IBC-Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung

Art.Nr.: IBC-1000-LA

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Produktbeschreibung

IBC-Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung zur Miete

Der IBC-Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung wird eingesetzt, wenn aufbereitetes Wasser zwischengespeichert und mit definiertem Druck an Verbraucher weitergegeben werden soll. Die Leihanlage ist für temporäre Einsätze ausgelegt und kann mit mobilen Wasseraufbereitungsanlagen kombiniert werden, wenn der Verbraucher nicht direkt aus der Aufbereitungsanlage versorgt werden soll.

Die Anlage stellt eine Leistung von 5 m³/h bei 5 bar bereit. Dadurch eignet sie sich besonders als Puffer- und Druckerhöhungseinheit bei Übergangsbetrieb, Testbetrieb, Wartung, Umbau, Notfallversorgung oder zeitlich begrenzter Prozesswasserversorgung.

Einsatzbereich

Die Tank-Leihanlage ist sinnvoll, wenn Erzeugung und Verbrauch zeitlich oder hydraulisch nicht direkt zusammenpassen. Eine mobile Umkehrosmoseanlage, Mischbettanlage oder Enthärtungsanlage erzeugt Wasser häufig kontinuierlich, während Verbraucher schwankende Mengen mit definiertem Druck benötigen.

Typische Anwendungen:

  • temporäre Wasserversorgung mit Vorratsbehälter
  • Pufferung von aufbereitetem Wasser
  • Druckerhöhung für technische Verbraucher
  • Versorgung bei schwankender Entnahme
  • Übergangsbetrieb während Wartung oder Umbau
  • Notversorgung bei Ausfall einer Bestandsanlage
  • Zwischenspeicherung von Permeat
  • Zwischenspeicherung von VE-Wasser nach technischer Prüfung
  • Druckversorgung nach mobiler Wasseraufbereitung
  • Testbetrieb oder Pilotierung technischer Prozesse

Die konkrete Eignung hängt von Wasserqualität, benötigtem Durchfluss, Verbrauchsprofil, Aufstellort, Anschlüssen und hygienischen Anforderungen ab.

Warum ein Tank mit Druckerhöhung eingesetzt wird

Viele Wasseraufbereitungsanlagen liefern eine definierte Leistung pro Stunde. Der tatsächliche Verbraucherbedarf kann aber stark schwanken. Kurzzeitige Entnahmespitzen können höher sein als die direkte Anlagenleistung. In solchen Fällen kann ein Tank als Puffer dienen.

Die Druckerhöhung fördert das gespeicherte Wasser anschließend mit definiertem Druck zum Verbraucher. Dadurch wird die Aufbereitungsanlage hydraulisch entkoppelt und kann gleichmäßiger betrieben werden.

Das ist besonders relevant bei:

  • ungleichmäßiger Entnahme
  • mehreren Verbrauchern
  • längeren Leitungswegen
  • Verbrauchern mit Mindestdruck
  • Befüllungen mit schwankendem Volumenstrom
  • Prozessen mit kurzzeitigen Spitzenmengen
  • mobilen Umkehrosmoseanlagen mit kontinuierlicher Permeaterzeugung

Kombination mit mobilen Umkehrosmoseanlagen

Der IBC-Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung kann nach einer mobilen Umkehrosmoseanlage eingesetzt werden. Das Permeat wird im Tank zwischengespeichert und über die Druckerhöhung zum Verbraucher gefördert.

Das ist sinnvoll, wenn der Verbraucher kurzfristig mehr Wasser benötigt, als die Umkehrosmoseanlage direkt liefern kann, oder wenn ein konstanter Versorgungsdruck erforderlich ist. Je nach benötigter Wassermenge können die mobile Umkehrosmoseanlage 2.000 l/h, die mobile Umkehrosmoseanlage 4.000 l/h oder die mobile Umkehrosmoseanlage 8.000 l/h geprüft werden.

Wichtig ist, dass die Tanklösung zur Permeatqualität passt. Permeat mit niedriger Leitfähigkeit kann empfindlich auf Verunreinigung, CO₂-Aufnahme und ungeeignete Materialien reagieren. Bei kritischen Anwendungen sollten Tank, Leitungen und Entnahme sauber betrieben werden.

Kombination mit mobilen Mischbettanlagen

Auch nach mobilen Mischbettanlagen kann ein Tank mit Druckerhöhung sinnvoll sein. Mischbettanlagen erzeugen VE-Wasser mit sehr niedriger Leitfähigkeit. Wenn der Verbraucher das Wasser nicht kontinuierlich, sondern stoßweise benötigt, kann eine Pufferung erforderlich werden.

Für temporäre VE-Wasser-Erzeugung können je nach benötigter Menge die mobile Mischbettanlage 15 m³, die mobile Mischbettanlage 31 m³ oder die mobile Mischbettanlage 46 m³ eingesetzt werden.

Bei VE-Wasser muss die Wasserqualität im Tank besonders beachtet werden. Vollentsalztes Wasser kann Kohlendioxid aus der Umgebungsluft aufnehmen, wodurch die Leitfähigkeit steigen kann. Außerdem sind Sauberkeit, Standzeit und geeignete Werkstoffe wichtig.

Kombination mit mobilen Heizungsbefüllstationen

Bei Heizungsbefüllungen kann die Tank-Leihanlage eingesetzt werden, wenn Füllwasser zwischengespeichert oder mit definiertem Druck zur Heizungsanlage gefördert werden soll. Das ist vor allem dann relevant, wenn Befüllmenge, Füllgeschwindigkeit oder Anschlussbedingungen vor Ort nicht direkt zur mobilen Befüllstation passen.

Für Heizungsbefüllungen mit Mischbettharz pH+ sind je nach Anlagenvolumen die mobile Heizungsbefüllstation MB150, die mobile Heizungsbefüllstation MB300 oder die mobile Heizungsbefüllstation MB450 zu prüfen.

Bei Heizungsfüllwasser sind neben Leitfähigkeit auch Werkstoffe, Anlagenvolumen, Herstellervorgaben und Betriebsbedingungen zu berücksichtigen.

Kombination mit mobilen Enthärtungsanlagen

Bei temporärer Weichwassererzeugung kann die Tank-Leihanlage eingesetzt werden, wenn Verbraucher einen konstanten Druck benötigen oder Entnahmespitzen auftreten. Die Mietanlage Enthärtungsanlage erzeugt Weichwasser, während Tank und Druckerhöhung die hydraulische Versorgung des Verbrauchers stabilisieren.

Eine Enthärtungsanlage reduziert die Härte, aber nicht die Leitfähigkeit. Wenn niedrige Leitfähigkeit gefordert ist, muss statt oder zusätzlich zur Enthärtung eine Umkehrosmose- oder Mischbettanlage geprüft werden.

Abgrenzung zu mobilen Wasseraufbereitungsanlagen

Der IBC-Rechtecktank mit Druckerhöhung bereitet Wasser nicht selbst auf. Er speichert und fördert Wasser. Die Wasserqualität muss daher durch eine vorgeschaltete Aufbereitungsanlage erzeugt werden.

Für niedrige Leitfähigkeit sind mobile Umkehrosmoseanlagen oder mobile Mischbettanlagen zu prüfen. Für Weichwasser wird eine Miet-Enthärtungsanlage eingesetzt. Für Heizungsbefüllung können mobile Heizungsbefüllstationen mit Mischbettharz pH+ relevant sein.

Die Tank-Leihanlage ist damit eine Ergänzung zur mobilen Wasseraufbereitung, keine eigenständige Entsalzungs-, Enthärtungs- oder Desinfektionsanlage.

Geregelte Druckerhöhung

Die integrierte Druckerhöhung stellt das gespeicherte Wasser mit definiertem Druck bereit. Die Kategorie nennt eine Leistung von 5 m³/h bei 5 bar. Dadurch kann die Leihanlage Verbraucher versorgen, die einen bestimmten Betriebsdruck benötigen.

Vorteile einer geregelten Druckerhöhung:

  • gleichmäßigere Versorgung des Verbrauchers
  • Entkopplung von Erzeugung und Entnahme
  • Pufferung von Verbrauchsspitzen
  • stabilerer Betrieb mobiler Aufbereitungsanlagen
  • Versorgung längerer Leitungswege
  • bessere Anpassung an technische Verbraucher
  • flexible Nutzung bei temporären Anlagenkonzepten

Die tatsächliche Förderleistung hängt von Leitungsführung, Druckverlusten, Anschlüssen, Schlauchlängen und Verbraucheranforderungen ab.

Technische Daten

Merkmal Wert
Produkt IBC-Rechtecktank mit geregelter Druckerhöhung
Anlagenart Leihanlage / Mietanlage
Funktion Zwischenspeicherung und Druckerhöhung
Leistung 5 m³/h bei 5 bar
Einsatz mobile Wasseraufbereitung, temporäre Versorgung, Prozesswasser
Preisbasis Tagespreis
Lieferzeit auf Anfrage

Weitere technische Details wie Tankvolumen, Pumpenausführung, Anschlussgrößen und Steuerung sollten vor dem Einsatz projektbezogen geprüft werden.

Anschluss und Aufstellung

Die Leihanlage muss so aufgestellt werden, dass Rohwasser- bzw. Reinwasserzulauf, Verbraucheranschluss, Stromversorgung und Entleerung sicher möglich sind. Bei mobilen Einsätzen sind außerdem Transportweg, Stellfläche und Zugänglichkeit entscheidend.

Vor Ort zu prüfen:

  • geeignete Aufstellfläche
  • tragfähiger Boden
  • frostfreier Aufstellort
  • Stromversorgung
  • Zulauf von der Wasseraufbereitungsanlage
  • Druckleitung zum Verbraucher
  • Entleerungsmöglichkeit
  • Zugang für Transport und Service
  • Schutz vor Verschmutzung
  • Schlauchwege und Druckverluste

Die Anlage sollte so eingebunden werden, dass Trockenlauf, Rückfluss, unzulässiger Gegendruck und Verunreinigung des gespeicherten Wassers vermieden werden.

Wasserqualität im Tank

Die gespeicherte Wasserqualität hängt vom vorgeschalteten Verfahren ab. Je nachdem, ob Weichwasser, Permeat, VE-Wasser oder anderes Prozesswasser gespeichert wird, gelten unterschiedliche Anforderungen an Sauberkeit, Standzeit und Kontrolle.

Bei salzarmem Wasser oder VE-Wasser sind Standzeit und Verunreinigung besonders kritisch zu bewerten. Bei längeren Standzeiten kann sich die Leitfähigkeit verändern. Bei hygienisch sensiblen Anwendungen muss zusätzlich geprüft werden, ob eine einfache Tanklösung ausreichend ist.

Wichtige Punkte:

  • geeignete Wasserqualität vor Einleitung in den Tank
  • saubere Befüllung
  • geeignete Schläuche und Kupplungen
  • möglichst kurze Standzeit bei sensiblen Anwendungen
  • Kontrolle der Leitfähigkeit bei Permeat oder VE-Wasser
  • Entleerung und Reinigung nach Einsatz
  • Schutz vor Fremdstoffen

Zubehör und ergänzende Komponenten

Je nach Einsatzfall können Zubehör und ergänzende Produkte sinnvoll sein. Für Anschluss, Entnahme und Kontrolle sind besonders IBC-Zubehör, Schläuche, Adapter, Leitfähigkeitsmessung und Messgeräte relevant.

Sinnvolle Zubehörbereiche:

Die Auswahl des Zubehörs hängt davon ab, ob die Tank-Leihanlage mit Umkehrosmose, Mischbett, Enthärtung oder einer anderen Wasseraufbereitung kombiniert wird.

Abgrenzung zu mobilen Wasseraufbereitungsanlagen

Der IBC-Rechtecktank mit Druckerhöhung bereitet Wasser nicht selbst auf. Er speichert und fördert Wasser. Die Wasserqualität muss daher durch eine vorgeschaltete Aufbereitungsanlage erzeugt werden.

Für niedrige Leitfähigkeit ist eine mobile Umkehrosmoseanlage oder Mischbettanlage zu prüfen. Für Weichwasser wird eine mobile Enthärtungsanlage eingesetzt. Für Heizungsbefüllung können mobile Heizungsbefüllstationen mit Mischbettharz pH+ relevant sein.

Die Tank-Leihanlage ist damit eine Ergänzung zur mobilen Wasseraufbereitung, keine eigenständige Entsalzungs-, Enthärtungs- oder Desinfektionsanlage.

Grenzen der Tank-Leihanlage

Die Tank-Leihanlage ist nicht für jede Wasserqualität und jeden Prozess automatisch geeignet. Besonders bei sensiblen Anwendungen muss geprüft werden, ob Tank, Schläuche, Standzeit und Druckerhöhung zur geforderten Wasserqualität passen.

Nicht geeignet oder nur nach zusätzlicher Prüfung geeignet ist der Einsatz bei:

  • fehlender Rohwasseranalyse
  • unbekannter oder kritischer Wasserqualität
  • Anforderungen an sterile Wasserqualität
  • sehr langen Standzeiten
  • ungeeignetem Aufstellort
  • Frostgefahr
  • fehlender Stromversorgung
  • fehlender Entleerungsmöglichkeit
  • unklaren Druckanforderungen
  • nicht geeigneten Anschlussbedingungen

Wenn besonders niedrige Leitfähigkeit, hygienische Anforderungen oder dokumentierte Wasserqualität gefordert sind, muss die Einbindung der Tanklösung entsprechend geprüft werden.

Angaben für die Anfrage

Für die technische Prüfung und Verfügbarkeit der Tank-Leihanlage sind folgende Angaben hilfreich:

  • Einsatzort
  • gewünschter Mietzeitraum
  • Anwendung oder Prozess
  • vorgeschaltete Wasseraufbereitung
  • benötigter Durchfluss
  • gewünschter Betriebsdruck
  • Tagesbedarf
  • Verbrauchsspitzen
  • gewünschte Wasserqualität
  • Rohwasseranalyse
  • vorhandene Anschlussmöglichkeiten
  • Stromversorgung
  • Aufstellbedingungen
  • Zugang für Transport und Service
  • gewünschter Liefertermin
  • Anforderungen an Dokumentation oder Wasserqualitätskontrolle

Je vollständiger diese Angaben vorliegen, desto sicherer lässt sich beurteilen, ob die Tank-Leihanlage mit 5 m³/h bei 5 bar passend ist oder ob eine andere Tank-, Druckerhöhungs- oder Anlagenkombination erforderlich wird.

Angaben zum Hersteller

SCHALLER Wassertechnische Industrieanlagen GmbH
Petersbergstr. 4
74909 Meckesheim

Telefon: 0 62 26 / 92 36 - 10
Fax: 0 62 26 / 92 36 - 36

Internet:

EAN: IBC-1000-LA

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