedarf nach dem Befüllen bauseits. Bei größeren Heizungsanlagen muss die Kapazität entsprechend ausgelegt werden.

Mietdauer, Kosten und Verbrauchsmaterial

Wie werden mobile Anlagen abgerechnet?

Je nach Produkt erfolgt die Abrechnung als Tagespreis, Festpreis oder projektbezogene Lösung. Zusätzlich können Transport, Installation, Verbrauchsmaterial, Chemikalien, Harzwechsel oder Serviceleistungen anfallen.

Die genauen Kosten hängen von Anlagenart, Mietdauer, Wasserverbrauch, Entfernung, Verbrauchsmaterial und erforderlicher Inbetriebnahme ab.

Welche Verbrauchsmaterialien können anfallen?

Je nach Anlagentyp können Salztabletten, Antiscalant, Filtereinsätze, Mischbettharz und Chemikalien erforderlich sein.

Bei Mischbettanlagen hängt der Verbrauch von Rohwasserleitfähigkeit und Wassermenge ab. Bei Umkehrosmoseanlagen sind Vorfilter, Antiscalant und gegebenenfalls relevant.

Was passiert, wenn die Kapazität einer Mischbettanlage erschöpft ist?

Wenn die Kapazität einer Mischbettanlage erschöpft ist, steigt die Leitfähigkeit des aufbereiteten Wassers an. Dann muss das Harz getauscht oder die Anlage ersetzt werden.

Bei Mietanlagen sollte die Kapazität so ausgelegt werden, dass die benötigte Wassermenge sicher erreicht wird.

Notfall und Versorgungssicherheit

Können mobile Anlagen bei Anlagenausfall helfen?

Ja. Mobile Wasseraufbereitungsanlagen eignen sich besonders als Notfalllösung bei Ausfall einer bestehenden Anlage. Sie können helfen, Stillstandszeiten zu reduzieren und die Versorgung mit aufbereitetem Wasser vorübergehend wiederherzustellen.

Entscheidend ist, dass die Ersatzanlage zur benötigten Wasserqualität und Leistung passt.

Welche Informationen sind bei einem Notfall wichtig?

Bei einem Anlagenausfall sind folgende Angaben besonders wichtig:

Angabe Bedeutung
Benötigte Wasserqualität bestimmt das Verfahren
Benötigter Durchfluss Grundlage für die Anlagengröße
Tagesbedarf wichtig für Kapazität und Betrieb
Rohwasseranalyse Grundlage für Vorbehandlung und Sicherheit
Vorhandene Anschlüsse wichtig für schnelle Installation
Platzverhältnisse relevant für Aufstellung und Zugänglichkeit
Dringlichkeit wichtig für Auswahl und Organisation
Bestandsanlage hilft bei Ersatz- oder Übergangslösung

Können mobile Anlagen eine feste Anlage dauerhaft ersetzen?

Mobile Anlagen sind in vielen Fällen für temporäre Anwendungen, Notfälle, Testbetrieb oder Übergangslösungen gedacht, können jedoch je nach Auslegung und Anwendung auch dauerhaft eingesetzt werden. Für dauerhaft hohe Wassermengen oder langfristige Versorgung kann die Anlage jederzeit fest installiert werden. Hierfür bieten wir entsprechende Übernahmeangebote an, sodass eine langfristige Nutzung wirtschaftlich und betrieblich sinnvoll möglich ist.

Wartung und Kontrolle

Welche Werte sollten während des Betriebs kontrolliert werden?

Wert Bedeutung
Leitfähigkeit Kontrolle der Wasserqualität
Wasserhärte wichtig bei Enthärtung und Kesselspeisewasser
Durchfluss Kontrolle der tatsächlichen Leistung
Druckwerte Hinweis auf Filterzustand oder Anlagenbelastung
Tankfüllstand wichtig bei Versorgung über Vorratsbehälter
Salz- oder Chemikalienvorrat relevant für Betriebssicherheit
Filterzustand Schutz der nachgeschalteten Anlagentechnik
Harzkapazität wichtig bei Mischbett- und Ionenaustauscheranlagen

Wie wartungsintensiv sind mobile Wasseraufbereitungsanlagen?

Der Wartungsaufwand hängt von Verfahren, Rohwasserqualität, Betriebsdauer und Wasserverbrauch ab. Bei kurzer Mietdauer reicht häufig eine regelmäßige Kontrolle der Betriebswerte. Bei längeren Einsätzen oder kritischen Prozessen sollte die Anlage engmaschiger überwacht werden.

Wichtig ist, dass Verbrauchsmaterialien rechtzeitig nachgefüllt oder gewechselt werden und die Wasserqualität regelmäßig kontrolliert wird.

Was tun, wenn die Wasserqualität während des Betriebs abweicht?

Wenn Leitfähigkeit, Härte oder andere Zielwerte abweichen, sollte die Anlage nicht einfach weiterbetrieben werden. Mögliche Ursachen sind erschöpfte Harze, verschmutzte Filter, falsche Einstellungen, veränderte Rohwasserqualität oder ein technisches Problem.

In solchen Fällen sollten Betriebswerte, Verbrauchsmaterialien, Druckverhältnisse und Wasserqualität geprüft werden. Je nach Ursache sind Filterwechsel, Harztausch, Anlagenanpassung oder Service erforderlich.

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